Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Schlagwort: Düfte

DIY – Geschenktipp: duftendes Rosenbadesalz

In den letzten Jahren versuche ich sinnvoll zu schenken. Das bedeutet, wenn ich nicht audrücklich weiß, was der/die Beschenkte sich wünscht, dann gibt es von mir meist selbst gemachte duftende Geschenke, die jeder irgendwann wahrscheinlich verwendet. Eines dieser Geschenke stelle ich euch heute hier vor. Es dauert nicht lange es herzustellen und einige der Zutaten werdet ihr wahrschein zuhause haben.

Ich zeige euch, wie ihr selbst ein duftendes Rosenbadesalz herstellen könnt:

3 EL getrocknete Rosenblüten (bekommt ihr zB als Tee in der Apotheke oder auch im gut sortierten Bioladen)
2 EL Mandelöl
1 Tasse grobes Meersalz (oder auch weniger, je nach dem, wie groß euer Glas ist)
1 hübsches Glas mit Deckel
10 Tropfen ätherisches Rosenöl
eine Schüssel und einen Löffel zum Vermischen
einen Trichter zum Abfüllen

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Ein hübsches Glas zum Verschenken bekommt man zum Beispiel am Flohmarkt oder ihr nehmt einfach ein Weck-Glas, denn das sieht mit weihnachtlicher Deko auch sehr hübsch aus und hat für die Beschenkte(n) gleich einen Mehrwert.
Als ätherisches Rosenöl habe ich mich für bulgarische Rosa damascena 50:50 in Jojobaöl entschieden, da das Jojobaöl gleich auch ein wenig konserviert. Jetzt kann es auch schon los gehen!

Erst gebt ihr das äterische Öl in das Mandeöl und schwenkt es etwas, damit es sich gut verteilt. Dann vermischt ihr das beduftete Mandelöl mit dem Meersalz. Zum Schluss gebt ihr die Rosenblüten dazu, diese hebt ihr vorsichtig mit dem Löffel unter, bis ihr die wunderschönen Blüten gleichmäßig im Salz verteilt habt. Dann geht es auch schon ans Abfüllen. Ich habe hier einen Marmeladentrichter verwendet, da dieser einen breiteren Stutzen hat und es so bequemer ist, alles in das Glas umzufüllen.

Wenn ihr das fertige Rosenbadesalz umfüllt, dann schüttelt zwischendurch das Glas etwas, dann fällt es später nicht zusammen. Und schon seid ihr fertig! Sieht doch toll aus, oder? Und wie das riecht <3 einfach herrlich!

Rosenbadesalz01

Wenn die Beschenkte vielleicht keine Badewanne daheim hat, kann sie es auch für ein Fußbad verwenden. Ihre Füße werden es ihr danken und das feine Rosenöl tut ebenfalls seine entspannende Wirkung . 😉

Viel Spaß beim Nachmachen!
Übrigens gibt es hier jeden Tag bis am 24.12. einen frischen Beitrag im weihnachtlichen Adventkalender von meinen Blogger-Kolleginnen – es lohnt sich rein zu schauen, denn es gibt ganz tolle Sachen zum Lesen, Backen, Basteln, etc…

Alle Beiträge:

01.12. Birgit ** 02.12. Christina ** 03.12. Marco ** 04.12. Tina J.
05.12. Marion ** 06.12. Perdita ** 07.12. Melanie ** 08.12. Tina B.
09.12. Annette ** 10.12. Claudia ** 11.12. Elisa ** 12.12. Perdita
13.12. Jacky ** 14.12. Sonja ** 15.12. Annette ** 16.12. Tina B.
17.12. Birgit ** 18.12. Mike ** 19.12. Sybille ** 20.12. Claudia
21.12. Sonja ** 22.12. Tina J. ** 23.12. Annette ** 24.12. BloggerParade

 

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen wie gewöhnt noch die Produktlinks für euch:
Meersalz grob: https://www.feeling.at/shop/meersalz-grob.html?acc=204
Mandelöl: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose marokkanisch, Rosa Damascena: https://www.feeling.at/shop/rose-marokkanisch-rosa-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose persisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-persisch-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose bugarisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-bulgarisch-bio-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose türkisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-tuerkisch-rosa-x-damascena.html?acc=204

Niaouli – oder: was bei mir in den letzten Tagen im Diffuser war

Na bei uns war was los in den letzten Tagen… ich kann euch sagen, ein kranker Zwergi stellt so ziemlich alles auf den Kopf. Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Beitrag für heute geplant. Aber wir haben ja gleich den Doppeljackpot bei Kinderkrankheiten gemacht und mein Bub hatte Hand-Mund-Fuß Krankheit UND Scharlach. Wie wunderbar… :-/

Aber gut, all das Jammern hat nix genutzt, wir waren natürlich beim Kinderarzt und der bestätigte meinen Verdacht – den hatte ich, weil der Sohn meiner besten Freundin die gleichen Symptome einen Tag zuvor zeigte und sie mir schon berichtet hatte. Nachdem ich ja gerne in meinen Duftkoffer greife um meine Familie und mich zu unterstüzten, wurde sofort unser Diffuser angworfen. Da kam Niaouli (Melaleuca viridiflora) und Zitronenöl hinein. In erster Linie wollte ich meinem Sohn eine angenehme und frische Atmosphäre schaffen, war er doch sehr erschöpft und müde vom Fieber. Diese Kombi mag ich sehr, denn sie reinigt die Raumluft, wirkt antiviral und antibakteriell und richtet wieder auf.

Über Niaouliöl erzähle ich euch heute etwas mehr, denn ich finde es ist ein sehr vielseitiges Öl, das nicht nur interessant duftet, sondern auch für Atemwege, Haut und Schleimhaut gut einsetzbar ist. Aber von Anfang an!
Niaoulibäume wachsen in Neukaledonien (Inselgruppe vor Nordaustralien), im feuchtheißen Klima. Bemerkenswert ist, dass es dort keine Malaria gibt, da die Inhaltsstoffe des Niaouliöls, welches von den Blättern abgegeben wird, insektenabweisend wirken. Das Myrtengewächs wird mittlerweile auch in Madagaskar sehr erfolgreich angebaut und zwar mit Bio-Gütesiegel, das für nachhaltige und umweltschonende Gewinnung und Verarbeitung steht.

Wie oben schon erwähnt, hat es eine stark antibakterielle und antivirale Wirkung, es wird bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt und es hilft unserem Immunsystem wieder auf die Beine. Auch in der Hautpflege könnt ihr es gut einsetzen, beispielsweise bei schwachem Bindegewebe, Kampfadern und Venenentzündungen, es wirkt schmerzstillend, zellregenerierend und bindegewebsstabilisierend. Es ist ein sehr hautfreundliches Öl, das unsere Haut vor Strahlenschäden schützen kann bzw. in der Nachsorge bei Strahlentherapie in Kombination mit Sanddornfruchtfleischöl zum Einsatz kommt. Niaouliöl kann bei Entzündungen im Mundraum oder am Nagelbett eingesetzt werden, hier wirkt es wie eine Zugsalbe.
Schon für kleine Schnupfennasen ab einem Jahr könnt ihr eine Trockeninhalation machen. Da gebt ihr 1-2 Tropfen Niaouliöl auf ein Taschentuch und lasst sie dran schnuppern. Das hilft beim Durchatmen und löst den Schleim in den Atemwegen. Natürlich wirkt das auch bei uns Erwachsenen!

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Am Wochenende war ich dann dran, plötzlich versagte meine Stimme und ich hatte Halsschmerzen. Auch da kam Niaouli zum Einsatz! Ich hab ja noch jede Menge Johanniskrautöl, das ich selbst angesetzt habe. Das hab ich dann mit Niaouli und Neroli gemischt, in ein Roll-on gefüllt und auf Hals und Brust aufgetragen. Neroli wirkt hervorragend bei Kehlkopfentzündungen und so praktisch im Roll-on ist es ja immer mit dabei. Ihr wisst ja, als Mama kann man nicht einfach in Krankenstand gehen. 😉

Das Rezept:
1 Stück 10 ml Roll-on aus Glas
10 ml Johanniskrautöl (im Sommer bitte ein anderes fettes Pflanzenöl nehmen)
3 Tropfen Niaouli
3 Tropfen Neroli
Erst das Öl in den Roll-on füllen, danach die ätherischen Öle, Kappe drauf, einmal schwenken, schon konnte ich es anwenden!

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Auch zum Gurgeln könnt ihr es verwenden, bei Entzündungen im Mund und Rachen hilft es ebenfalls ganz toll. Einfach 1 EL Rosenhydrolat (unkonserviert!) + 1-2 Tropfen Niaouliöl in ein Glas Wasser geben und schon könnt ihr loslegen!

Damit wir alle gut schlafen konnten, lief dann über Nacht Lavendelöl im Diffuser. Wichtig war mir, quasi eine Rundumbetreuung durch die ätherischen Öle, damit sich die Keime nicht unkontrolliert vermehren können. Was das Lavendelöl alles kann, das könnt ihr hier nachlesen – einer meiner Favoriten, den ich natürlich ganz als erstes verbloggt hab. <3

Kennt ihr Niaouliöl schon? Wofür habt ihr es denn schon verwendet? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet.

Ich hoffe, ihr bleibt gesund und ich wünsch euch noch einen schönen Feiertag!

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Niaouliöl bio: https://www.feeling.at/shop/niaoulioel-bio-melaleuca-viridiflora.html?acc=204
Zitronenöl bio: https://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204
Sanddornfruchtfleischöl: https://www.feeling.at/shop/sanddornfruchtfleischoel-bio-hippophae-rhamnoides.html?acc=204
Roll-on: https://www.feeling.at/shop/weissglas-roll-on-flasche.html?acc=204
Neroliöl: https://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Johanniskrautöl: https://www.feeling.at/shop/johanniskrautoel-bio-hypericum-perforatum.html?acc=204
Rosenhydrolat: https://www.feeling.at/shop/rosenhydrolat-bio.html?acc=204
Lavendel bio: https://www.feeling.at/shop/lavendeloel-bio-lavandula-angustifolia.html?acc=204

 

Quellenangaben:
„Praxis Aomatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

Die Eingewöhnung im Kindergarten

Wie ihr vielleicht wisst, geht mein kleiner Bub seit 3 Wochen in den Kindergarten. Die Eingewöhnung ist für uns nach wie vor eine sehr intensive Zeit. Für meinen Sohn ist es natürlich ein sehr großer Einschnitt in seiner kleinen Welt, denn nichts bleibt, wie es war. Plötzlich ist er ohne mich, da sind andere Kinder und auch die wollen die Aufmerksamkeit der Pädagogin, ein neuer Raum in dem er sich bewegt, aber auch neues Spielzeug, neue Kinderlieder, neue Spiele und viele neue Eindrücke. All das muss er erst mal verkraften und verarbeiten. Oft geschieht das in der Nacht, deshalb läuft bei uns im Diffuser im Schlafzimmer eine kleine Dosis Lavendelöl, damit er beruhigt in den Schlaf findet und dieser auch tief ausfallen kann, denn er braucht die Erholung mehr denn je.
Aber auch für mich als Mama ist es eine absolut neue Erfahrung. Auf einmal ist da jemand, der mir sagt, was ich mit meinem Sohn machen soll, wenn er weint und das hat er sehr oft – gewöhnungsbedürftig. 😉 Ich habe ihm dann auf ein Taschentuch einen Tropfen Neroliöl gegeben und dieses in seinen Body gesteckt, wenn er geweint hat. Das hat zumindest für etwas Beruhigung nach dem Schock des „Verlassenwerdens“ gesorgt. Was das feine Neroliöl noch so alles kann, erzähle ich euch in einem künftigen Beitrag genauer.

Zuhause haben wir beim Frühstück schon mit der Duftmischung „Biene Maja“ im Diffuser unseren Tag begonnen. Der wohlige Duft von Mandarine und Vanille vermittelt Sicherheit und Vertrauen, hüllen einen regelrecht ein. Lavendel beruhigt und Orange stimmt fröhlich. Also die perfekte Mischung für den Kindergarten Start, auch für mich als Erwachsene. 😀

Produktfoto01

Letztendlich hat es sich aber ausgezahlt und seit letzter Woche hat sich alles schlagartig geändert. Er hat in einer Pädagogin eine Bezugsperson gefunden, nimmt sie an der Hand und läuft mit ihr in die Gruppe hinein, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Seitdem bin ich sebst entspannter und freue mich sehr für ihn, weil es ihm so gut gefällt.

Am Freitag habe ich eine weitere, ganz wunderbare Geschichte gehört. Die Tochter einer lieben Freundin hatte seit einiger Zeit großen Trennungsschmerz beim Verabschieden im Kindergarten. Meine Freundin war dann vor Kurzem auf einer Aromarunde zu Gast, wo es um das Thema Kinder und ätherische Öle ging. Da fiel ihr der Sonnenstrahl-Balsam ins Auge. Der feine Duft von Rose, Vanille und Jasmin wäre genau das Richtige für diese Situation: Er spendet Trost, beruhigt die Nerven und ist bei seelischem Bauchweh auch sehr hilfreich. Am vergangenen Freitag haben wir uns nun wieder getroffen und sie erzählte mir, dass ihrer Tochter der Abschied beim Hinbringen in den Kindergarten viel leichter fällt, seitdem sie den Sonnenstrahl-Balsam benutzt. Sie gibt ihn ihr morgens vor dem Weg in den Kindergarten auf beide Handrücken. Und ihr ständiger Begleiter, das Schaf „Lämmi“, bekommt ebenfalls alle 4 Füße eingeschmiert. 🙂

Solche Geschichten erwärmen mir mein Herz und ich freue mich wahnsinnig, wenn Erfolgsgeschichten mit mir geteilt werden. <3

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Das ist Lämmi!

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit ätherischen Ölen gemacht? Habt ihr auch eigne Duftmischungen für spezielle Anlässe und Situationen? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese mit mir teilen würdet!

Hier bekommt ihr noch die Produktlinks:
Ätherisches Lavendelöl: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Neroliöl gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Es gibt aber auch eine 10:90 Mischung mit Jojobaöl: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-in-jojoba-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Oder ganz praktisch, der Neroli Aromastick, wo schon alles fixfertig gemischt und bereit zur Anwendung ist: http://www.feeling.at/shop/neroli-aromastick.html?acc=204
Zur Biene Maja Duftmischung geht es hier lang: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-duftmischung.html?acc=204
Auch sehr praktisch für die Handtasche oder Kindergartentasche – der Biene Maja Inhalierstift: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-inhalierstift-set.html?acc=204
Und hier kommt ihr zum Sonnenstrahl Balsam: http://www.feeling.at/shop/sonnenstrahl-balsam.html?acc=204

 

 

 

Thymian – ein starker Helfer

Letzes Mal hab ich euch ja von der tollen Omega3-Ölkur vorgeschwärmt, die viele von euch gerne probieren (möchten) – nur zu, die Herbstaktion gilt noch bis Ende Oktober! 😉

Sollte es euch schon erwischt haben, dann lohnt es sich, hier weiter zu lesen. Ein sehr hilfreiches ätherisches Öl, das bei uns immer wieder im Diffuser landet, ist das ätherische Thymianöl. Weil wir ein Haushalt mit Kleinkind sind, nehmen wir Thymian Ct. linalool. Warum ausgerechnet dieses Öl und was „Ct.“ bedeutet, erfährt ihr hier in meinem heutigen Beitrag.

Ihr kennt Thymian sicher schon als Gewürzpflanze aus der mediterranen Küche. Echter Thymian (Thymus vulgaris) wird auch Gartenthymian oder Römischer Quendel genannt. Je nach  geografischer Lage, Klima, Bodenbeschaffenheit, Höhenlage,  Witterung und Sonneneinstrahlung entstehen mehrere Populationen derselben Thymianart. Wenn man sich dann die ätherischen Öle daraus genau ansieht, also deren chemische Natur (= Chemotyp, Ct.), erkennt man, dass die Wirkstoffe recht unterschiedlich ausfallen. Es gibt unter anderem Thymian Ct. Linalool, Thymian Ct. Thymol und Thymian Ct. Thujanol. Während Thymian Ct. Linalool eher erdend und körperlich ausgleichend wirkt, regt Thymian Ct. Thymol ganzheitlich an und wirkt körperlich vitalisierend. Die Anwendung von Thymian Ct. Thymol setzt Fachkenntnisse voraus und wenn, dann auch nur in geringer Dosierung, da das Öl haut- und schleimhautreizend sein kann. Für Kinder, Schwangere und Menschen mit empfindlicher Haut ist es nicht zu empfehlen.

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Thymian aus meinem Garten (c) Melanie Streit

Nun zurück zum ätherischen Öl Thymian Ct. Linalool, dem sogenannten Kindertyhmian.
Es ist ein stark wirksames, aber recht mildes Öl, das einen feinen, klaren und zitronigen Duft hat. Es wirkt antibakteriell, antiviral, regt das Immunsystem an, ist hautpflegend und entkrampfend. Es ist also der ideale Begleiter bei Erkältungskrankheiten, Husten, Mittelohrentzündungen, aber auch bei Harnwegsinfekten und Verdauungsproblemen unterstützt es uns sehr gut. Auf psychischer Ebene wirkt es ausgleichend, stärkend, stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd, vitalisierend und hilft uns bei Mutlosigkeit.

Folgende Rezepte gefallen mir besonders gut und verwende ich auch des Öfteren:

Eine Mischung zum Gesund-bleiben in Erkältungszeiten  (für Kinder ab 3 Jahren):
50 ml Mandelöl süß
2 Tropfen Thymian Ct. Linalool
4 Tropfen Mandarine rot (Citrus reticulata)
Diese Ölmischung unterstützt euch, wenn rund herum gehustet und geschnupft wird, aber auch wenn ihr spürt, dass sich da etwas anbahnt.

Eine Ölmischung für einen Brustwickel bei Husten und Erkältung (ebenfalls ab 3 Jahren geeignet):
30 ml Mandelöl süß
2 Tropfen Thymian Ct. Linalool
1 Tropfen Cajeput
1 Tropfen Lavendel
2 Tropfen Orange süß
Die Ölmischung einfach auf Brust und Rücken auftragen, danach ein warmes Tuch um den Brustkorb wickeln und (evtl. mit einem Schafwollpolsterl) warm halten.

Für die kleineren Zwerge (ab 6 Monaten) und natürlich auch für euch könnt ihr ein Thymian-Ölmazerat verwenden. Wie ihr das herstellt, könnt ihr in meinem Beitrag über Johannsikrautöl nachlesen.
50 ml Thymian-Ölmazerat
5 Tropfen Thymian Ct. Linalool
Beides gut miteinander mischen und auf Brust, Rücken und Fußsohlen auftragen. Das kann man wunderbar mit einer Fussmassage für die Kleinen verbinden. Mein Bub streckt mir jeden Abend breit grinsend seine Füßchen entgegen, sagt: „Fussi!“ und möchte eine Fußmassage. <3

Ein Rezept für einen Raumspray bekommt ihr auch noch, damit ihr die Raumluft desinfizieren könnt:
50 ml Sprühflasche
5 ml Wodka
5 Tropfen ätherisches Thymianöl (Thymian Ct. Linalool)
5 Tropfen ätherisches Zitronenöl
45 ml destilliertes Wasser oder Hydrolat, wenn ihr eines habt.
Ihr verschüttelt erst den Wodka und das ätherische Öl miteinander und fügt danach das Wasser oder Hydrolat hinzu. Ganz wichtig: bitte beschriften! Es passiert schneller als man denkt, dass man vergisst, welche Mixtur sich darin befindet.

Selbstverständlich könnt ihr die beiden ätherischen Öle, je 2 Tropfen auch einfach in die Duftlampe geben, riecht herrlich frisch. 😉

Was macht ihr um gesund zu bleiben oder gesund zu werden? Welche Öle verwendet ihr? Oder rührt ihr auch Balsame und Salben? Ich freue mich über eure Erfahrungen!

Hier bekommt ihr noch die Produktlinks:
Thymian Ct. Linalool bekommt ihr hier: http://www.feeling.at/shop/thymianoel-ct-linalool-thymus-vulgaris.html?acc=204

Für die Mischungen gibt es hier noch weitere Zutaten:
Mandelöl süß: http://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Ätherisches Öl Mandarine rot: http://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-bio-citrus-reticulata.html?acc=204
Ätherisches Öl Cajeput: http://www.feeling.at/shop/cajeputoel-wildwuchs-melaleuca-leucadendra.html?acc=204
Ätherisches Öl Lavendel: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Orange süß: http://www.feeling.at/shop/orangenoel-suess-citrus-sinensis.html?acc=204
Ätherisches Öl Zitrone: http://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204
Leerbehälter: http://www.feeling.at/shop/blauglasflasche-din-18-ohne-deckel.html?acc=204 und Zerstäuber: http://www.feeling.at/shop/zerstaeuber-schwarz-mit-metallkappe-fuer-blauglasflasche.html?acc=204

Bleibt gesund! <3

Alles Liebe, Eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„SOS Hustenzwerg – Ätherische Öle und Kräuter für Kinder von 0-12“ von Ingind Kleindienst-John, freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

Aktiv werden mit Rosmarin!

Letzte Woche hab ich euch versprochen, euch heute etwas über Rosmarin zu erzählen, denn auch zu dieser Pflanze habe ich einen persönlichen Bezug.
Unser Rosmarin wächst ganz versteckt, hinter dem Lavendel an der Südseite unseres Hauses. So wie der Lavendel mag er es gerne heiß und sonnig – kann ich ihm nicht verübeln, ich liebe den Sommer auch 😉

Die Wärme der Sonne gibt er auch weiter, denn seine thermische Wirkung ist warm. Ganz im Gegenteil zu seiner hier beschriebenen Vorgängerin, der Pfefferminze. Er wirkt generell anregend auf den Appetit und den Kreislauf, ist krampflösend und nervenstärkend. Nach dem ersten Geburtstag meines Sohnes ging es mir garnicht gut, ich fühlte mich sehr erschöpft und schwach und am Nachmittag hatte ich eine großen Energie-Einbuch. Doch ich bekam einen großartigen Tipp: Rosmarin Tee!

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Also trank ich jeden Tag eine Tasse Rosmarin Tee gegen 14:00 und schon nach einer Woche kam meine Energie Schluck für Schluck wieder zurück.
Einer meiner Vortragenden bei meiner Ausbildung zur Entspannungstrainerin riet uns, zu Prüfungen einen Rosmarinzweig mitzunehmen, da er dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft. Er verbessert die Herztätigkeit und reguliert den Blutdruck, das bedeutet er kurbelt da an wo es gebraucht wird und hält sich zurück, wo es nicht nötig ist. Ein großartiges Kraut! <3

Ihr kennt den Rosmarin sicherlich aus der Küche, wahrscheinlich habt ihr schon mal Rosmarinkartoffeln gegessen oder ihn in einer mediterranen Gemüsepfanne als Gewürz entdeckt. Aber auch die Blüten schmecken sehr gut, ihr könnt damit Frucht- und Süßspeisen  garnieren und aromatisieren.

Man kann den Rosmarin sogar zum Räuchern verwenden, hier hat er eine tolle desinfizierende Wirkung. In Zeiten der Pest wurde er von den Ärzten als Schutz vor Ansteckung verwendet.

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Ein tolles Rosmarinmassageöl könnt ihr übrigens ganz einfach selbst herstellen!

Mein Selbermacher-Tipp für euch:

ein großes und sauberes Honig- oder Gurkenglas, jedenfalls Weißglas
eine Handvoll Rosmarinnadeln (am Besten getrocknete, damit nichts schimmelt)
gutes kaltgepresstes Olivenöl
Ihr gebt die getrockneten Rosmarinnadeln in das Glas und füllt es mit dem Olivenöl auf, bis alle Nadeln gut damit bedeckt sind. So stellt ihr es 10 Tage lang in die Sonne, das Schütteln nicht vergessen (wie beim Johannsikrautöl)! Danach filtert ihr es durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter ab und füllt es in eine dunkle Flasche. Beschriften nicht vergessen! 😉

Dieses Rosmarin-Massageöl könnt ihr verwenden bei kalten Füßen oder bei Krampfadern und rheumatischen Beschwerden. Wenn ihr wenig Haare oder Haarausfall habt, könnt ihr damit eine anregende Kur für eure Kopfhaut machen, einfach in den Haarboden einmassieren. Aber auch bei Muskel- und Gliederschmerzen ist es sehr hilfreich, bei Kopfschmerzen auf Stirn und Schläfen dünn auftragen.

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Aber ihr könnt auch einfach einen Teeaufguss damit machen, den ihr in euer Badewasser gebt: einen Liter Wasser aufkochen, eine Handvoll Rosmarinnadeln eine halbe Stunde lang darin zugedeckt ziehen lassen. Danach eurem Badewasser hinzufügen und schon habt ihr ein tolles anregendes Vollbad, das euch morgens oder vor anstrengenden Tätigkeiten viel Kraft gibt und euch auf Touren bringt.

Habt ihr Rosmarin auch schon mal als Heilmittel oder in der Naturkosmetik verwendet? Berichtet mir gerne von euren Erfahrungen, ich  bin gespannt!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangaben:
„Die Kräuter-Liesel“ von Liesel Malm, Bassermann Verlag
„Die Kräuter in meinem Garten“ von Siegrid Hirsch und Felix Grünberger, freya Verlag

 

 

 

Gute Laune aus der Flasche – ätherisches Zitronenöl

Vor kurzem hab ich euch erzählt, dass eine liebe Freundin ätherisches Zitronenöl bei mir bestellt hat. Ich selbst hab Zitrusdüfte generell sehr gerne, wobei das Zitronenöl zu meinen Favoriten gehört.

Es wirkt stark antibakteriell, leicht antiviral und desinfizierend, es ist also während der Erkältungszeit nicht mehr wegzudenken. Aber auch am Arbeitsplatz ist es sehr hilfreich, da es konzentrationsfördernd wirkt und uns auch bei Stress gut unterstützt. In Japan stellte man fest, dass die Mitarbeiter weniger krank waren und die Arbeitsleistung entsprechend stieg, wenn die Büroräume mit Zitronenöl beduftet wurden.
Das Öl hilft bei der Behandlung von Cellulite und fördert die Tonisierung der Haut. Auch bei natürlichen Deos und Parfums wird es gerne aufgrund seiner desodorierenden Wirkung eingesetzt. Zitronenduft vermittelt nämlich Reinheit, Frische und Klarheit.
Im Winter, wenn die Kälte und das fehlende Sonnenlicht schlechte Stimmung machen, verbreiten Zitrusdüfte wieder gute Laune. Außerdem verspricht es bei Reiseübelkeit schnelle Linderung der Beschwerden – hätte ich das mal als Kind schon gewusst!

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ätherisches Zitronenöl

Wenn es in der Arbeit nach dem Urlaub besonders hoch her geht und ihr dringend einen Booster für Konzentration und Kreativität braucht, dann gebt einfach 1-2 Tropfen auf einen Miniduftstein oder ein Taschentuch. Tief durchatmen –  das hilft ja bekanntlich immer 😉 – und inhalieren.

Zur Gedächtnisstärkung kann ich euch das Zitronen-Vitalwasser sehr emfehlen: 2 Tropfen Zitronenöl mit 1 Tropfen Orangenöl in 1 Eßlöffel frischem Zitronensaft emulgieren und mit einem Liter frischem Wasser aufgießen. Wer noch etwas Süße braucht, kann noch etwas Birkenzucker hinein rühren. Jetzt im Sommer könnt ihr dieses Vitalwasser auch in Eiswürfelformen füllen und einfrieren, so habt ihr dann aromatisiertes Eis für eure kühlen und natürlich gesunden Getränke.
Für eine optimale Gedächtnisleistung ist es ja generell sehr wichtig ausreichend Wasser zu trinken. Wenn es dann noch so gut schmeckt, ist es auch leichter viel zu trinken. Ich persönlich gebe gerne einen Zweig von meiner Minze dazu, das gibt einen extra Frischekick und sieht dazu  noch nett aus. 🙂

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Zitronen-Vitalwasser

Die Kombination Zitronen- und Orangenöl ist ein unschlagbares Duo bei schlechter Laune. So könnt ihr zum Beispiel 3 Tropfen Zitrone mit 3 Tropfen Orangenöl in die Duftlampe geben und es scheint auch an trüben Tagen wieder die Sonne für euch. <3

Auch für die Mundhygiene könnt ihr das Öl hervorragend verwenden. Für ein Zitronenwasser zum Gurgeln nehmt ihr 1/2 Teelöffel Meersalz und 2 Tropfen Zitronenöl, beides vermischt ihr und gebt es dann in ein Glas Wasser. Schon habt ihr ein natürliches Mundwasser.

An dieser Stelle gibt es aber auch eine Warnung: Zitronen-Öl kann in Kombination mit Sonneneinstrahlung eine phototoxische Reaktion hervorrufen. Daher solltet ihr nach der Anwendung auf der Haut unbedingt auf Sonnenbaden oder Solarium verzichten. Habt ihr empfindliche Haut und/oder Allergien, solltet ihr prinzipiell erst einen Reiztest machen, bevor ihr das Zitronenöl anwendet. Dazu tragt ihr etwas Mandelöl in der Ellbeuge auf und träufelt 1-2 Tropfen vom ätherischen Zitronenöl darauf. Nach ca. 20 Minuten lässt sich dann von der Haut ablesen, ob ihr darauf reagiert.

Und jetzt hab ich noch ein Rezept für euch. Wart ihr schon auf Urlaub? Seid ihr gerade wieder zurück und vermisst den Geruch von Sonne, Strand und Meer? Dann ist dieses Peeling genau das Richtige für euch:

Kokospeeling
3 EL Kokosraspeln
2 EL Meersalz
100 ml Mandelöl
100 ml Kokosöl
5-6 Tropfen ätherisches Zitronenöl
Das ätherische Öl und die beiden fetten Pflanzenöle miteinander vermischen, dann die Kokosraspeln und das Meersalz dazu geben. In der Dusche angewendet könnt ihr von fernen Südseeinseln träumen, ihr werdet angenehm erfrischt und die Haut wird weich und gepflegt.

Mögt ihr das ätherische Zitronenöl auch so gerne? Habt ihr es auch schon mal bei eurer eigenen Kosmetik verwendet? Oder vielleicht sogar schon in der Küche? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Hausapotheke Ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

„Praxis Aromatherpie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

 

Wie kommt man vom Lavendel zum ätherischen Öl?

Vor einigen Jahren hab ich von den besten aller besten Freunden eine Destille zum Geburtstag bekommen. Lange Zeit war sie gut verstaut in ihrer Schachtel in einem Kasten. Aber vergangenen Samstag hab ich sie endlich ausgepackt und sie durfte ihren ersten Dienst verrichten. Und das Ergebnis war erstaunlich! Aber von Anfang an:

Bei der Destillation von ätherischen Ölen entstehen als Beiprodukt sogenannte Hydrolate. Diese wunderbaren Pflanzenwässer sind ein wichtiger Bestandteil der Aromatherapie und kommen dann zum Einsatz, wenn das ätherische Öl zu stark wäre, zum Beispiel bei kleinen Kindern, Schwangeren, bei älteren, empfindlichen Menschen oder sogar Tieren.

Die bekanntesten Hydrolate sind wohl Rosenhydrolat, Lavendelhydrolat oder Salbeihydrolat. Verwendung finden sie in der Naturkosmetik, der Aromatherapie, als Raumspray, aber auch als kulinarischer Genuss.  Ich habe, nachdem ich so viel Lavendel im Garten habe, natürlich meine Lieblingspflanze destilliert.

Erst habe ich mal alles zusammen getragen um dann während des Destillationsvorganges nicht hin und her laufen zu müssen. Dann musste alles mit Alkohol desinfiziert werden, denn die Hydrolate können leichter verderben, wenn Keime in den Flaschen zur Aufbewahrung oder auf den Arbeitsmaterialien sind. Danach hab ich den Lavendel geerntet und abgerebelt. Die Faustformel sagt 100g frische oder 150g getrocknete Pflanzen ergeben 100 ml Hydrolat. Erst kommt das Wasser in den  untersten Kessel, danach wird der Korb mit den zerkleinerten Pflanzenteilen eingesetzt. Ich habe den Lavendel abgerebelt, allein dadurch hat es schon wie verrückt  nach dem ätherischen Öl gerochen – ich mag das <3

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befüllter Pflanzenkorb

Danach wird der Rest zusammen gebaut, die Kühlkuppel kommt oben drauf. Danach habe ich noch den Zu- und Ablauf für das Kühlwasser installiert. Mein Partner hat mir hier eine Kupplung eingebaut, die ich an unseren Gartenschlauch stecken kann – sehr praktisch! Danach habe ich noch einen transparenten Schlauch an den Ablauf für das ätherische Öl und das Hydrolat angeschlossen und dann gings auch schon los. Hier hab ich das Foto der Destille beschriftet, damit ihr wisst, was gemeint ist. 😉

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Durch das kochende Wasser im unteren Kessel steigt Wasserdampf auf und trifft auf die Pflanzenteile. Dadurch werden all die feinen Stoffe aus den Pflanzen gelöst. Dann treffen sie in der Kühlkuppel ein, dort wird der Wasserdampf abgekühlt und läuft dann in flüssiger Form über den Ablauf ins Auffanggefäß.

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Kühlkuppel während des Destillationsvorganges – die Spannung steigt

Ich war beinahe zu ungeduldig und dachte schon, es funktioniert nicht. Aber dann, plötzlich kam der erste Tropfen Hydrolat und danach ein ganzer Schwall. Ich hatte eine riesen Freude damit!

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Da läuft das erste Lavendelhydrolat den Ablauf runter ins Auffanggefäß

Sofort verbreitete sich der typische Duft von Lavendel und hüllte meine ganze Pergola ein, es roch herrlich!

Leider war am Ende des Destillationsvorganges noch nicht viel ätherisches Öl zu sehen. Der eine oder andere Tropfen schwamm auf der Oberfläche, es war jedoch zu wenig um es abzuziehen. Darüber bin ich aber nicht traurig, denn immerhin habe ich 160 ml Lavendelhydrolat gewonnen. Aber ihr könnt euch jetzt ungefähr vorstellen wie wertvoll die ätherischen Öle sind, wahre Schätze der Natur!
Mein Hydrolat habe ich noch abgefiltert und jetzt muss es noch 4 Wochen lang im kühlen Keller ruhen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es dann duften wird.

Mein feines Lavendelhydrolat wird mit Sicherheit bei meinen nächsten Kopfschmerzen als Kompresse zum Einsatz kommen, auch ins Badewasser wird ein „Schluckerl“ davon kommen. Ich sprühe das Hydrolat auch gerne auf unsere Pölster und Bettdecken, so schlafen wir ganz wunderbar in einer Lavendelwolke.

Habt ihr schon mal Lavendelhydrolat verwendet? Wenn ja, wofür? Vielleicht habt ihr schon mal die eine oder andere Creme damit gerührt oder eine Kompresse gemacht? Teilt mir eure Erfahrungen mit, ich bin immer neugierig auf neue Erkenntnisse über Einsatzmöglichkeiten!

In meinem nächsten Beitrag erzähle ich euch etwas über meine bevorstehende Aromarunde. Am kommenden Freitag bin ich nämlich wieder unterwegs um über die wunderbaren Öle zu sprechen und andere Menschen damit zu verzaubern. Dieses Mal wird es um das Thema Entspannung gehen – darauf freue ich mich schon sehr!

Du möchtest auch eine Aromarunde machen und einen duften Nachmittag oder Abend mit deinen Freunden verbringen? Dann melde dich gerne bei mir und wir planen deine persönliche Runde gemeinsam!

Alles Liebe, eure Mel

 

Quellenangabe: „Hydrolate – Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag

Mein allerliebster Allrounder

Ich hab ja so ein Glück und habe den Lavendel (Lavandula angustifolia) direkt vor meinem Küchenfenster. Wenn dann zu Mittag die Sonne drauf scheint, erhebt sich eine wunderbare Duftwolke, die haufenweise Bienen, Hummeln und Wildbienen anlockt. Es geht zu wie am Flughafen, ein sehr geschäftiges Treiben. Aber kein Wunder, denn ich liebe den Lavendel auch sehr, weil er ein echter Allrounder ist und ich sein ätherisches Öl gerne und oft verwende.

 

Ihr kennt das sicher: jetzt im Sommer, wenn man die lauen Sommerabende bei einem guten Glas Wein auf der Terrasse ausklingen lässt…. und dann fallen plötzlich die Gelsen ein und sind furchtbar lästig. :-/
Oder ihr geht mit Gelsengittern an den Fenstern ins Bett, wägt euch in Sicherheit und morgens wacht ihr dann mit einem oder mehreren Gelsenstichen auf – so wie ich unlängst. Zum Glück hab ich immer eine Flasche vom ätherischen Lavendelöl in meiner Hausapotheke stehen, denn es wirkt juckreizstillend, hautregenerierend und entzündungshemmend. Ich konnte es noch rechtzeitg auftragen, bevor der Juckreiz ganz schlimm wurde.
Das Lavendelöl zählt hier zu den absoluten Ausnahmen, weil man es (als Erwachsener) pur auf die Haut auftragen kann. Andere Öle können nämlich mehr oder weniger stark hautreizend sein und müssen daher verdünnt werden. Für Kinder unter 6 Jahren empfehle ich es auf jeden Fall zu verdünnen, zum Beispiel mit Mandelöl. Also 1-3 Tropfen ätherisches Lavendelöl (+ 5 ml Mandelöl für Kids) direkt auf die Stichstelle auftragen und schon bald spürt man keinen Juckreiz mehr.

Aber dieses tolle Öl kann noch  viel mehr!
Auch bei Verbrennungen ist es meine erste Wahl. Mein Partner hat sich unlängst beim Grillen an der Hand verbrannt. Erst haben wir seine Hand unter fließendem kalten Wasser gekühlt und im Anschluss daran kamen 1-3 Tropfen vom Lavendelöl drauf, um die Schmerzen zu lindern. Das musste natürlich öfters wiederholt werden. Am nächsten Tag war dann nur mehr eine kleine rote Stelle zu sehen, die aber nicht  mehr schmerzte.

Der Duft von Lavendel hält aber auch Motten vom Kleiderschrank fern. Einfach 3 Tropfen auf ein Wattepad geben und in die Wäscheschublade oder den Kleiderschrank legen. Duftet herrlich! <3
Für uns ist es auch das perfekte Öl fürs Schlafzimmer, da es ja beruhigend und schlaffördernd wirkt. Ganz besonders wenn einer von uns erkältet ist, kommt es zum Einsatz, weil es auch eine tolle antibakterielle Wirkung hat. Dann kommen 3-4 Tropfen in unseren Diffuser. Das ist ein mit Strom betriebener Duftvernebler, der mit Hilfe von Ultraschall das eingefüllte Wasser mit dem ätherischen Öl ganz fein zerstäubt. Eine sehr schonende Methode, das Öl in der Raumluft zu verteilen.

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Ihr seht also, es gibt unzählige Möglichkeiten zur Anwendung, für das wunderbare Lavendelöl, so viele, dass ich gar nicht alles in einen Beitrag packen kann.
Habt ihr auch schon ätherisches Lavendelöl verwendet? Wenn ja, schreibt mir wo und wie, ich bin neugierig! 🙂

Demnächst möchte ich die tolle Pflanze ernten und zum ersten Mal Lavendelhydrolat selbst destillieren. Wenn ich Glück habe sind auch ein paar Tröpfchen ätherisches Lavendelöl dabei. Das wird spanndend! Selbstverständlich lasse ich euch daran teilhaben. Es lohnt sich also, dran zu bleiben!

Habt Ihr Fragen, Lob, Wünsche, Beschwerden? Ihr wollt noch mehr Infos zu den einzelnen Produkten, die ich anbiete? Ihr hättet gern eine Duftmischung, die ganz genau auf euch zugeschnitten ist? Oder ihr möchtet einen duften Abend mit euren Freunden verbringen, wo ich alle eure Fragen persönlich beantworte? Dann hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir ein Mail, ich bin gerne für euch da! <3

 

Quellenangabe:

  • „Hausapotheke ätherische Öle – schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag
  • selbstverständlich meine eigenen Erfahrungen, denn ich teste alles, bevor ich eine Empfehlung ausspreche

 

 

 

Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Da ist er nun, der Moment an dem ich meinen ersten Beitrag für meinen Blog schreibe – ich bin so aufgeregt! 😀

Also heiße ich euch nun ganz herzlich willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Melanie und ich lebe mit meinem Partner und meinem Sohn in Wien. Aktuell  bin ich noch in Karenz und möchte mein 2. Standbein bzw. meine Herzensarbeit künftig intensivieren, nämlich die Arbeit mit ätherischen Ölen. Frei nach dem Motto: „Tu was du liebst und liebe was du tust!“ <3

Vor einigen Jahren ging es mir ziemlich schlecht, ich war erschöpft, sehr unzufrieden mit meinem Leben und sehnte mich nach Ruhe und Stille. Ich konnte den Lärm der Welt einfach  nicht mehr aushalten, hatte aber keine Ahnung, was ich tun sollte. Also begann ich eine Ausbildung zur Entspannungstrainerin, denn Entspannung war es, was ich dringend brauchte, aber nicht wusste, woher ich diese nehmen sollte. Als ich dann mein Diplom in Händen hielt, hatte ich jedoch das Bedürfnis noch mehr zu tun und begann den nächsten Lehrgang, zum Feel-Well-Practitioner.

Hier kam ich dann zum ersten Mal in Kontakt mit ätherischen Ölen. Ich war auf der Stelle verzaubert von der großartigen Wirkung, die diese wunderbaren Düfte auf meinen Körper und meine Seele hatten. Ab da habe ich mich sehr intensiv im Selbststudium mit den Ölen beschäftigt. Die Kombination von Entspannung, die Reizarmut der Natur und die positive Wirkung der Düfte auf unseren Körper ergaben für mich ein perfektes und rundes Bild, wie man sich selbst in unserem stressigen Alltag helfen und Entspannung und Wohlbefinden herbei führen kann.

Also möchte ich dieses Wissen und vor allem meine Begeisterung für diverse Naturprodukte mit euch teilen. Hier bekommt ihr Tipps und Tricks für die Anwendung von ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen, diversen anderen Naturprodukten und wie ihr euch selbst und eurer Familie bei manchen Zipperleins helfen könnt. Selbstverständlich werde ich auch einige Rezepte aus der (Kräuter-) Küche zusammen tragen, die euch mit Sicherheit gefallen werden. Ich freue mich sehr, wenn ihr mir Kommentare hinterlasst oder mir eine E-Mail schreibt, wenn ihr Fragen habt oder euch das eine oder andere Thema  besonders interessiert.

In diesem Sinne: los geht’s!

Kruter und le

Quelle: fotolia (c) PhotoSG

UPDATE: im Rahmen der BloggerParade darf ich mich und meinen Blog vorstellen, das freut mich sehr! Hier kommen die Links zu meinen KollegInnen:

Mit dabei sind diesmal:

08.01. – Annette
09.01. – Tina J.
10.01. – Perdita
11.01. – Marco
12.01. – Tina B.
13.01. – Vanessa
14.01. – Jacky
15.01. – Melanie
16.01. – Elisa

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