Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Schlagwort: Antistress (Seite 2 von 2)

Herbstzeit ist Erkältungszeit? Teil 1

Die Tage werden kürzer, die Sonne hat nicht mehr so viel Kraft wie noch vor 3 Wochen und die ersten Bäume beginnen sich zu verfärben. Der Herbst zieht ins Land und mit ihm auch die Erkältungszeit… aber muss das sein? Ich glaube nicht! Ihr könnt euer Immunsystem stärken und zwar mit der Omega-3 Ölkur von feeling. Die probiere ich nämlich selbst heuer aus und berichte euch hier gerne, wie es mir damit geht!

Damit mein Beitrag nicht zu lange wird, hab ich 2 Teile daraus gemacht. Ihr erfährt welche Öle drin sind und 2 davon erkläre ich euch heute genauer. Los geht’s!

Ölkur01

Omega-3 Ölkur (c) Melanie Streit

Leinsamenöl wird aus den Samen des Leins mittels Kaltpressung gewonnen. Bereits vor über 8000 Jahren wurde es schon in Ägypten und Mitteleuropa, sowie Südamerika, USA, Indien und Russland verwendet. Der Geruch und Geschmack ist würzig, krautig bzw. nussig. Sollte euer Leinöl jedoch bitter oder fischig riechen, bitte weg damit, dann ist es bereits oxidiert!
Es hat einen sehr großen Anteil an Alpha-Linolensäure (Omega-3), nämlich 53% (Quelle: Analysezertifikat, feeling GmbH, 2013). Deshalb hat es eine besonders positive Wirkung auf Herz und Kreislauf, die Sehkraft, das Gehirn, das Denkvermögen und sogar auch auf eure Psyche. Die Einnahme von Leinöl kann Entzündungsreaktionen in eurem Körper mindern, es wirkt antioxidativ, hormonregulierend und stärkt dadurch euer Immunsystem. Anwenden könnt ihr es bei Allergien, Arterienverkalkung, Asthma, Atemwegserkrankungen (zB. Bronchitis), hohem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Diabetes, Hauterkrankungen und Wechseljahresbeschwerden. Aber auch bei psychischen Beschwerden kann es euch gut unterstützen, wie zB. bei Ängsten, depressiver Verstimmung, Nervosität und bei Stresssymptomen und Burn-out. Äußerlich angewendet hilft es euch gut bei rissiger Haut, Juckreiz oder Neurodermitis.

Hanfsamenöl ist ebenfalls drin. Es schmeckt nussig, würzig, krautig und ist von der Farbe her grüngelb. Es wird aus den Samen (Nüssen) gepresst. Auch dieses Öl wird wohl schon sehr lange verwendet. Es zählt mit zu den ältesten Kulturpflanzen, denn vor 7000 Jahren wurde Hanf zur Fasergewinnung für Textilien, Seile oder Papier angebaut. Es ist ein besonders wertvolles Speise- und Pflegeöl, da es, neben anderen Wirkstoffen, einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) hat. Laut Analysezertifikat der feeling GmbH von 2013 sind es 50%. Es wirkt ebenfalls entzündungshemmend, antioxidativ, fördert die Konzentration, wirkt zellregenerierend und beruhigend. Daher kann das Hanfsamenöl bei sehr vielen Beschwerden eingesetzt werden, unter anderem bei Allergien, Arteriosklerosen, hohem Cholesterinspiegel, Multipler Sklerose, Prämenstruellem Syndrom, rheumatischen Beschwerden, Schmerzen allgemein, Wechseljahrs-beschwerden, bei schwachem Immunsystem generell, aber auch bei trockener Haut, Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzemen, etc… Ebenso kann es gut unterstützen bei Ängsten, Nervosität oder Stress, ganz ähnlich dem Leinsamenöl.

Da steckt also die geballte Kraft der Natur drin um uns in der Erkältungszeit tatkräftig zu unterstützen! Die Omega-3 Ölkur kombiniert diese beiden Öle und noch ein paar mehr, die ich euch gerne nächste Woche hier vorstelle. Bleibt also dran  und abonniert meinen Blog, damit ihr nichts verpasst! 😉

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Die Herbstaktion (Achtung, Aktion gilt  nur mehr bis Oktober!): http://www.feeling.at/shop/omega-3-herbstaktion.html?acc=204

Wer sich für die einzelnen Öle auch interessiert kann hier schmökern:
Zum Leinöl geht es hier lang: 
http://www.feeling.at/shop/leinsamenoel-nativ-bio-linum-usitatissimum.html?acc=204
Das Hanfsamenöl gibt es hier:
http://www.feeling.at/shop/hanfsamenoel-nativ-bio-cannabis-sativa.html?acc=204

Bleibt gesund und  bis bald,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Die Kraft der wertvollsten Pflanzenöle“ von Tina Krupalija und Ingrid Karner

 

Aktiv werden mit Rosmarin!

Letzte Woche hab ich euch versprochen, euch heute etwas über Rosmarin zu erzählen, denn auch zu dieser Pflanze habe ich einen persönlichen Bezug.
Unser Rosmarin wächst ganz versteckt, hinter dem Lavendel an der Südseite unseres Hauses. So wie der Lavendel mag er es gerne heiß und sonnig – kann ich ihm nicht verübeln, ich liebe den Sommer auch 😉

Die Wärme der Sonne gibt er auch weiter, denn seine thermische Wirkung ist warm. Ganz im Gegenteil zu seiner hier beschriebenen Vorgängerin, der Pfefferminze. Er wirkt generell anregend auf den Appetit und den Kreislauf, ist krampflösend und nervenstärkend. Nach dem ersten Geburtstag meines Sohnes ging es mir garnicht gut, ich fühlte mich sehr erschöpft und schwach und am Nachmittag hatte ich eine großen Energie-Einbuch. Doch ich bekam einen großartigen Tipp: Rosmarin Tee!

Rosmarin_Glas01

Also trank ich jeden Tag eine Tasse Rosmarin Tee gegen 14:00 und schon nach einer Woche kam meine Energie Schluck für Schluck wieder zurück.
Einer meiner Vortragenden bei meiner Ausbildung zur Entspannungstrainerin riet uns, zu Prüfungen einen Rosmarinzweig mitzunehmen, da er dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft. Er verbessert die Herztätigkeit und reguliert den Blutdruck, das bedeutet er kurbelt da an wo es gebraucht wird und hält sich zurück, wo es nicht nötig ist. Ein großartiges Kraut! <3

Ihr kennt den Rosmarin sicherlich aus der Küche, wahrscheinlich habt ihr schon mal Rosmarinkartoffeln gegessen oder ihn in einer mediterranen Gemüsepfanne als Gewürz entdeckt. Aber auch die Blüten schmecken sehr gut, ihr könnt damit Frucht- und Süßspeisen  garnieren und aromatisieren.

Man kann den Rosmarin sogar zum Räuchern verwenden, hier hat er eine tolle desinfizierende Wirkung. In Zeiten der Pest wurde er von den Ärzten als Schutz vor Ansteckung verwendet.

Rosmarin_Glas02.jpg

Ein tolles Rosmarinmassageöl könnt ihr übrigens ganz einfach selbst herstellen!

Mein Selbermacher-Tipp für euch:

ein großes und sauberes Honig- oder Gurkenglas, jedenfalls Weißglas
eine Handvoll Rosmarinnadeln (am Besten getrocknete, damit nichts schimmelt)
gutes kaltgepresstes Olivenöl
Ihr gebt die getrockneten Rosmarinnadeln in das Glas und füllt es mit dem Olivenöl auf, bis alle Nadeln gut damit bedeckt sind. So stellt ihr es 10 Tage lang in die Sonne, das Schütteln nicht vergessen (wie beim Johannsikrautöl)! Danach filtert ihr es durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter ab und füllt es in eine dunkle Flasche. Beschriften nicht vergessen! 😉

Dieses Rosmarin-Massageöl könnt ihr verwenden bei kalten Füßen oder bei Krampfadern und rheumatischen Beschwerden. Wenn ihr wenig Haare oder Haarausfall habt, könnt ihr damit eine anregende Kur für eure Kopfhaut machen, einfach in den Haarboden einmassieren. Aber auch bei Muskel- und Gliederschmerzen ist es sehr hilfreich, bei Kopfschmerzen auf Stirn und Schläfen dünn auftragen.

Rosmarintee01_quer

Aber ihr könnt auch einfach einen Teeaufguss damit machen, den ihr in euer Badewasser gebt: einen Liter Wasser aufkochen, eine Handvoll Rosmarinnadeln eine halbe Stunde lang darin zugedeckt ziehen lassen. Danach eurem Badewasser hinzufügen und schon habt ihr ein tolles anregendes Vollbad, das euch morgens oder vor anstrengenden Tätigkeiten viel Kraft gibt und euch auf Touren bringt.

Habt ihr Rosmarin auch schon mal als Heilmittel oder in der Naturkosmetik verwendet? Berichtet mir gerne von euren Erfahrungen, ich  bin gespannt!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangaben:
„Die Kräuter-Liesel“ von Liesel Malm, Bassermann Verlag
„Die Kräuter in meinem Garten“ von Siegrid Hirsch und Felix Grünberger, freya Verlag

 

 

 

Gute Laune aus der Flasche – ätherisches Zitronenöl

Vor kurzem hab ich euch erzählt, dass eine liebe Freundin ätherisches Zitronenöl bei mir bestellt hat. Ich selbst hab Zitrusdüfte generell sehr gerne, wobei das Zitronenöl zu meinen Favoriten gehört.

Es wirkt stark antibakteriell, leicht antiviral und desinfizierend, es ist also während der Erkältungszeit nicht mehr wegzudenken. Aber auch am Arbeitsplatz ist es sehr hilfreich, da es konzentrationsfördernd wirkt und uns auch bei Stress gut unterstützt. In Japan stellte man fest, dass die Mitarbeiter weniger krank waren und die Arbeitsleistung entsprechend stieg, wenn die Büroräume mit Zitronenöl beduftet wurden.
Das Öl hilft bei der Behandlung von Cellulite und fördert die Tonisierung der Haut. Auch bei natürlichen Deos und Parfums wird es gerne aufgrund seiner desodorierenden Wirkung eingesetzt. Zitronenduft vermittelt nämlich Reinheit, Frische und Klarheit.
Im Winter, wenn die Kälte und das fehlende Sonnenlicht schlechte Stimmung machen, verbreiten Zitrusdüfte wieder gute Laune. Außerdem verspricht es bei Reiseübelkeit schnelle Linderung der Beschwerden – hätte ich das mal als Kind schon gewusst!

IMG_9575_bearbeitet

ätherisches Zitronenöl

Wenn es in der Arbeit nach dem Urlaub besonders hoch her geht und ihr dringend einen Booster für Konzentration und Kreativität braucht, dann gebt einfach 1-2 Tropfen auf einen Miniduftstein oder ein Taschentuch. Tief durchatmen –  das hilft ja bekanntlich immer 😉 – und inhalieren.

Zur Gedächtnisstärkung kann ich euch das Zitronen-Vitalwasser sehr emfehlen: 2 Tropfen Zitronenöl mit 1 Tropfen Orangenöl in 1 Eßlöffel frischem Zitronensaft emulgieren und mit einem Liter frischem Wasser aufgießen. Wer noch etwas Süße braucht, kann noch etwas Birkenzucker hinein rühren. Jetzt im Sommer könnt ihr dieses Vitalwasser auch in Eiswürfelformen füllen und einfrieren, so habt ihr dann aromatisiertes Eis für eure kühlen und natürlich gesunden Getränke.
Für eine optimale Gedächtnisleistung ist es ja generell sehr wichtig ausreichend Wasser zu trinken. Wenn es dann noch so gut schmeckt, ist es auch leichter viel zu trinken. Ich persönlich gebe gerne einen Zweig von meiner Minze dazu, das gibt einen extra Frischekick und sieht dazu  noch nett aus. 🙂

IMG_9577_bearbeitet

Zitronen-Vitalwasser

Die Kombination Zitronen- und Orangenöl ist ein unschlagbares Duo bei schlechter Laune. So könnt ihr zum Beispiel 3 Tropfen Zitrone mit 3 Tropfen Orangenöl in die Duftlampe geben und es scheint auch an trüben Tagen wieder die Sonne für euch. <3

Auch für die Mundhygiene könnt ihr das Öl hervorragend verwenden. Für ein Zitronenwasser zum Gurgeln nehmt ihr 1/2 Teelöffel Meersalz und 2 Tropfen Zitronenöl, beides vermischt ihr und gebt es dann in ein Glas Wasser. Schon habt ihr ein natürliches Mundwasser.

An dieser Stelle gibt es aber auch eine Warnung: Zitronen-Öl kann in Kombination mit Sonneneinstrahlung eine phototoxische Reaktion hervorrufen. Daher solltet ihr nach der Anwendung auf der Haut unbedingt auf Sonnenbaden oder Solarium verzichten. Habt ihr empfindliche Haut und/oder Allergien, solltet ihr prinzipiell erst einen Reiztest machen, bevor ihr das Zitronenöl anwendet. Dazu tragt ihr etwas Mandelöl in der Ellbeuge auf und träufelt 1-2 Tropfen vom ätherischen Zitronenöl darauf. Nach ca. 20 Minuten lässt sich dann von der Haut ablesen, ob ihr darauf reagiert.

Und jetzt hab ich noch ein Rezept für euch. Wart ihr schon auf Urlaub? Seid ihr gerade wieder zurück und vermisst den Geruch von Sonne, Strand und Meer? Dann ist dieses Peeling genau das Richtige für euch:

Kokospeeling
3 EL Kokosraspeln
2 EL Meersalz
100 ml Mandelöl
100 ml Kokosöl
5-6 Tropfen ätherisches Zitronenöl
Das ätherische Öl und die beiden fetten Pflanzenöle miteinander vermischen, dann die Kokosraspeln und das Meersalz dazu geben. In der Dusche angewendet könnt ihr von fernen Südseeinseln träumen, ihr werdet angenehm erfrischt und die Haut wird weich und gepflegt.

Mögt ihr das ätherische Zitronenöl auch so gerne? Habt ihr es auch schon mal bei eurer eigenen Kosmetik verwendet? Oder vielleicht sogar schon in der Küche? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Hausapotheke Ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

„Praxis Aromatherpie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

 

Eine Aromarunde im Zeichen der Entspannung

Wie ihr ja sicher schon mitbekommen habt, mache ich öfters eine Aromarunde, wo eine Gastgeberin ihre Freundinnen und mich zu sich einlädt. Wir treffen uns an einem bevorzugten Ort und sprechen dann über ihre bevorzugten Themen/Öle. Gemeinsam arbeiten wir uns dann durch die mitgebrachten Öle und Duftmischungen und jede(r) bekommt die Möglichkeit daran zu schnuppern und festzustellen, ob die vorgeschlagenen Düfte für einen passen. Hier geht es stark um das persönliche Duftempfinden, das von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich ausfällt. Hierzu lest ihr zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Vergangenen Freitag stand das Thema Entspannung im Vordergrund. Absolut mein Thema, da ich hier ja schon einige Ausbildungen gemacht habe. Es wurden also unzählige Düfte und Duftmischungen probiert und viele Fragen gestellt, was ich sehr schätze, denn es ist eure Aromarunde und ihr gestaltet sie quasi selbst. Jeder hat ganz induviduelle Fragen und Vorstellungen und es kommen Themen auf, die andere auch interessieren, so können alle davon profitieren. Leider kann ich euch nicht diese wunderbare Duftwolke schicken, die sich im Laufe des Abends unter der Markise gebildet hat – es war herrlich! 😀

Aber ich kann euch hier zumindest ein paar Tipps geben, wie ihr selbst im Alltag, ob daheim oder unterwegs, zu etwas Entspannung kommt. Also stelle ich euch meine Top 3 Öle zur Entspannung vor:

  1. Lavendel: dieses Öl hab ich euch schon in einem früheren Beitrag genauer vorgestellt, es ist aber ein so wichtiges Öl, dass es mit Sicherheit immer wieder vorkommen wird.
    1-3 Tropfen Lavendelöl auf ein Taschentuch, einen Duftstein oder Lavendelsäckchen träufeln und  neben das Kopfkissen legen. Oder vor dem Schlafengehen 1-3 Tropfen in die Duftlampe geben, wirkt wunderbar schlaffördernd, angtlösend und unterstützt sehr gut bei nervösen Beschwerden.
  2. Neroli: das sogennante „Schocköl“ in der Aromaterapie. Es wird aus den Blüten der Bitterorange hergestellt und duftet herrlich blumig. Jeder kennt wohl das „Kölnisch Wasser“, hier war es ein klassischer Bestandteil und es kommt auch heute noch in vielen Pflegeprodukten zum Einsatz. Außerdem hilft es bei psychischen Verletzungen, inneren Spannungszuständen, Prüfungsängsten und untertützt bei Umbruchsituationen oder Burnout.1-3 Tropfen auf ein Taschentuch, einen Duftstein oder Duftvlies träufeln und inhalieren. Es unterstützt sehr gut bei Schock, Erschöpfung und Stress, es beruhigt, hellt die Stimmung auf und bringt neue Energie und innere Kraft.
    Für unterwegs empfehle ich ein Roll-on:
    10 ml Mandel- oder Jojobaöl mit 10 Tropfen Neroli 10% (oder 3 Tropfen Neroli) in ein Roll-on füllen. Diese Mischung kann man dann gut unterwegs auf Handgelenkspulse oder Schläfen auftragen oder einfach daran riechen. Hilft auch sehr bei Lampenfieber und damit verbundenem Herzklopfen.
  3. Atlaszeder: dieses wertvolle ätherische Öl wird in einem aufwändigen Destillationsverfahren, das bis zu 24 Stunden dauern kann, aus den Holzspänen der Zeder gewonnen. Dieser Baum gilt als „Baum der Kraft“ und genau das spiegelt sich in seiner wunderbaren Wirkung wieder. Es wirkt beruhigend, angstlösend und hilft wieder zur inneren Mitte zu finden.1-3 Tropfen Atlaszeder auf ein Taschentuch oder Duftstein geben und daran riechen. Es vermittelt Vertrauen und Zuversicht, beruhigt und hilft bei nervilcher Erschöpfung.
    Es lässt sich hervorragend zB mit Orange mischen: 2 Tropfen Atlaszeder und 4 Tropfen Orange für die Duftlampe hilft unsicheren Schulkindern oder auch bei Trennungsschmerz.

Ihr seht, es gibt unzählige Möglichkeiten mit verschiedenen Düften zu Entspannung zu kommen. Aber hier hab ich noch eine Übung für euch, die man für unterwegs sehr gut umsetzen kann, wenn man ohne Öle unterwegs ist und etwas zur Ruhe kommen möchte:

„Tiefe Bauchatmung“
Dazu legt man beide Hände auf den unteren Bauch und stellt sich bei jedem Atemzug vor, wie die Luft tief in den Körper einströmt. Dabei sollte sich die Bauchdecke unter den Händen merklich heben und senken. Es erfordert etwas Übung, aber es lohnt sich, denn in wenigen Minuten wird man ruhiger und gelassener. 

Welche Entspannungsübungen habt ihr denn schon ausprobiert? Oder habt ihr auch das eine oder andere Fläschchen Öl zur Entspannung in eurer Tasche mit dabei? Wenn ja, welches? Ich bin gespannt auf eure Tipps!

Als kleines Goodie hab ich euch hier meine Top 3 Entspannungsöle kurz als Grafik zusammen gefasst. Ich wünsche euch damit viel Spaß und gute Entspannung!

Ihr habt Wünsche zu bestimmten Themen? Oder möchtet auch so eine Aromarunde abhalten und mit euren Freunden einen duften Abend verbringen? Meldet euch bei mir und ich komme mit meinem Sortiment gern vorbei!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe: „Hausapotheke ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

 

Wie kommt man vom Lavendel zum ätherischen Öl?

Vor einigen Jahren hab ich von den besten aller besten Freunden eine Destille zum Geburtstag bekommen. Lange Zeit war sie gut verstaut in ihrer Schachtel in einem Kasten. Aber vergangenen Samstag hab ich sie endlich ausgepackt und sie durfte ihren ersten Dienst verrichten. Und das Ergebnis war erstaunlich! Aber von Anfang an:

Bei der Destillation von ätherischen Ölen entstehen als Beiprodukt sogenannte Hydrolate. Diese wunderbaren Pflanzenwässer sind ein wichtiger Bestandteil der Aromatherapie und kommen dann zum Einsatz, wenn das ätherische Öl zu stark wäre, zum Beispiel bei kleinen Kindern, Schwangeren, bei älteren, empfindlichen Menschen oder sogar Tieren.

Die bekanntesten Hydrolate sind wohl Rosenhydrolat, Lavendelhydrolat oder Salbeihydrolat. Verwendung finden sie in der Naturkosmetik, der Aromatherapie, als Raumspray, aber auch als kulinarischer Genuss.  Ich habe, nachdem ich so viel Lavendel im Garten habe, natürlich meine Lieblingspflanze destilliert.

Erst habe ich mal alles zusammen getragen um dann während des Destillationsvorganges nicht hin und her laufen zu müssen. Dann musste alles mit Alkohol desinfiziert werden, denn die Hydrolate können leichter verderben, wenn Keime in den Flaschen zur Aufbewahrung oder auf den Arbeitsmaterialien sind. Danach hab ich den Lavendel geerntet und abgerebelt. Die Faustformel sagt 100g frische oder 150g getrocknete Pflanzen ergeben 100 ml Hydrolat. Erst kommt das Wasser in den  untersten Kessel, danach wird der Korb mit den zerkleinerten Pflanzenteilen eingesetzt. Ich habe den Lavendel abgerebelt, allein dadurch hat es schon wie verrückt  nach dem ätherischen Öl gerochen – ich mag das <3

IMG_9525_bearb

befüllter Pflanzenkorb

Danach wird der Rest zusammen gebaut, die Kühlkuppel kommt oben drauf. Danach habe ich noch den Zu- und Ablauf für das Kühlwasser installiert. Mein Partner hat mir hier eine Kupplung eingebaut, die ich an unseren Gartenschlauch stecken kann – sehr praktisch! Danach habe ich noch einen transparenten Schlauch an den Ablauf für das ätherische Öl und das Hydrolat angeschlossen und dann gings auch schon los. Hier hab ich das Foto der Destille beschriftet, damit ihr wisst, was gemeint ist. 😉

Destille beschriftet01

Durch das kochende Wasser im unteren Kessel steigt Wasserdampf auf und trifft auf die Pflanzenteile. Dadurch werden all die feinen Stoffe aus den Pflanzen gelöst. Dann treffen sie in der Kühlkuppel ein, dort wird der Wasserdampf abgekühlt und läuft dann in flüssiger Form über den Ablauf ins Auffanggefäß.

IMG_9547_bearb

Kühlkuppel während des Destillationsvorganges – die Spannung steigt

Ich war beinahe zu ungeduldig und dachte schon, es funktioniert nicht. Aber dann, plötzlich kam der erste Tropfen Hydrolat und danach ein ganzer Schwall. Ich hatte eine riesen Freude damit!

IMG_9539_bearb

Da läuft das erste Lavendelhydrolat den Ablauf runter ins Auffanggefäß

Sofort verbreitete sich der typische Duft von Lavendel und hüllte meine ganze Pergola ein, es roch herrlich!

Leider war am Ende des Destillationsvorganges noch nicht viel ätherisches Öl zu sehen. Der eine oder andere Tropfen schwamm auf der Oberfläche, es war jedoch zu wenig um es abzuziehen. Darüber bin ich aber nicht traurig, denn immerhin habe ich 160 ml Lavendelhydrolat gewonnen. Aber ihr könnt euch jetzt ungefähr vorstellen wie wertvoll die ätherischen Öle sind, wahre Schätze der Natur!
Mein Hydrolat habe ich noch abgefiltert und jetzt muss es noch 4 Wochen lang im kühlen Keller ruhen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es dann duften wird.

Mein feines Lavendelhydrolat wird mit Sicherheit bei meinen nächsten Kopfschmerzen als Kompresse zum Einsatz kommen, auch ins Badewasser wird ein „Schluckerl“ davon kommen. Ich sprühe das Hydrolat auch gerne auf unsere Pölster und Bettdecken, so schlafen wir ganz wunderbar in einer Lavendelwolke.

Habt ihr schon mal Lavendelhydrolat verwendet? Wenn ja, wofür? Vielleicht habt ihr schon mal die eine oder andere Creme damit gerührt oder eine Kompresse gemacht? Teilt mir eure Erfahrungen mit, ich bin immer neugierig auf neue Erkenntnisse über Einsatzmöglichkeiten!

In meinem nächsten Beitrag erzähle ich euch etwas über meine bevorstehende Aromarunde. Am kommenden Freitag bin ich nämlich wieder unterwegs um über die wunderbaren Öle zu sprechen und andere Menschen damit zu verzaubern. Dieses Mal wird es um das Thema Entspannung gehen – darauf freue ich mich schon sehr!

Du möchtest auch eine Aromarunde machen und einen duften Nachmittag oder Abend mit deinen Freunden verbringen? Dann melde dich gerne bei mir und wir planen deine persönliche Runde gemeinsam!

Alles Liebe, eure Mel

 

Quellenangabe: „Hydrolate – Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag

Mein allerliebster Allrounder

Ich hab ja so ein Glück und habe den Lavendel (Lavandula angustifolia) direkt vor meinem Küchenfenster. Wenn dann zu Mittag die Sonne drauf scheint, erhebt sich eine wunderbare Duftwolke, die haufenweise Bienen, Hummeln und Wildbienen anlockt. Es geht zu wie am Flughafen, ein sehr geschäftiges Treiben. Aber kein Wunder, denn ich liebe den Lavendel auch sehr, weil er ein echter Allrounder ist und ich sein ätherisches Öl gerne und oft verwende.

 

Ihr kennt das sicher: jetzt im Sommer, wenn man die lauen Sommerabende bei einem guten Glas Wein auf der Terrasse ausklingen lässt…. und dann fallen plötzlich die Gelsen ein und sind furchtbar lästig. :-/
Oder ihr geht mit Gelsengittern an den Fenstern ins Bett, wägt euch in Sicherheit und morgens wacht ihr dann mit einem oder mehreren Gelsenstichen auf – so wie ich unlängst. Zum Glück hab ich immer eine Flasche vom ätherischen Lavendelöl in meiner Hausapotheke stehen, denn es wirkt juckreizstillend, hautregenerierend und entzündungshemmend. Ich konnte es noch rechtzeitg auftragen, bevor der Juckreiz ganz schlimm wurde.
Das Lavendelöl zählt hier zu den absoluten Ausnahmen, weil man es (als Erwachsener) pur auf die Haut auftragen kann. Andere Öle können nämlich mehr oder weniger stark hautreizend sein und müssen daher verdünnt werden. Für Kinder unter 6 Jahren empfehle ich es auf jeden Fall zu verdünnen, zum Beispiel mit Mandelöl. Also 1-3 Tropfen ätherisches Lavendelöl (+ 5 ml Mandelöl für Kids) direkt auf die Stichstelle auftragen und schon bald spürt man keinen Juckreiz mehr.

Aber dieses tolle Öl kann noch  viel mehr!
Auch bei Verbrennungen ist es meine erste Wahl. Mein Partner hat sich unlängst beim Grillen an der Hand verbrannt. Erst haben wir seine Hand unter fließendem kalten Wasser gekühlt und im Anschluss daran kamen 1-3 Tropfen vom Lavendelöl drauf, um die Schmerzen zu lindern. Das musste natürlich öfters wiederholt werden. Am nächsten Tag war dann nur mehr eine kleine rote Stelle zu sehen, die aber nicht  mehr schmerzte.

Der Duft von Lavendel hält aber auch Motten vom Kleiderschrank fern. Einfach 3 Tropfen auf ein Wattepad geben und in die Wäscheschublade oder den Kleiderschrank legen. Duftet herrlich! <3
Für uns ist es auch das perfekte Öl fürs Schlafzimmer, da es ja beruhigend und schlaffördernd wirkt. Ganz besonders wenn einer von uns erkältet ist, kommt es zum Einsatz, weil es auch eine tolle antibakterielle Wirkung hat. Dann kommen 3-4 Tropfen in unseren Diffuser. Das ist ein mit Strom betriebener Duftvernebler, der mit Hilfe von Ultraschall das eingefüllte Wasser mit dem ätherischen Öl ganz fein zerstäubt. Eine sehr schonende Methode, das Öl in der Raumluft zu verteilen.

IMG_9496.JPG

Ihr seht also, es gibt unzählige Möglichkeiten zur Anwendung, für das wunderbare Lavendelöl, so viele, dass ich gar nicht alles in einen Beitrag packen kann.
Habt ihr auch schon ätherisches Lavendelöl verwendet? Wenn ja, schreibt mir wo und wie, ich bin neugierig! 🙂

Demnächst möchte ich die tolle Pflanze ernten und zum ersten Mal Lavendelhydrolat selbst destillieren. Wenn ich Glück habe sind auch ein paar Tröpfchen ätherisches Lavendelöl dabei. Das wird spanndend! Selbstverständlich lasse ich euch daran teilhaben. Es lohnt sich also, dran zu bleiben!

Habt Ihr Fragen, Lob, Wünsche, Beschwerden? Ihr wollt noch mehr Infos zu den einzelnen Produkten, die ich anbiete? Ihr hättet gern eine Duftmischung, die ganz genau auf euch zugeschnitten ist? Oder ihr möchtet einen duften Abend mit euren Freunden verbringen, wo ich alle eure Fragen persönlich beantworte? Dann hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir ein Mail, ich bin gerne für euch da! <3

 

Quellenangabe:

  • „Hausapotheke ätherische Öle – schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag
  • selbstverständlich meine eigenen Erfahrungen, denn ich teste alles, bevor ich eine Empfehlung ausspreche

 

 

 

Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Da ist er nun, der Moment an dem ich meinen ersten Beitrag für meinen Blog schreibe – ich bin so aufgeregt! 😀

Also heiße ich euch nun ganz herzlich willkommen auf meinem Blog. Mein Name ist Melanie und ich lebe mit meinem Partner und meinem Sohn in Wien. Aktuell  bin ich noch in Karenz und möchte mein 2. Standbein bzw. meine Herzensarbeit künftig intensivieren, nämlich die Arbeit mit ätherischen Ölen. Frei nach dem Motto: „Tu was du liebst und liebe was du tust!“ <3

Vor einigen Jahren ging es mir ziemlich schlecht, ich war erschöpft, sehr unzufrieden mit meinem Leben und sehnte mich nach Ruhe und Stille. Ich konnte den Lärm der Welt einfach  nicht mehr aushalten, hatte aber keine Ahnung, was ich tun sollte. Also begann ich eine Ausbildung zur Entspannungstrainerin, denn Entspannung war es, was ich dringend brauchte, aber nicht wusste, woher ich diese nehmen sollte. Als ich dann mein Diplom in Händen hielt, hatte ich jedoch das Bedürfnis noch mehr zu tun und begann den nächsten Lehrgang, zum Feel-Well-Practitioner.

Hier kam ich dann zum ersten Mal in Kontakt mit ätherischen Ölen. Ich war auf der Stelle verzaubert von der großartigen Wirkung, die diese wunderbaren Düfte auf meinen Körper und meine Seele hatten. Ab da habe ich mich sehr intensiv im Selbststudium mit den Ölen beschäftigt. Die Kombination von Entspannung, die Reizarmut der Natur und die positive Wirkung der Düfte auf unseren Körper ergaben für mich ein perfektes und rundes Bild, wie man sich selbst in unserem stressigen Alltag helfen und Entspannung und Wohlbefinden herbei führen kann.

Also möchte ich dieses Wissen und vor allem meine Begeisterung für diverse Naturprodukte mit euch teilen. Hier bekommt ihr Tipps und Tricks für die Anwendung von ätherischen Ölen, fetten Pflanzenölen, diversen anderen Naturprodukten und wie ihr euch selbst und eurer Familie bei manchen Zipperleins helfen könnt. Selbstverständlich werde ich auch einige Rezepte aus der (Kräuter-) Küche zusammen tragen, die euch mit Sicherheit gefallen werden. Ich freue mich sehr, wenn ihr mir Kommentare hinterlasst oder mir eine E-Mail schreibt, wenn ihr Fragen habt oder euch das eine oder andere Thema  besonders interessiert.

In diesem Sinne: los geht’s!

Kruter und le

Quelle: fotolia (c) PhotoSG

UPDATE: im Rahmen der BloggerParade darf ich mich und meinen Blog vorstellen, das freut mich sehr! Hier kommen die Links zu meinen KollegInnen:

Mit dabei sind diesmal:

08.01. – Annette
09.01. – Tina J.
10.01. – Perdita
11.01. – Marco
12.01. – Tina B.
13.01. – Vanessa
14.01. – Jacky
15.01. – Melanie
16.01. – Elisa

Neuere Beiträge »

© 2019 Mels duft(er) Blog

Theme von Anders NorénHoch ↑