Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

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Bergamotte, der Lichtbringer

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich mag das kalte Nebelwetter, das gerade über Wien hängt, überhaupt nicht. Dabei stört mich die Kälte selbst nicht so sehr, sondern eher das fehlende Sonnenlicht. Als Kind des Sommers bin ich ja eigentich eine Sonnenanbeterin <3 Ich finde, bei Sonnenschein sieht einfach alles viel freundlicher aus und ich bin dann auch viel besser gelaunt. Glücklicherweise gibt es ein paar ätherische Öle und Duftkompositionen, die mich wieder fröhlich stimmen und mit denen ich die Sonne in mein Wohnzimmer holen kann. Wie das geht, möchte ich euch heute verraten. 😉

Das ätherische Bergamotteöl (Citrus bergamia) gilt als wahrer Lichtbringer in der Aromatherapie. Die Bergamotte ist eine Zitruspflanze, eine Kreuzung aus Bitterorange und Zitrone. Der ziemlich anspruchsvolle Baum wird hauptsächlich in Italien in der Region Kalbrien, also im Süden <3 angebaut. Das ätherische Öl wird mittels Pressung der Schalen der unreifen Früchte gewonnen.  Die unreifen Früchte werden von November bis Februar geerntet und um 1 kg ätherisches Bergamotteöl zu bekommen, benötigt man 200 kg Fruchtschalen. Der Duft ist klar, fruchtig und frisch mit einer leichten süßen Note. Auch in der Parfumherstellung ist es wegen seines spritzig frischen Duftes sehr beliebt und ist daher in vielen Duftkompositionen enthalten.

Bergamotte01

Ihr könnt dieses Öl wie immer in den Diffuser oder auf einen Dufstein geben, es wird herrlich frisch duften. Bergamotteöl wirkt angstlösend und stimmungsaufhellend, deshalb ist es so toll für depressive Verstimmungen und bei Winterdepression einsetzbar. Es muntert euch einerseits auf, andererseits entspannt es aber auch ganz wunderbar.

Ihr könnt euch damit ein Massageöl für die dunkle Jahreszeit machen:
4-5 EL fettes Pflanzenöl (zum Beispiel Mandelöl)
1-2 Tropfen ätherisches Bergamotteöl
Praktischerweise strafft das Öl eure Haut, also ist es gut gegen Cellullite einsetzbar und es wirkt hautregenerierend. Auch bei Menstruationsbeschwerden oder nervös bedingten Muskelverspannungen könnt ihr das Massageöl anwenden, es sollte euch auf sehr  angenehme Weise Linderung verschaffen. Bei Kindern ab einem Jahr könnt ihr es bei Schlafstörungen und Stress anwenden, also eine Fuss- oder Bauchmassage damit machen, oder das ätherische Öl einfach in den Diffuser geben.

Weiters unterstützt uns das Bergamotteöl bei Hals- und Kopfschmerzen und schützt uns vor Insekten und Infektionskrankheiten.
Bei Infektionen im Mund- und Rachenraum könnt ihr euch folgende Gurgellösung herstellen:
2 Tropfen Bergamotteöl
1 Tropfen Cajeput (Melaleuca cajeputi)
1 TL Salzlösung (=Sole)
Für die Salzlösung nehmt ihr einen kleinen Topf mit Deckel her und kocht 15 Minuten lang 230 ml Wasser mit 1 TL naturreinem Meersalz (ohne Zusatzstoffe wie Rieselhilfen, Aromen, Konservierungsstoffe, etc…) ab. Den Rest könnt ihr 24 Stunden in einem sterilen Glasbehälter aufheben. Dann könnt ihr mit einen Teelöffel Sole die ätherischen Öle mischen und gurgeln. Das solltet ihr alle 2 Stunden wiederholen, denn die Öle werden in dieser Zeit von Körper abgebaut.

Bei Blasenentzündungen könnt ihr ein Sitzbad damit machen:
4 Tropfen Bergamotteöl in
1 EL Kaffeesahne oder Schlagobers emulgieren
und in eine Waschschüssel mit warmem Wasser geben, maximal 10 Minuten darin sitzen.

Aber auch hier muss ich wieder eine Warnung aussprechen: ätherisches Bergamotteöl erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut, daher sollte nach der äußerlichen Anwendung ein paar Stunden die direkte Sonne gemieden werden, denn es kann zu Verbrennungen und/oder Pigmentflecken kommen. Die Anwendung von ätherischen Ölen ersetzt auch keinesfalls einen Arztbesuch!

Eine ganz besondere Anwendung für mich ist das aromatisieren von Teeblättern. Wie einige von euch wissen habe ich in meinem Garten griechischen Bergtee angebaut und habe im Spätsommer zum ersten Mal richtig fein geerntet. Deshalb werde ich auch heuer zu Weihnachten ein paar Gläser aromatisierten Bergtee verschenken können. Es ist ganz einfach: ihr füllt die Teeblätter die ihr aromatisieren möchtet in ein Schraubglas, das kann auch ein altes Gurkenglas oder ein Rexglas sein. Plastik bitte nicht verwenden, denn es können sich durch das ätherische Öl ungesunde Stoffe aus dem Plastik lösen und die wollen wir ja nicht im Tee haben. Dann 2-3 Tropfen vom ätherischen Bergamotteöl auf die Teeblätter träufeln, verschliessen und ein wenig schütteln. Bitte achtet darauf, dass ihr hier Öle in Bioqualität verwendet! Das muss jetzt zirka eine Woche gut durchziehen, danach habt ihr ganz feinen aromatisierten Tee, zum selbst Trinken oder zum Verschenken. <3

Bergamotte_Bergtee01

In der Aromaküche könnt ihr das Bergamotteöl ebenfalls zum Aromatisieren einsetzen, nämlich  zum Verfeinern von Limonaden, Obstsäften, Obstsalat, sogar Kompott oder Topfencreme bekommt mit dem Öl einen individuellen superfeinen Geschmack.

Zu guter Letzt gibt es  bei feeling auch eine Duftkomposition namens „Sonnenschein“, auch da darf die Bergamotte natürlich nicht fehlen. Es finden sich darin neben anderen Zitrusdüften aber auch einige Blütendüfte wie Rose oder Ylang Ylang, also eine Komposition für jene, die es gerne etwas blumiger mögen.

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Wie holt ihr euch euren persönlichen Sonnenschein ins Wohnzimmer in der dunklen Jahreszeit? Welche Düfte verwendet ihr und wie wendet ihr sie an? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt und mir einen Kommentar hinterlasst!

Bleibt gesund & fröhlich,

eure Mel

 

Hier kommen noch eure Produktlinks:
Ähterisches Bergamotteöl bio findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/bergamotteoel-bio-citrus-bergamia.html?acc=204
Die Duftkomposition „Sonnenschein“ findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/sonnenschein-duftmischung.html?acc=204
Zu einem feinen hautpflegenden Basisöl, dem Mandelöl gelangt ihr hier: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Naturreines feines Meersalz findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/meersalz-natur-fein.html?acc=204

 

Quellenangabe:
„Handbuch Aromatherapie“ von Edelraud Lubinic, Haug Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

Der Wald fürs Wohnzimmer

Phuu, die erste Arbeitswoche nach der Karenz ist geschafft! Natürlich lief nicht alles rund und es gibt noch genügend Baustellen zu meistern, aber kommt Zeit kommt Rat. Es ist ein großer Schritt, eine große Veränderung, für die ganze Familie. Deshalb kommt mein Blogbeitrag auch erst heute und nicht wie gewohnt am Donnerstag. Ich hoffe, ihr verzeiht! 😉

Heute bringe ich euch den Wald nach Hause, direkt in euer Wohnzimmer oder Schlafzimmer, dorthin, wo ihr in gerne haben möchtet. Wie das geht? Ganz einfach: mit einem Diffuser und den feinen Düften, die ich euch heute vorstelle. Ich persönlich bin ja sehr gerne im Wald und zwar zu jeder Jahreszeit, denn die Natur hat immer seinen Reiz – oder auch nicht, denn in der Natur lässt es sich gut abschalten, vom ganzen Trubel den man im Alltag um die Ohren hat.

Beim ersten Gedanken an Wald fällt mir sofort das Fichtennadelöl (Picea abies) ein, denn es riecht wirklich wie ein ganzer Wald, sehr frisch und aromatisch, als würdet ihr mitten drin stehen. Das ätherische Öl wird aus den Nadeln und Zweigen österreichischer Fichten destilliert und ist ein wahrer Stresskiller. Dieses tolle Einzelöl ist ideal für das Büro, denn es hilft uns nicht nur beim Entspannen sondern regt uns auch an. Es stimuliert unsere Atemwege, deshalb ist es auch ganz wunderbar wenn ihr erkältet seid, es durchblutet unsere Füße wenn sie kalt sind und unterstützt uns auch bei Anspannung, bei Ängsten und hilft uns wieder unsere innere Balance zu finden. Im Diffuser wirkt es herrlich lufterfrischend und stark antibakteriell.

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Wer noch mehr Wald- und Nadeldüfte möchte, für den ist die Duftkomposition „Tief atmen“ genau das richtige! Hier sind noch mehr waldige Düfte vertreten wie zum Beispiel Tannen- und Kiefernadeln und natürlich auch die Fichtennadeln. Dieser Duft stärkt uns ebenfalls und erleichtert uns das Durchatmen. Es erinnert mich sehr stark an einen Saunagang – oh, das ist ja auch so fein im Winter <3 Geht ihr auch so gerne in die Sauna wie ich?

Fichte_TiefAtmen02

Leider habe ich keine Sauna, dafür hab ich abends immer kalte Füße. :-/ Was gibt es also feineres als ein warmes Fußbad?! Hier bekommt ihr das Rezept für mein wohlig wärmendes Fußbad:

2 EL Meersalz naturfein
1 EL Mandelöl bio
3 Tropfen Fichtennadelöl
2 Tropfen Lavendel fein

Erst mischt ihr die ätherischen Öle in das Mandelöl, danach kommt das Salz dazu. Alles gut miteinander mischen und schon könnt ihr es während dem Einfüllen ins Wasser geben, dann mischt es sich auch nochmals gut durch. Und dann rein mit den kalten Füßen und einfach genießen 🙂

Gerade die letzte Woche war geistig und körperlich recht fordernd für mich. Aber seit Neuestem hab ich das Zirbensackerl daheim und ich liebe es! <3

Zirbenherz

Den Kissen- und Raumspray sprühe ich gerne auf meinen Kopfpolster und auch ein wenig im Schlafzimmer, soll ja dezent bleiben. Das ätherische Öl der Zirbelkiefer (Pinus cembra) gebe ich auf das handgearbeitete Holzherz, das im Jutesackerl mit dabei ist. Ein bis zwei Tropfen reichen und schon verbreitet sich der angenehm holzige Duft ganz langsam und anhaltend im Raum. Das Holzherz könnt ihr aber auch in euren Kleiderkasten geben, das duftet so wunderbar beim Öffnen der Kastentüren <3 und beugt auch ganz toll Motten vor, im Kleider- aber auch im Lebensmittelschrank.

Zirbensackerl02

Das Zirbenöl richtet uns nach körperlicher und geistiger Anstrengung wieder auf und es aktiviert Körper, Geist und Seele. Die Zirbe selbst ist ja ein sehr widerstandsfähiger Baum, der zu jeder Jahreszeit sämtlichen Widrigkeiten trotzt, seien es Gewitterstürme im Sommer oder schwere Schneelast im Winter, da sie auf 1.800 bis 2.500m Seehöhe zu finden ist. In vielen Märchen und Sagen hat sie eine schützende Aufgabe und die kommt nicht von ungefähr, schützt uns ihr ätherisches Öl auch vor Erkältungen und Grippe.

Eine Sache, die mir besonders wichtig ist: die Zirbelkiefer steht unter Naturschutz! Deshalb dürfen auch nur Bäume für die Holzverarbeitung und Destillation verwendet werden, die natürlich gefallen sind – und das ist auch gut so! Darum ist dieses Öl auch mit Bedacht und besonders sparsam zu verwenden. Leider wird das Öl oft auch mit anderen Kiefernölen gestreckt, bitte beachtet dies, wenn ihr es anderswo kauft. Bei mir gibt es nur das naturreine ätherische Öl, 100 % Pinus cembra, welches für Raumbeduftung und Aromapflege geeignet ist.

Mögt ihr auch so gerne die waldigen Düfte? Welche sind eure Lieblingsdüfte? Und welche Methoden habt ihr, wenn ihr im Alltag stark gefordert werdet? Ich freue mich über eure Erfahrungen!

Alles Liebe,

eure Mel <3

 

Hierkommen noch die Produktlinks für euch:
Ätherisches Fichtennadelöl: https://www.feeling.at/shop/fichtennadelnoel-picea-abies.html?acc=204
Duftkomposition „Tief atmen“: https://www.feeling.at/shop/tief-atmen-duftmischung.html?acc=204
Es gibt auch ein fertiges Badesalz „Tief atmen“: https://www.feeling.at/shop/tief-atmen-badesalz.html?acc=204
Meersalz natur fein: https://www.feeling.at/shop/meersalz-natur-fein.html?acc=204
Mandelöl süß, bio: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
ätherisches Öl Lavendel fein: https://www.feeling.at/shop/lavendeloel-fein-lavandula-angustifolia.html?acc=204
ätherisches Zirbelkiefernöl: https://www.feeling.at/shop/zirbenoel-pinus-cembra.html?acc=204
Zirbensackerl AKTION: https://www.feeling.at/shop/zirbensackerl.html?acc=204

 

 

 

 

Neroli – das kostbare Schocköl

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich euch ja erzählt, wie es uns mit der Kindergarten Eingewöhnung geht. Wenn ihr das verpasst habt, könnt ihr hier gerne nochmal rein schnuppern. Damals kam schon das kostbare Neroliöl erfolgreich zum Einsatz und heute möchte ich euch gerne mehr darüber erzählen, warum es so kostbar ist und wofür ihr es verwenden könnt.

Der wunderbare Bitterorangenbaum liefert uns 3 verschiedene ätherische Öle: Aus den Blättern, Zweigen und unreifen Früchten wird mittels Destillation das Petit-grain-Öl gewonnen. Aus den Fruchtschalen wird das Bitterorangenöl gepresst und aus den kleinen, zarten, weißen Blüten wird das Neroliöl destilliert. Aus etwa einer Tonne Blüten, die nebenbei bemerkt alle händisch gepflückt werden, entsteht ca. 1kg Neroliöl – deshalb ist es auch so kostbar. Es zählt auch zu den wichtigsten ätherischen Ölen bei der Parfumherstellung. Sicher kennt ihr noch „4711 Kölnisch Wasser“, oder? Neroliöl ist die Grundlage für diesen Duft. Sogar Berühmtheiten wie Napoleon oder Goethe haben dieses besondere Duftwasser gerne gebraucht, Napoleon sogar verschwenderisch. Auch heute findet es noch Verwendung in unzähligen Pflegeprodukten.

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Das ätherische Neroliöl duftet lieblich, kraftvoll-frisch und es hat ein sehr breites Wirkungsspektrum, kein Wunder, denn es hat über 400 verschiedene Wirkstoffe. Besonders bei grippalen Infekten könnt ihr es sehr gut einsetzen, weil es antibakteriell, antiviral, fiebersenkend, immunstärkend, schmerzstillend und beruhigend wirkt. Das ätherische Neroliöl ist sogar so stark antiviral wie ätherisches Thymianöl, jedoch ist es viel milder und somit sehr gut für Kinder geeignet. Bei Spannungskopfschmerzen und Migräne ist das Öl eine tolle Alternative, wenn euch das ätherische Pfefferminzöl zu stark ist. Für die werdenden Mamas ist es auch ganz toll, da könnt ihr es bei Schwangerschaftsübelkeit und zur Geburtsvorbereitung verwenden.

Aber auch für die Psyche ist es ganz toll, denn durch seine stimmungsaufhellende, entspannende Wirkung könnt ihr es beispielsweise bei seelischen Verletzungen, einem Schock und bei Ängsten anwenden. Ich glaube, ich werde es für meine Flugangst einsetzen, sobald ich mich mal traue, einen Flug zu buchen. 😉
Es schützt euch vor innerem Druck und steht euch bei Stress und Prüfungen zur Seite, es ist ein Seelentröster und hilft in Übergangs- und Umbruchsituationen, Burnout, bei Heimweh und dem Wunsch nach Geborgenheit.

Auch bei uns hab ich Neroliöl schon eingesetzt, nicht nur im Kindergarten, sondern als mein kleiner Sohn letztes Jahr eine Kehlkopfentzündung / Pseudo Krupp hatte. Ich war sehr erschrocken, weil sich das bei den Kleinen ganz fürchterlich anhört, nämlich als wären sie kurz vorm Ersticken. Nachdem ich einen Erste Hilfe Kurs gemacht habe, wusste ich was zu tun war. Also erst mal die Balkontüre gaaanz weit aufgemacht. Glücklicherweise war es draußen schön kalt und sein Gekeuche wurde schnell wieder besser und er konnte wieder normal atmen. Zur Unterstützung hab ich ihm dann ein entspannendes Öl gemischt, das Rezept bekommt ihr heute mit:

Entspannende Ölmischung:
2 Tropfen Neroliöl oder 4 Tropfen Neroliöl in Jojoba 10:90
2 Tropfen Lavendel fein
1 Tropfen Kamille römisch
Wenn ihr die Mischung im Diffuser verwendet, bitte das pure Neroliöl verwenden!

Ich habe 1 Tropfen der Mischung mit 30 ml Mandelöl gemischt und meinem Sohn dann auf Hals, Brustkorb und Fußsohlen aufgetragen. Er ist ziemlich schnell wieder beruhigt eingeschlafen und atmete ruhig und entspannt. Selbstverständlich war ich auch mit ihm beim Kinderarzt, denn ätherische Öle und deren Anwendung ersetzen keinesfalls einen Arztbesuch!

Wenn ihr gerne badet, könnt ihr diese Mischung auch dafür verwenden. Dazu 2 Tropfen der Mischung in 2 EL Schlagobers emulgieren und ab damit ins Badewasser. Entspannung pur! <3

Habt ihr schon Erfahrungen mit Neroliöl gesammelt? Wie habt ihr es angewendet? Ich freue mich, wenn ihr mir davon berichtet und den einen oder anderen Kommentar hinterlasst! 😀

Natürlich bekommt ihr heute auch noch die Produktlinks:
Hier findet ihr das pure ätherische Neroliöl: https://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Zum bereits verdünnten Neroliöl kommt ihr hier: https://www.feeling.at/shop/nerolioel-in-jojoba-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Es gibt auch einen fertig gemischten Aromastick, sehr praktisch für die Handtasche: https://www.feeling.at/shop/neroli-aromastick.html?acc=204
Und natürlich gibt es auch ein Nerolihydrolat, zum Beispiel als Wasserphase für eure selbst gerührten Cremen: https://www.feeling.at/shop/orangenbluetenhydrolat-bio-nerolihydrolat-bio.html?acc=204

Ich wünsche euch noch ein entspanntes Wochenende!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„Hausapotheke Ätherische Öle“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag

Ätherische Öle und unser Körper, Teil 2

Vor zwei Wochen habe ich euch ja einen kleinen Einblick gegeben, was denn die ätherischen Öle in unserem Körper so tun. „Klein“ deshalb, da bis heute ja noch längst nicht alles erforscht ist bzw. es hier einfach den Rahmen sprengen würde, alles widerzugeben, soll ja auch keine wissenschaftliche Arbeit werden. Einen mir besonders wichtigen Aspekt möchte ich euch heute näher bringen: Nämlich, dass Körper, Geist und Seele ein Netzwerk sind und mit den ätherischen Ölen haben wir nun ein Werkzeug in der Hand, das die Kommunikation untereinander positiv beeinflussen kann. Toll, oder? <3

Die Psychoneuroimmunologie beschäftigt sich sehr eingehend mit der Beziehung zwischen Psyche, Immunsystem und Hormonsystem. Das bedeutet, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem psychischen Wohnbefinden und körperlicher Gesundheit gibt. Für mich ein sehr spannendes Thema, das ich künftig sicher noch mehr vertiefen werde.
Ein Beispiel dazu: stellt euch vor (oder vielleicht hab ihr das sogar schon mal erlebt), ihr habt wochenlangen Stress. Ihr arbeitet viel und in der heutigen Zeit wahscheinlich auch noch alles unter Zeitdruck (und noch dazu nicht euer Herzensjob) – beste performance in kürzest möglicher Zeit. Dann kommt Tag X („die Präsentation“ oder der Urlaub) und der Stress lässt nach. Aber leider auch das Immunsystem und ihr werdet krank. Kommt euch bekannt vor? Mir leider auch 🙁

Was aber ist passiert? Ganz einfach, die Stresshormone, die unseren Körper durchfluten, halten unser Immunsystem aufrecht, damit uns nichts passiert. Stellt euch vor, ihr habt den Säbelzahntiger dicht auf euren Fersen, wie gelegen käme euch da ein Schnupfen? Sehr ungünstig, oder? 😉 Also wenn dann die Stresshormone nachlassen, versucht sich auch unser Körper auszuruhen und wenn wir lange Zeit unter Stress standen, dann schwächt uns das. Deshalb ist es unglaublich wichtig, zwischendurch immer wieder Inseln der Erholung und Entspannung einzubauen, wo wir unsere Seele baumeln lassen und das tun, wonach uns der Sinn steht. Ein weiteres tolles Beispiel, wie wichtig es ist, ordentlich entspannen zu können, ist unser Herz. Es schlägt unaufhörlich, mal stärker mal schwächer, mal öfter, mal weniger oft, ein ganzes Menschenleben lang. Aber zwischen den einzelnen Herzschlägen, also der puren Anspannung, ist es komplett entspannt. Nur so kann es auch gut und lange funktionieren.

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(c) Sabine Karrer

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Neurogastroenterologie. Der neue Wissenschaftszweig beschäftigt sich mit unserem „Bauchhirn“. Noch  nie gehört? Glaub ich nicht! 🙂 Ihr kennt doch alle das berühmte Bauchgefühl, das hattet ihr sicher auch schon öfters. Eine kleine „Stimme“ aus der Bauchgegend, die euch – oft auch mal im Gegenteil zu eurer Vernunftsstimme – etwas zuflüstert? Oder ihr kennt doch sicher auch die Schmetterlinge im Bauch? Oder den nervösen Magen, der sich meldet, wenn ihr zum Beispiel ein Vorstellungsgespräch habt. Ich kann zu sowas ja überhaupt nicht cool  und gelassen hingehen, bin jedes mal nervös und kann davor nichts essen.

Aber kein Wunder, denn ca. 100 Millionen Nervenzellen umhüllen unseren Verdauungstrakt und beeinflussen damit unser Fühlen, Denken und Erinnern. Selbstverständlich sind sie auch mit unserem Gehirn verbunden. Als Kommunikationsmittel dienen Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, wie Serotonin oder Dopamin, etc… Sie sind zuständig für Zufriedenheit, Kreativität, Zorn, Angst oder auch depressive Verstimmungen. Das Serotonin, unser Glückshormon, ist verantwortlich für Harmonie, Ausgeglichenheit, Ruhe und Fröhlichkeit. Bisher wurden ca. 40 dieser Botenstoffe identifiziert und 90% von ihnen werden sogar im Darm gebildet. Also ist unser Bauch Ausgangspunkt für Wohlgefühl, Kummer oder Angst. Das hat wohl jede(r) von euch schon gespürt, richtig?

Was das mit den ätherischen Ölen zu tun hat? Nun, wir können sie einsetzen, wenn wir uns nicht wohl fühlen. Wenn wir gestresst sind, können wir entspannende Düfte verwenden. Oder wenn wir nicht in die Gänge kommen (können/wollen), helfen uns anregende Düfte wieder auf die Sprünge und zwar direkt über unseren Geruchsinn oder über unsere (Schleim-) Haut. Die vielfältigen Inhaltsstoffe der ätherischen Öle wirken mild regulierend auf viele dieser Botenstoffe und greifen somit sanft in das Kommunikationssystem ein, verbessern das Zusammenspiel oder koordinieren die Verbindung zwischen unserem Gehirn und unserem Bauchhirn.

Mit den ätherischen Ölen können wir also unser Wohlbefinden steigern, uns entspannen und dadurch auch unser Immunsystem stärken. Welche meine Top 3 Entspannungsöle sind, habe ich euch schon mal erzählt, das könnt ihr hier nachlesen. Welche Öle verwendet ihr denn gerne, wenn euch mal der Alltag zuviel wird? Erzählt mir, welche Öle euch im Moment oder in schwierigen Zeiten begleiten. Ich freue mich über eure Erfahrungsberichte!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe: 
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruht von Braunschweig, Haug Verlag

Niaouli – oder: was bei mir in den letzten Tagen im Diffuser war

Na bei uns war was los in den letzten Tagen… ich kann euch sagen, ein kranker Zwergi stellt so ziemlich alles auf den Kopf. Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Beitrag für heute geplant. Aber wir haben ja gleich den Doppeljackpot bei Kinderkrankheiten gemacht und mein Bub hatte Hand-Mund-Fuß Krankheit UND Scharlach. Wie wunderbar… :-/

Aber gut, all das Jammern hat nix genutzt, wir waren natürlich beim Kinderarzt und der bestätigte meinen Verdacht – den hatte ich, weil der Sohn meiner besten Freundin die gleichen Symptome einen Tag zuvor zeigte und sie mir schon berichtet hatte. Nachdem ich ja gerne in meinen Duftkoffer greife um meine Familie und mich zu unterstüzten, wurde sofort unser Diffuser angworfen. Da kam Niaouli (Melaleuca viridiflora) und Zitronenöl hinein. In erster Linie wollte ich meinem Sohn eine angenehme und frische Atmosphäre schaffen, war er doch sehr erschöpft und müde vom Fieber. Diese Kombi mag ich sehr, denn sie reinigt die Raumluft, wirkt antiviral und antibakteriell und richtet wieder auf.

Über Niaouliöl erzähle ich euch heute etwas mehr, denn ich finde es ist ein sehr vielseitiges Öl, das nicht nur interessant duftet, sondern auch für Atemwege, Haut und Schleimhaut gut einsetzbar ist. Aber von Anfang an!
Niaoulibäume wachsen in Neukaledonien (Inselgruppe vor Nordaustralien), im feuchtheißen Klima. Bemerkenswert ist, dass es dort keine Malaria gibt, da die Inhaltsstoffe des Niaouliöls, welches von den Blättern abgegeben wird, insektenabweisend wirken. Das Myrtengewächs wird mittlerweile auch in Madagaskar sehr erfolgreich angebaut und zwar mit Bio-Gütesiegel, das für nachhaltige und umweltschonende Gewinnung und Verarbeitung steht.

Wie oben schon erwähnt, hat es eine stark antibakterielle und antivirale Wirkung, es wird bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt und es hilft unserem Immunsystem wieder auf die Beine. Auch in der Hautpflege könnt ihr es gut einsetzen, beispielsweise bei schwachem Bindegewebe, Kampfadern und Venenentzündungen, es wirkt schmerzstillend, zellregenerierend und bindegewebsstabilisierend. Es ist ein sehr hautfreundliches Öl, das unsere Haut vor Strahlenschäden schützen kann bzw. in der Nachsorge bei Strahlentherapie in Kombination mit Sanddornfruchtfleischöl zum Einsatz kommt. Niaouliöl kann bei Entzündungen im Mundraum oder am Nagelbett eingesetzt werden, hier wirkt es wie eine Zugsalbe.
Schon für kleine Schnupfennasen ab einem Jahr könnt ihr eine Trockeninhalation machen. Da gebt ihr 1-2 Tropfen Niaouliöl auf ein Taschentuch und lasst sie dran schnuppern. Das hilft beim Durchatmen und löst den Schleim in den Atemwegen. Natürlich wirkt das auch bei uns Erwachsenen!

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Am Wochenende war ich dann dran, plötzlich versagte meine Stimme und ich hatte Halsschmerzen. Auch da kam Niaouli zum Einsatz! Ich hab ja noch jede Menge Johanniskrautöl, das ich selbst angesetzt habe. Das hab ich dann mit Niaouli und Neroli gemischt, in ein Roll-on gefüllt und auf Hals und Brust aufgetragen. Neroli wirkt hervorragend bei Kehlkopfentzündungen und so praktisch im Roll-on ist es ja immer mit dabei. Ihr wisst ja, als Mama kann man nicht einfach in Krankenstand gehen. 😉

Das Rezept:
1 Stück 10 ml Roll-on aus Glas
10 ml Johanniskrautöl (im Sommer bitte ein anderes fettes Pflanzenöl nehmen)
3 Tropfen Niaouli
3 Tropfen Neroli
Erst das Öl in den Roll-on füllen, danach die ätherischen Öle, Kappe drauf, einmal schwenken, schon konnte ich es anwenden!

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Auch zum Gurgeln könnt ihr es verwenden, bei Entzündungen im Mund und Rachen hilft es ebenfalls ganz toll. Einfach 1 EL Rosenhydrolat (unkonserviert!) + 1-2 Tropfen Niaouliöl in ein Glas Wasser geben und schon könnt ihr loslegen!

Damit wir alle gut schlafen konnten, lief dann über Nacht Lavendelöl im Diffuser. Wichtig war mir, quasi eine Rundumbetreuung durch die ätherischen Öle, damit sich die Keime nicht unkontrolliert vermehren können. Was das Lavendelöl alles kann, das könnt ihr hier nachlesen – einer meiner Favoriten, den ich natürlich ganz als erstes verbloggt hab. <3

Kennt ihr Niaouliöl schon? Wofür habt ihr es denn schon verwendet? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet.

Ich hoffe, ihr bleibt gesund und ich wünsch euch noch einen schönen Feiertag!

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Niaouliöl bio: https://www.feeling.at/shop/niaoulioel-bio-melaleuca-viridiflora.html?acc=204
Zitronenöl bio: https://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204
Sanddornfruchtfleischöl: https://www.feeling.at/shop/sanddornfruchtfleischoel-bio-hippophae-rhamnoides.html?acc=204
Roll-on: https://www.feeling.at/shop/weissglas-roll-on-flasche.html?acc=204
Neroliöl: https://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Johanniskrautöl: https://www.feeling.at/shop/johanniskrautoel-bio-hypericum-perforatum.html?acc=204
Rosenhydrolat: https://www.feeling.at/shop/rosenhydrolat-bio.html?acc=204
Lavendel bio: https://www.feeling.at/shop/lavendeloel-bio-lavandula-angustifolia.html?acc=204

 

Quellenangaben:
„Praxis Aomatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

Ätherische Öle und unser Körper, Teil 1

Nachdem bei meinen Aromarunden schon öfter die Frage kam, warum der/die eine süße, blumige Düfte mag und der/die andere gerne frische Zitrusnoten bevorzugt, dachte ich mir, es ist mal ganz interessant ein paar Fakten zum Thema ätherische Öle bzw. Düfte und menschlicher Körper hier zusammen zu tragen.

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Ich schreibe euch ja immer wieder Duftmischungen auf oder schlage euch Rezepte für Bade- oder Massageöle vor. Ihr habt sicher bemerkt, dass es ab und an eine Mischung ist, die euch total anspricht – sogar schon beim Lesen – und dann gibt es wiederum Rezepte, die euch nicht so zur Nase stehen. Das liegt daran, dass Duft etwas sehr persönliches ist. Jede(r) hat andere Assoziationen mit bestimmten Düften, ja sogar Duftnuancen. Wer kennt das nicht, es riecht nach einem bestimmten Duft und plötzlich beginnt auch schon das Kopfkino. „Es riecht wie in Omas Kleiderschrank!“ oder „Der Duft erinnert mich an Weihnachten!“ usw… Jeder verbindet mit einem Duft etwas anderes, je nach unseren Erfahrungen, Erinnerungen und je nachdem wie unser Gehirn den Geruch abgespeichert hat.

Bei meiner letzten Aromarunde waren 2 Cousinen mit dabei, die ein komplett konträres Duftempfinden hatten. Die eine liebte die süßen, warmen und blumigen Düfte, wie zum Beispiel die Duftmischung feeling exotic. Die andere widerum mochte es gern frisch wie Eukalyptus staigeriana und fruchtig wie Zitrone. Es war herrich zu sehen, wie die verschiedenen Duftstreifen reihum gingen und man sofort wusste, wenn es der einen gefällt, wird es die andere schnell weiter reichen. 😀

Tatsache ist, dass wir tagtäglich mit einer Fülle von Gerüchen zu tun haben. Viele davon nehmen wir gar nicht bewusst wahr, unser Unterbewusstsein jedoch überprüft und verabeitet noch viel mehr Düfte. Es kann passieren, wenn wir einem Menschen begegnen, der ein, für unser Auge, angenehmes Erscheinungsbild hat, jedoch unsere Nase Alarm schlägt, weil an seinem Körpergeruch etwas für uns nicht passt. Dann können wir ihn sozusagen „nicht riechen“. Unsere Nase und unser Unterbewusstsein lassen sich auch nicht von Parfums täuschen.

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Unser Geruchssinn, der älteste unserer Sinne, ist direkt mit dem limbischen System verbunden. Das ist jener Teil des Gehirns, wo unsere Gefühle entstehen. Werden Erlebnisse und Gefühle mit einem Geruch gemeinsam abgespeichert, prägen sie sich tiefer ein. Das können wir wunderbar bei Schulkindern, aber auch bei uns Erwachsenen nützen, wenn wir etwas lernen oder uns konzentrieren müssen. Hier können uns die ätherischen Öle sehr gut unterstützen, zum Beispiel Thymian Ct. linalool, Zitronenöl oder Rosmarin Ct. verbenon, der Kinderrosmarin.

Das limbische System arbeitet mit unserer „Schaltzentrale“, mit dem Hypothalamus, zusammen. Hier werden viele vegetative Vorgänge gesteuert, wie Atmung, Schlaf, Kreislauf und Ausscheidung. Genau diese Abläufe können wir nun mit den ätherischen Ölen positiv beeinflussen. Je nach dem, welchen Duft wir wählen, werden bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet, die zum Beispiel unser Schmerzempfinden, aber auch unsere Gefühle beeinflussen. Im Winter, in der dunklen Jahreszeit, wenn viele den Winterblues haben, können wir beispielsweise mit Zitrusdüften unsere Stimmung heben und es werden wieder mehr Glückshormone ausgeschüttet. Das trägt dann nachweislich dazu bei, dass wir uns wohler fühlen. Und wenn es uns gut geht, dann sind wir auch weniger krankheitsanfällig.

Ich hoffe ich hab euch nicht mit Fakten gelangweilt! 😉
Wenn ihr euch auch gern mal durch das Sortiment schnuppern wollt, dann kann ich gerne auf eine Aromarunde bei euch vorbei kommen. Da könnt ihr alles ausprobieren, was euch anlacht! Schreibt mir einfach eine E-Mail unter melsduftblog@gmail.com und wir planen gemeinsam euren persönlichen duften Nachmittag/Abend!

Auch heute hab ich ein paar Produktlinks für euch, ein paar Mischungen und Einzelöle, die ich selbst gern verwende:
Limette destilliert: http://www.feeling.at/shop/limettenoel-destilliert-citrus-aurantifolia.html?acc=204
Biene Maja Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-duftmischung.html?acc=204
Vanille Extrakt 10:90: http://www.feeling.at/shop/vanilleoel-extrakt-vanilla-planifolia.html?acc=204
feeling exotic Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/satsang-duftmischung.html?acc=204
Eukalyptus staigeriana: http://www.feeling.at/shop/eukalyptusoel-staigeriana-bio-eucalyptus-staigeriana.html?acc=204
Thymian Ct. linalool: http://www.feeling.at/shop/thymianoel-ct-linalool-thymus-vulgaris.html?acc=204
Tief atmen Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/tief-atmen-duftmischung.html?acc=204
Fichtennadel: http://www.feeling.at/shop/fichtennadelnoel-picea-abies.html?acc=204

 

 

Quellenangabe: „Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

Cajeput – ein wichtiges Öl für die Hausapotheke

Letzte Woche ging es ja um die Eingewöhnung in den Kindergarten und wie man mit Ritualen und Düften einen liebe- und vertrauensvollen Übergang schaffen kann.

Heute möchte ich euch – passend zur Jahreszeit – ein Erkältungsöl vorstellen, das auch sehr gut bei Schmerzen hilft, nämlich Cajeputöl
Allerdings eines vorweg: wenn ihr Schmerzen oder Beschwerden habt, dann bitte geht zum Arzt, denn meine Tipps hier ersetzen keinesfalls einen Arztbesuch!

Cajeput (Melaleuca cajeputii oder Melaleuca leucadendron) zählt zu den Myrthengewächsen wie zum Beispiel auch Eukalyptus oder Teebaum und man findet ihn in Nordaustralien und im asiatischen Raum. Dort ist das Öl seit jeher bekannt für seine Heilwirkung. Es gilt als Vorreiter der Antibiotika, wirkt also antibakteriell, aber auch antiviral und abschwellend, ist also perfekt bei Erkältungskrankheiten. Ätherisches Cajeputöl eignet sich aufgund seiner entzündungshemmenden, schweißtreibenden und schmerzstillenden Eigenschaften hervorragend für Wickel, Einreibungen und zur Inhalation. Für die Sportler unter euch bringt es auch einen tollen Vorteil, weil es die Durchblutung fördert. Es ist allgemein besser verträglich für Kinder und ältere Personen, als Eukalyptus globulus zum Beispiel. Allerdings würde ich es für Kinder erst ab 2 Jahren gering dosiert in der Duftlampe verwenden. Zur körperlichen Anwendung würde ich es sowieso erst ab 3 oder 4 Jahren empfehlen.

Cajeputöl ist auch geistig anregend, konzentrationsfördernd und nervenstärkend, also ist es auch ein toller Begleiter für den Arbeitsplatz. Hier könnt ihr zum Beispiel einen Duftstein verwenden oder einen Inhalierstift, den ihr selbst beduftet. Auf den Baumwollstick, der sich im Inneren der Hülse befindet, gebt ihr einfach 2 Tropfen Cajeput und 1 Tropfen Zitrone. Dann verschraubt ihr den Riechstift und schon könnt ihr dem Mittagsknick jederzeit den Kampf ansagen.

Cajeput_InhStift01

Diese Mischung könnt ihr selbstverständlich auch auf einen Duftstein oder etwas höher dosiert in die Duftlampe geben. Da nehmt ihr am besten 5 Tropfen Cajeput und 3 Tropfen Zitrone. Oder wenn ihr ein Stimmungstief habt, könnt ihr noch Orange dazu geben: 2 Tropfen Cajeput, 3 Tropfen Zitrone und 1 Tropfen Orange mischen und bald fühlt ihr euch besser, versprochen! 😉

Wir sind zum Glück noch verschont geblieben, aber in der klaten Jahreszeit haben manche Kinder oft Ohrenschmerzen. Zur Schmerzlinderung könnt ihr einen Kaffeelöffel Johanniskrautöl mit 2 Tropfen Cajeput und 2 Tropfen Lavendel fein mischen. Darin tränkt ihr einen Wattebausch, den ihr danach wieder gut ausdrückt. Den Wattebausch legt ihr dann vorsichtig in die Ohrmuschel – NICHT in den Gehörgang! Achtet darauf, dass ihr den Wattebausch wirklich gut audrückt, damit kein Öl in den Gehörgang rinnt. Nach einer Stunde sollten die Schmerzen gelindert sein. Ihr könnt die Mischung auch sanft hinter den Ohren auftragen, auch das hilft schon sehr gut gegen die Schmerzen. Auch hier ist ein Arztbesuch unerlässlich!

Auch bei Zahnschmerzen kann euch Cajeputöl eine wertvolle Hilfe sein. Achtung: bitte zögert den Besuch beim Zahnarzt keinesfalls hinaus! Aber bis ihr dran seid, könnt ihr einen Tropfen Cajeput pur oder mit etwas Mandelöl verdünnt um den schmerzenden Zahn herum auftragen, das wirkt schmerzstillend und antiseptisch und wirkt milder als  das allseits bekannte Nelkenöl.

Ich hoffe ihr bleibt alle gesund!
Kanntet ihr Cajeputöl schon? Wie habt ihr es angewendet? Ich freue mich, wenn ihr mit mir eure Erfahrungen teilt!

Alles Liebe,

eure Mel

Die Produktlinks kommen hier noch:
Hier gehts zum Cajeputöl: http://www.feeling.at/shop/cajeputoel-wildwuchs-melaleuca-leucadendra.html?acc=204
Da bekommt ihr das Zitronenöl: http://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204 und hier das Orangenöl: http://www.feeling.at/shop/orangenoel-suess-citrus-sinensis.html?acc=204
Den Inhalierstift gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/inhalierstift-leer-3er-set.html?acc=204 und  Dufsteine bzw. Duftfiguren findet ihr hier: http://www.feeling.at/shop/catalogsearch/result/?q=duftstein&acc=204
Mandelöl gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204 und das Johannsikrautöl hier: http://www.feeling.at/shop/johanniskrautoel-bio-hypericum-perforatum.html?acc=204
Lavendel fein findet ihr hier: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-fein-lavandula-angustifolia.html?acc=204

 

Quellenangabe: 
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag
„Hausapotheke Ätherische Öle“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

Die Eingewöhnung im Kindergarten

Wie ihr vielleicht wisst, geht mein kleiner Bub seit 3 Wochen in den Kindergarten. Die Eingewöhnung ist für uns nach wie vor eine sehr intensive Zeit. Für meinen Sohn ist es natürlich ein sehr großer Einschnitt in seiner kleinen Welt, denn nichts bleibt, wie es war. Plötzlich ist er ohne mich, da sind andere Kinder und auch die wollen die Aufmerksamkeit der Pädagogin, ein neuer Raum in dem er sich bewegt, aber auch neues Spielzeug, neue Kinderlieder, neue Spiele und viele neue Eindrücke. All das muss er erst mal verkraften und verarbeiten. Oft geschieht das in der Nacht, deshalb läuft bei uns im Diffuser im Schlafzimmer eine kleine Dosis Lavendelöl, damit er beruhigt in den Schlaf findet und dieser auch tief ausfallen kann, denn er braucht die Erholung mehr denn je.
Aber auch für mich als Mama ist es eine absolut neue Erfahrung. Auf einmal ist da jemand, der mir sagt, was ich mit meinem Sohn machen soll, wenn er weint und das hat er sehr oft – gewöhnungsbedürftig. 😉 Ich habe ihm dann auf ein Taschentuch einen Tropfen Neroliöl gegeben und dieses in seinen Body gesteckt, wenn er geweint hat. Das hat zumindest für etwas Beruhigung nach dem Schock des „Verlassenwerdens“ gesorgt. Was das feine Neroliöl noch so alles kann, erzähle ich euch in einem künftigen Beitrag genauer.

Zuhause haben wir beim Frühstück schon mit der Duftmischung „Biene Maja“ im Diffuser unseren Tag begonnen. Der wohlige Duft von Mandarine und Vanille vermittelt Sicherheit und Vertrauen, hüllen einen regelrecht ein. Lavendel beruhigt und Orange stimmt fröhlich. Also die perfekte Mischung für den Kindergarten Start, auch für mich als Erwachsene. 😀

Produktfoto01

Letztendlich hat es sich aber ausgezahlt und seit letzter Woche hat sich alles schlagartig geändert. Er hat in einer Pädagogin eine Bezugsperson gefunden, nimmt sie an der Hand und läuft mit ihr in die Gruppe hinein, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Seitdem bin ich sebst entspannter und freue mich sehr für ihn, weil es ihm so gut gefällt.

Am Freitag habe ich eine weitere, ganz wunderbare Geschichte gehört. Die Tochter einer lieben Freundin hatte seit einiger Zeit großen Trennungsschmerz beim Verabschieden im Kindergarten. Meine Freundin war dann vor Kurzem auf einer Aromarunde zu Gast, wo es um das Thema Kinder und ätherische Öle ging. Da fiel ihr der Sonnenstrahl-Balsam ins Auge. Der feine Duft von Rose, Vanille und Jasmin wäre genau das Richtige für diese Situation: Er spendet Trost, beruhigt die Nerven und ist bei seelischem Bauchweh auch sehr hilfreich. Am vergangenen Freitag haben wir uns nun wieder getroffen und sie erzählte mir, dass ihrer Tochter der Abschied beim Hinbringen in den Kindergarten viel leichter fällt, seitdem sie den Sonnenstrahl-Balsam benutzt. Sie gibt ihn ihr morgens vor dem Weg in den Kindergarten auf beide Handrücken. Und ihr ständiger Begleiter, das Schaf „Lämmi“, bekommt ebenfalls alle 4 Füße eingeschmiert. 🙂

Solche Geschichten erwärmen mir mein Herz und ich freue mich wahnsinnig, wenn Erfolgsgeschichten mit mir geteilt werden. <3

Lämmi01

Das ist Lämmi!

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit ätherischen Ölen gemacht? Habt ihr auch eigne Duftmischungen für spezielle Anlässe und Situationen? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese mit mir teilen würdet!

Hier bekommt ihr noch die Produktlinks:
Ätherisches Lavendelöl: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Neroliöl gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Es gibt aber auch eine 10:90 Mischung mit Jojobaöl: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-in-jojoba-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Oder ganz praktisch, der Neroli Aromastick, wo schon alles fixfertig gemischt und bereit zur Anwendung ist: http://www.feeling.at/shop/neroli-aromastick.html?acc=204
Zur Biene Maja Duftmischung geht es hier lang: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-duftmischung.html?acc=204
Auch sehr praktisch für die Handtasche oder Kindergartentasche – der Biene Maja Inhalierstift: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-inhalierstift-set.html?acc=204
Und hier kommt ihr zum Sonnenstrahl Balsam: http://www.feeling.at/shop/sonnenstrahl-balsam.html?acc=204

 

 

 

Kopfläuse-Alarm in Kindergarten oder Schule?

Wie einige von euch wissen, sind mein Sohn und ich gerade in der Eingewöhnungszeit im Kindergarten. Ich schreibe absichtlich WIR BEIDE, weil auch ich mich an die neue Situation gewöhnen muss. 😉

Am ersten Tag im Kindergarten angekommen, sehe ich gleich die laminierte Tafel, wo die entsprechenden Kinderkrankheiten angekreuzt werden können und ganz unten in der Liste steht „Kopfläuse“. Ich weiß ja nicht, wie es anderen Mamas damit geht, aber mir treibt es jetzt schon die Schweißperlen auf die Stirn, wenn ich nur daran denke, dass der Zwergenbub mit sowas nach Hause kommen könnte. Also hab ich mich gleich hinter die Bücher geklemmt und geschaut, wie ich mit den feinen feeling-Ölen vorbeugend was gegen die Krabbeltierchen tun kann, sollte es mal zum Läuse-Alarm  im Kindergarten kommen (und ich fürchte, das kommt sicher).

Ich hab mir mal den Laus adé- Spray besorgt (Produktlink findet ihr unten), weil ich meinen kleinen Buben nicht mit Chemie einsprühen, aber trotzdem vorbeugen möchte. Tatsächlich riecht der Laus adé-Spray sehr gut, nicht stechend oder chemisch, sondern frisch und etwas nach Nelke. Damit sprühe ich die Hauben, Jacken, Halstücher, Schals und Westen vom Sohnemann ein, bevor wir das Haus verlassen. Auch in seine Haare kommt der Spray, dazu sprühe ich 1-2 Hübe in meine Hand und streichle dann über seinen Kopf. Das mache ich deshalb so, weil in dem Spray auch Eucalyptus globulus drin ist und dieses ätherische Öl nicht für kleine Kinder bis ca. 4 Jahren geeignet ist. Bei einem gesunden Kind ohne Grunderkrankung ist das so aber überhaupt kein Problem.

Lausade_Spray01

Laus adé Spray (c) Melanie Streit

Es gibt auch ein mildes Shampoo mit natürlichen Zutaten zur Vorbeugung, nämlich das Lausfrei Haarshampoo. Es ist besonders hautfreundlich und enthält viele natürliche ätherische Öle, die die Läuse zuverlässig fern halten. Anzuwenden ist es wie jedes andere Shampoo, wenn Läusealarm herrscht.

Sollte es doch zum Fall der Fälle kommen, könnt ihr auch ein Haaröl selbst herstellen und dieses nach der Haarwäsche in die Haare einmassieren. Dann eine halbe Stunde mit dem Handtuch am Kopf einwirken lassen, danach wieder shampoonieren und dann die Suche nach den Nissen starten.

Für das Haaröl  braucht ihr:
100 ml Neem- oder Sesamöl
12 Tropfen Virginia Zeder
15 Tropfen Teebaumöl
15 Tropfen Palmarosa
5 Tropfen Lavendel

Ein sogenannter Nissenkamm mit Metallzinken aus der Apotheke ist Pflicht, damit die Eier der Läuse auch keine Chance haben zu überleben. Ein Kopflaus-Weibchen kann bis zu 10 Eier pro Tag legen und diese sind im Nissenstadium kaum umzubringen. Nach spätestens 8 Tagen beginnt ein neuer Lebenszyklus und neue Läuse würden ausschlüpfen, deshalb soll man die Behandlung auch gleich nach einer Woche wiederholen.

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Der Laus adé Kopfspray: http://www.feeling.at/shop/laus-ade-kopfspray.html?acc=204
Das Lausfrei Shampoo: http://www.feeling.at/shop/lausfrei-haarshampoo.html?acc=204

Für das Haaröl:
Neemöl: http://www.feeling.at/shop/neembaumoel-nativ-bio-azadirachta-indica.html?acc=204
oder Sesamöl: http://www.feeling.at/shop/sesamoel-nativ-bio-sesamum-indicum.html?acc=204
Äherisches Öl Virginia Zeder: http://www.feeling.at/shop/virginia-zedernoel-juniperus-virginiana.html?acc=204
Ätherisches Teebaumöl: http://www.feeling.at/shop/teebaumoel-tea-tree-wildwuchs-melaleuca-alternifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Palamarosa: http://www.feeling.at/shop/palmarosaoel-bio-cymbopogon-martinii.html?acc=204
Ätherisches Lavendelöl: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Lemongrass: http://www.feeling.at/shop/lemongrassoel-cymbopogon-flexuosus.html?acc=204
Ätherisches Zitronenöl: http://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204

Ich hoffe, dass wir alle von den grausigen Käferleins verschont bleiben! Habt ihr schon Erfahrungen mit diesen Tierchen machen müssen? Was habt ihr im Kampf gegen die Läuse gemacht? Und beugt ihr auch vor, oder seid ihr da entspannter als ich?

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„SOS Hustenzwerg – Ätherische Öle und Kräuter für Kinder von 0 – 12“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag
„Hausapotheke Ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, JOY Verlag

Thymian – ein starker Helfer

Letzes Mal hab ich euch ja von der tollen Omega3-Ölkur vorgeschwärmt, die viele von euch gerne probieren (möchten) – nur zu, die Herbstaktion gilt noch bis Ende Oktober! 😉

Sollte es euch schon erwischt haben, dann lohnt es sich, hier weiter zu lesen. Ein sehr hilfreiches ätherisches Öl, das bei uns immer wieder im Diffuser landet, ist das ätherische Thymianöl. Weil wir ein Haushalt mit Kleinkind sind, nehmen wir Thymian Ct. linalool. Warum ausgerechnet dieses Öl und was „Ct.“ bedeutet, erfährt ihr hier in meinem heutigen Beitrag.

Ihr kennt Thymian sicher schon als Gewürzpflanze aus der mediterranen Küche. Echter Thymian (Thymus vulgaris) wird auch Gartenthymian oder Römischer Quendel genannt. Je nach  geografischer Lage, Klima, Bodenbeschaffenheit, Höhenlage,  Witterung und Sonneneinstrahlung entstehen mehrere Populationen derselben Thymianart. Wenn man sich dann die ätherischen Öle daraus genau ansieht, also deren chemische Natur (= Chemotyp, Ct.), erkennt man, dass die Wirkstoffe recht unterschiedlich ausfallen. Es gibt unter anderem Thymian Ct. Linalool, Thymian Ct. Thymol und Thymian Ct. Thujanol. Während Thymian Ct. Linalool eher erdend und körperlich ausgleichend wirkt, regt Thymian Ct. Thymol ganzheitlich an und wirkt körperlich vitalisierend. Die Anwendung von Thymian Ct. Thymol setzt Fachkenntnisse voraus und wenn, dann auch nur in geringer Dosierung, da das Öl haut- und schleimhautreizend sein kann. Für Kinder, Schwangere und Menschen mit empfindlicher Haut ist es nicht zu empfehlen.

Thymian02

Thymian aus meinem Garten (c) Melanie Streit

Nun zurück zum ätherischen Öl Thymian Ct. Linalool, dem sogenannten Kindertyhmian.
Es ist ein stark wirksames, aber recht mildes Öl, das einen feinen, klaren und zitronigen Duft hat. Es wirkt antibakteriell, antiviral, regt das Immunsystem an, ist hautpflegend und entkrampfend. Es ist also der ideale Begleiter bei Erkältungskrankheiten, Husten, Mittelohrentzündungen, aber auch bei Harnwegsinfekten und Verdauungsproblemen unterstützt es uns sehr gut. Auf psychischer Ebene wirkt es ausgleichend, stärkend, stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd, vitalisierend und hilft uns bei Mutlosigkeit.

Folgende Rezepte gefallen mir besonders gut und verwende ich auch des Öfteren:

Eine Mischung zum Gesund-bleiben in Erkältungszeiten  (für Kinder ab 3 Jahren):
50 ml Mandelöl süß
2 Tropfen Thymian Ct. Linalool
4 Tropfen Mandarine rot (Citrus reticulata)
Diese Ölmischung unterstützt euch, wenn rund herum gehustet und geschnupft wird, aber auch wenn ihr spürt, dass sich da etwas anbahnt.

Eine Ölmischung für einen Brustwickel bei Husten und Erkältung (ebenfalls ab 3 Jahren geeignet):
30 ml Mandelöl süß
2 Tropfen Thymian Ct. Linalool
1 Tropfen Cajeput
1 Tropfen Lavendel
2 Tropfen Orange süß
Die Ölmischung einfach auf Brust und Rücken auftragen, danach ein warmes Tuch um den Brustkorb wickeln und (evtl. mit einem Schafwollpolsterl) warm halten.

Für die kleineren Zwerge (ab 6 Monaten) und natürlich auch für euch könnt ihr ein Thymian-Ölmazerat verwenden. Wie ihr das herstellt, könnt ihr in meinem Beitrag über Johannsikrautöl nachlesen.
50 ml Thymian-Ölmazerat
5 Tropfen Thymian Ct. Linalool
Beides gut miteinander mischen und auf Brust, Rücken und Fußsohlen auftragen. Das kann man wunderbar mit einer Fussmassage für die Kleinen verbinden. Mein Bub streckt mir jeden Abend breit grinsend seine Füßchen entgegen, sagt: „Fussi!“ und möchte eine Fußmassage. <3

Ein Rezept für einen Raumspray bekommt ihr auch noch, damit ihr die Raumluft desinfizieren könnt:
50 ml Sprühflasche
5 ml Wodka
5 Tropfen ätherisches Thymianöl (Thymian Ct. Linalool)
5 Tropfen ätherisches Zitronenöl
45 ml destilliertes Wasser oder Hydrolat, wenn ihr eines habt.
Ihr verschüttelt erst den Wodka und das ätherische Öl miteinander und fügt danach das Wasser oder Hydrolat hinzu. Ganz wichtig: bitte beschriften! Es passiert schneller als man denkt, dass man vergisst, welche Mixtur sich darin befindet.

Selbstverständlich könnt ihr die beiden ätherischen Öle, je 2 Tropfen auch einfach in die Duftlampe geben, riecht herrlich frisch. 😉

Was macht ihr um gesund zu bleiben oder gesund zu werden? Welche Öle verwendet ihr? Oder rührt ihr auch Balsame und Salben? Ich freue mich über eure Erfahrungen!

Hier bekommt ihr noch die Produktlinks:
Thymian Ct. Linalool bekommt ihr hier: http://www.feeling.at/shop/thymianoel-ct-linalool-thymus-vulgaris.html?acc=204

Für die Mischungen gibt es hier noch weitere Zutaten:
Mandelöl süß: http://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Ätherisches Öl Mandarine rot: http://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-bio-citrus-reticulata.html?acc=204
Ätherisches Öl Cajeput: http://www.feeling.at/shop/cajeputoel-wildwuchs-melaleuca-leucadendra.html?acc=204
Ätherisches Öl Lavendel: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Orange süß: http://www.feeling.at/shop/orangenoel-suess-citrus-sinensis.html?acc=204
Ätherisches Öl Zitrone: http://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204
Leerbehälter: http://www.feeling.at/shop/blauglasflasche-din-18-ohne-deckel.html?acc=204 und Zerstäuber: http://www.feeling.at/shop/zerstaeuber-schwarz-mit-metallkappe-fuer-blauglasflasche.html?acc=204

Bleibt gesund! <3

Alles Liebe, Eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„SOS Hustenzwerg – Ätherische Öle und Kräuter für Kinder von 0-12“ von Ingind Kleindienst-John, freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

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