Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Schlagwort: Alltag (Seite 2 von 3)

Cajeput – ein wichtiges Öl für die Hausapotheke

Letzte Woche ging es ja um die Eingewöhnung in den Kindergarten und wie man mit Ritualen und Düften einen liebe- und vertrauensvollen Übergang schaffen kann.

Heute möchte ich euch – passend zur Jahreszeit – ein Erkältungsöl vorstellen, das auch sehr gut bei Schmerzen hilft, nämlich Cajeputöl
Allerdings eines vorweg: wenn ihr Schmerzen oder Beschwerden habt, dann bitte geht zum Arzt, denn meine Tipps hier ersetzen keinesfalls einen Arztbesuch!

Cajeput (Melaleuca cajeputii oder Melaleuca leucadendron) zählt zu den Myrthengewächsen wie zum Beispiel auch Eukalyptus oder Teebaum und man findet ihn in Nordaustralien und im asiatischen Raum. Dort ist das Öl seit jeher bekannt für seine Heilwirkung. Es gilt als Vorreiter der Antibiotika, wirkt also antibakteriell, aber auch antiviral und abschwellend, ist also perfekt bei Erkältungskrankheiten. Ätherisches Cajeputöl eignet sich aufgund seiner entzündungshemmenden, schweißtreibenden und schmerzstillenden Eigenschaften hervorragend für Wickel, Einreibungen und zur Inhalation. Für die Sportler unter euch bringt es auch einen tollen Vorteil, weil es die Durchblutung fördert. Es ist allgemein besser verträglich für Kinder und ältere Personen, als Eukalyptus globulus zum Beispiel. Allerdings würde ich es für Kinder erst ab 2 Jahren gering dosiert in der Duftlampe verwenden. Zur körperlichen Anwendung würde ich es sowieso erst ab 3 oder 4 Jahren empfehlen.

Cajeputöl ist auch geistig anregend, konzentrationsfördernd und nervenstärkend, also ist es auch ein toller Begleiter für den Arbeitsplatz. Hier könnt ihr zum Beispiel einen Duftstein verwenden oder einen Inhalierstift, den ihr selbst beduftet. Auf den Baumwollstick, der sich im Inneren der Hülse befindet, gebt ihr einfach 2 Tropfen Cajeput und 1 Tropfen Zitrone. Dann verschraubt ihr den Riechstift und schon könnt ihr dem Mittagsknick jederzeit den Kampf ansagen.

Cajeput_InhStift01

Diese Mischung könnt ihr selbstverständlich auch auf einen Duftstein oder etwas höher dosiert in die Duftlampe geben. Da nehmt ihr am besten 5 Tropfen Cajeput und 3 Tropfen Zitrone. Oder wenn ihr ein Stimmungstief habt, könnt ihr noch Orange dazu geben: 2 Tropfen Cajeput, 3 Tropfen Zitrone und 1 Tropfen Orange mischen und bald fühlt ihr euch besser, versprochen! 😉

Wir sind zum Glück noch verschont geblieben, aber in der klaten Jahreszeit haben manche Kinder oft Ohrenschmerzen. Zur Schmerzlinderung könnt ihr einen Kaffeelöffel Johanniskrautöl mit 2 Tropfen Cajeput und 2 Tropfen Lavendel fein mischen. Darin tränkt ihr einen Wattebausch, den ihr danach wieder gut ausdrückt. Den Wattebausch legt ihr dann vorsichtig in die Ohrmuschel – NICHT in den Gehörgang! Achtet darauf, dass ihr den Wattebausch wirklich gut audrückt, damit kein Öl in den Gehörgang rinnt. Nach einer Stunde sollten die Schmerzen gelindert sein. Ihr könnt die Mischung auch sanft hinter den Ohren auftragen, auch das hilft schon sehr gut gegen die Schmerzen. Auch hier ist ein Arztbesuch unerlässlich!

Auch bei Zahnschmerzen kann euch Cajeputöl eine wertvolle Hilfe sein. Achtung: bitte zögert den Besuch beim Zahnarzt keinesfalls hinaus! Aber bis ihr dran seid, könnt ihr einen Tropfen Cajeput pur oder mit etwas Mandelöl verdünnt um den schmerzenden Zahn herum auftragen, das wirkt schmerzstillend und antiseptisch und wirkt milder als  das allseits bekannte Nelkenöl.

Ich hoffe ihr bleibt alle gesund!
Kanntet ihr Cajeputöl schon? Wie habt ihr es angewendet? Ich freue mich, wenn ihr mit mir eure Erfahrungen teilt!

Alles Liebe,

eure Mel

Die Produktlinks kommen hier noch:
Hier gehts zum Cajeputöl: http://www.feeling.at/shop/cajeputoel-wildwuchs-melaleuca-leucadendra.html?acc=204
Da bekommt ihr das Zitronenöl: http://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204 und hier das Orangenöl: http://www.feeling.at/shop/orangenoel-suess-citrus-sinensis.html?acc=204
Den Inhalierstift gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/inhalierstift-leer-3er-set.html?acc=204 und  Dufsteine bzw. Duftfiguren findet ihr hier: http://www.feeling.at/shop/catalogsearch/result/?q=duftstein&acc=204
Mandelöl gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204 und das Johannsikrautöl hier: http://www.feeling.at/shop/johanniskrautoel-bio-hypericum-perforatum.html?acc=204
Lavendel fein findet ihr hier: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-fein-lavandula-angustifolia.html?acc=204

 

Quellenangabe: 
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag
„Hausapotheke Ätherische Öle“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

Die Eingewöhnung im Kindergarten

Wie ihr vielleicht wisst, geht mein kleiner Bub seit 3 Wochen in den Kindergarten. Die Eingewöhnung ist für uns nach wie vor eine sehr intensive Zeit. Für meinen Sohn ist es natürlich ein sehr großer Einschnitt in seiner kleinen Welt, denn nichts bleibt, wie es war. Plötzlich ist er ohne mich, da sind andere Kinder und auch die wollen die Aufmerksamkeit der Pädagogin, ein neuer Raum in dem er sich bewegt, aber auch neues Spielzeug, neue Kinderlieder, neue Spiele und viele neue Eindrücke. All das muss er erst mal verkraften und verarbeiten. Oft geschieht das in der Nacht, deshalb läuft bei uns im Diffuser im Schlafzimmer eine kleine Dosis Lavendelöl, damit er beruhigt in den Schlaf findet und dieser auch tief ausfallen kann, denn er braucht die Erholung mehr denn je.
Aber auch für mich als Mama ist es eine absolut neue Erfahrung. Auf einmal ist da jemand, der mir sagt, was ich mit meinem Sohn machen soll, wenn er weint und das hat er sehr oft – gewöhnungsbedürftig. 😉 Ich habe ihm dann auf ein Taschentuch einen Tropfen Neroliöl gegeben und dieses in seinen Body gesteckt, wenn er geweint hat. Das hat zumindest für etwas Beruhigung nach dem Schock des „Verlassenwerdens“ gesorgt. Was das feine Neroliöl noch so alles kann, erzähle ich euch in einem künftigen Beitrag genauer.

Zuhause haben wir beim Frühstück schon mit der Duftmischung „Biene Maja“ im Diffuser unseren Tag begonnen. Der wohlige Duft von Mandarine und Vanille vermittelt Sicherheit und Vertrauen, hüllen einen regelrecht ein. Lavendel beruhigt und Orange stimmt fröhlich. Also die perfekte Mischung für den Kindergarten Start, auch für mich als Erwachsene. 😀

Produktfoto01

Letztendlich hat es sich aber ausgezahlt und seit letzter Woche hat sich alles schlagartig geändert. Er hat in einer Pädagogin eine Bezugsperson gefunden, nimmt sie an der Hand und läuft mit ihr in die Gruppe hinein, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Seitdem bin ich sebst entspannter und freue mich sehr für ihn, weil es ihm so gut gefällt.

Am Freitag habe ich eine weitere, ganz wunderbare Geschichte gehört. Die Tochter einer lieben Freundin hatte seit einiger Zeit großen Trennungsschmerz beim Verabschieden im Kindergarten. Meine Freundin war dann vor Kurzem auf einer Aromarunde zu Gast, wo es um das Thema Kinder und ätherische Öle ging. Da fiel ihr der Sonnenstrahl-Balsam ins Auge. Der feine Duft von Rose, Vanille und Jasmin wäre genau das Richtige für diese Situation: Er spendet Trost, beruhigt die Nerven und ist bei seelischem Bauchweh auch sehr hilfreich. Am vergangenen Freitag haben wir uns nun wieder getroffen und sie erzählte mir, dass ihrer Tochter der Abschied beim Hinbringen in den Kindergarten viel leichter fällt, seitdem sie den Sonnenstrahl-Balsam benutzt. Sie gibt ihn ihr morgens vor dem Weg in den Kindergarten auf beide Handrücken. Und ihr ständiger Begleiter, das Schaf „Lämmi“, bekommt ebenfalls alle 4 Füße eingeschmiert. 🙂

Solche Geschichten erwärmen mir mein Herz und ich freue mich wahnsinnig, wenn Erfolgsgeschichten mit mir geteilt werden. <3

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Das ist Lämmi!

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit ätherischen Ölen gemacht? Habt ihr auch eigne Duftmischungen für spezielle Anlässe und Situationen? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese mit mir teilen würdet!

Hier bekommt ihr noch die Produktlinks:
Ätherisches Lavendelöl: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Neroliöl gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Es gibt aber auch eine 10:90 Mischung mit Jojobaöl: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-in-jojoba-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Oder ganz praktisch, der Neroli Aromastick, wo schon alles fixfertig gemischt und bereit zur Anwendung ist: http://www.feeling.at/shop/neroli-aromastick.html?acc=204
Zur Biene Maja Duftmischung geht es hier lang: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-duftmischung.html?acc=204
Auch sehr praktisch für die Handtasche oder Kindergartentasche – der Biene Maja Inhalierstift: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-inhalierstift-set.html?acc=204
Und hier kommt ihr zum Sonnenstrahl Balsam: http://www.feeling.at/shop/sonnenstrahl-balsam.html?acc=204

 

 

 

Kopfläuse-Alarm in Kindergarten oder Schule?

Wie einige von euch wissen, sind mein Sohn und ich gerade in der Eingewöhnungszeit im Kindergarten. Ich schreibe absichtlich WIR BEIDE, weil auch ich mich an die neue Situation gewöhnen muss. 😉

Am ersten Tag im Kindergarten angekommen, sehe ich gleich die laminierte Tafel, wo die entsprechenden Kinderkrankheiten angekreuzt werden können und ganz unten in der Liste steht „Kopfläuse“. Ich weiß ja nicht, wie es anderen Mamas damit geht, aber mir treibt es jetzt schon die Schweißperlen auf die Stirn, wenn ich nur daran denke, dass der Zwergenbub mit sowas nach Hause kommen könnte. Also hab ich mich gleich hinter die Bücher geklemmt und geschaut, wie ich mit den feinen feeling-Ölen vorbeugend was gegen die Krabbeltierchen tun kann, sollte es mal zum Läuse-Alarm  im Kindergarten kommen (und ich fürchte, das kommt sicher).

Ich hab mir mal den Laus adé- Spray besorgt (Produktlink findet ihr unten), weil ich meinen kleinen Buben nicht mit Chemie einsprühen, aber trotzdem vorbeugen möchte. Tatsächlich riecht der Laus adé-Spray sehr gut, nicht stechend oder chemisch, sondern frisch und etwas nach Nelke. Damit sprühe ich die Hauben, Jacken, Halstücher, Schals und Westen vom Sohnemann ein, bevor wir das Haus verlassen. Auch in seine Haare kommt der Spray, dazu sprühe ich 1-2 Hübe in meine Hand und streichle dann über seinen Kopf. Das mache ich deshalb so, weil in dem Spray auch Eucalyptus globulus drin ist und dieses ätherische Öl nicht für kleine Kinder bis ca. 4 Jahren geeignet ist. Bei einem gesunden Kind ohne Grunderkrankung ist das so aber überhaupt kein Problem.

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Laus adé Spray (c) Melanie Streit

Es gibt auch ein mildes Shampoo mit natürlichen Zutaten zur Vorbeugung, nämlich das Lausfrei Haarshampoo. Es ist besonders hautfreundlich und enthält viele natürliche ätherische Öle, die die Läuse zuverlässig fern halten. Anzuwenden ist es wie jedes andere Shampoo, wenn Läusealarm herrscht.

Sollte es doch zum Fall der Fälle kommen, könnt ihr auch ein Haaröl selbst herstellen und dieses nach der Haarwäsche in die Haare einmassieren. Dann eine halbe Stunde mit dem Handtuch am Kopf einwirken lassen, danach wieder shampoonieren und dann die Suche nach den Nissen starten.

Für das Haaröl  braucht ihr:
100 ml Neem- oder Sesamöl
12 Tropfen Virginia Zeder
15 Tropfen Teebaumöl
15 Tropfen Palmarosa
5 Tropfen Lavendel

Ein sogenannter Nissenkamm mit Metallzinken aus der Apotheke ist Pflicht, damit die Eier der Läuse auch keine Chance haben zu überleben. Ein Kopflaus-Weibchen kann bis zu 10 Eier pro Tag legen und diese sind im Nissenstadium kaum umzubringen. Nach spätestens 8 Tagen beginnt ein neuer Lebenszyklus und neue Läuse würden ausschlüpfen, deshalb soll man die Behandlung auch gleich nach einer Woche wiederholen.

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Der Laus adé Kopfspray: http://www.feeling.at/shop/laus-ade-kopfspray.html?acc=204
Das Lausfrei Shampoo: http://www.feeling.at/shop/lausfrei-haarshampoo.html?acc=204

Für das Haaröl:
Neemöl: http://www.feeling.at/shop/neembaumoel-nativ-bio-azadirachta-indica.html?acc=204
oder Sesamöl: http://www.feeling.at/shop/sesamoel-nativ-bio-sesamum-indicum.html?acc=204
Äherisches Öl Virginia Zeder: http://www.feeling.at/shop/virginia-zedernoel-juniperus-virginiana.html?acc=204
Ätherisches Teebaumöl: http://www.feeling.at/shop/teebaumoel-tea-tree-wildwuchs-melaleuca-alternifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Palamarosa: http://www.feeling.at/shop/palmarosaoel-bio-cymbopogon-martinii.html?acc=204
Ätherisches Lavendelöl: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Lemongrass: http://www.feeling.at/shop/lemongrassoel-cymbopogon-flexuosus.html?acc=204
Ätherisches Zitronenöl: http://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204

Ich hoffe, dass wir alle von den grausigen Käferleins verschont bleiben! Habt ihr schon Erfahrungen mit diesen Tierchen machen müssen? Was habt ihr im Kampf gegen die Läuse gemacht? Und beugt ihr auch vor, oder seid ihr da entspannter als ich?

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„SOS Hustenzwerg – Ätherische Öle und Kräuter für Kinder von 0 – 12“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag
„Hausapotheke Ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, JOY Verlag

Thymian – ein starker Helfer

Letzes Mal hab ich euch ja von der tollen Omega3-Ölkur vorgeschwärmt, die viele von euch gerne probieren (möchten) – nur zu, die Herbstaktion gilt noch bis Ende Oktober! 😉

Sollte es euch schon erwischt haben, dann lohnt es sich, hier weiter zu lesen. Ein sehr hilfreiches ätherisches Öl, das bei uns immer wieder im Diffuser landet, ist das ätherische Thymianöl. Weil wir ein Haushalt mit Kleinkind sind, nehmen wir Thymian Ct. linalool. Warum ausgerechnet dieses Öl und was „Ct.“ bedeutet, erfährt ihr hier in meinem heutigen Beitrag.

Ihr kennt Thymian sicher schon als Gewürzpflanze aus der mediterranen Küche. Echter Thymian (Thymus vulgaris) wird auch Gartenthymian oder Römischer Quendel genannt. Je nach  geografischer Lage, Klima, Bodenbeschaffenheit, Höhenlage,  Witterung und Sonneneinstrahlung entstehen mehrere Populationen derselben Thymianart. Wenn man sich dann die ätherischen Öle daraus genau ansieht, also deren chemische Natur (= Chemotyp, Ct.), erkennt man, dass die Wirkstoffe recht unterschiedlich ausfallen. Es gibt unter anderem Thymian Ct. Linalool, Thymian Ct. Thymol und Thymian Ct. Thujanol. Während Thymian Ct. Linalool eher erdend und körperlich ausgleichend wirkt, regt Thymian Ct. Thymol ganzheitlich an und wirkt körperlich vitalisierend. Die Anwendung von Thymian Ct. Thymol setzt Fachkenntnisse voraus und wenn, dann auch nur in geringer Dosierung, da das Öl haut- und schleimhautreizend sein kann. Für Kinder, Schwangere und Menschen mit empfindlicher Haut ist es nicht zu empfehlen.

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Thymian aus meinem Garten (c) Melanie Streit

Nun zurück zum ätherischen Öl Thymian Ct. Linalool, dem sogenannten Kindertyhmian.
Es ist ein stark wirksames, aber recht mildes Öl, das einen feinen, klaren und zitronigen Duft hat. Es wirkt antibakteriell, antiviral, regt das Immunsystem an, ist hautpflegend und entkrampfend. Es ist also der ideale Begleiter bei Erkältungskrankheiten, Husten, Mittelohrentzündungen, aber auch bei Harnwegsinfekten und Verdauungsproblemen unterstützt es uns sehr gut. Auf psychischer Ebene wirkt es ausgleichend, stärkend, stimmungsaufhellend, konzentrationsfördernd, vitalisierend und hilft uns bei Mutlosigkeit.

Folgende Rezepte gefallen mir besonders gut und verwende ich auch des Öfteren:

Eine Mischung zum Gesund-bleiben in Erkältungszeiten  (für Kinder ab 3 Jahren):
50 ml Mandelöl süß
2 Tropfen Thymian Ct. Linalool
4 Tropfen Mandarine rot (Citrus reticulata)
Diese Ölmischung unterstützt euch, wenn rund herum gehustet und geschnupft wird, aber auch wenn ihr spürt, dass sich da etwas anbahnt.

Eine Ölmischung für einen Brustwickel bei Husten und Erkältung (ebenfalls ab 3 Jahren geeignet):
30 ml Mandelöl süß
2 Tropfen Thymian Ct. Linalool
1 Tropfen Cajeput
1 Tropfen Lavendel
2 Tropfen Orange süß
Die Ölmischung einfach auf Brust und Rücken auftragen, danach ein warmes Tuch um den Brustkorb wickeln und (evtl. mit einem Schafwollpolsterl) warm halten.

Für die kleineren Zwerge (ab 6 Monaten) und natürlich auch für euch könnt ihr ein Thymian-Ölmazerat verwenden. Wie ihr das herstellt, könnt ihr in meinem Beitrag über Johannsikrautöl nachlesen.
50 ml Thymian-Ölmazerat
5 Tropfen Thymian Ct. Linalool
Beides gut miteinander mischen und auf Brust, Rücken und Fußsohlen auftragen. Das kann man wunderbar mit einer Fussmassage für die Kleinen verbinden. Mein Bub streckt mir jeden Abend breit grinsend seine Füßchen entgegen, sagt: „Fussi!“ und möchte eine Fußmassage. <3

Ein Rezept für einen Raumspray bekommt ihr auch noch, damit ihr die Raumluft desinfizieren könnt:
50 ml Sprühflasche
5 ml Wodka
5 Tropfen ätherisches Thymianöl (Thymian Ct. Linalool)
5 Tropfen ätherisches Zitronenöl
45 ml destilliertes Wasser oder Hydrolat, wenn ihr eines habt.
Ihr verschüttelt erst den Wodka und das ätherische Öl miteinander und fügt danach das Wasser oder Hydrolat hinzu. Ganz wichtig: bitte beschriften! Es passiert schneller als man denkt, dass man vergisst, welche Mixtur sich darin befindet.

Selbstverständlich könnt ihr die beiden ätherischen Öle, je 2 Tropfen auch einfach in die Duftlampe geben, riecht herrlich frisch. 😉

Was macht ihr um gesund zu bleiben oder gesund zu werden? Welche Öle verwendet ihr? Oder rührt ihr auch Balsame und Salben? Ich freue mich über eure Erfahrungen!

Hier bekommt ihr noch die Produktlinks:
Thymian Ct. Linalool bekommt ihr hier: http://www.feeling.at/shop/thymianoel-ct-linalool-thymus-vulgaris.html?acc=204

Für die Mischungen gibt es hier noch weitere Zutaten:
Mandelöl süß: http://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Ätherisches Öl Mandarine rot: http://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-bio-citrus-reticulata.html?acc=204
Ätherisches Öl Cajeput: http://www.feeling.at/shop/cajeputoel-wildwuchs-melaleuca-leucadendra.html?acc=204
Ätherisches Öl Lavendel: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Orange süß: http://www.feeling.at/shop/orangenoel-suess-citrus-sinensis.html?acc=204
Ätherisches Öl Zitrone: http://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204
Leerbehälter: http://www.feeling.at/shop/blauglasflasche-din-18-ohne-deckel.html?acc=204 und Zerstäuber: http://www.feeling.at/shop/zerstaeuber-schwarz-mit-metallkappe-fuer-blauglasflasche.html?acc=204

Bleibt gesund! <3

Alles Liebe, Eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„SOS Hustenzwerg – Ätherische Öle und Kräuter für Kinder von 0-12“ von Ingind Kleindienst-John, freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

Herbstzeit ist Erkältungszeit? Teil 2

Wie im ersten Teil versprochen, gibt es heute hier eine Fortsetzung, wo ich über die Omaga3-Ölkur schreibe. Mittlerweile nehme ich sie ja schon 2 Wochen täglich ein und habe bemerkt, dass meine Haut etwas besser ist. Ich finde sie ist nicht mehr so rot an manchen Stellen, das Hautbild gerell hat sich verbessert und ich verwende momentan eher weniger Tagescreme, weil ich sie schlicht und einfach nicht brauche! 😉
Wie einige von euch wissen, mache ich gerade mit meinem Sohnemann die Eingewöhnung im Kindergarten, für Kind und Mama eine harte Bewährungsprobe. Aber bis jetzt läuft es recht gut und meine Nerven halten auch Stand! 😀

Nun weiter zu den enthaltenen fetten Pflanzenölen der Omega3-Ölkur: Ein weiteres unglaublich tolles Öl ist das Schwarzkümmelöl. Es hat ein sehr breites Wirkungssprektrum und wird schon seit Jahrtausenden verwendet. Schon im alten Ägypten wurde es eingesetzt bei Erkältungen, Schmerzen bzw. Entzündungen oder als Digestif. Sogar in der Grabkammer es großen Pharaos Tutenchamuns fand man ein Fläschchen mit Schwarzkümmelöl.
Das Öl wird aus den Samen des Schwarzkümmels (Nigella sativa) mittels Kaltpressung gewonnen und schmeckt krautig, würzig und kümmelartig. Allerdings ist es weder mit Kümmel, oder Kreuzümmel verwandt.
Auch dieses Öl hat – wie das Hanfsamenöl aus Teil 1 – einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) und viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe (Quelle: Buchbauer, 2008). Zum Beispiel das ätherische Öl Nigellon, welches bei Atemwegserkrankungen besonders gute Dienste leistet, weil es krampflösend wirkt und – bei Allergien ganz besonders von Vorteil – der Ausschüttung von Histamin entgegenwirkt. Es wirkt entzündungshemmend, immunmodulatorisch, cholesterinsenkend und antirheumatisch. Daher unterstützt uns das Schwarzkümmelöl ganz wunderbar bei Allergien, Asthma, Bronchitis, Diabetes Typ 2, rheumatischen Beschwerden und erhöhtem Cholesterinspiegel, aber auch bei Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen, Hautpilzen, Neurodermitis oder Schuppenflechte. Unser Gemütszustand kommt ebenfalls nicht zu kurz, es hilft uns bei der Bewältigung von Stresssymptomen und Burn-out.

Ein weiterer Bestandteil der Omega3-Ölkur ist das Nachtkerzensamenöl. Mit der Nachtkerze habe ich ebenfalls eine ganz besondere Verbindung, aber das verrate ich euch  in einem anderen Beitrag! 😉 Die Pflanze wird unter anderem auch Abendblume, Nachtstern oder Sommerstern genannt. Sie kam dazumals aus Nordamerika oder Mexiko in unsere Breiten und auch ich habe sie jetzt in meinem Garten. <3

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Nachtkerze (c) Melanie Streit

Das Öl wird aus den Samen entweder gepresst oder mittels CO2 Extraktion gelöst. Es hat ebenfalls einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) und enthält 8,7% Gamma-Linolensäure (Quelle: Analysezertifikat, feeling GmbH, 2012), die für sehr viele Stoffwechselvorgänge wichtig ist. Alpha- und Gamma-Linolensäure wird nicht von unserem Körper gebildet und daher ist es wichtig, dass wir ihn damit unterstüzten!
Das wertvolle Öl wirkt hautpflegend, feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend, juckreizstillend, hormonell ausgleichend (Stichwort PMS, Zyklusstörungen oder in den Wechseljahren). Es hat eine ausgleichende Wirkung auf unsere Stimmungslage und hilft uns vorallem bei Stress, seelischem Ungleichgewicht und Gereiztheit. Weiters unterstützt es uns bei erhöhtem Cholesterinspiegel, bei Neurodermitits, Allergien und natürlich auch bei Stress.

Beim Ausgießen der Ölkur bemerkt man gleich die leicht orangene Farbe. Die kommt vom großartigen Sanddornfruchtfleischöl. Wer sich acht- und aufmerksam durch den Herbst bewegt, der kann die leuchtenden orangeroten Früchte des Sanddorns erkennen, denn jetzt sind sie gerade reif. Das Öl wird durch Pressung der Früchte gewonnen und leuchtet intensiv orangerot. Es schmeckt fruchtig-süßlich, auch das schmeckt man bei der Ölkur heraus.
Das Sanddornfruchtfleischöl ist DAS Strahlenschutzöl schlechthin. Es erhöht die Widerstandsfähigkeit der Haut gegen Strahlung, zB. bei der UV-Strahlung der Sonne. Aber es wird auch begleitend bei der Strahlentherapie sowohl innerlich wie äußerlich eingesetzt, da es die Regeneration der Haut untersützt. Man kann es daher prophylaktisch oder therapeutisch verwenden. Außerdem ist es eine wahre Vitaminbombe, nämlich Vitamin E und Provitamin A (Beta Carotin), welche in unserem Körper für den Zellschutz sorgen und oxidativen Stress in unseren Zellen vermeiden. Deshalb können wir damit auch wunderbar unser Immunsystem stärken, aber auch Beschwerden im Mage-Darm-Bereich, wie zB. Übersäuerung des Magens, Sodbrennen oder Gastritis werden gelindert, weil sich das Öl schützend über unsere Schleimhäute legt. Durch die stark entzündungshemmenden Eigenschaften könnt ihr es bei Zahnfleischentzündungen, Halsschmerzen, Kehlkopfentzündungen oder Mandelentzündung lokal anwenden.

Hoppla, das war jetzt sehr lange. Ich bin gespannt, wer bis zum Ende gelesen hat. 🙂

Wenn ihr Fragen zur Ölkur habt, meldet euch bitte gern bei mir, ich berate euch gerne!

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Die Herbstaktion (Achtung, Aktion gilt  nur mehr bis Oktober!): http://www.feeling.at/shop/omega-3-herbstaktion.html?acc=204

Wer sich für die einzelnen Öle auch interessiert kann hier schmökern:
Zum Schwarzkümmelöl geht es hier lang: 
http://www.feeling.at/shop/schwarzkuemmeloel-nativ-bio-nigella-sativa.html?acc=204
Das Nachtkerzensamenöl gibt es hier:
http://www.feeling.at/shop/nachtkerzensamenoel-bio-co2-ex-oenothera-biennis.html?acc=204
Und das tolle Sanddornfruchtfleischöl findet ihr hier:
http://www.feeling.at/shop/sanddornfruchtfleischoel-bio-hippophae-rhamnoides.html?acc=204

Bleibt gesund und  bis bald,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Die Kraft der wertvollsten Pflanzenöle“ von Tina Krupalija und Ingrid Karner

 

Herbstzeit ist Erkältungszeit? Teil 1

Die Tage werden kürzer, die Sonne hat nicht mehr so viel Kraft wie noch vor 3 Wochen und die ersten Bäume beginnen sich zu verfärben. Der Herbst zieht ins Land und mit ihm auch die Erkältungszeit… aber muss das sein? Ich glaube nicht! Ihr könnt euer Immunsystem stärken und zwar mit der Omega-3 Ölkur von feeling. Die probiere ich nämlich selbst heuer aus und berichte euch hier gerne, wie es mir damit geht!

Damit mein Beitrag nicht zu lange wird, hab ich 2 Teile daraus gemacht. Ihr erfährt welche Öle drin sind und 2 davon erkläre ich euch heute genauer. Los geht’s!

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Omega-3 Ölkur (c) Melanie Streit

Leinsamenöl wird aus den Samen des Leins mittels Kaltpressung gewonnen. Bereits vor über 8000 Jahren wurde es schon in Ägypten und Mitteleuropa, sowie Südamerika, USA, Indien und Russland verwendet. Der Geruch und Geschmack ist würzig, krautig bzw. nussig. Sollte euer Leinöl jedoch bitter oder fischig riechen, bitte weg damit, dann ist es bereits oxidiert!
Es hat einen sehr großen Anteil an Alpha-Linolensäure (Omega-3), nämlich 53% (Quelle: Analysezertifikat, feeling GmbH, 2013). Deshalb hat es eine besonders positive Wirkung auf Herz und Kreislauf, die Sehkraft, das Gehirn, das Denkvermögen und sogar auch auf eure Psyche. Die Einnahme von Leinöl kann Entzündungsreaktionen in eurem Körper mindern, es wirkt antioxidativ, hormonregulierend und stärkt dadurch euer Immunsystem. Anwenden könnt ihr es bei Allergien, Arterienverkalkung, Asthma, Atemwegserkrankungen (zB. Bronchitis), hohem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Diabetes, Hauterkrankungen und Wechseljahresbeschwerden. Aber auch bei psychischen Beschwerden kann es euch gut unterstützen, wie zB. bei Ängsten, depressiver Verstimmung, Nervosität und bei Stresssymptomen und Burn-out. Äußerlich angewendet hilft es euch gut bei rissiger Haut, Juckreiz oder Neurodermitis.

Hanfsamenöl ist ebenfalls drin. Es schmeckt nussig, würzig, krautig und ist von der Farbe her grüngelb. Es wird aus den Samen (Nüssen) gepresst. Auch dieses Öl wird wohl schon sehr lange verwendet. Es zählt mit zu den ältesten Kulturpflanzen, denn vor 7000 Jahren wurde Hanf zur Fasergewinnung für Textilien, Seile oder Papier angebaut. Es ist ein besonders wertvolles Speise- und Pflegeöl, da es, neben anderen Wirkstoffen, einen sehr hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6) hat. Laut Analysezertifikat der feeling GmbH von 2013 sind es 50%. Es wirkt ebenfalls entzündungshemmend, antioxidativ, fördert die Konzentration, wirkt zellregenerierend und beruhigend. Daher kann das Hanfsamenöl bei sehr vielen Beschwerden eingesetzt werden, unter anderem bei Allergien, Arteriosklerosen, hohem Cholesterinspiegel, Multipler Sklerose, Prämenstruellem Syndrom, rheumatischen Beschwerden, Schmerzen allgemein, Wechseljahrs-beschwerden, bei schwachem Immunsystem generell, aber auch bei trockener Haut, Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzemen, etc… Ebenso kann es gut unterstützen bei Ängsten, Nervosität oder Stress, ganz ähnlich dem Leinsamenöl.

Da steckt also die geballte Kraft der Natur drin um uns in der Erkältungszeit tatkräftig zu unterstützen! Die Omega-3 Ölkur kombiniert diese beiden Öle und noch ein paar mehr, die ich euch gerne nächste Woche hier vorstelle. Bleibt also dran  und abonniert meinen Blog, damit ihr nichts verpasst! 😉

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Die Herbstaktion (Achtung, Aktion gilt  nur mehr bis Oktober!): http://www.feeling.at/shop/omega-3-herbstaktion.html?acc=204

Wer sich für die einzelnen Öle auch interessiert kann hier schmökern:
Zum Leinöl geht es hier lang: 
http://www.feeling.at/shop/leinsamenoel-nativ-bio-linum-usitatissimum.html?acc=204
Das Hanfsamenöl gibt es hier:
http://www.feeling.at/shop/hanfsamenoel-nativ-bio-cannabis-sativa.html?acc=204

Bleibt gesund und  bis bald,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Die Kraft der wertvollsten Pflanzenöle“ von Tina Krupalija und Ingrid Karner

 

Immortelle – die Unsterbliche

Wie ihr ja wisst, war ich letzte Woche im Urlaub, im Süden. Es war herrlich, morgens die Füße in den Sand stecken und den ganzen Tag Meeresluft schnuppern – ein Traum!

Außer Entspannung und Meeresrauschen habe ich auch ein paar wunderschöne Pflanzen gefunden: Hibiskus-Bäume (ja, richtige Bäume waren das!), natürlich auch Lavendel – leider schon verblüht – und einige Rosen. Mein persönliches Highlight war allerdings die Immortelle (Helichrysum italicum), die ganz unscheinbar am Wegesrand stand. In erster Linie wurde ich durch ihren Duft aufmerksam, sie duftet nämlich sehr intensiv nach Curry. Daher wird sie auch Currykraut genannt. Andere Namen sind Gelbe Strohblume oder Sonnengold – ich schätze weil ihre Blüten wie kleine Sonnen aussehen. 🙂

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Natürlich gibt es auch ein ätherisches Öl von dieser Pflanze, welches unglaublich wertvoll ist: Es wird sehr erfolgreich bei vielen Verletzungen angwendet, hat tolle wund- und hautregenerierende Eigenschaften, es löst Hämatome (Blutergüsse) schnell auf und der der Lymphfluss wird angeregt. Bei blauen Flecken und Prellungen ist es mein Mittel der ersten Wahl, denn es darf sogar pur auf die Haut aufgetragen werden!
Auch bei Schnupfen und Husten könnt ihr es anwenden, weil es krampf- und schleimlösend wirkt. Auf die Psyche wirkt es entspannend, beruhigend und hilft seelische Verletzungen und Traumata besser zu verarbeiten.

Als Akuthilfe bei Prellungen, Blutergüssen und Sportverletzungen könnt ihr 1 Tropfen ätherisches Immortellenöl direkt auf die geprellte Stelle oder das Hämatom auftragen.
Blaue Flecken brauchen etwas länger eure Aufmerksamkeit, hier könnt ihr diese Mischung gut verwenden:
10 ml Johanniskrautöl (hier kommt ihr zum Beitrag)
8 Tropfen Immortelle
großflächig und wiederholt auftragen.
Für Kinder ab 6 Monaten die Dosierung bitte halbieren, also nur 4 Tropfen Immortelle nehmen.

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Bei Husten könnt ihr 3-4 Tropfen Immortelle mit 10 ml Mandelöl auf Brust und im Bereich der oberen Atemwege auftragen und leicht einmassieren.

Wenn ihr euch mehr Ausgeglichenheit wünscht, so kann ich euch diese Mischung für eure Duftlampe empfehlen:
3 Tropfen Immortelle
1 Tropfen Zeder
2 Tropfen Lavendel
Eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen die Duftlampe damit „bestücken“. So wird die Traumtätigkeit angeregt, tief Verborgenes wird ins Bewusstsein gebracht und kann so besser verarbeitet werden.

Das ätherische Immortellenöl ist also ein richtiges Zauberöl, das in meiner Reiseapotheke keinesfalls fehlen darf. Welches ätherische Öl darf bei euch auf Reisen nicht fehlen? Erzählt es mir, ich bin neugierig! 😉

Als neues Service von mir könnt ihr künftig gleich hier in den Shop von feeling einsteigen und die wunderbaren Öle, Balsame und vieles mehr bestellen. Hier geht’s lang zur Immortelle: http://www.feeling.at/shop/catalogsearch/result/?q=immortelle&acc=204

Bei Fragen dazu könnt ihr euch selbstverständlich immer gerne an mich wenden!

 

Alles Liebe & bis bald,

eure Mel

 

Quellenangabe:

„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„Hausapotheke – Ätherische Öle, Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

 

 

 

Aktiv werden mit Rosmarin!

Letzte Woche hab ich euch versprochen, euch heute etwas über Rosmarin zu erzählen, denn auch zu dieser Pflanze habe ich einen persönlichen Bezug.
Unser Rosmarin wächst ganz versteckt, hinter dem Lavendel an der Südseite unseres Hauses. So wie der Lavendel mag er es gerne heiß und sonnig – kann ich ihm nicht verübeln, ich liebe den Sommer auch 😉

Die Wärme der Sonne gibt er auch weiter, denn seine thermische Wirkung ist warm. Ganz im Gegenteil zu seiner hier beschriebenen Vorgängerin, der Pfefferminze. Er wirkt generell anregend auf den Appetit und den Kreislauf, ist krampflösend und nervenstärkend. Nach dem ersten Geburtstag meines Sohnes ging es mir garnicht gut, ich fühlte mich sehr erschöpft und schwach und am Nachmittag hatte ich eine großen Energie-Einbuch. Doch ich bekam einen großartigen Tipp: Rosmarin Tee!

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Also trank ich jeden Tag eine Tasse Rosmarin Tee gegen 14:00 und schon nach einer Woche kam meine Energie Schluck für Schluck wieder zurück.
Einer meiner Vortragenden bei meiner Ausbildung zur Entspannungstrainerin riet uns, zu Prüfungen einen Rosmarinzweig mitzunehmen, da er dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft. Er verbessert die Herztätigkeit und reguliert den Blutdruck, das bedeutet er kurbelt da an wo es gebraucht wird und hält sich zurück, wo es nicht nötig ist. Ein großartiges Kraut! <3

Ihr kennt den Rosmarin sicherlich aus der Küche, wahrscheinlich habt ihr schon mal Rosmarinkartoffeln gegessen oder ihn in einer mediterranen Gemüsepfanne als Gewürz entdeckt. Aber auch die Blüten schmecken sehr gut, ihr könnt damit Frucht- und Süßspeisen  garnieren und aromatisieren.

Man kann den Rosmarin sogar zum Räuchern verwenden, hier hat er eine tolle desinfizierende Wirkung. In Zeiten der Pest wurde er von den Ärzten als Schutz vor Ansteckung verwendet.

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Ein tolles Rosmarinmassageöl könnt ihr übrigens ganz einfach selbst herstellen!

Mein Selbermacher-Tipp für euch:

ein großes und sauberes Honig- oder Gurkenglas, jedenfalls Weißglas
eine Handvoll Rosmarinnadeln (am Besten getrocknete, damit nichts schimmelt)
gutes kaltgepresstes Olivenöl
Ihr gebt die getrockneten Rosmarinnadeln in das Glas und füllt es mit dem Olivenöl auf, bis alle Nadeln gut damit bedeckt sind. So stellt ihr es 10 Tage lang in die Sonne, das Schütteln nicht vergessen (wie beim Johannsikrautöl)! Danach filtert ihr es durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter ab und füllt es in eine dunkle Flasche. Beschriften nicht vergessen! 😉

Dieses Rosmarin-Massageöl könnt ihr verwenden bei kalten Füßen oder bei Krampfadern und rheumatischen Beschwerden. Wenn ihr wenig Haare oder Haarausfall habt, könnt ihr damit eine anregende Kur für eure Kopfhaut machen, einfach in den Haarboden einmassieren. Aber auch bei Muskel- und Gliederschmerzen ist es sehr hilfreich, bei Kopfschmerzen auf Stirn und Schläfen dünn auftragen.

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Aber ihr könnt auch einfach einen Teeaufguss damit machen, den ihr in euer Badewasser gebt: einen Liter Wasser aufkochen, eine Handvoll Rosmarinnadeln eine halbe Stunde lang darin zugedeckt ziehen lassen. Danach eurem Badewasser hinzufügen und schon habt ihr ein tolles anregendes Vollbad, das euch morgens oder vor anstrengenden Tätigkeiten viel Kraft gibt und euch auf Touren bringt.

Habt ihr Rosmarin auch schon mal als Heilmittel oder in der Naturkosmetik verwendet? Berichtet mir gerne von euren Erfahrungen, ich  bin gespannt!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangaben:
„Die Kräuter-Liesel“ von Liesel Malm, Bassermann Verlag
„Die Kräuter in meinem Garten“ von Siegrid Hirsch und Felix Grünberger, freya Verlag

 

 

 

Eine kühle Brise gefällig?

Neulich hab ich euch ja das Pfefferminzhydrolat empfohlen, heute möchte ich euch gerne etwas mehr über diese feine Pflanze, Mentha piperita, und ihr Hydrolat erzählen, da beides so gut zu den aktuellen Temperaturen passt.

Die Pfefferminze ist eine sehr genügsame und pflegeleichte Pflanze. Ich hole mir jedes Jahr eine von meinem Biobauern, weil ich sie so sehr schätze. Ein lauwarmer Pfefferminztee an einem heißen Sommernachmittag wirkt wunderbar kühlend.
Das Kraut hat aber noch viele andere Vorteile: Es unterstützt uns bei der Verdauung, hilft bei Krämpfen und Schmerzen, ist schleimlösend und nervenstärkend. Bei Kopfschmerzen könnt ihr eine kühlende Kompresse aus dem (zu Eiswürfel) gefrorenen Hydrolat machen. Die helfen auch ganz großartig bei Verstauchungen oder Prellungen.
In der Küche findet die Pfefferminze ebenfalls sehr oft Verwendung und verfeinert Suppen, Eintöpfe, Gemüse, Salate und im Kräuteressig darf sie auch nicht fehlen. Sogar in altägyptischen Gräbern von ca. 1200 vor Christus wurden ihre Blätter gefunden, also war sie wohl schon damals für ihre Heilwirkung bekannt.

Am Ende des Sommers trockne ich einen Teil und mit dem Rest mache ich einen Pfefferminz-Sirup. Aufgegossen mit Zitronen-, Apfel- und Orangensaft, ergibt das eine herrliche Limonade, die mich in der kalten Jahreszeit an den Sommer erinnert. <3

Für Kinder sind Minzen und ihre Produkte erst ab 6 Jahren geeignet. Bei den Kleinen kann das enthaltene Menthol zu schweren Atemproblemen führen, darum unbedingt zu Alternativen greifen. Wenn ihr schwanger seid oder euer Baby stillt, solltet ihr auch auf dieses Kraut verzichten, da die Milchsekretion zurückgeht. Beim Abstillen kann euch  die Pfefferminze, zum Beispiel als Tee, aber große Hilfe leisten.

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Nun zurück zum Hydrolat! 🙂 Wie es entsteht könnt ihr hier am Beispiel vom Lavendelhydrolat nachlesen.
Ich verwende mein Pfefferminzhydrolat im Sommer sehr gerne als kühlenden Bodyspray. Das enthaltene Menthol kühlt wunderbar ab, es hat auch eine leicht abschwellende Wirkung und es erfrischt bei Hitzewallungen zum Beispiel in den Wechseljahren. Wenn ihr Probleme habt morgens in die Gänge zu kommen, könnt ihr euch von Kopf bis Fuß damit einreiben, dann werdet ihr richtig munter und bekommt auch gleich einen tollen Frischekick.

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Wenn ihr fettige Haut oder Akne habt, hilft euch das Pflanzenwasser bei der Reinigung der Haut, bei gereizten Stellen wirkt es zusätzlich entzündungshemmend. Auch als Mundwasser bei Zahnfleischproblemen eignet es sich hervorragend, sowie bei Erkältungen aufgrund seiner antiinfektiösen und antiviralen Wirkung.

Ihr seht also, wir haben es hier mit einer vielseitigen Pflanze zu tun, die euch im Alltag sehr gut unterstützen kann.

Habt ihr schon mal euren sommerlichen Obstsalat mit einem Spritzer Pfefferminzwasser verfeinert? Schmeckt herrlich sag ich euch! 😀

Nächste Woche lest ihr hier Wissenswertes über Rosmarin und warum er mir persönlich schon sehr geholfen hat.

Bis bald & alles Liebe,

eure Mel

 

Quellenangabe:
„Hydrolate – Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag
„Kräuterhandbuch für Mutter und Kind – Natürliche Kräfte wohltuend nutzen“ von Gertrude Messner, loewenzahn Verlag
„Die Kräuter in meinem Garten“ von Siegrid Hirsch und Felix Grünberger, freya Verlag

 

Gute Laune aus der Flasche – ätherisches Zitronenöl

Vor kurzem hab ich euch erzählt, dass eine liebe Freundin ätherisches Zitronenöl bei mir bestellt hat. Ich selbst hab Zitrusdüfte generell sehr gerne, wobei das Zitronenöl zu meinen Favoriten gehört.

Es wirkt stark antibakteriell, leicht antiviral und desinfizierend, es ist also während der Erkältungszeit nicht mehr wegzudenken. Aber auch am Arbeitsplatz ist es sehr hilfreich, da es konzentrationsfördernd wirkt und uns auch bei Stress gut unterstützt. In Japan stellte man fest, dass die Mitarbeiter weniger krank waren und die Arbeitsleistung entsprechend stieg, wenn die Büroräume mit Zitronenöl beduftet wurden.
Das Öl hilft bei der Behandlung von Cellulite und fördert die Tonisierung der Haut. Auch bei natürlichen Deos und Parfums wird es gerne aufgrund seiner desodorierenden Wirkung eingesetzt. Zitronenduft vermittelt nämlich Reinheit, Frische und Klarheit.
Im Winter, wenn die Kälte und das fehlende Sonnenlicht schlechte Stimmung machen, verbreiten Zitrusdüfte wieder gute Laune. Außerdem verspricht es bei Reiseübelkeit schnelle Linderung der Beschwerden – hätte ich das mal als Kind schon gewusst!

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ätherisches Zitronenöl

Wenn es in der Arbeit nach dem Urlaub besonders hoch her geht und ihr dringend einen Booster für Konzentration und Kreativität braucht, dann gebt einfach 1-2 Tropfen auf einen Miniduftstein oder ein Taschentuch. Tief durchatmen –  das hilft ja bekanntlich immer 😉 – und inhalieren.

Zur Gedächtnisstärkung kann ich euch das Zitronen-Vitalwasser sehr emfehlen: 2 Tropfen Zitronenöl mit 1 Tropfen Orangenöl in 1 Eßlöffel frischem Zitronensaft emulgieren und mit einem Liter frischem Wasser aufgießen. Wer noch etwas Süße braucht, kann noch etwas Birkenzucker hinein rühren. Jetzt im Sommer könnt ihr dieses Vitalwasser auch in Eiswürfelformen füllen und einfrieren, so habt ihr dann aromatisiertes Eis für eure kühlen und natürlich gesunden Getränke.
Für eine optimale Gedächtnisleistung ist es ja generell sehr wichtig ausreichend Wasser zu trinken. Wenn es dann noch so gut schmeckt, ist es auch leichter viel zu trinken. Ich persönlich gebe gerne einen Zweig von meiner Minze dazu, das gibt einen extra Frischekick und sieht dazu  noch nett aus. 🙂

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Zitronen-Vitalwasser

Die Kombination Zitronen- und Orangenöl ist ein unschlagbares Duo bei schlechter Laune. So könnt ihr zum Beispiel 3 Tropfen Zitrone mit 3 Tropfen Orangenöl in die Duftlampe geben und es scheint auch an trüben Tagen wieder die Sonne für euch. <3

Auch für die Mundhygiene könnt ihr das Öl hervorragend verwenden. Für ein Zitronenwasser zum Gurgeln nehmt ihr 1/2 Teelöffel Meersalz und 2 Tropfen Zitronenöl, beides vermischt ihr und gebt es dann in ein Glas Wasser. Schon habt ihr ein natürliches Mundwasser.

An dieser Stelle gibt es aber auch eine Warnung: Zitronen-Öl kann in Kombination mit Sonneneinstrahlung eine phototoxische Reaktion hervorrufen. Daher solltet ihr nach der Anwendung auf der Haut unbedingt auf Sonnenbaden oder Solarium verzichten. Habt ihr empfindliche Haut und/oder Allergien, solltet ihr prinzipiell erst einen Reiztest machen, bevor ihr das Zitronenöl anwendet. Dazu tragt ihr etwas Mandelöl in der Ellbeuge auf und träufelt 1-2 Tropfen vom ätherischen Zitronenöl darauf. Nach ca. 20 Minuten lässt sich dann von der Haut ablesen, ob ihr darauf reagiert.

Und jetzt hab ich noch ein Rezept für euch. Wart ihr schon auf Urlaub? Seid ihr gerade wieder zurück und vermisst den Geruch von Sonne, Strand und Meer? Dann ist dieses Peeling genau das Richtige für euch:

Kokospeeling
3 EL Kokosraspeln
2 EL Meersalz
100 ml Mandelöl
100 ml Kokosöl
5-6 Tropfen ätherisches Zitronenöl
Das ätherische Öl und die beiden fetten Pflanzenöle miteinander vermischen, dann die Kokosraspeln und das Meersalz dazu geben. In der Dusche angewendet könnt ihr von fernen Südseeinseln träumen, ihr werdet angenehm erfrischt und die Haut wird weich und gepflegt.

Mögt ihr das ätherische Zitronenöl auch so gerne? Habt ihr es auch schon mal bei eurer eigenen Kosmetik verwendet? Oder vielleicht sogar schon in der Küche? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Hausapotheke Ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

„Praxis Aromatherpie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

 

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