Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Schlagwort: Pflanzenöle

DIY – Geschenktipp: duftendes Rosenbadesalz

In den letzten Jahren versuche ich sinnvoll zu schenken. Das bedeutet, wenn ich nicht audrücklich weiß, was der/die Beschenkte sich wünscht, dann gibt es von mir meist selbst gemachte duftende Geschenke, die jeder irgendwann wahrscheinlich verwendet. Eines dieser Geschenke stelle ich euch heute hier vor. Es dauert nicht lange es herzustellen und einige der Zutaten werdet ihr wahrschein zuhause haben.

Ich zeige euch, wie ihr selbst ein duftendes Rosenbadesalz herstellen könnt:

3 EL getrocknete Rosenblüten (bekommt ihr zB als Tee in der Apotheke oder auch im gut sortierten Bioladen)
2 EL Mandelöl
1 Tasse grobes Meersalz (oder auch weniger, je nach dem, wie groß euer Glas ist)
1 hübsches Glas mit Deckel
10 Tropfen ätherisches Rosenöl
eine Schüssel und einen Löffel zum Vermischen
einen Trichter zum Abfüllen

MO_Rosenbadesalz_Zutaten01

Ein hübsches Glas zum Verschenken bekommt man zum Beispiel am Flohmarkt oder ihr nehmt einfach ein Weck-Glas, denn das sieht mit weihnachtlicher Deko auch sehr hübsch aus und hat für die Beschenkte(n) gleich einen Mehrwert.
Als ätherisches Rosenöl habe ich mich für bulgarische Rosa damascena 50:50 in Jojobaöl entschieden, da das Jojobaöl gleich auch ein wenig konserviert. Jetzt kann es auch schon los gehen!

Erst gebt ihr das äterische Öl in das Mandeöl und schwenkt es etwas, damit es sich gut verteilt. Dann vermischt ihr das beduftete Mandelöl mit dem Meersalz. Zum Schluss gebt ihr die Rosenblüten dazu, diese hebt ihr vorsichtig mit dem Löffel unter, bis ihr die wunderschönen Blüten gleichmäßig im Salz verteilt habt. Dann geht es auch schon ans Abfüllen. Ich habe hier einen Marmeladentrichter verwendet, da dieser einen breiteren Stutzen hat und es so bequemer ist, alles in das Glas umzufüllen.

Wenn ihr das fertige Rosenbadesalz umfüllt, dann schüttelt zwischendurch das Glas etwas, dann fällt es später nicht zusammen. Und schon seid ihr fertig! Sieht doch toll aus, oder? Und wie das riecht <3 einfach herrlich!

Rosenbadesalz01

Wenn die Beschenkte vielleicht keine Badewanne daheim hat, kann sie es auch für ein Fußbad verwenden. Ihre Füße werden es ihr danken und das feine Rosenöl tut ebenfalls seine entspannende Wirkung . 😉

Viel Spaß beim Nachmachen!
Übrigens gibt es hier jeden Tag bis am 24.12. einen frischen Beitrag im weihnachtlichen Adventkalender von meinen Blogger-Kolleginnen – es lohnt sich rein zu schauen, denn es gibt ganz tolle Sachen zum Lesen, Backen, Basteln, etc…

Alle Beiträge:

01.12. Birgit ** 02.12. Christina ** 03.12. Marco ** 04.12. Tina J.
05.12. Marion ** 06.12. Perdita ** 07.12. Melanie ** 08.12. Tina B.
09.12. Annette ** 10.12. Claudia ** 11.12. Elisa ** 12.12. Perdita
13.12. Jacky ** 14.12. Sonja ** 15.12. Annette ** 16.12. Tina B.
17.12. Birgit ** 18.12. Mike ** 19.12. Sybille ** 20.12. Claudia
21.12. Sonja ** 22.12. Tina J. ** 23.12. Annette ** 24.12. BloggerParade

 

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen wie gewöhnt noch die Produktlinks für euch:
Meersalz grob: https://www.feeling.at/shop/meersalz-grob.html?acc=204
Mandelöl: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose marokkanisch, Rosa Damascena: https://www.feeling.at/shop/rose-marokkanisch-rosa-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose persisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-persisch-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose bugarisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-bulgarisch-bio-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose türkisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-tuerkisch-rosa-x-damascena.html?acc=204

Herbstzeit ist Erkältungszeit? Teil 2

Wie im ersten Teil versprochen, gibt es heute hier eine Fortsetzung, wo ich über die Omaga3-Ölkur schreibe. Mittlerweile nehme ich sie ja schon 2 Wochen täglich ein und habe bemerkt, dass meine Haut etwas besser ist. Ich finde sie ist nicht mehr so rot an manchen Stellen, das Hautbild gerell hat sich verbessert und ich verwende momentan eher weniger Tagescreme, weil ich sie schlicht und einfach nicht brauche! 😉
Wie einige von euch wissen, mache ich gerade mit meinem Sohnemann die Eingewöhnung im Kindergarten, für Kind und Mama eine harte Bewährungsprobe. Aber bis jetzt läuft es recht gut und meine Nerven halten auch Stand! 😀

Nun weiter zu den enthaltenen fetten Pflanzenölen der Omega3-Ölkur: Ein weiteres unglaublich tolles Öl ist das Schwarzkümmelöl. Es hat ein sehr breites Wirkungssprektrum und wird schon seit Jahrtausenden verwendet. Schon im alten Ägypten wurde es eingesetzt bei Erkältungen, Schmerzen bzw. Entzündungen oder als Digestif. Sogar in der Grabkammer es großen Pharaos Tutenchamuns fand man ein Fläschchen mit Schwarzkümmelöl.
Das Öl wird aus den Samen des Schwarzkümmels (Nigella sativa) mittels Kaltpressung gewonnen und schmeckt krautig, würzig und kümmelartig. Allerdings ist es weder mit Kümmel, oder Kreuzümmel verwandt.
Auch dieses Öl hat – wie das Hanfsamenöl aus Teil 1 – einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) und viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe (Quelle: Buchbauer, 2008). Zum Beispiel das ätherische Öl Nigellon, welches bei Atemwegserkrankungen besonders gute Dienste leistet, weil es krampflösend wirkt und – bei Allergien ganz besonders von Vorteil – der Ausschüttung von Histamin entgegenwirkt. Es wirkt entzündungshemmend, immunmodulatorisch, cholesterinsenkend und antirheumatisch. Daher unterstützt uns das Schwarzkümmelöl ganz wunderbar bei Allergien, Asthma, Bronchitis, Diabetes Typ 2, rheumatischen Beschwerden und erhöhtem Cholesterinspiegel, aber auch bei Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen, Hautpilzen, Neurodermitis oder Schuppenflechte. Unser Gemütszustand kommt ebenfalls nicht zu kurz, es hilft uns bei der Bewältigung von Stresssymptomen und Burn-out.

Ein weiterer Bestandteil der Omega3-Ölkur ist das Nachtkerzensamenöl. Mit der Nachtkerze habe ich ebenfalls eine ganz besondere Verbindung, aber das verrate ich euch  in einem anderen Beitrag! 😉 Die Pflanze wird unter anderem auch Abendblume, Nachtstern oder Sommerstern genannt. Sie kam dazumals aus Nordamerika oder Mexiko in unsere Breiten und auch ich habe sie jetzt in meinem Garten. <3

Nachtkerze01

Nachtkerze (c) Melanie Streit

Das Öl wird aus den Samen entweder gepresst oder mittels CO2 Extraktion gelöst. Es hat ebenfalls einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) und enthält 8,7% Gamma-Linolensäure (Quelle: Analysezertifikat, feeling GmbH, 2012), die für sehr viele Stoffwechselvorgänge wichtig ist. Alpha- und Gamma-Linolensäure wird nicht von unserem Körper gebildet und daher ist es wichtig, dass wir ihn damit unterstüzten!
Das wertvolle Öl wirkt hautpflegend, feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend, juckreizstillend, hormonell ausgleichend (Stichwort PMS, Zyklusstörungen oder in den Wechseljahren). Es hat eine ausgleichende Wirkung auf unsere Stimmungslage und hilft uns vorallem bei Stress, seelischem Ungleichgewicht und Gereiztheit. Weiters unterstützt es uns bei erhöhtem Cholesterinspiegel, bei Neurodermitits, Allergien und natürlich auch bei Stress.

Beim Ausgießen der Ölkur bemerkt man gleich die leicht orangene Farbe. Die kommt vom großartigen Sanddornfruchtfleischöl. Wer sich acht- und aufmerksam durch den Herbst bewegt, der kann die leuchtenden orangeroten Früchte des Sanddorns erkennen, denn jetzt sind sie gerade reif. Das Öl wird durch Pressung der Früchte gewonnen und leuchtet intensiv orangerot. Es schmeckt fruchtig-süßlich, auch das schmeckt man bei der Ölkur heraus.
Das Sanddornfruchtfleischöl ist DAS Strahlenschutzöl schlechthin. Es erhöht die Widerstandsfähigkeit der Haut gegen Strahlung, zB. bei der UV-Strahlung der Sonne. Aber es wird auch begleitend bei der Strahlentherapie sowohl innerlich wie äußerlich eingesetzt, da es die Regeneration der Haut untersützt. Man kann es daher prophylaktisch oder therapeutisch verwenden. Außerdem ist es eine wahre Vitaminbombe, nämlich Vitamin E und Provitamin A (Beta Carotin), welche in unserem Körper für den Zellschutz sorgen und oxidativen Stress in unseren Zellen vermeiden. Deshalb können wir damit auch wunderbar unser Immunsystem stärken, aber auch Beschwerden im Mage-Darm-Bereich, wie zB. Übersäuerung des Magens, Sodbrennen oder Gastritis werden gelindert, weil sich das Öl schützend über unsere Schleimhäute legt. Durch die stark entzündungshemmenden Eigenschaften könnt ihr es bei Zahnfleischentzündungen, Halsschmerzen, Kehlkopfentzündungen oder Mandelentzündung lokal anwenden.

Hoppla, das war jetzt sehr lange. Ich bin gespannt, wer bis zum Ende gelesen hat. 🙂

Wenn ihr Fragen zur Ölkur habt, meldet euch bitte gern bei mir, ich berate euch gerne!

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Die Herbstaktion (Achtung, Aktion gilt  nur mehr bis Oktober!): http://www.feeling.at/shop/omega-3-herbstaktion.html?acc=204

Wer sich für die einzelnen Öle auch interessiert kann hier schmökern:
Zum Schwarzkümmelöl geht es hier lang: 
http://www.feeling.at/shop/schwarzkuemmeloel-nativ-bio-nigella-sativa.html?acc=204
Das Nachtkerzensamenöl gibt es hier:
http://www.feeling.at/shop/nachtkerzensamenoel-bio-co2-ex-oenothera-biennis.html?acc=204
Und das tolle Sanddornfruchtfleischöl findet ihr hier:
http://www.feeling.at/shop/sanddornfruchtfleischoel-bio-hippophae-rhamnoides.html?acc=204

Bleibt gesund und  bis bald,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Die Kraft der wertvollsten Pflanzenöle“ von Tina Krupalija und Ingrid Karner

 

Herbstzeit ist Erkältungszeit? Teil 1

Die Tage werden kürzer, die Sonne hat nicht mehr so viel Kraft wie noch vor 3 Wochen und die ersten Bäume beginnen sich zu verfärben. Der Herbst zieht ins Land und mit ihm auch die Erkältungszeit… aber muss das sein? Ich glaube nicht! Ihr könnt euer Immunsystem stärken und zwar mit der Omega-3 Ölkur von feeling. Die probiere ich nämlich selbst heuer aus und berichte euch hier gerne, wie es mir damit geht!

Damit mein Beitrag nicht zu lange wird, hab ich 2 Teile daraus gemacht. Ihr erfährt welche Öle drin sind und 2 davon erkläre ich euch heute genauer. Los geht’s!

Ölkur01

Omega-3 Ölkur (c) Melanie Streit

Leinsamenöl wird aus den Samen des Leins mittels Kaltpressung gewonnen. Bereits vor über 8000 Jahren wurde es schon in Ägypten und Mitteleuropa, sowie Südamerika, USA, Indien und Russland verwendet. Der Geruch und Geschmack ist würzig, krautig bzw. nussig. Sollte euer Leinöl jedoch bitter oder fischig riechen, bitte weg damit, dann ist es bereits oxidiert!
Es hat einen sehr großen Anteil an Alpha-Linolensäure (Omega-3), nämlich 53% (Quelle: Analysezertifikat, feeling GmbH, 2013). Deshalb hat es eine besonders positive Wirkung auf Herz und Kreislauf, die Sehkraft, das Gehirn, das Denkvermögen und sogar auch auf eure Psyche. Die Einnahme von Leinöl kann Entzündungsreaktionen in eurem Körper mindern, es wirkt antioxidativ, hormonregulierend und stärkt dadurch euer Immunsystem. Anwenden könnt ihr es bei Allergien, Arterienverkalkung, Asthma, Atemwegserkrankungen (zB. Bronchitis), hohem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Diabetes, Hauterkrankungen und Wechseljahresbeschwerden. Aber auch bei psychischen Beschwerden kann es euch gut unterstützen, wie zB. bei Ängsten, depressiver Verstimmung, Nervosität und bei Stresssymptomen und Burn-out. Äußerlich angewendet hilft es euch gut bei rissiger Haut, Juckreiz oder Neurodermitis.

Hanfsamenöl ist ebenfalls drin. Es schmeckt nussig, würzig, krautig und ist von der Farbe her grüngelb. Es wird aus den Samen (Nüssen) gepresst. Auch dieses Öl wird wohl schon sehr lange verwendet. Es zählt mit zu den ältesten Kulturpflanzen, denn vor 7000 Jahren wurde Hanf zur Fasergewinnung für Textilien, Seile oder Papier angebaut. Es ist ein besonders wertvolles Speise- und Pflegeöl, da es, neben anderen Wirkstoffen, einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) hat. Laut Analysezertifikat der feeling GmbH von 2013 sind es 50%. Es wirkt ebenfalls entzündungshemmend, antioxidativ, fördert die Konzentration, wirkt zellregenerierend und beruhigend. Daher kann das Hanfsamenöl bei sehr vielen Beschwerden eingesetzt werden, unter anderem bei Allergien, Arteriosklerosen, hohem Cholesterinspiegel, Multipler Sklerose, Prämenstruellem Syndrom, rheumatischen Beschwerden, Schmerzen allgemein, Wechseljahrs-beschwerden, bei schwachem Immunsystem generell, aber auch bei trockener Haut, Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzemen, etc… Ebenso kann es gut unterstützen bei Ängsten, Nervosität oder Stress, ganz ähnlich dem Leinsamenöl.

Da steckt also die geballte Kraft der Natur drin um uns in der Erkältungszeit tatkräftig zu unterstützen! Die Omega-3 Ölkur kombiniert diese beiden Öle und noch ein paar mehr, die ich euch gerne nächste Woche hier vorstelle. Bleibt also dran  und abonniert meinen Blog, damit ihr nichts verpasst! 😉

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Die Herbstaktion (Achtung, Aktion gilt  nur mehr bis Oktober!): http://www.feeling.at/shop/omega-3-herbstaktion.html?acc=204

Wer sich für die einzelnen Öle auch interessiert kann hier schmökern:
Zum Leinöl geht es hier lang: 
http://www.feeling.at/shop/leinsamenoel-nativ-bio-linum-usitatissimum.html?acc=204
Das Hanfsamenöl gibt es hier:
http://www.feeling.at/shop/hanfsamenoel-nativ-bio-cannabis-sativa.html?acc=204

Bleibt gesund und  bis bald,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Die Kraft der wertvollsten Pflanzenöle“ von Tina Krupalija und Ingrid Karner

 

Immortelle – die Unsterbliche

Wie ihr ja wisst, war ich letzte Woche im Urlaub, im Süden. Es war herrlich, morgens die Füße in den Sand stecken und den ganzen Tag Meeresluft schnuppern – ein Traum!

Außer Entspannung und Meeresrauschen habe ich auch ein paar wunderschöne Pflanzen gefunden: Hibiskus-Bäume (ja, richtige Bäume waren das!), natürlich auch Lavendel – leider schon verblüht – und einige Rosen. Mein persönliches Highlight war allerdings die Immortelle (Helichrysum italicum), die ganz unscheinbar am Wegesrand stand. In erster Linie wurde ich durch ihren Duft aufmerksam, sie duftet nämlich sehr intensiv nach Curry. Daher wird sie auch Currykraut genannt. Andere Namen sind Gelbe Strohblume oder Sonnengold – ich schätze weil ihre Blüten wie kleine Sonnen aussehen. 🙂

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Natürlich gibt es auch ein ätherisches Öl von dieser Pflanze, welches unglaublich wertvoll ist: Es wird sehr erfolgreich bei vielen Verletzungen angwendet, hat tolle wund- und hautregenerierende Eigenschaften, es löst Hämatome (Blutergüsse) schnell auf und der der Lymphfluss wird angeregt. Bei blauen Flecken und Prellungen ist es mein Mittel der ersten Wahl, denn es darf sogar pur auf die Haut aufgetragen werden!
Auch bei Schnupfen und Husten könnt ihr es anwenden, weil es krampf- und schleimlösend wirkt. Auf die Psyche wirkt es entspannend, beruhigend und hilft seelische Verletzungen und Traumata besser zu verarbeiten.

Als Akuthilfe bei Prellungen, Blutergüssen und Sportverletzungen könnt ihr 1 Tropfen ätherisches Immortellenöl direkt auf die geprellte Stelle oder das Hämatom auftragen.
Blaue Flecken brauchen etwas länger eure Aufmerksamkeit, hier könnt ihr diese Mischung gut verwenden:
10 ml Johanniskrautöl (hier kommt ihr zum Beitrag)
8 Tropfen Immortelle
großflächig und wiederholt auftragen.
Für Kinder ab 6 Monaten die Dosierung bitte halbieren, also nur 4 Tropfen Immortelle nehmen.

Immortelle_Blog01

Bei Husten könnt ihr 3-4 Tropfen Immortelle mit 10 ml Mandelöl auf Brust und im Bereich der oberen Atemwege auftragen und leicht einmassieren.

Wenn ihr euch mehr Ausgeglichenheit wünscht, so kann ich euch diese Mischung für eure Duftlampe empfehlen:
3 Tropfen Immortelle
1 Tropfen Zeder
2 Tropfen Lavendel
Eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen die Duftlampe damit „bestücken“. So wird die Traumtätigkeit angeregt, tief Verborgenes wird ins Bewusstsein gebracht und kann so besser verarbeitet werden.

Das ätherische Immortellenöl ist also ein richtiges Zauberöl, das in meiner Reiseapotheke keinesfalls fehlen darf. Welches ätherische Öl darf bei euch auf Reisen nicht fehlen? Erzählt es mir, ich bin neugierig! 😉

Als neues Service von mir könnt ihr künftig gleich hier in den Shop von feeling einsteigen und die wunderbaren Öle, Balsame und vieles mehr bestellen. Hier geht’s lang zur Immortelle: http://www.feeling.at/shop/catalogsearch/result/?q=immortelle&acc=204

Bei Fragen dazu könnt ihr euch selbstverständlich immer gerne an mich wenden!

 

Alles Liebe & bis bald,

eure Mel

 

Quellenangabe:

„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„Hausapotheke – Ätherische Öle, Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

 

 

 

Aktiv werden mit Rosmarin!

Letzte Woche hab ich euch versprochen, euch heute etwas über Rosmarin zu erzählen, denn auch zu dieser Pflanze habe ich einen persönlichen Bezug.
Unser Rosmarin wächst ganz versteckt, hinter dem Lavendel an der Südseite unseres Hauses. So wie der Lavendel mag er es gerne heiß und sonnig – kann ich ihm nicht verübeln, ich liebe den Sommer auch 😉

Die Wärme der Sonne gibt er auch weiter, denn seine thermische Wirkung ist warm. Ganz im Gegenteil zu seiner hier beschriebenen Vorgängerin, der Pfefferminze. Er wirkt generell anregend auf den Appetit und den Kreislauf, ist krampflösend und nervenstärkend. Nach dem ersten Geburtstag meines Sohnes ging es mir garnicht gut, ich fühlte mich sehr erschöpft und schwach und am Nachmittag hatte ich eine großen Energie-Einbuch. Doch ich bekam einen großartigen Tipp: Rosmarin Tee!

Rosmarin_Glas01

Also trank ich jeden Tag eine Tasse Rosmarin Tee gegen 14:00 und schon nach einer Woche kam meine Energie Schluck für Schluck wieder zurück.
Einer meiner Vortragenden bei meiner Ausbildung zur Entspannungstrainerin riet uns, zu Prüfungen einen Rosmarinzweig mitzunehmen, da er dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft. Er verbessert die Herztätigkeit und reguliert den Blutdruck, das bedeutet er kurbelt da an wo es gebraucht wird und hält sich zurück, wo es nicht nötig ist. Ein großartiges Kraut! <3

Ihr kennt den Rosmarin sicherlich aus der Küche, wahrscheinlich habt ihr schon mal Rosmarinkartoffeln gegessen oder ihn in einer mediterranen Gemüsepfanne als Gewürz entdeckt. Aber auch die Blüten schmecken sehr gut, ihr könnt damit Frucht- und Süßspeisen  garnieren und aromatisieren.

Man kann den Rosmarin sogar zum Räuchern verwenden, hier hat er eine tolle desinfizierende Wirkung. In Zeiten der Pest wurde er von den Ärzten als Schutz vor Ansteckung verwendet.

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Ein tolles Rosmarinmassageöl könnt ihr übrigens ganz einfach selbst herstellen!

Mein Selbermacher-Tipp für euch:

ein großes und sauberes Honig- oder Gurkenglas, jedenfalls Weißglas
eine Handvoll Rosmarinnadeln (am Besten getrocknete, damit nichts schimmelt)
gutes kaltgepresstes Olivenöl
Ihr gebt die getrockneten Rosmarinnadeln in das Glas und füllt es mit dem Olivenöl auf, bis alle Nadeln gut damit bedeckt sind. So stellt ihr es 10 Tage lang in die Sonne, das Schütteln nicht vergessen (wie beim Johannsikrautöl)! Danach filtert ihr es durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter ab und füllt es in eine dunkle Flasche. Beschriften nicht vergessen! 😉

Dieses Rosmarin-Massageöl könnt ihr verwenden bei kalten Füßen oder bei Krampfadern und rheumatischen Beschwerden. Wenn ihr wenig Haare oder Haarausfall habt, könnt ihr damit eine anregende Kur für eure Kopfhaut machen, einfach in den Haarboden einmassieren. Aber auch bei Muskel- und Gliederschmerzen ist es sehr hilfreich, bei Kopfschmerzen auf Stirn und Schläfen dünn auftragen.

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Aber ihr könnt auch einfach einen Teeaufguss damit machen, den ihr in euer Badewasser gebt: einen Liter Wasser aufkochen, eine Handvoll Rosmarinnadeln eine halbe Stunde lang darin zugedeckt ziehen lassen. Danach eurem Badewasser hinzufügen und schon habt ihr ein tolles anregendes Vollbad, das euch morgens oder vor anstrengenden Tätigkeiten viel Kraft gibt und euch auf Touren bringt.

Habt ihr Rosmarin auch schon mal als Heilmittel oder in der Naturkosmetik verwendet? Berichtet mir gerne von euren Erfahrungen, ich  bin gespannt!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangaben:
„Die Kräuter-Liesel“ von Liesel Malm, Bassermann Verlag
„Die Kräuter in meinem Garten“ von Siegrid Hirsch und Felix Grünberger, freya Verlag

 

 

 

Gute Laune aus der Flasche – ätherisches Zitronenöl

Vor kurzem hab ich euch erzählt, dass eine liebe Freundin ätherisches Zitronenöl bei mir bestellt hat. Ich selbst hab Zitrusdüfte generell sehr gerne, wobei das Zitronenöl zu meinen Favoriten gehört.

Es wirkt stark antibakteriell, leicht antiviral und desinfizierend, es ist also während der Erkältungszeit nicht mehr wegzudenken. Aber auch am Arbeitsplatz ist es sehr hilfreich, da es konzentrationsfördernd wirkt und uns auch bei Stress gut unterstützt. In Japan stellte man fest, dass die Mitarbeiter weniger krank waren und die Arbeitsleistung entsprechend stieg, wenn die Büroräume mit Zitronenöl beduftet wurden.
Das Öl hilft bei der Behandlung von Cellulite und fördert die Tonisierung der Haut. Auch bei natürlichen Deos und Parfums wird es gerne aufgrund seiner desodorierenden Wirkung eingesetzt. Zitronenduft vermittelt nämlich Reinheit, Frische und Klarheit.
Im Winter, wenn die Kälte und das fehlende Sonnenlicht schlechte Stimmung machen, verbreiten Zitrusdüfte wieder gute Laune. Außerdem verspricht es bei Reiseübelkeit schnelle Linderung der Beschwerden – hätte ich das mal als Kind schon gewusst!

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ätherisches Zitronenöl

Wenn es in der Arbeit nach dem Urlaub besonders hoch her geht und ihr dringend einen Booster für Konzentration und Kreativität braucht, dann gebt einfach 1-2 Tropfen auf einen Miniduftstein oder ein Taschentuch. Tief durchatmen –  das hilft ja bekanntlich immer 😉 – und inhalieren.

Zur Gedächtnisstärkung kann ich euch das Zitronen-Vitalwasser sehr emfehlen: 2 Tropfen Zitronenöl mit 1 Tropfen Orangenöl in 1 Eßlöffel frischem Zitronensaft emulgieren und mit einem Liter frischem Wasser aufgießen. Wer noch etwas Süße braucht, kann noch etwas Birkenzucker hinein rühren. Jetzt im Sommer könnt ihr dieses Vitalwasser auch in Eiswürfelformen füllen und einfrieren, so habt ihr dann aromatisiertes Eis für eure kühlen und natürlich gesunden Getränke.
Für eine optimale Gedächtnisleistung ist es ja generell sehr wichtig ausreichend Wasser zu trinken. Wenn es dann noch so gut schmeckt, ist es auch leichter viel zu trinken. Ich persönlich gebe gerne einen Zweig von meiner Minze dazu, das gibt einen extra Frischekick und sieht dazu  noch nett aus. 🙂

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Zitronen-Vitalwasser

Die Kombination Zitronen- und Orangenöl ist ein unschlagbares Duo bei schlechter Laune. So könnt ihr zum Beispiel 3 Tropfen Zitrone mit 3 Tropfen Orangenöl in die Duftlampe geben und es scheint auch an trüben Tagen wieder die Sonne für euch. <3

Auch für die Mundhygiene könnt ihr das Öl hervorragend verwenden. Für ein Zitronenwasser zum Gurgeln nehmt ihr 1/2 Teelöffel Meersalz und 2 Tropfen Zitronenöl, beides vermischt ihr und gebt es dann in ein Glas Wasser. Schon habt ihr ein natürliches Mundwasser.

An dieser Stelle gibt es aber auch eine Warnung: Zitronen-Öl kann in Kombination mit Sonneneinstrahlung eine phototoxische Reaktion hervorrufen. Daher solltet ihr nach der Anwendung auf der Haut unbedingt auf Sonnenbaden oder Solarium verzichten. Habt ihr empfindliche Haut und/oder Allergien, solltet ihr prinzipiell erst einen Reiztest machen, bevor ihr das Zitronenöl anwendet. Dazu tragt ihr etwas Mandelöl in der Ellbeuge auf und träufelt 1-2 Tropfen vom ätherischen Zitronenöl darauf. Nach ca. 20 Minuten lässt sich dann von der Haut ablesen, ob ihr darauf reagiert.

Und jetzt hab ich noch ein Rezept für euch. Wart ihr schon auf Urlaub? Seid ihr gerade wieder zurück und vermisst den Geruch von Sonne, Strand und Meer? Dann ist dieses Peeling genau das Richtige für euch:

Kokospeeling
3 EL Kokosraspeln
2 EL Meersalz
100 ml Mandelöl
100 ml Kokosöl
5-6 Tropfen ätherisches Zitronenöl
Das ätherische Öl und die beiden fetten Pflanzenöle miteinander vermischen, dann die Kokosraspeln und das Meersalz dazu geben. In der Dusche angewendet könnt ihr von fernen Südseeinseln träumen, ihr werdet angenehm erfrischt und die Haut wird weich und gepflegt.

Mögt ihr das ätherische Zitronenöl auch so gerne? Habt ihr es auch schon mal bei eurer eigenen Kosmetik verwendet? Oder vielleicht sogar schon in der Küche? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Hausapotheke Ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

„Praxis Aromatherpie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

 

Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Da ist er nun, der Moment an dem ich meinen ersten Beitrag für meinen Blog schreibe – ich bin so aufgeregt! 😀

Also heiße ich euch nun ganz herzlich willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Melanie und ich lebe mit meinem Partner und meinem Sohn in Wien. Aktuell  bin ich noch in Karenz und möchte mein 2. Standbein bzw. meine Herzensarbeit künftig intensivieren, nämlich die Arbeit mit ätherischen Ölen. Frei nach dem Motto: „Tu was du liebst und liebe was du tust!“ <3

Vor einigen Jahren ging es mir ziemlich schlecht, ich war erschöpft, sehr unzufrieden mit meinem Leben und sehnte mich nach Ruhe und Stille. Ich konnte den Lärm der Welt einfach  nicht mehr aushalten, hatte aber keine Ahnung, was ich tun sollte. Also begann ich eine Ausbildung zur Entspannungstrainerin, denn Entspannung war es, was ich dringend brauchte, aber nicht wusste, woher ich diese nehmen sollte. Als ich dann mein Diplom in Händen hielt, hatte ich jedoch das Bedürfnis noch mehr zu tun und begann den nächsten Lehrgang, zum Feel-Well-Practitioner.

Hier kam ich dann zum ersten Mal in Kontakt mit ätherischen Ölen. Ich war auf der Stelle verzaubert von der großartigen Wirkung, die diese wunderbaren Düfte auf meinen Körper und meine Seele hatten. Ab da habe ich mich sehr intensiv im Selbststudium mit den Ölen beschäftigt. Die Kombination von Entspannung, die Reizarmut der Natur und die positive Wirkung der Düfte auf unseren Körper ergaben für mich ein perfektes und rundes Bild, wie man sich selbst in unserem stressigen Alltag helfen und Entspannung und Wohlbefinden herbei führen kann.

Also möchte ich dieses Wissen und vor allem meine Begeisterung für diverse Naturprodukte mit euch teilen. Hier bekommt ihr Tipps und Tricks für die Anwendung von ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen, diversen anderen Naturprodukten und wie ihr euch selbst und eurer Familie bei manchen Zipperleins helfen könnt. Selbstverständlich werde ich auch einige Rezepte aus der (Kräuter-) Küche zusammen tragen, die euch mit Sicherheit gefallen werden. Ich freue mich sehr, wenn ihr mir Kommentare hinterlasst oder mir eine E-Mail schreibt, wenn ihr Fragen habt oder euch das eine oder andere Thema  besonders interessiert.

In diesem Sinne: los geht’s!

Kruter und le

Quelle: fotolia (c) PhotoSG

UPDATE: im Rahmen der BloggerParade darf ich mich und meinen Blog vorstellen, das freut mich sehr! Hier kommen die Links zu meinen KollegInnen:

Mit dabei sind diesmal:

08.01. – Annette
09.01. – Tina J.
10.01. – Perdita
11.01. – Marco
12.01. – Tina B.
13.01. – Vanessa
14.01. – Jacky
15.01. – Melanie
16.01. – Elisa

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