Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Schlagwort: Antistress (Seite 1 von 2)

Unsere Nummer 1 in der duften Babypflege: das Rosenhydrolat

Einge meiner Freundinnen sind gerade schwanger oder haben gerade ein ganz kleines Baby und deshalb hatte ich letztes Wochenende gleich 2 Aromaberatungen zum Thema „Dufte Babypflege“. Das freut mich natürlich sehr, denn das ist ein besonders wichtiges Thema für mich, weil nicht alles für die überaus zarte Babyhaut geeignet ist und da oft auch Vorsicht geboten ist. Denn nur weil es Natur ist, heißt das noch lange nicht, dass nicht auch schaden kann. Also stelle ich euch heute das Rosenhydrolat näher vor, das ich persönlich am Liebsten bei meinem Sohn eingesetzt habe und auch immer noch verwende, weil es einfach so toll ist.

So entsteht ein Hydrolat

Ein Hydrolat entsteht quasi als „Nebenprodukt“ bei der Wasserdampf-Destillation von ätherischen Ölen. Vergangenen Sommer habe ich mein erstes Lavendelyhdrolat selbst destilliert. Wie das funktioniert hat und wie wunderbar es roch, habe ich euch hier geschildert.

Destille beschriftet01

Destillation von Lavendel = Lavendelhydrolat + ätherisches Lavendelöl

Dabei kommt es stark auf die Pflanze an, wieviel ätherisches Öl diese enthält. Die Rosenblütenblätter haben recht wenig von dem duftenden Öl, sodass das ätherische Rosenöl unglaublich kostbar ist. Für 1 kg ätherisches Rosenöl werden in etwa 3.500 bis 5.000 kg Rosenblüten benötigt. Dazu werden die Rosenblütenblätter früh morgens von Hand geerntet, denn da ist der Gehalt an ätherischen Öls am höchsten. Jetzt ist klar, warum dieses ätherische Öl zu den kostbarsten und teuersten gehört, oder? 😉
Aber nun zurück zum wunderbaren Rosenhydrolat, denn zum ätherischen Rosenöl gibt es einen separaten Beitrag, das würde hier nämlich den Rahmen sprengen.

Rosenhydrolat01

Rosenhydrolat, mehrfach destilliert

Rosenhydrolat hat eine lange Tradition

Rosenhydrolat blickt auf eine lange Tradition zurück, historische Quellen berichten, dass im Jahre 810 nach Christus dreißigtausend Flaschen Rosenwasser nach Bagdad geliefert wurden. 😮
Die Kulitvierung der Rosen begann in Persien, dann folgte Indien, Nordafrika, die Türkei und schließlich auch Bulgarien. Hauptsächlich wird das Hydrolat aus der Rosa damascena hergestellt, aber es gibt auch Produkte aus der Rosa centifolia. Das berühmte Rosenwasser findet auch heute noch in vielen (orientalischen) Speisen Verwendung. Ein paar Vorschläge von mir findet ihr weiter unten. 😉

Rosenhydrolat in der Köperpflege

Aber natürlich könnt ihr das Hydrolat auch in der Körperpflege anwenden. Weil es so mild ist, habe ich es immer, mit Mandelöl gemischt, bei rotem Popo von meinem Sohn verwendet. Aber in der selben Kombi könnt ihr es auch nehmen um feuchtes Toilettenpapier herzustellen. Dazu gibt es auch ein fertiges Produkt, namens Cleany. Das könnt ihr aber auch zum Abschminken verwenden, gemeinsam mit den Gesichtsreinigungstüchern die ideale Kombi. Es bringt mir die nötige Frische, reinigt super und die Haut ist hinterher angenehm gepflegt.

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Ein perfektes Trio

Das Rosenhydrolat ist wahrscheinlich das beliebteste Hydrolat zur Herstellung von Cremen und wird da als Wasserphase verwendet. Auch hierzu sind einige Beiträge geplant, da ich immer wieder danach gefragt werde, wie man denn sowas selbst herstellt. Ich freue immer wieder über solche Inputs, denn schließlich schreibe ich ja nicht nur für mich selbst, sondern für euch, meine LeserInnen! <3
Das kostbare Wasser hat ein breites Wirkungsspektrum, es wirkt wundheilend, entzündungshemmend, antiviral, anitseptisch, hautpflegend, beruhigend und kühlend. Ich verwende es außerdem gerne als erfrischenden Spray, wenn im Büro die Luft zu trocken wird, sprühe es direkt in mein Gesicht. Aber auch  morgens als Gesichtswasser, so beginnt mein Tag gleich mal mit einem Meer aus Rosen, einfach herrlich. <3

Blumiger Begleiter im Alltag

Ganz gute Erfahrungen hab ich auch bei der ewig wiederkehrenden Bindehautentzündung von meinem Sohn gemacht. Ich habe ihm das Hydrolat einfach ins Gesicht gesprüht – er zerkugelt sich immer noch darüber. 😉  Wenn ihr das ebenfalls so anwenden möchtet, bitte stellt sicher, dass ihr ein naturreines Rosenhydrolat habt, das nicht mit Alkohol verdünnt ist. Oft wird dieser als Konservierungsmittel eingesetzt und dann ist es für die Anwendung auf wunden Hautflächen oder für das Gesicht bzw. die Augen keinesfalls geeignet!
Bei Halsschmerzen könnt ihr es zum Gugeln verwenden und wenn ihr es einnehmt, verbessert ihr eure Darmtätgikeit und stärkt euer Immunsystem, toll oder?
Wenn ihr beim nächsten Mädelsabend den Prosecco zu etwas Besonderem machen möchtet, dann gebt doch 1 TL Rosenhydrolat ins Glas bevor ihr einschenkt. Dann habt ihr ein neues Geschmackserlebnis. Es passt ganz großartig zu diversen Fruchtsalaten oder auch zu Sorbets oder cremigen Toppings von Cupcakes. Ihr seht, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Habt ihr das Rosenhydrolat auch schon mal verwendet? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt und mir einen Kommentar hinterlasst!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Hydrolate –  Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„Aromatherapie“ von Dietrich Wabner und Christiane Beier, Verlag Urban & Fischer

 

Schläfst du eigentlich gut?

Habt ihr auch manches Mal das Gefühl, dass die Nächte viel zu kurz sind? Oder, dass ihr nicht ordentlich ausgeschlafen seid, obwohl ihr rechtzeitig ins Bett gegangen seid? Liegt ihr dann trotzdem noch eine zeitlang wach und wartet auf den Schlaf? Oder könnt ihr gut einfschlafen, wacht dann aber nach ein paar Stunden Mitten in der Nacht auf und findet einfach nicht mehr zurück in den Schlaf? Egal ob Stress, Ängste oder hormonelle Störungen, es kann ganz schön anstrengend sein, die Tage zu bewältigen, wenn man nicht ausgeschlafen ist, oder? Selbstverständlich ist es wichtig mit dem Arzt eures Vertrauens darüber zu sprechen und ggf. Ursachenforschung zu betreiben. Oft können wir selbst aber auch schon einiges dazu beitragen, um wieder zur Ruhe zu kommen und die Nächte in eine erholsme Zeit umzuwandeln. Natürlich gibt es auch in der Aromatherapie einige hilfreiche Öle, die ich euch gerne hier vorstelle. Doch zuerst widme ich mich ein paar weiteren Faktoren, die meiner Erfahrung nach ebenfalls wichtig sind:

Euer Schlafplatz

Es gibt viele Faktoren die unseren Schlaf positiv beeinflussen können. Selbstverständlich ist es am Wichtigsten, dass ihr euch in eurem Schlafzimmer und in eurem Bett wohl fühlt, andernfalls solltet ihr sehr schnell alle Störfaktoren beseitigen, denn Schlafentzug  wirkt sich sehr ungünstig auf Körper und Seele aus!
Idealerweise hat euer Schlafzimmer ungefähr 18 Grad, eine Luftfeuchtigkeit von ca. 50 bis 60 Prozent. Es ist auch sehr wichtig, dass ihr frische Luft in diesem Raum bekommt, also entweder gut lüften oder das Fenster kippen. Ich persönlich schaffe es ja nicht, das ganze Jahr mit offenem Fenster zu schlafen, das wäre mir auf Dauer zu kalt. Außerdem haben wir ja noch unseren Sohnemann bei uns ihm Schlafzimmer, der seit ein paar Wochen auf seinen Schlafsack verzichtet und mit eigener Decke schlafen möchte. <3
Auch eine Möglichkeit zum Verdunkeln ist wichtig, denn besonders im Juni, wenn die Sonne bereits um 05:00 aufgeht oder wenn ihr in der Stadt wohnt und es durch die Beleuchtung hell in eurem Schlafzimmer ist.

Das Einschlafen

Ihr kennt das sicher: ihr seid total müde und liegt schon im Bett, doch plötzlich dreht sich die Gedankenspirale und an Schlaf ist nicht  mehr zu denken. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto mehr ärgert ihr euch, dass der Schlaf noch immer fern bleibt und dann wird es noch schwieriger.
Unlängst habe ich gelesen, dass es überhaupt nicht förderlich ist, vor dem Schlafen das Handy nachmals in die Hand zu nehmen oder sich vom Fernseher berieseln zu lassen. Das bläuliche Licht von den Bildschirmen senkt nämlich die Melaninproduktion, da es den Lichtverhältnissen kurz vor dem Sonnenaufgang ähnlich ist. Melanin ist unser Schlafhormon, das gegen Ende des Tages vermehrt ausgeschüttet wird und für guten Schlaf sorgt. Also beeinträchtigt es ebenfalls unsere Schlafqualität.
Meine beste Freundin hat mir auch mal einen sehr guten Tipp gegeben, nämlich Stift und Block neben dem Bett zu haben um Gedanken, die einem den Schlaf rauben, aufzuschreiben, also quasi aus dem Kopf aufs Papier zu bringen. Hilft bei mir besonders gut, wenn ich mir denke „Das darf ich keinesfalls morgen vergessen“. 🙂

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Lavendel, Mandarine und Kamlille sind natürliche Helfer bei Schlafstörungen

Natürliche Hilfe bei Schlafstörungen

Genau hier, nämlich beim Einschlafen, möchte ich ansetzen. Hier ist es wichtig, dass ihr euch entspannt. Angespannt findet wohl niemand in erholsamen Schlaf. Die ätherischen Öle können dabei wirklich wertvolle Dienste leisten, wenn ihr herausfindet, was ihr braucht. Ein paar Öle möchte ich euch hier vorstllen, die ich selbst öfter mal im Schlafzimmer benütze:

Lavendelöl

Ätherisches Lavendelöl hat so viele feine Eigenschaften, ich hab euch schon mal davon berichtet, hier könnt ihr  mehr dazu lesen.
Jedenfalls wirkt es ausgleichend, beruhigend, angstlösend und antidepressiv. Das sind also genau die Eigentschaften, die sehr wichtig sind für guten Schlaf. Außerdem hat es auf körperlicher Ebene schmerzlösende, krampflösende und blutdruckregulierende Eigenschaften. Ihr könnt dieses Öl pur anwenden, also direkt 2-4 Tropfen auf die Handfläche, diese verreiben und auf eurem Kopfkissen verteilen. Oder ihr könnt es auch auf eure Fußsohlen geben. Hier würde ich es allerdings mit einem guten fetten Pflanzenöl mischen, dann habt ihr nämlich auch gleich einen pflegenden Anteil mit dabei und die Haut trocknet  nicht aus.

Kamillenöl

Ein weiteres Blütenöl, nämlich das ätherische Öl der römischen Kamille ist auch sehr gut geeignet. Es wirkt auf köperlicher und seelischer Ebene krampflösend, es beruhigt uns, lösst Stress, stärkt uns, wirkt antidepressiv und ist ebenfalls schlaffördernd.
Aufgrund seiner tollen hautpflegenden Eigenschaften kann ich euch ein entspannendes Bad vor dem Schlafengehen damit empfehlen. 4 Tropfen in einen halben Becher Schlagobers oder 1 EL fettes Pflanzenöl mischen und ins Badewasser geben.

Mandarinenöl

Ein Vertreter aus dem Bereich Zitrusdüfte, nämlich das ätherische Mandarinenöl, hilft ebenfalls sehr gut bei Schlafstörungen. Besonders Kinder sprechen auf diesen Duft sehr gut an. Das Öl wirkt in niedriger Dosierung schlaffördernd, angstlösend und entkrampfend. Der fruchtig süße Duft wird bei depressiven Verstimmungen, Ängsten und mangelndem Selbstvertrauen eingesetzt. Gut zu wissen: wenn ihr dieses Öl höher dosiert wirkt es anregend. Auch in Verbindung mit warmem Wasser kann eine Überdosierung auch zu Hautreizungen oder allergischen Reaktionen führen.

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Natürliche Helfer bei Schlafstörungen

Zedernöl (Cedus atlantica)

Das ätherische Öl der Atlaszeder gehört zu den holzigen Düften. Das Öl stärkt und hilft uns bei (Trennungs)-Ängsten, seelischem Bauchweh, Trauer und depressivem Verstimmungen. Wenn ihr den Duft mögt, dann könnt ihr 1-3 Tropfen davon auf ein Taschentuch geben und daran riechen. Es beruhigt, gleicht aus und gibt Zuversicht.
Körperlich hat es ebenfalls ganz tolle Eigenschaften, denn es wirkt antiallergisch. Es hat eine zellstabilisierende Wirkung und reduziert daher die Histaminausschüttung. Außerdem könnt ihr es bei Bluthochdruck einsetzen oder bei Husten oder Bronchitis. Achtung: bitte nicht verwechseln mit dem Virginia-Zedernöl (Juniperus virginiana), dieses hat nämlich eine sehr anregende  Wirkung. 😉

Das A und O des guten Schlafes beginnt also schon VOR dem zu Bett gehen. Das Wichtigste allerdings ist, dass ihr den Duft mögt, den ihr zum Entspannen nehmt. Wenn ihr euch gerne durch diese oder andere Düfte schnuppern möchtet, dann meldet euch gerne bei mir. Ich komme gerne zu euch und ermögliche euch eine Expedition in die wunderbare Welt der Düfte! <3

Schlaft gut,

eure Mel

 

 

 

Quellennachweis:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig
„Hausapotheke Ätherische Öle“ von Maria M. Kettenring

 

Meine Silvester-Rituale

Eigentlich wollte ich ja eine Blogpause einlegen um mich meiner Arbeit im Büro, aber vor allem meiner Familie widmen zu können. Aber seit 2 Tagen bin ich unruhig und meine Finger wollen an die Laptop-Tastatur, denn in meinem Kopf hat sich dieser Beitrag schon fast selbst geschrieben. Also muss ich einfach nachgeben und es raus lassen! 😀

Wie ihr in meinem letzten Beitrag lesen konntet, wird bei uns zwischen Weihnachten und dem 6. Jänner geräuchert. Zu Silvester gibt es aber noch zwei weitere besondere Rituale, die ich euch gerne zeigen möchte. Zum einen ein Feuerritual, bei dem man sich von allem verabschiedet, was man im neuen Jahr nicht mehr braucht, was man gern ziehen lassen möchte.
Dazu braucht ihr ein paar kleine Zettelchen, wo ihr alles drauf schreibt, wovon ihr euch gerne verabschieden möchtet, was euch im neuen Jahr nicht mehr begleiten soll. Diese legt ihr dann zusammen und übergebt sie vor Mitternacht noch dem Feuer. Ich empfehle euch, die Zettelchen im Kamin zu verbrennen. Wenn ihr keinen habt, dann solltet ihr das Ritual lieber outdoor machen. Entweder in einem feuerfesten Gefäß oder im Griller geht das ebenfalls ganz gut. Wenn ihr das Papier entzündet, denkt ganz bewusst an die Dinge die ihr aufgeschrieben habt und daran, dass ihr sie gerne und guten Gewissens ziehen lasst. Hier könnt ihr aktiv das Loslassen üben, das können wir ja das ganze Jahr gut brauchen. 😉

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Das zweite Ritual starte ich heuer zum ersten Mal, denn es zieht sich über ein ganzes Jahr. Es nennt sich das „Glücksglas“. Dazu braucht ihr also ein großes Glasgefäß, entweder eine breite Vase oder ein großes Schraubglas. Wenn ihr Kinder habt, könnt ihr dieses gemeinsam hübsch verzieren. In dieses Glas kommt nun jedes Mal, wenn etwas Tolles, Lustiges oder Schönes passiert, ein Zettelchen mit einer möglichst genauen Beschreibung und dem Datum. All diese schönen Momente sammelt ihr über ein ganzes Jahr lang und nächstes Jahr zu Silvester wird es geleert und schon könnt ihr das vergangene Jahr mit Focus auf all das Wunderbare revue-passieren lassen. Das stimmt sehr positiv und ihr startet das neue Jahr mit dem Focus auf die guten und schönen Erinnerungen vom letzten Jahr.

Glücksbringer

Teilt ihr eigentlich auch Glücksbringer für das neue Jahr aus? Meine haben heuer eine ganz besondere Verpackung. Diese hat nämlich meine Blogger-Kollegin und liebe Freundin bibibunt designed und hergestellt und ich bin sehr stolz auf unser gemeinsames Projekt. Hier könnt ihr auf ihrem Blog und in ihrem Onlineshop stöbern. Die Verpackungen sind nämlich genau auf ein 5 oder 10ml-Fläschchen Öl und einen Mini-Duftstein zugeschnitten. Sehen toll aus, oder? <3
Heuer ist die Duftmischung „Danke“ drin, denn ich bin sehr dankbar für die vielen tollen Dinge, die mir widerfahren sind. Besonders dankbar bin ich all meinen Freunden, Bekannten und Followern, die mich zu diesem Blog ermutigt haben und mich unaufhörlich dabei unterstützen, weiter zu machen. ICH DANKE EUCH, IHR SEID TOLL!

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Ich wünsche euch allen einen festlichen und schwungvollen Rutsch und für das neue Jahr viel Gesundheit, Freude und wunderbare Erlebnisse die hoffentlich alle in eurem Glücksglas landen.

Alles Liebe,

eure Mel

 

DIY – Geschenktipp: duftende Schokolade

Heute bin ich besonders stolz, euch ein Rezept von meiner lieben Kollegin Julia Wagner Schörghuber vorstellen zu dürfen. Sie arbeitet ebenfalls für die Firma feeling und ist, genau wie ich, aus vollstem Herzen bei der Arbeit mit den Aromaölen dabei. Außerdem ist sie im wunderschönen Mostviertel zuhause, zu dem ich ja ebenfalls einen persönlichen Bezug habe. Sie hat immer ganz leckere Rezepte, schaut mal rein bei ihr in ihrem großartigen AromaAtelier: https://www.aromaatelier.at/

Nachdem es ja nicht mehr sehr lange bis Weihnachten dauert, habe ich mir gedacht, ihr könnt den einen oder anderen Geschenktipp noch gut gebrauchen. 😉
Der heutige Tipp ist etwas für alle Naschkatzen und Schokotiger und als ich das Rezept gesehen habe, war ich sofort begeistert, weil es so schön aussieht und sehr fein duftet, denn da sind auch ätherische Öle drin. Los geht’s!

Zutaten:
200 g Zartbitter Schokolade
300 g Alpenmilch Schokolade
200 g weiße Schokolade
1 TL Zimt

Ätherische Öle:
Orange süß bio
Tonka
Vanille Extrakt
Gebäck & Glühwein Duftmischung
Prinzipiell könnt ihr aber auch andere ätherische Öle verwenden, zum Beispiel Mandarine, Pfefferminze, Zimtrinde, Chai Duftmischung oder Kaffeeöl, je nach euren Vorlieben.

Die Schokolade getrennt im Wasserbad erweichen und danach die ätherischen Öle dazugeben und gut verrühren:
Die weiße Schokolade wird aromatisiert mit: 8 Tropfen Orange süß bio und 1 Teelöffel Zimt
Alpenmilch: 8 Tropfen Orange süß bio, 4 Tropfen Tonka
Zartbitter: 2 Tropfen Vanille Extrakt, 2 Tropfen Orange süß bio, 2 Tropfen Gebäck und Glühwein Duftmischung
Die flüssigen Schokoladen werden dann auf ein Backblech geleert, am Besten legt ihr das mit Backpapier oder einer Backmatte aus, damit sich hinterher alles schön löst. Ihr könnt mit einem Löffel noch ein schönes Muster machen wenn die verschieden färbigen Schokoladen ineinander fließen. Nach Belieben mit Nüssen, Mandeln oder Kokossplittern belegen und kühl stellen. Wenn die Schokolade hart ist, könnt ihr sie brechen und schon habt ihr ein sehr fein duftendes und selbst gemachtes Geschenk für eine Naschkatze oder einen Schokotiger. Oder ein Highlight bei eurer Adventjause. <3

Wenn ihr das Rezept nachmachen wollt aber noch ätherische Öle, Extrakte oder Duftmischungen braucht, könnt ihr mir noch bis 19.12.2017 bescheid geben, dann sollte die Lieferung noch vor Weihnachten ankommen. Eine Sammelbestellung wird es auch noch geben, die geht am Sonntag 17.12.2017 um 20:00 raus. Da könnt ihr euch gerne mit dran hängen, wenn ihr unter der freiHaus-Grenze seid und eure Öle dann bei mir abholen.

Ein großes Dankeschön, liebe Julia, dass ich Dein Rezept vorstellen durfte! <3

Nächste Woche darf ich wieder bei der BloggerParade mit machen, deshalb erscheint mein Beitrag schon am Mittwoch dem 20.12.2017. Diesmal wird es um ein altes Brauchtum gehen, das ich selbst gerne um den Jahreswechsel zelebriere. Lasst euch überraschen! 😉

Alles Liebe,

eure Mel

Wie gewohnt bekommt ihr hier noch die Produktlinks:
Ätherisches Öl Orange süß bio: https://www.feeling.at/shop/orangenoel-suess-bio-citrus-sinensis.html?acc=204
Ätherisches Tonkaöl: https://www.feeling.at/shop/tonkaoel-absolue-dipteryx-odorata.html?acc=204
Vanille Extrakt: https://www.feeling.at/shop/vanilleoel-extrakt-vanilla-planifolia.html?acc=204
Gebäck & Glühwein Duftmischung: https://www.feeling.at/shop/gebaeck-gluehwein-bio-duftmischung.html?acc=204
Ätherisches Öl Mandarine: https://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-bio-citrus-reticulata.html?acc=204
Ätherisches Pfefferminzöl: https://www.feeling.at/shop/pfefferminzoel-bio-mentha-x-piperita.html?acc=204
Ätherisches Zimtrindenöl: https://www.feeling.at/shop/zimtrindenoel-cinnamomum-zeylanicum.html?acc=204
Chai Duftmischung: https://www.feeling.at/shop/chai-duftkomposition.html?acc=204
Kaffeeöl CO2 Extrakt: https://www.feeling.at/shop/kaffeeoel-co2-extrakt-coffea-arabica.html?acc=204

DIY – Geschenktipp: duftendes Rosenbadesalz

In den letzten Jahren versuche ich sinnvoll zu schenken. Das bedeutet, wenn ich nicht audrücklich weiß, was der/die Beschenkte sich wünscht, dann gibt es von mir meist selbst gemachte duftende Geschenke, die jeder irgendwann wahrscheinlich verwendet. Eines dieser Geschenke stelle ich euch heute hier vor. Es dauert nicht lange es herzustellen und einige der Zutaten werdet ihr wahrschein zuhause haben.

Ich zeige euch, wie ihr selbst ein duftendes Rosenbadesalz herstellen könnt:

3 EL getrocknete Rosenblüten (bekommt ihr zB als Tee in der Apotheke oder auch im gut sortierten Bioladen)
2 EL Mandelöl
1 Tasse grobes Meersalz (oder auch weniger, je nach dem, wie groß euer Glas ist)
1 hübsches Glas mit Deckel
10 Tropfen ätherisches Rosenöl
eine Schüssel und einen Löffel zum Vermischen
einen Trichter zum Abfüllen

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Ein hübsches Glas zum Verschenken bekommt man zum Beispiel am Flohmarkt oder ihr nehmt einfach ein Weck-Glas, denn das sieht mit weihnachtlicher Deko auch sehr hübsch aus und hat für die Beschenkte(n) gleich einen Mehrwert.
Als ätherisches Rosenöl habe ich mich für bulgarische Rosa damascena 50:50 in Jojobaöl entschieden, da das Jojobaöl gleich auch ein wenig konserviert. Jetzt kann es auch schon los gehen!

Erst gebt ihr das äterische Öl in das Mandeöl und schwenkt es etwas, damit es sich gut verteilt. Dann vermischt ihr das beduftete Mandelöl mit dem Meersalz. Zum Schluss gebt ihr die Rosenblüten dazu, diese hebt ihr vorsichtig mit dem Löffel unter, bis ihr die wunderschönen Blüten gleichmäßig im Salz verteilt habt. Dann geht es auch schon ans Abfüllen. Ich habe hier einen Marmeladentrichter verwendet, da dieser einen breiteren Stutzen hat und es so bequemer ist, alles in das Glas umzufüllen.

Wenn ihr das fertige Rosenbadesalz umfüllt, dann schüttelt zwischendurch das Glas etwas, dann fällt es später nicht zusammen. Und schon seid ihr fertig! Sieht doch toll aus, oder? Und wie das riecht <3 einfach herrlich!

Rosenbadesalz01

Wenn die Beschenkte vielleicht keine Badewanne daheim hat, kann sie es auch für ein Fußbad verwenden. Ihre Füße werden es ihr danken und das feine Rosenöl tut ebenfalls seine entspannende Wirkung . 😉

Viel Spaß beim Nachmachen!
Übrigens gibt es hier jeden Tag bis am 24.12. einen frischen Beitrag im weihnachtlichen Adventkalender von meinen Blogger-Kolleginnen – es lohnt sich rein zu schauen, denn es gibt ganz tolle Sachen zum Lesen, Backen, Basteln, etc…

Alle Beiträge:

01.12. Birgit ** 02.12. Christina ** 03.12. Marco ** 04.12. Tina J.
05.12. Marion ** 06.12. Perdita ** 07.12. Melanie ** 08.12. Tina B.
09.12. Annette ** 10.12. Claudia ** 11.12. Elisa ** 12.12. Perdita
13.12. Jacky ** 14.12. Sonja ** 15.12. Annette ** 16.12. Tina B.
17.12. Birgit ** 18.12. Mike ** 19.12. Sybille ** 20.12. Claudia
21.12. Sonja ** 22.12. Tina J. ** 23.12. Annette ** 24.12. BloggerParade

 

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen wie gewöhnt noch die Produktlinks für euch:
Meersalz grob: https://www.feeling.at/shop/meersalz-grob.html?acc=204
Mandelöl: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose marokkanisch, Rosa Damascena: https://www.feeling.at/shop/rose-marokkanisch-rosa-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose persisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-persisch-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose bugarisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-bulgarisch-bio-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose türkisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-tuerkisch-rosa-x-damascena.html?acc=204

Feine Düfte in der Adventzeit

Und schwupp, schon ist wieder Dezember und bald ist das Jahr zu Ende. Die Adventmärkte haben schon seit ein paar Tagen geöffnet und das große Fest naht mit riesigen Schritten. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, habe ich damals vom all dem Stress der davor herrscht, nichts mitbekommen… zum Glück! 😉 Für mich hat die Adventzeit auch heute noch immer etwas feierliches und geheimnisvolles.  Rotes knisterndes Papier, der Duft von Mandarinen, Nüssen, Zimt, Nelken und Nadelbäumen… also ich finde das herrlich! Wie geht es euch denn damit? Freut ihr euch auch auf Weihnachten oder seid ihr eher ein Grinch? Ein Weihnachtsmuffel?

Heute stelle ich euch meine Lieblingsdüfte vor, die mich während der Adventzeit begleiten. Den ersten hab ich euch schon näher beschrieben, das war das Fichtennadelöl, das könnt ihr hier nachlesen. Es duftet ja so herrlich nach Wald und den holen sich ja sehr viele von euch jährlich als Christbaum ins Wohnzimmer.

Was für mich auf keinen Fall fehlen darf ist das Mandarinenöl, ein weicher, sanfter und süßer Duft. Er schenkt uns Geborgenheit, vermittelt Sicherheit, wirkt aufheiternd und in geringer Dosierung schlaffördernd und angstlösend.

Mandarine01

Die Duftkomposition „Weihnacht“ ist auch ganz wunderbar, duftet nach Orange, Mandarine, Zimt, Nelke und Edeltanne. Mit dieser feinen Mischung könnt ihr euch wohlige Wärme ins Wonzimmer holen, wenn es draußen stürmt und schneit. Das Orangenöl verbreitet eine angenehme, erhellende Atomsphäre und gleicht aus und erfrischt zugleich. Auch das Nelkenöl wirkt stimmungsaufhellend, aber auch stark antibakteriell und wärmend. Und das ätherische Öl der Edeltanne reinigt unsere Raumluft und weckt Kindheitserinnerungen an den Christbaum am heiligen Abend. <3

Weihnacht02

Auch eine sehr tolle Duftkomposition ist „Chai“,  hier werden alle feinen Gewürze, die in den typischen  Chai sonst auch kommen, nämlich Kardamom, Nelke, Zimt und Ingwer miteinander vereint. Diese wärmen und regen uns an, besonders jetzt in der kalten Jahreszeit.

Eine feine Rezeptidee dazu:
500  ml Schwarztee eurer Wahl
2-3 Pfefferkörner mitkochen
mit 500 ml Milch verfeinern (oder auch weniger, je nach Geschmack)
1 Teelöffel Honig zum Süßen
und in den Honig rührt ihr vorab 3-5 Tropfen die Chai Duftkomposition
dann in den Tee einrühren und schon habt ihr ein super wärmendes und wohlschmeckendes Getränk! 😛
Selbstverständlich könnt ihr damit auch eure Desserts, Kekse und Mehlspeisen verfeinern, einfach immer mit dem Fettanteil gut mischen, denn der wirkt als Emulgator und ihr könnt euch sicher sein, dass die Mischung auch gleichmäßig verteilt ist. Für gebackene Köstlichkeiten je nach Menge einfach mehr Tropfen Chai Duftkomposition dazu geben.

Chai01

Die Duftmischung Schutzengel hilft uns in stressigen und fordernden Zeiten, die ja eider auch während des Advents ab und an mal auftreten. Sie hilft uns Ruhe und Gelassenheit  zu bewahren und hebt ebenfalls unsere Stimmung, denn darin befinden sich Bergamotte, Melisse und Zeder. Eine sehr feine Sache, hat bei mir persönlich sogar die Sandmännchen Duftkomposition abgelöst, weil sie mich so sehr anspricht. <3 Und mal ehrlich, jeder von uns kann doch einen Schutzengel gut brauchen. 😉

Schutzengel01

Und jetzt muss ich euch  noch eine ganz tolle Neuigkeit verraten: ich hab bei einer Bloggerparade mitgemacht und daher findet ihr hier jeden Tag bis Weihnachten eine neue Verlinkung zu einem weiteren weihnachtlichen Beitrag! Den Anfang macht meine liebe Kollegin und Freundin bibi.bunt – schaut rein, sie hat ganz tolle Sachen gezaubert!
Achtung: die Links funktionieren erst an dem Tag, an dem der Beitrag erscheint. Heute könnt ihr also nur den von bibi.bunt lesen, morgen dann zusätzlich den vom 2.12., usw…

Alle Beiträge:

01.12. Birgit ** 02.12. Christina ** 03.12. Marco ** 04.12. Tina J.
05.12. Marion ** 06.12. Perdita ** 07.12. Melanie ** 08.12. Tina B.
09.12. Annette ** 10.12. Claudia ** 11.12. Elisa ** 12.12. Perdita
13.12. Jacky ** 14.12. Sonja ** 15.12. Annette ** 16.12. Tina B.
17.12. Birgit ** 18.12. Mike ** 19.12. Sybille ** 20.12. Claudia
21.12. Sonja ** 22.12. Tina J. ** 23.12. Annette ** 24.12. BloggerParade

Ich hoffe, ich konnte euch ein klein wenig in Weihnachtsstimmung versetzen.

Stay tuned, es kommen noch viele weitere tolle Beiträge!

Alles Liebe,

eure Mel

Nun folgen noch die Produktlinks für euch:
Hier findet ihr das Mandarinenöl: https://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-citrus-reticulata.html?acc=204
Hier geht es zu den Mischungen Weihnacht: https://www.feeling.at/shop/weihnacht-duftmischung.html?acc=204
Chai: https://www.feeling.at/shop/chai-duftkomposition.html?acc=204
Schutzengel: https://www.feeling.at/shop/schutzengel-duftmischung.html?acc=204

Den Winterfolder zum Geschenke stöbern findet ihr hier: https://www.feeling.at/feeling-Winterfolder-2018.pdf?acc=204

 

 

Quellenangabe:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag

 

Bergamotte, der Lichtbringer

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich mag das kalte Nebelwetter, das gerade über Wien hängt, überhaupt nicht. Dabei stört mich die Kälte selbst nicht so sehr, sondern eher das fehlende Sonnenlicht. Als Kind des Sommers bin ich ja eigentich eine Sonnenanbeterin <3 Ich finde, bei Sonnenschein sieht einfach alles viel freundlicher aus und ich bin dann auch viel besser gelaunt. Glücklicherweise gibt es ein paar ätherische Öle und Duftkompositionen, die mich wieder fröhlich stimmen und mit denen ich die Sonne in mein Wohnzimmer holen kann. Wie das geht, möchte ich euch heute verraten. 😉

Das ätherische Bergamotteöl (Citrus bergamia) gilt als wahrer Lichtbringer in der Aromatherapie. Die Bergamotte ist eine Zitruspflanze, eine Kreuzung aus Bitterorange und Zitrone. Der ziemlich anspruchsvolle Baum wird hauptsächlich in Italien in der Region Kalbrien, also im Süden <3 angebaut. Das ätherische Öl wird mittels Pressung der Schalen der unreifen Früchte gewonnen.  Die unreifen Früchte werden von November bis Februar geerntet und um 1 kg ätherisches Bergamotteöl zu bekommen, benötigt man 200 kg Fruchtschalen. Der Duft ist klar, fruchtig und frisch mit einer leichten süßen Note. Auch in der Parfumherstellung ist es wegen seines spritzig frischen Duftes sehr beliebt und ist daher in vielen Duftkompositionen enthalten.

Bergamotte01

Ihr könnt dieses Öl wie immer in den Diffuser oder auf einen Dufstein geben, es wird herrlich frisch duften. Bergamotteöl wirkt angstlösend und stimmungsaufhellend, deshalb ist es so toll für depressive Verstimmungen und bei Winterdepression einsetzbar. Es muntert euch einerseits auf, andererseits entspannt es aber auch ganz wunderbar.

Ihr könnt euch damit ein Massageöl für die dunkle Jahreszeit machen:
4-5 EL fettes Pflanzenöl (zum Beispiel Mandelöl)
1-2 Tropfen ätherisches Bergamotteöl
Praktischerweise strafft das Öl eure Haut, also ist es gut gegen Cellullite einsetzbar und es wirkt hautregenerierend. Auch bei Menstruationsbeschwerden oder nervös bedingten Muskelverspannungen könnt ihr das Massageöl anwenden, es sollte euch auf sehr  angenehme Weise Linderung verschaffen. Bei Kindern ab einem Jahr könnt ihr es bei Schlafstörungen und Stress anwenden, also eine Fuss- oder Bauchmassage damit machen, oder das ätherische Öl einfach in den Diffuser geben.

Weiters unterstützt uns das Bergamotteöl bei Hals- und Kopfschmerzen und schützt uns vor Insekten und Infektionskrankheiten.
Bei Infektionen im Mund- und Rachenraum könnt ihr euch folgende Gurgellösung herstellen:
2 Tropfen Bergamotteöl
1 Tropfen Cajeput (Melaleuca cajeputi)
1 TL Salzlösung (=Sole)
Für die Salzlösung nehmt ihr einen kleinen Topf mit Deckel her und kocht 15 Minuten lang 230 ml Wasser mit 1 TL naturreinem Meersalz (ohne Zusatzstoffe wie Rieselhilfen, Aromen, Konservierungsstoffe, etc…) ab. Den Rest könnt ihr 24 Stunden in einem sterilen Glasbehälter aufheben. Dann könnt ihr mit einen Teelöffel Sole die ätherischen Öle mischen und gurgeln. Das solltet ihr alle 2 Stunden wiederholen, denn die Öle werden in dieser Zeit von Körper abgebaut.

Bei Blasenentzündungen könnt ihr ein Sitzbad damit machen:
4 Tropfen Bergamotteöl in
1 EL Kaffeesahne oder Schlagobers emulgieren
und in eine Waschschüssel mit warmem Wasser geben, maximal 10 Minuten darin sitzen.

Aber auch hier muss ich wieder eine Warnung aussprechen: ätherisches Bergamotteöl erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut, daher sollte nach der äußerlichen Anwendung ein paar Stunden die direkte Sonne gemieden werden, denn es kann zu Verbrennungen und/oder Pigmentflecken kommen. Die Anwendung von ätherischen Ölen ersetzt auch keinesfalls einen Arztbesuch!

Eine ganz besondere Anwendung für mich ist das aromatisieren von Teeblättern. Wie einige von euch wissen habe ich in meinem Garten griechischen Bergtee angebaut und habe im Spätsommer zum ersten Mal richtig fein geerntet. Deshalb werde ich auch heuer zu Weihnachten ein paar Gläser aromatisierten Bergtee verschenken können. Es ist ganz einfach: ihr füllt die Teeblätter die ihr aromatisieren möchtet in ein Schraubglas, das kann auch ein altes Gurkenglas oder ein Rexglas sein. Plastik bitte nicht verwenden, denn es können sich durch das ätherische Öl ungesunde Stoffe aus dem Plastik lösen und die wollen wir ja nicht im Tee haben. Dann 2-3 Tropfen vom ätherischen Bergamotteöl auf die Teeblätter träufeln, verschliessen und ein wenig schütteln. Bitte achtet darauf, dass ihr hier Öle in Bioqualität verwendet! Das muss jetzt zirka eine Woche gut durchziehen, danach habt ihr ganz feinen aromatisierten Tee, zum selbst Trinken oder zum Verschenken. <3

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In der Aromaküche könnt ihr das Bergamotteöl ebenfalls zum Aromatisieren einsetzen, nämlich  zum Verfeinern von Limonaden, Obstsäften, Obstsalat, sogar Kompott oder Topfencreme bekommt mit dem Öl einen individuellen superfeinen Geschmack.

Zu guter Letzt gibt es  bei feeling auch eine Duftkomposition namens „Sonnenschein“, auch da darf die Bergamotte natürlich nicht fehlen. Es finden sich darin neben anderen Zitrusdüften aber auch einige Blütendüfte wie Rose oder Ylang Ylang, also eine Komposition für jene, die es gerne etwas blumiger mögen.

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Wie holt ihr euch euren persönlichen Sonnenschein ins Wohnzimmer in der dunklen Jahreszeit? Welche Düfte verwendet ihr und wie wendet ihr sie an? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt und mir einen Kommentar hinterlasst!

Bleibt gesund & fröhlich,

eure Mel

 

Hier kommen noch eure Produktlinks:
Ähterisches Bergamotteöl bio findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/bergamotteoel-bio-citrus-bergamia.html?acc=204
Die Duftkomposition „Sonnenschein“ findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/sonnenschein-duftmischung.html?acc=204
Zu einem feinen hautpflegenden Basisöl, dem Mandelöl gelangt ihr hier: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Naturreines feines Meersalz findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/meersalz-natur-fein.html?acc=204

 

Quellenangabe:
„Handbuch Aromatherapie“ von Edelraud Lubinic, Haug Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

Ätherische Öle und unser Körper, Teil 1

Nachdem bei meinen Aromarunden schon öfter die Frage kam, warum der/die eine süße, blumige Düfte mag und der/die andere gerne frische Zitrusnoten bevorzugt, dachte ich mir, es ist mal ganz interessant ein paar Fakten zum Thema ätherische Öle bzw. Düfte und menschlicher Körper hier zusammen zu tragen.

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Ich schreibe euch ja immer wieder Duftmischungen auf oder schlage euch Rezepte für Bade- oder Massageöle vor. Ihr habt sicher bemerkt, dass es ab und an eine Mischung ist, die euch total anspricht – sogar schon beim Lesen – und dann gibt es wiederum Rezepte, die euch nicht so zur Nase stehen. Das liegt daran, dass Duft etwas sehr persönliches ist. Jede(r) hat andere Assoziationen mit bestimmten Düften, ja sogar Duftnuancen. Wer kennt das nicht, es riecht nach einem bestimmten Duft und plötzlich beginnt auch schon das Kopfkino. „Es riecht wie in Omas Kleiderschrank!“ oder „Der Duft erinnert mich an Weihnachten!“ usw… Jeder verbindet mit einem Duft etwas anderes, je nach unseren Erfahrungen, Erinnerungen und je nachdem wie unser Gehirn den Geruch abgespeichert hat.

Bei meiner letzten Aromarunde waren 2 Cousinen mit dabei, die ein komplett konträres Duftempfinden hatten. Die eine liebte die süßen, warmen und blumigen Düfte, wie zum Beispiel die Duftmischung feeling exotic. Die andere widerum mochte es gern frisch wie Eukalyptus staigeriana und fruchtig wie Zitrone. Es war herrich zu sehen, wie die verschiedenen Duftstreifen reihum gingen und man sofort wusste, wenn es der einen gefällt, wird es die andere schnell weiter reichen. 😀

Tatsache ist, dass wir tagtäglich mit einer Fülle von Gerüchen zu tun haben. Viele davon nehmen wir gar nicht bewusst wahr, unser Unterbewusstsein jedoch überprüft und verabeitet noch viel mehr Düfte. Es kann passieren, wenn wir einem Menschen begegnen, der ein, für unser Auge, angenehmes Erscheinungsbild hat, jedoch unsere Nase Alarm schlägt, weil an seinem Körpergeruch etwas für uns nicht passt. Dann können wir ihn sozusagen „nicht riechen“. Unsere Nase und unser Unterbewusstsein lassen sich auch nicht von Parfums täuschen.

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Unser Geruchssinn, der älteste unserer Sinne, ist direkt mit dem limbischen System verbunden. Das ist jener Teil des Gehirns, wo unsere Gefühle entstehen. Werden Erlebnisse und Gefühle mit einem Geruch gemeinsam abgespeichert, prägen sie sich tiefer ein. Das können wir wunderbar bei Schulkindern, aber auch bei uns Erwachsenen nützen, wenn wir etwas lernen oder uns konzentrieren müssen. Hier können uns die ätherischen Öle sehr gut unterstützen, zum Beispiel Thymian Ct. linalool, Zitronenöl oder Rosmarin Ct. verbenon, der Kinderrosmarin.

Das limbische System arbeitet mit unserer „Schaltzentrale“, mit dem Hypothalamus, zusammen. Hier werden viele vegetative Vorgänge gesteuert, wie Atmung, Schlaf, Kreislauf und Ausscheidung. Genau diese Abläufe können wir nun mit den ätherischen Ölen positiv beeinflussen. Je nach dem, welchen Duft wir wählen, werden bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet, die zum Beispiel unser Schmerzempfinden, aber auch unsere Gefühle beeinflussen. Im Winter, in der dunklen Jahreszeit, wenn viele den Winterblues haben, können wir beispielsweise mit Zitrusdüften unsere Stimmung heben und es werden wieder mehr Glückshormone ausgeschüttet. Das trägt dann nachweislich dazu bei, dass wir uns wohler fühlen. Und wenn es uns gut geht, dann sind wir auch weniger krankheitsanfällig.

Ich hoffe ich hab euch nicht mit Fakten gelangweilt! 😉
Wenn ihr euch auch gern mal durch das Sortiment schnuppern wollt, dann kann ich gerne auf eine Aromarunde bei euch vorbei kommen. Da könnt ihr alles ausprobieren, was euch anlacht! Schreibt mir einfach eine E-Mail unter melsduftblog@gmail.com und wir planen gemeinsam euren persönlichen duften Nachmittag/Abend!

Auch heute hab ich ein paar Produktlinks für euch, ein paar Mischungen und Einzelöle, die ich selbst gern verwende:
Limette destilliert: http://www.feeling.at/shop/limettenoel-destilliert-citrus-aurantifolia.html?acc=204
Biene Maja Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-duftmischung.html?acc=204
Vanille Extrakt 10:90: http://www.feeling.at/shop/vanilleoel-extrakt-vanilla-planifolia.html?acc=204
feeling exotic Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/satsang-duftmischung.html?acc=204
Eukalyptus staigeriana: http://www.feeling.at/shop/eukalyptusoel-staigeriana-bio-eucalyptus-staigeriana.html?acc=204
Thymian Ct. linalool: http://www.feeling.at/shop/thymianoel-ct-linalool-thymus-vulgaris.html?acc=204
Tief atmen Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/tief-atmen-duftmischung.html?acc=204
Fichtennadel: http://www.feeling.at/shop/fichtennadelnoel-picea-abies.html?acc=204

 

 

Quellenangabe: „Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

Die Eingewöhnung im Kindergarten

Wie ihr vielleicht wisst, geht mein kleiner Bub seit 3 Wochen in den Kindergarten. Die Eingewöhnung ist für uns nach wie vor eine sehr intensive Zeit. Für meinen Sohn ist es natürlich ein sehr großer Einschnitt in seiner kleinen Welt, denn nichts bleibt, wie es war. Plötzlich ist er ohne mich, da sind andere Kinder und auch die wollen die Aufmerksamkeit der Pädagogin, ein neuer Raum in dem er sich bewegt, aber auch neues Spielzeug, neue Kinderlieder, neue Spiele und viele neue Eindrücke. All das muss er erst mal verkraften und verarbeiten. Oft geschieht das in der Nacht, deshalb läuft bei uns im Diffuser im Schlafzimmer eine kleine Dosis Lavendelöl, damit er beruhigt in den Schlaf findet und dieser auch tief ausfallen kann, denn er braucht die Erholung mehr denn je.
Aber auch für mich als Mama ist es eine absolut neue Erfahrung. Auf einmal ist da jemand, der mir sagt, was ich mit meinem Sohn machen soll, wenn er weint und das hat er sehr oft – gewöhnungsbedürftig. 😉 Ich habe ihm dann auf ein Taschentuch einen Tropfen Neroliöl gegeben und dieses in seinen Body gesteckt, wenn er geweint hat. Das hat zumindest für etwas Beruhigung nach dem Schock des „Verlassenwerdens“ gesorgt. Was das feine Neroliöl noch so alles kann, erzähle ich euch in einem künftigen Beitrag genauer.

Zuhause haben wir beim Frühstück schon mit der Duftmischung „Biene Maja“ im Diffuser unseren Tag begonnen. Der wohlige Duft von Mandarine und Vanille vermittelt Sicherheit und Vertrauen, hüllen einen regelrecht ein. Lavendel beruhigt und Orange stimmt fröhlich. Also die perfekte Mischung für den Kindergarten Start, auch für mich als Erwachsene. 😀

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Letztendlich hat es sich aber ausgezahlt und seit letzter Woche hat sich alles schlagartig geändert. Er hat in einer Pädagogin eine Bezugsperson gefunden, nimmt sie an der Hand und läuft mit ihr in die Gruppe hinein, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Seitdem bin ich sebst entspannter und freue mich sehr für ihn, weil es ihm so gut gefällt.

Am Freitag habe ich eine weitere, ganz wunderbare Geschichte gehört. Die Tochter einer lieben Freundin hatte seit einiger Zeit großen Trennungsschmerz beim Verabschieden im Kindergarten. Meine Freundin war dann vor Kurzem auf einer Aromarunde zu Gast, wo es um das Thema Kinder und ätherische Öle ging. Da fiel ihr der Sonnenstrahl-Balsam ins Auge. Der feine Duft von Rose, Vanille und Jasmin wäre genau das Richtige für diese Situation: Er spendet Trost, beruhigt die Nerven und ist bei seelischem Bauchweh auch sehr hilfreich. Am vergangenen Freitag haben wir uns nun wieder getroffen und sie erzählte mir, dass ihrer Tochter der Abschied beim Hinbringen in den Kindergarten viel leichter fällt, seitdem sie den Sonnenstrahl-Balsam benutzt. Sie gibt ihn ihr morgens vor dem Weg in den Kindergarten auf beide Handrücken. Und ihr ständiger Begleiter, das Schaf „Lämmi“, bekommt ebenfalls alle 4 Füße eingeschmiert. 🙂

Solche Geschichten erwärmen mir mein Herz und ich freue mich wahnsinnig, wenn Erfolgsgeschichten mit mir geteilt werden. <3

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Das ist Lämmi!

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit ätherischen Ölen gemacht? Habt ihr auch eigne Duftmischungen für spezielle Anlässe und Situationen? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese mit mir teilen würdet!

Hier bekommt ihr noch die Produktlinks:
Ätherisches Lavendelöl: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Neroliöl gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Es gibt aber auch eine 10:90 Mischung mit Jojobaöl: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-in-jojoba-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Oder ganz praktisch, der Neroli Aromastick, wo schon alles fixfertig gemischt und bereit zur Anwendung ist: http://www.feeling.at/shop/neroli-aromastick.html?acc=204
Zur Biene Maja Duftmischung geht es hier lang: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-duftmischung.html?acc=204
Auch sehr praktisch für die Handtasche oder Kindergartentasche – der Biene Maja Inhalierstift: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-inhalierstift-set.html?acc=204
Und hier kommt ihr zum Sonnenstrahl Balsam: http://www.feeling.at/shop/sonnenstrahl-balsam.html?acc=204

 

 

 

Herbstzeit ist Erkältungszeit? Teil 2

Wie im ersten Teil versprochen, gibt es heute hier eine Fortsetzung, wo ich über die Omaga3-Ölkur schreibe. Mittlerweile nehme ich sie ja schon 2 Wochen täglich ein und habe bemerkt, dass meine Haut etwas besser ist. Ich finde sie ist nicht mehr so rot an manchen Stellen, das Hautbild gerell hat sich verbessert und ich verwende momentan eher weniger Tagescreme, weil ich sie schlicht und einfach nicht brauche! 😉
Wie einige von euch wissen, mache ich gerade mit meinem Sohnemann die Eingewöhnung im Kindergarten, für Kind und Mama eine harte Bewährungsprobe. Aber bis jetzt läuft es recht gut und meine Nerven halten auch Stand! 😀

Nun weiter zu den enthaltenen fetten Pflanzenölen der Omega3-Ölkur: Ein weiteres unglaublich tolles Öl ist das Schwarzkümmelöl. Es hat ein sehr breites Wirkungssprektrum und wird schon seit Jahrtausenden verwendet. Schon im alten Ägypten wurde es eingesetzt bei Erkältungen, Schmerzen bzw. Entzündungen oder als Digestif. Sogar in der Grabkammer es großen Pharaos Tutenchamuns fand man ein Fläschchen mit Schwarzkümmelöl.
Das Öl wird aus den Samen des Schwarzkümmels (Nigella sativa) mittels Kaltpressung gewonnen und schmeckt krautig, würzig und kümmelartig. Allerdings ist es weder mit Kümmel, oder Kreuzümmel verwandt.
Auch dieses Öl hat – wie das Hanfsamenöl aus Teil 1 – einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) und viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe (Quelle: Buchbauer, 2008). Zum Beispiel das ätherische Öl Nigellon, welches bei Atemwegserkrankungen besonders gute Dienste leistet, weil es krampflösend wirkt und – bei Allergien ganz besonders von Vorteil – der Ausschüttung von Histamin entgegenwirkt. Es wirkt entzündungshemmend, immunmodulatorisch, cholesterinsenkend und antirheumatisch. Daher unterstützt uns das Schwarzkümmelöl ganz wunderbar bei Allergien, Asthma, Bronchitis, Diabetes Typ 2, rheumatischen Beschwerden und erhöhtem Cholesterinspiegel, aber auch bei Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen, Hautpilzen, Neurodermitis oder Schuppenflechte. Unser Gemütszustand kommt ebenfalls nicht zu kurz, es hilft uns bei der Bewältigung von Stresssymptomen und Burn-out.

Ein weiterer Bestandteil der Omega3-Ölkur ist das Nachtkerzensamenöl. Mit der Nachtkerze habe ich ebenfalls eine ganz besondere Verbindung, aber das verrate ich euch  in einem anderen Beitrag! 😉 Die Pflanze wird unter anderem auch Abendblume, Nachtstern oder Sommerstern genannt. Sie kam dazumals aus Nordamerika oder Mexiko in unsere Breiten und auch ich habe sie jetzt in meinem Garten. <3

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Nachtkerze (c) Melanie Streit

Das Öl wird aus den Samen entweder gepresst oder mittels CO2 Extraktion gelöst. Es hat ebenfalls einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) und enthält 8,7% Gamma-Linolensäure (Quelle: Analysezertifikat, feeling GmbH, 2012), die für sehr viele Stoffwechselvorgänge wichtig ist. Alpha- und Gamma-Linolensäure wird nicht von unserem Körper gebildet und daher ist es wichtig, dass wir ihn damit unterstüzten!
Das wertvolle Öl wirkt hautpflegend, feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend, juckreizstillend, hormonell ausgleichend (Stichwort PMS, Zyklusstörungen oder in den Wechseljahren). Es hat eine ausgleichende Wirkung auf unsere Stimmungslage und hilft uns vorallem bei Stress, seelischem Ungleichgewicht und Gereiztheit. Weiters unterstützt es uns bei erhöhtem Cholesterinspiegel, bei Neurodermitits, Allergien und natürlich auch bei Stress.

Beim Ausgießen der Ölkur bemerkt man gleich die leicht orangene Farbe. Die kommt vom großartigen Sanddornfruchtfleischöl. Wer sich acht- und aufmerksam durch den Herbst bewegt, der kann die leuchtenden orangeroten Früchte des Sanddorns erkennen, denn jetzt sind sie gerade reif. Das Öl wird durch Pressung der Früchte gewonnen und leuchtet intensiv orangerot. Es schmeckt fruchtig-süßlich, auch das schmeckt man bei der Ölkur heraus.
Das Sanddornfruchtfleischöl ist DAS Strahlenschutzöl schlechthin. Es erhöht die Widerstandsfähigkeit der Haut gegen Strahlung, zB. bei der UV-Strahlung der Sonne. Aber es wird auch begleitend bei der Strahlentherapie sowohl innerlich wie äußerlich eingesetzt, da es die Regeneration der Haut untersützt. Man kann es daher prophylaktisch oder therapeutisch verwenden. Außerdem ist es eine wahre Vitaminbombe, nämlich Vitamin E und Provitamin A (Beta Carotin), welche in unserem Körper für den Zellschutz sorgen und oxidativen Stress in unseren Zellen vermeiden. Deshalb können wir damit auch wunderbar unser Immunsystem stärken, aber auch Beschwerden im Mage-Darm-Bereich, wie zB. Übersäuerung des Magens, Sodbrennen oder Gastritis werden gelindert, weil sich das Öl schützend über unsere Schleimhäute legt. Durch die stark entzündungshemmenden Eigenschaften könnt ihr es bei Zahnfleischentzündungen, Halsschmerzen, Kehlkopfentzündungen oder Mandelentzündung lokal anwenden.

Hoppla, das war jetzt sehr lange. Ich bin gespannt, wer bis zum Ende gelesen hat. 🙂

Wenn ihr Fragen zur Ölkur habt, meldet euch bitte gern bei mir, ich berate euch gerne!

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Die Herbstaktion (Achtung, Aktion gilt  nur mehr bis Oktober!): http://www.feeling.at/shop/omega-3-herbstaktion.html?acc=204

Wer sich für die einzelnen Öle auch interessiert kann hier schmökern:
Zum Schwarzkümmelöl geht es hier lang: 
http://www.feeling.at/shop/schwarzkuemmeloel-nativ-bio-nigella-sativa.html?acc=204
Das Nachtkerzensamenöl gibt es hier:
http://www.feeling.at/shop/nachtkerzensamenoel-bio-co2-ex-oenothera-biennis.html?acc=204
Und das tolle Sanddornfruchtfleischöl findet ihr hier:
http://www.feeling.at/shop/sanddornfruchtfleischoel-bio-hippophae-rhamnoides.html?acc=204

Bleibt gesund und  bis bald,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Die Kraft der wertvollsten Pflanzenöle“ von Tina Krupalija und Ingrid Karner

 

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