Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Kategorie: ätherische Öle (Seite 1 von 2)

Duftende Reiseapotheke

Sommerzeit ist Urlaubszeit und oft stellt ihr mir die Frage: „Was kommt in deine Reiseapotheke, welche Öle nimmst du mit?“ Diese Frage möchte ich euch heute gern beantworten.

Nachdem ich seit über einem Jahr keine neuen Beiträge mehr hier geschrieben habe, bin ich sehr glücklich, dass ich endlich mal wieder die Zeit finde, euch heute Wissenswertes über meine duftende Reiseapotheke zu erzählen.

Zu Allererst kommt natürlich das Allroundtalent, das Lavendelöl in die Tasche. Ob als Abwehr gegen Gelsen, als Schmerzstiller bei Verbrennungen oder Insektenstichen, oder als Hilfe beim Entspannen und Einschlafen, es kann wirklich unbeschreiblich viel. Ich nehme es in erster Linie mit um das Hotelzimmer bzw. die Räume in denen wir uns zum Schlafen aufhalten wohnlicher zu machen. Das Lavendelöl hilft nicht nur beim Entspannen, sondern desinfiziert auch ein wenig die Raumluft und vermittelt mir einen sauberen und angenehmen Duft im Raum. Wenn ihr gerne mehr wissen wollt, was das Lavendelöl noch so alles drauf hat, hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Lavendelblüte in meinem Garten
(c) Melanie Streit

Gerne verwende ich in Kombination mit dem Lavendelöl das Cajeputöl. Die beiden gemeinsam sind das Schmerzduo schlechthin. Ob bei Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen oder Zahnschmerzen, hier leisen diese beiden Öle mal Erste Hilfe. Aber bitte ganz wichtig: wenn ihr Schmerzen habt, geht bitte zum Arzt und lasst euch das ansehen. Ätherische Öle bzw. meine Tipps sind kein Ersatz für einen Arztbesuch! Gerne könnt ihr hier weiterlesen, wenn ihr mehr über das vielfältige Lavendelöl wissen wollt!

Als nächstes habe ich das ätherische Öl der Immortelle eingepackt. Schlicht und einfach, weil mein Sohn ein kleiner Wirbelwind ist und auf der Entdeckung und Eroberung unserer schönen Welt – besonders im Urlaub 😉 – gibt es oft blaue Flecken. Das Immortellenöl sorgt dafür, dass blaue Flecken, Prellungen, etc… im Nu verschwunden sind. Was das für eine spannende und wunderschöne Pflanze ist und wie ihr das Öl anwendet, könnt ihr hier genauer nachlesen.

Ätherisches Öl der Immortelle, 50:50 in Jojobaöl
(c) Melanie Streit

Was ihr auch in meiner Tasche findet, ist das ätherische Öl der Cistrose. Dieses Öl verdient einen eigenen Beitrag, den ich euch ganz bestimmt hier liefern werde. Allerdings wird das noch ein wenig dauern. Jedenfalls nehme ich dieses Öl sehr gerne für Notfallsituationen mit, wenn es (hoffentlich NICHT) zu stark blutenden Wunden bzw. Schnittverletzungen kommt. Dazu gebe ich das Öl (Cistrose in Jojobaöl 10:90) direkt auf die Wunde und halte sie gut verschlossen. Das Öl wirkt wie ein Pflaster und die Blutung lösst rasch nach.

Im Idealfall habe ich bei solchen Verletzungen immer eine Flasche Rosenhydrolat zur Hand. Dieses sprühe ich immer vorweg auf Schürfwunden oder Schnittverletzungen um die Wunde zu reinigen und zu desinfizieren. Und weil dieses Hydrolat ohne Alkohol ist, brennt es auch nicht. Aber nicht nur in solchen Härtefällen ist dieses Hydrolat super, sondern auch als Gesichtswasser, oder wenn ihr – wie es mir leider schon einige Male passiert ist – vergessen habt, euch rechtzeitig mit Sonnenschutz einzuschmieren. Dann ist es wirklich eine Wohltat das Rosenhydrolat auf die sonnenstrapazierte Haut aufzutragen. Es kühlt angenehm und hilft der Haut sich wieder zu entspannen und zu regenerieren.

Rosenhydrolat
(c) Melanie Streit

Auch ganz super kühlend ist das Pfefferminzhydrolat. Hier habt ihr einen noch länger anhaltenden kühlenden Effekt und es unterstützt euch auch bei Kreislaufproblemen.

Ich persönlich hab auch sehr gerne das Öl der Krauseminze mit. Es riecht milder als das der Pfefferminze und es erinnert mich an meine Jugend, wo der „Spearmint“ Kaugummi ganz in war. Es leistet mir große Hilfe bei Kofpschmerzen, Übelkeit oder Magenschmerzen. Wie ihr es anwendet, findet ihr hier sehr gut erklärt!

Apropos Sonnenschutz: heuer bin ich ganz verliebt in das großartige Sonnenöl mit LSF 30, habt ihr es schon gesehen? Hier bekommt ihr ganz genaue Infos, ich sag nur es ist einfach herrlich! Es duftet nicht nur ganz großartig nach Pfirsich, es pflegt eure Haut gleich mit und obendrein habt ihr mineralischen, umweltfreundlichen und zuverlässigen Sonnenschutz. Genial, oder?

feeling Sonnenöl, LSF 30
(c) Melanie Streit

Manchmal, wenn die Klimaanlage im Hotelzimmer zu stark eingestellt war oder einen im Flugzeug die kalte Luft aus der Lüftung entgegen kam, kann es passieren, dass eine Erkältung daher kommt. Schon läuft die Nase oder der Husten macht sich bemerkbar. Für diese Fälle habe ich gern folgende Öle mit: Thymian linalool und/oder Eukalyptus staigeriana. Beide Öle könnt ihr auch bei Kindern ab 1 Jahr anwenden. Hier ist mir die Trockeninhalation am Liebsten. Einfach je einen Tropfen von den Ölen auf ein Taschentuch und immer wieder daran schnuppern. Auch nachts im Bett super zum Durchatmen!

Da ihr ätherische Öle nicht pur auf die Haut auftragen sollt, empfehle ich euch ein Basisöl mitzunehmen. Hier gibt es ganz viele Möglichkeiten. Zum Sommer passt natürlich ganz hervorragend das Kokosöl, aber auch Mandelöl oder das Jojobaöl. Die beiden letzteren sind noch dazu geruchsneutral. Die kleinen Gläser vom Kokosöl sind übrigens gerade in Aktion: 3+1 gratis! Direkt zum Shop kommt ihr hier!

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick geben, was bei mir im Reisegepäck keinesfalls fehlen darf. Wie sieht das bei euch aus? Welche Öle dürfen bei euch nicht fehlen?

Die Produktlinks hab ich euch übrigens hinter den Produktnamen versteckt, so stören die Links euch nicht beim Lesen. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch selbstverständlich jederzeit gerne an mich wenden. Kommentiert doch einfach hier oder schreibt mir auch gern ein Mail unter: mel@melsduftblog.at

Alles Liebe & gute Reise,

eure Mel

Schläfst du eigentlich gut?

Habt ihr auch manches Mal das Gefühl, dass die Nächte viel zu kurz sind? Oder, dass ihr nicht ordentlich ausgeschlafen seid, obwohl ihr rechtzeitig ins Bett gegangen seid? Liegt ihr dann trotzdem noch eine zeitlang wach und wartet auf den Schlaf? Oder könnt ihr gut einfschlafen, wacht dann aber nach ein paar Stunden Mitten in der Nacht auf und findet einfach nicht mehr zurück in den Schlaf? Egal ob Stress, Ängste oder hormonelle Störungen, es kann ganz schön anstrengend sein, die Tage zu bewältigen, wenn man nicht ausgeschlafen ist, oder? Selbstverständlich ist es wichtig mit dem Arzt eures Vertrauens darüber zu sprechen und ggf. Ursachenforschung zu betreiben. Oft können wir selbst aber auch schon einiges dazu beitragen, um wieder zur Ruhe zu kommen und die Nächte in eine erholsme Zeit umzuwandeln. Natürlich gibt es auch in der Aromatherapie einige hilfreiche Öle, die ich euch gerne hier vorstelle. Doch zuerst widme ich mich ein paar weiteren Faktoren, die meiner Erfahrung nach ebenfalls wichtig sind:

Euer Schlafplatz

Es gibt viele Faktoren die unseren Schlaf positiv beeinflussen können. Selbstverständlich ist es am Wichtigsten, dass ihr euch in eurem Schlafzimmer und in eurem Bett wohl fühlt, andernfalls solltet ihr sehr schnell alle Störfaktoren beseitigen, denn Schlafentzug  wirkt sich sehr ungünstig auf Körper und Seele aus!
Idealerweise hat euer Schlafzimmer ungefähr 18 Grad, eine Luftfeuchtigkeit von ca. 50 bis 60 Prozent. Es ist auch sehr wichtig, dass ihr frische Luft in diesem Raum bekommt, also entweder gut lüften oder das Fenster kippen. Ich persönlich schaffe es ja nicht, das ganze Jahr mit offenem Fenster zu schlafen, das wäre mir auf Dauer zu kalt. Außerdem haben wir ja noch unseren Sohnemann bei uns ihm Schlafzimmer, der seit ein paar Wochen auf seinen Schlafsack verzichtet und mit eigener Decke schlafen möchte. <3
Auch eine Möglichkeit zum Verdunkeln ist wichtig, denn besonders im Juni, wenn die Sonne bereits um 05:00 aufgeht oder wenn ihr in der Stadt wohnt und es durch die Beleuchtung hell in eurem Schlafzimmer ist.

Das Einschlafen

Ihr kennt das sicher: ihr seid total müde und liegt schon im Bett, doch plötzlich dreht sich die Gedankenspirale und an Schlaf ist nicht  mehr zu denken. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto mehr ärgert ihr euch, dass der Schlaf noch immer fern bleibt und dann wird es noch schwieriger.
Unlängst habe ich gelesen, dass es überhaupt nicht förderlich ist, vor dem Schlafen das Handy nachmals in die Hand zu nehmen oder sich vom Fernseher berieseln zu lassen. Das bläuliche Licht von den Bildschirmen senkt nämlich die Melaninproduktion, da es den Lichtverhältnissen kurz vor dem Sonnenaufgang ähnlich ist. Melanin ist unser Schlafhormon, das gegen Ende des Tages vermehrt ausgeschüttet wird und für guten Schlaf sorgt. Also beeinträchtigt es ebenfalls unsere Schlafqualität.
Meine beste Freundin hat mir auch mal einen sehr guten Tipp gegeben, nämlich Stift und Block neben dem Bett zu haben um Gedanken, die einem den Schlaf rauben, aufzuschreiben, also quasi aus dem Kopf aufs Papier zu bringen. Hilft bei mir besonders gut, wenn ich mir denke „Das darf ich keinesfalls morgen vergessen“. 🙂

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Lavendel, Mandarine und Kamlille sind natürliche Helfer bei Schlafstörungen

Natürliche Hilfe bei Schlafstörungen

Genau hier, nämlich beim Einschlafen, möchte ich ansetzen. Hier ist es wichtig, dass ihr euch entspannt. Angespannt findet wohl niemand in erholsamen Schlaf. Die ätherischen Öle können dabei wirklich wertvolle Dienste leisten, wenn ihr herausfindet, was ihr braucht. Ein paar Öle möchte ich euch hier vorstllen, die ich selbst öfter mal im Schlafzimmer benütze:

Lavendelöl

Ätherisches Lavendelöl hat so viele feine Eigenschaften, ich hab euch schon mal davon berichtet, hier könnt ihr  mehr dazu lesen.
Jedenfalls wirkt es ausgleichend, beruhigend, angstlösend und antidepressiv. Das sind also genau die Eigentschaften, die sehr wichtig sind für guten Schlaf. Außerdem hat es auf körperlicher Ebene schmerzlösende, krampflösende und blutdruckregulierende Eigenschaften. Ihr könnt dieses Öl pur anwenden, also direkt 2-4 Tropfen auf die Handfläche, diese verreiben und auf eurem Kopfkissen verteilen. Oder ihr könnt es auch auf eure Fußsohlen geben. Hier würde ich es allerdings mit einem guten fetten Pflanzenöl mischen, dann habt ihr nämlich auch gleich einen pflegenden Anteil mit dabei und die Haut trocknet  nicht aus.

Kamillenöl

Ein weiteres Blütenöl, nämlich das ätherische Öl der römischen Kamille ist auch sehr gut geeignet. Es wirkt auf köperlicher und seelischer Ebene krampflösend, es beruhigt uns, lösst Stress, stärkt uns, wirkt antidepressiv und ist ebenfalls schlaffördernd.
Aufgrund seiner tollen hautpflegenden Eigenschaften kann ich euch ein entspannendes Bad vor dem Schlafengehen damit empfehlen. 4 Tropfen in einen halben Becher Schlagobers oder 1 EL fettes Pflanzenöl mischen und ins Badewasser geben.

Mandarinenöl

Ein Vertreter aus dem Bereich Zitrusdüfte, nämlich das ätherische Mandarinenöl, hilft ebenfalls sehr gut bei Schlafstörungen. Besonders Kinder sprechen auf diesen Duft sehr gut an. Das Öl wirkt in niedriger Dosierung schlaffördernd, angstlösend und entkrampfend. Der fruchtig süße Duft wird bei depressiven Verstimmungen, Ängsten und mangelndem Selbstvertrauen eingesetzt. Gut zu wissen: wenn ihr dieses Öl höher dosiert wirkt es anregend. Auch in Verbindung mit warmem Wasser kann eine Überdosierung auch zu Hautreizungen oder allergischen Reaktionen führen.

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Natürliche Helfer bei Schlafstörungen

Zedernöl (Cedus atlantica)

Das ätherische Öl der Atlaszeder gehört zu den holzigen Düften. Das Öl stärkt und hilft uns bei (Trennungs)-Ängsten, seelischem Bauchweh, Trauer und depressivem Verstimmungen. Wenn ihr den Duft mögt, dann könnt ihr 1-3 Tropfen davon auf ein Taschentuch geben und daran riechen. Es beruhigt, gleicht aus und gibt Zuversicht.
Körperlich hat es ebenfalls ganz tolle Eigenschaften, denn es wirkt antiallergisch. Es hat eine zellstabilisierende Wirkung und reduziert daher die Histaminausschüttung. Außerdem könnt ihr es bei Bluthochdruck einsetzen oder bei Husten oder Bronchitis. Achtung: bitte nicht verwechseln mit dem Virginia-Zedernöl (Juniperus virginiana), dieses hat nämlich eine sehr anregende  Wirkung. 😉

Das A und O des guten Schlafes beginnt also schon VOR dem zu Bett gehen. Das Wichtigste allerdings ist, dass ihr den Duft mögt, den ihr zum Entspannen nehmt. Wenn ihr euch gerne durch diese oder andere Düfte schnuppern möchtet, dann meldet euch gerne bei mir. Ich komme gerne zu euch und ermögliche euch eine Expedition in die wunderbare Welt der Düfte! <3

Schlaft gut,

eure Mel

 

 

 

Quellennachweis:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig
„Hausapotheke Ätherische Öle“ von Maria M. Kettenring

 

Erkältet? Hier gibt es meine Tipps für euch!

Unlängst war ich beim Arzt zur Kontrolle nach meiner Operation und als ich das Wartezimmer sah, wollte ich am Liebsten wieder umdrehen: bummvoll und alle saßen da mit Schnupfennase oder Husten. Zuhause habe ich dann meinen Aromakoffer geöffnet und überlegt, welche Mischung da am Besten passen könnte. Ich schätze, dass einige von euch auch erkältet sind und ihr vielleicht ein paar Tipps brauchen könnt.

Duftkomposition Erkältung

Naheliegend ist natürlich die Duftkomposition Erkältung und ich finde sie duftet einfach goßartig. Ganz frisch und klar, also genau was ihr braucht, wenn ihr erkältet seid. Drin sind viele ätherische Öle, die euch dabei gut unterstützen.
Eucalyptus globulus wirkt sehr stark antibakteriell, schleimlösend, fiebersenkend und durchblutungsfördernd und erfrischt und  belebt euren Geist – also genau das Richtige bei einem dicken Erkältungskopf.
Ätherisches Lavendelöl ist ebenfalls drin und hat unzählige wunderbare Eigenschaften. In einem meiner ersten Beiträge habe ich euch das Öl näher beschrieben, hier könnt ihr es nachlesen. In dieser Duftkomposition erfüllt er unzählige Aufgaben, unter anderem wirkt er ebenfalls antibakeriell, antiviral und fiebersenkend, er stärkt euer Immunsystem und lindert Schmerzen.
Das ätherische Cajeputöl und das Lavendelöl sind die ultimative Kombi gegen Schmerzen aller Art. Hier hab ich auch schon mal darüber geschrieben. Es wirkt ebenfalls anitbakteriell, antiviral, schleimlösend, es fördert die Durchblutung der Atemwege und stärkt ebenfalls euer Immunsystem.

Erkältungsbad

Wenn ihr eine Badewanne zuhause habt, könnt ihr diese tolle Duftkomposition auch bei einem Vollbad genießen, denn die gibt es auch fixfertig als Badeöl. Ein paar Dinge solltet ihr dabei allerdings beachten um euren Kreislauf nicht zu sehr zu belasten:

  • Wassertemperatur sollte zwischen 35 und 39 Grad liegen, außer wenn ihr schwanger seid, dann bitte nicht mehr als 37 Grad
  • ihr solltet nicht länger als 15 Minuten in der Wanne bleiben
  • nach dem Bad heißt es „Ab ins Bett!“, denn Ruhe ist gerade wenn ihr erkältet seid sehr wichtig
  • ausreichend trinken, am Besten einen feinen Erkältungstee

Für Kinder unter 6 Jahren nehmt ihr besser das Hatschi Kinder Winterbad, denn da sind die Öle speziell auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt.

Inhalation

Mir persönlich leistet das Inhalieren immer sehr gute Dienste und es geht so einfach! Ihr braucht einen Topf mit sehr heißem Wasser, die Duftmischung Erkältung oder andere ätherische Öle, die ihr gerne bei Erkältungen nehmt, optional 1 EL Meersalz und ein Handtuch. Die Duftmischung komm einfach (mit dem Salz vermischt) in das heiße Wasser, ihr beugt euch über den Topf und das Handtuch hängt ihr euch auf den Kopf, damit die Dämpfe direkt in euer Gesicht gelangen und sich nicht sofort im Raum verflüchtigen. Nach ca. 20 Minuten ist wieder Nachruhen angesagt. Am Besten mit Thermophor auf die Couch oder ins Bett und wirklich eine Stunde Ruhe geben.

Inhalierstift Erkältung

Wenn ihr noch nicht ganz fit seid, aber schon auf den Beinen, dann empfehle ich euch den Inhalierstift mit der Erkältungsmischung. Ich finde ihn sehr praktisch, weil er gut in jede Handtasche passt und so immer mit dabei ist. Die Mischung befreit die Atemwege, spendet Energie und lässt euch wieder Durchatmen. Selbestverständlich könnt ihr den Stift auch vorbeugend verwenden, wenn alles rundherum schnupft und hustet oder wenn ihr schnell mal einen Konzentrationskick braucht.

Erkältung_Inhalierstift01

Inhalierstift Erkältung mit Mini-Pipette zum Beduften

Selbstverständlich könnt ihr die Duftmischung auch in euren Diffuser oder eure Duftlampe geben, denn diese klärt ganz toll die Raumluft, eliminiert die Keime und lässt euch wieder durchatmen.

Was sind eure Tipps bei Erkältungen? Nehmt ihr auch äthersiche Öle? Oder mögt ihr lieber Balsame? Oder greift ihr liefer zu anderen Hausmittel? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Bleibt gesund!

Alles Liebe,

eure Mel

P.S.: Wie euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich die Stichwörter mit den Produktlinks versehen, so kommt ihr bequem und direkt in den Online Shop und könnt direkt weiter stöbern. 😉

Feiner Gugelhupf mit Vanille und Limette

Wie ihr vielleicht auf meiner facebook-Seite mitbekommen habt, hab ich am Sonntag gebacken, da wir Besuch bekommen haben. Eine liebe Freundin, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, hat uns besucht. Natürlich darf da ein Kuchen am Sonntag Nachmittag nicht fehlen. 😉

Und weil er so lecker war, verrate ich euch heute das Rezept. Selbstverständlich mischen auch da meine Öle mit. Hier mal die Zutatenliste:

150 g Staubzucker & ein wenig zum Bestreuen
250 g Mehl
125 ml Sonnenblumenöl
125 ml Wasser
eine halbe Packung Backpulver
4 Eier
eine Prise Salz
Saft von 2 Limetten oder 10 Tropfen Limette destilliert
15 Tropfen Vanille Extrakt
Butter und Semmelbrösel für die Form

Snapseed

Zubereitung:
1) Den Backofen vorheizen auf 180°C.
2) Die Eier trennen und das Einklar mit einer Prise Salz zu einem steifen Schnee schlagen
3) Die Eidotter schaumig schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen und mindestens 5 Minuten  mit dem Mixer rühren, bis die Masse hellgelb bis weiß wird
4) Den Vanillextrakt und den Limettensaft dazu geben
5) Das Wasser und das Öl hinzu fügen und nochmals gut rühren
6) Das Mehl mit dem Backpulver gut vermischen, sieben und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Dottermasse heben
7) Dann in die gebutterte und mit Semmelbrösel bestreute Form füllen und bei 180 °C Umluft ca. 40-50 Minuten backen – Stäbchenprobe!
8) Den ausgekühlten Gugelhupf mit Staubzucker bestreuen & schmecken lassen 😉

Mein Tipp: lasst den Gugelhupf in der Form auskühlen und stürzt ihn erst dann, so geht er leichter aus der Form heraus.

Das Rezept ist ein sehr einfacher Ölgugelhupf, den ich einfach nach Lust und Laune mit dem ätherischen Öl der Limette (dieses Mal mit dem frischen Saft) und dem Vanille-Extrakt verfeinert habe. Der feine Vanille- und Limettengeschmack kommt erst zur Geltung, wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist. Ich mag die Ausgewogenheit von Süße und fruchtiger Säure besonders gerne. Selbstverständlich könnt ihr auch einen Marmorgugelhupf mit diesem Rezept machen, einfahch die Hälfte des Teiges mit etwas Kakaopulver mischen. Hier könntet ihr zum Beispiel den dunklen Teig mit der Duftkomposition Chai oder dem feinen Kakaoextrakt verfeinern. Oder ihr tauscht einen Teil des Mehls mit geriebenen Mandeln, auch sehr lecker.

Snapseed (1)

Der Gugelhupf ist sehr gut angekommen, war ratz-fatz weg! 😀

Ihr seht also, in der Aromaküche sind eurer Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt! <3

Habt ihr schon  Erfahrungen mit der Aromaküche sammeln können? Was habt ihr denn Leckeres gezaubert? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. 🙂

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Vanille-Extrakt 10:90: https://www.feeling.at/shop/vanilleoel-extrakt-vanilla-planifolia.html?acc=204
Limette destilliert bio: https://www.feeling.at/shop/limettenoel-destilliert-bio-citrus-aurantifolia.html?acc=204
Chai Duftkomposition: https://www.feeling.at/shop/chai-duftkomposition.html?acc=204
Kakao-Extrakt bio: https://www.feeling.at/shop/kakao-extrakt-bio-in-alkohol-70-30-theobroma-cacao.html?acc=204

DIY – Geschenktipp: duftende Schokolade

Heute bin ich besonders stolz, euch ein Rezept von meiner lieben Kollegin Julia Wagner Schörghuber vorstellen zu dürfen. Sie arbeitet ebenfalls für die Firma feeling und ist, genau wie ich, aus vollstem Herzen bei der Arbeit mit den Aromaölen dabei. Außerdem ist sie im wunderschönen Mostviertel zuhause, zu dem ich ja ebenfalls einen persönlichen Bezug habe. Sie hat immer ganz leckere Rezepte, schaut mal rein bei ihr in ihrem großartigen AromaAtelier: https://www.aromaatelier.at/

Nachdem es ja nicht mehr sehr lange bis Weihnachten dauert, habe ich mir gedacht, ihr könnt den einen oder anderen Geschenktipp noch gut gebrauchen. 😉
Der heutige Tipp ist etwas für alle Naschkatzen und Schokotiger und als ich das Rezept gesehen habe, war ich sofort begeistert, weil es so schön aussieht und sehr fein duftet, denn da sind auch ätherische Öle drin. Los geht’s!

Zutaten:
200 g Zartbitter Schokolade
300 g Alpenmilch Schokolade
200 g weiße Schokolade
1 TL Zimt

Ätherische Öle:
Orange süß bio
Tonka
Vanille Extrakt
Gebäck & Glühwein Duftmischung
Prinzipiell könnt ihr aber auch andere ätherische Öle verwenden, zum Beispiel Mandarine, Pfefferminze, Zimtrinde, Chai Duftmischung oder Kaffeeöl, je nach euren Vorlieben.

Die Schokolade getrennt im Wasserbad erweichen und danach die ätherischen Öle dazugeben und gut verrühren:
Die weiße Schokolade wird aromatisiert mit: 8 Tropfen Orange süß bio und 1 Teelöffel Zimt
Alpenmilch: 8 Tropfen Orange süß bio, 4 Tropfen Tonka
Zartbitter: 2 Tropfen Vanille Extrakt, 2 Tropfen Orange süß bio, 2 Tropfen Gebäck und Glühwein Duftmischung
Die flüssigen Schokoladen werden dann auf ein Backblech geleert, am Besten legt ihr das mit Backpapier oder einer Backmatte aus, damit sich hinterher alles schön löst. Ihr könnt mit einem Löffel noch ein schönes Muster machen wenn die verschieden färbigen Schokoladen ineinander fließen. Nach Belieben mit Nüssen, Mandeln oder Kokossplittern belegen und kühl stellen. Wenn die Schokolade hart ist, könnt ihr sie brechen und schon habt ihr ein sehr fein duftendes und selbst gemachtes Geschenk für eine Naschkatze oder einen Schokotiger. Oder ein Highlight bei eurer Adventjause. <3

Wenn ihr das Rezept nachmachen wollt aber noch ätherische Öle, Extrakte oder Duftmischungen braucht, könnt ihr mir noch bis 19.12.2017 bescheid geben, dann sollte die Lieferung noch vor Weihnachten ankommen. Eine Sammelbestellung wird es auch noch geben, die geht am Sonntag 17.12.2017 um 20:00 raus. Da könnt ihr euch gerne mit dran hängen, wenn ihr unter der freiHaus-Grenze seid und eure Öle dann bei mir abholen.

Ein großes Dankeschön, liebe Julia, dass ich Dein Rezept vorstellen durfte! <3

Nächste Woche darf ich wieder bei der BloggerParade mit machen, deshalb erscheint mein Beitrag schon am Mittwoch dem 20.12.2017. Diesmal wird es um ein altes Brauchtum gehen, das ich selbst gerne um den Jahreswechsel zelebriere. Lasst euch überraschen! 😉

Alles Liebe,

eure Mel

Wie gewohnt bekommt ihr hier noch die Produktlinks:
Ätherisches Öl Orange süß bio: https://www.feeling.at/shop/orangenoel-suess-bio-citrus-sinensis.html?acc=204
Ätherisches Tonkaöl: https://www.feeling.at/shop/tonkaoel-absolue-dipteryx-odorata.html?acc=204
Vanille Extrakt: https://www.feeling.at/shop/vanilleoel-extrakt-vanilla-planifolia.html?acc=204
Gebäck & Glühwein Duftmischung: https://www.feeling.at/shop/gebaeck-gluehwein-bio-duftmischung.html?acc=204
Ätherisches Öl Mandarine: https://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-bio-citrus-reticulata.html?acc=204
Ätherisches Pfefferminzöl: https://www.feeling.at/shop/pfefferminzoel-bio-mentha-x-piperita.html?acc=204
Ätherisches Zimtrindenöl: https://www.feeling.at/shop/zimtrindenoel-cinnamomum-zeylanicum.html?acc=204
Chai Duftmischung: https://www.feeling.at/shop/chai-duftkomposition.html?acc=204
Kaffeeöl CO2 Extrakt: https://www.feeling.at/shop/kaffeeoel-co2-extrakt-coffea-arabica.html?acc=204

DIY – Geschenktipp: duftendes Rosenbadesalz

In den letzten Jahren versuche ich sinnvoll zu schenken. Das bedeutet, wenn ich nicht audrücklich weiß, was der/die Beschenkte sich wünscht, dann gibt es von mir meist selbst gemachte duftende Geschenke, die jeder irgendwann wahrscheinlich verwendet. Eines dieser Geschenke stelle ich euch heute hier vor. Es dauert nicht lange es herzustellen und einige der Zutaten werdet ihr wahrschein zuhause haben.

Ich zeige euch, wie ihr selbst ein duftendes Rosenbadesalz herstellen könnt:

3 EL getrocknete Rosenblüten (bekommt ihr zB als Tee in der Apotheke oder auch im gut sortierten Bioladen)
2 EL Mandelöl
1 Tasse grobes Meersalz (oder auch weniger, je nach dem, wie groß euer Glas ist)
1 hübsches Glas mit Deckel
10 Tropfen ätherisches Rosenöl
eine Schüssel und einen Löffel zum Vermischen
einen Trichter zum Abfüllen

MO_Rosenbadesalz_Zutaten01

Ein hübsches Glas zum Verschenken bekommt man zum Beispiel am Flohmarkt oder ihr nehmt einfach ein Weck-Glas, denn das sieht mit weihnachtlicher Deko auch sehr hübsch aus und hat für die Beschenkte(n) gleich einen Mehrwert.
Als ätherisches Rosenöl habe ich mich für bulgarische Rosa damascena 50:50 in Jojobaöl entschieden, da das Jojobaöl gleich auch ein wenig konserviert. Jetzt kann es auch schon los gehen!

Erst gebt ihr das äterische Öl in das Mandeöl und schwenkt es etwas, damit es sich gut verteilt. Dann vermischt ihr das beduftete Mandelöl mit dem Meersalz. Zum Schluss gebt ihr die Rosenblüten dazu, diese hebt ihr vorsichtig mit dem Löffel unter, bis ihr die wunderschönen Blüten gleichmäßig im Salz verteilt habt. Dann geht es auch schon ans Abfüllen. Ich habe hier einen Marmeladentrichter verwendet, da dieser einen breiteren Stutzen hat und es so bequemer ist, alles in das Glas umzufüllen.

Wenn ihr das fertige Rosenbadesalz umfüllt, dann schüttelt zwischendurch das Glas etwas, dann fällt es später nicht zusammen. Und schon seid ihr fertig! Sieht doch toll aus, oder? Und wie das riecht <3 einfach herrlich!

Rosenbadesalz01

Wenn die Beschenkte vielleicht keine Badewanne daheim hat, kann sie es auch für ein Fußbad verwenden. Ihre Füße werden es ihr danken und das feine Rosenöl tut ebenfalls seine entspannende Wirkung . 😉

Viel Spaß beim Nachmachen!
Übrigens gibt es hier jeden Tag bis am 24.12. einen frischen Beitrag im weihnachtlichen Adventkalender von meinen Blogger-Kolleginnen – es lohnt sich rein zu schauen, denn es gibt ganz tolle Sachen zum Lesen, Backen, Basteln, etc…

Alle Beiträge:

01.12. Birgit ** 02.12. Christina ** 03.12. Marco ** 04.12. Tina J.
05.12. Marion ** 06.12. Perdita ** 07.12. Melanie ** 08.12. Tina B.
09.12. Annette ** 10.12. Claudia ** 11.12. Elisa ** 12.12. Perdita
13.12. Jacky ** 14.12. Sonja ** 15.12. Annette ** 16.12. Tina B.
17.12. Birgit ** 18.12. Mike ** 19.12. Sybille ** 20.12. Claudia
21.12. Sonja ** 22.12. Tina J. ** 23.12. Annette ** 24.12. BloggerParade

 

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen wie gewöhnt noch die Produktlinks für euch:
Meersalz grob: https://www.feeling.at/shop/meersalz-grob.html?acc=204
Mandelöl: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose marokkanisch, Rosa Damascena: https://www.feeling.at/shop/rose-marokkanisch-rosa-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose persisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-persisch-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose bugarisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-bulgarisch-bio-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose türkisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-tuerkisch-rosa-x-damascena.html?acc=204

Feine Düfte in der Adventzeit

Und schwupp, schon ist wieder Dezember und bald ist das Jahr zu Ende. Die Adventmärkte haben schon seit ein paar Tagen geöffnet und das große Fest naht mit riesigen Schritten. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, habe ich damals vom all dem Stress der davor herrscht, nichts mitbekommen… zum Glück! 😉 Für mich hat die Adventzeit auch heute noch immer etwas feierliches und geheimnisvolles.  Rotes knisterndes Papier, der Duft von Mandarinen, Nüssen, Zimt, Nelken und Nadelbäumen… also ich finde das herrlich! Wie geht es euch denn damit? Freut ihr euch auch auf Weihnachten oder seid ihr eher ein Grinch? Ein Weihnachtsmuffel?

Heute stelle ich euch meine Lieblingsdüfte vor, die mich während der Adventzeit begleiten. Den ersten hab ich euch schon näher beschrieben, das war das Fichtennadelöl, das könnt ihr hier nachlesen. Es duftet ja so herrlich nach Wald und den holen sich ja sehr viele von euch jährlich als Christbaum ins Wohnzimmer.

Was für mich auf keinen Fall fehlen darf ist das Mandarinenöl, ein weicher, sanfter und süßer Duft. Er schenkt uns Geborgenheit, vermittelt Sicherheit, wirkt aufheiternd und in geringer Dosierung schlaffördernd und angstlösend.

Mandarine01

Die Duftkomposition „Weihnacht“ ist auch ganz wunderbar, duftet nach Orange, Mandarine, Zimt, Nelke und Edeltanne. Mit dieser feinen Mischung könnt ihr euch wohlige Wärme ins Wonzimmer holen, wenn es draußen stürmt und schneit. Das Orangenöl verbreitet eine angenehme, erhellende Atomsphäre und gleicht aus und erfrischt zugleich. Auch das Nelkenöl wirkt stimmungsaufhellend, aber auch stark antibakteriell und wärmend. Und das ätherische Öl der Edeltanne reinigt unsere Raumluft und weckt Kindheitserinnerungen an den Christbaum am heiligen Abend. <3

Weihnacht02

Auch eine sehr tolle Duftkomposition ist „Chai“,  hier werden alle feinen Gewürze, die in den typischen  Chai sonst auch kommen, nämlich Kardamom, Nelke, Zimt und Ingwer miteinander vereint. Diese wärmen und regen uns an, besonders jetzt in der kalten Jahreszeit.

Eine feine Rezeptidee dazu:
500  ml Schwarztee eurer Wahl
2-3 Pfefferkörner mitkochen
mit 500 ml Milch verfeinern (oder auch weniger, je nach Geschmack)
1 Teelöffel Honig zum Süßen
und in den Honig rührt ihr vorab 3-5 Tropfen die Chai Duftkomposition
dann in den Tee einrühren und schon habt ihr ein super wärmendes und wohlschmeckendes Getränk! 😛
Selbstverständlich könnt ihr damit auch eure Desserts, Kekse und Mehlspeisen verfeinern, einfach immer mit dem Fettanteil gut mischen, denn der wirkt als Emulgator und ihr könnt euch sicher sein, dass die Mischung auch gleichmäßig verteilt ist. Für gebackene Köstlichkeiten je nach Menge einfach mehr Tropfen Chai Duftkomposition dazu geben.

Chai01

Die Duftmischung Schutzengel hilft uns in stressigen und fordernden Zeiten, die ja eider auch während des Advents ab und an mal auftreten. Sie hilft uns Ruhe und Gelassenheit  zu bewahren und hebt ebenfalls unsere Stimmung, denn darin befinden sich Bergamotte, Melisse und Zeder. Eine sehr feine Sache, hat bei mir persönlich sogar die Sandmännchen Duftkomposition abgelöst, weil sie mich so sehr anspricht. <3 Und mal ehrlich, jeder von uns kann doch einen Schutzengel gut brauchen. 😉

Schutzengel01

Und jetzt muss ich euch  noch eine ganz tolle Neuigkeit verraten: ich hab bei einer Bloggerparade mitgemacht und daher findet ihr hier jeden Tag bis Weihnachten eine neue Verlinkung zu einem weiteren weihnachtlichen Beitrag! Den Anfang macht meine liebe Kollegin und Freundin bibi.bunt – schaut rein, sie hat ganz tolle Sachen gezaubert!
Achtung: die Links funktionieren erst an dem Tag, an dem der Beitrag erscheint. Heute könnt ihr also nur den von bibi.bunt lesen, morgen dann zusätzlich den vom 2.12., usw…

Alle Beiträge:

01.12. Birgit ** 02.12. Christina ** 03.12. Marco ** 04.12. Tina J.
05.12. Marion ** 06.12. Perdita ** 07.12. Melanie ** 08.12. Tina B.
09.12. Annette ** 10.12. Claudia ** 11.12. Elisa ** 12.12. Perdita
13.12. Jacky ** 14.12. Sonja ** 15.12. Annette ** 16.12. Tina B.
17.12. Birgit ** 18.12. Mike ** 19.12. Sybille ** 20.12. Claudia
21.12. Sonja ** 22.12. Tina J. ** 23.12. Annette ** 24.12. BloggerParade

Ich hoffe, ich konnte euch ein klein wenig in Weihnachtsstimmung versetzen.

Stay tuned, es kommen noch viele weitere tolle Beiträge!

Alles Liebe,

eure Mel

Nun folgen noch die Produktlinks für euch:
Hier findet ihr das Mandarinenöl: https://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-citrus-reticulata.html?acc=204
Hier geht es zu den Mischungen Weihnacht: https://www.feeling.at/shop/weihnacht-duftmischung.html?acc=204
Chai: https://www.feeling.at/shop/chai-duftkomposition.html?acc=204
Schutzengel: https://www.feeling.at/shop/schutzengel-duftmischung.html?acc=204

Den Winterfolder zum Geschenke stöbern findet ihr hier: https://www.feeling.at/feeling-Winterfolder-2018.pdf?acc=204

 

 

Quellenangabe:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag

 

Bergamotte, der Lichtbringer

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich mag das kalte Nebelwetter, das gerade über Wien hängt, überhaupt nicht. Dabei stört mich die Kälte selbst nicht so sehr, sondern eher das fehlende Sonnenlicht. Als Kind des Sommers bin ich ja eigentich eine Sonnenanbeterin <3 Ich finde, bei Sonnenschein sieht einfach alles viel freundlicher aus und ich bin dann auch viel besser gelaunt. Glücklicherweise gibt es ein paar ätherische Öle und Duftkompositionen, die mich wieder fröhlich stimmen und mit denen ich die Sonne in mein Wohnzimmer holen kann. Wie das geht, möchte ich euch heute verraten. 😉

Das ätherische Bergamotteöl (Citrus bergamia) gilt als wahrer Lichtbringer in der Aromatherapie. Die Bergamotte ist eine Zitruspflanze, eine Kreuzung aus Bitterorange und Zitrone. Der ziemlich anspruchsvolle Baum wird hauptsächlich in Italien in der Region Kalbrien, also im Süden <3 angebaut. Das ätherische Öl wird mittels Pressung der Schalen der unreifen Früchte gewonnen.  Die unreifen Früchte werden von November bis Februar geerntet und um 1 kg ätherisches Bergamotteöl zu bekommen, benötigt man 200 kg Fruchtschalen. Der Duft ist klar, fruchtig und frisch mit einer leichten süßen Note. Auch in der Parfumherstellung ist es wegen seines spritzig frischen Duftes sehr beliebt und ist daher in vielen Duftkompositionen enthalten.

Bergamotte01

Ihr könnt dieses Öl wie immer in den Diffuser oder auf einen Dufstein geben, es wird herrlich frisch duften. Bergamotteöl wirkt angstlösend und stimmungsaufhellend, deshalb ist es so toll für depressive Verstimmungen und bei Winterdepression einsetzbar. Es muntert euch einerseits auf, andererseits entspannt es aber auch ganz wunderbar.

Ihr könnt euch damit ein Massageöl für die dunkle Jahreszeit machen:
4-5 EL fettes Pflanzenöl (zum Beispiel Mandelöl)
1-2 Tropfen ätherisches Bergamotteöl
Praktischerweise strafft das Öl eure Haut, also ist es gut gegen Cellullite einsetzbar und es wirkt hautregenerierend. Auch bei Menstruationsbeschwerden oder nervös bedingten Muskelverspannungen könnt ihr das Massageöl anwenden, es sollte euch auf sehr  angenehme Weise Linderung verschaffen. Bei Kindern ab einem Jahr könnt ihr es bei Schlafstörungen und Stress anwenden, also eine Fuss- oder Bauchmassage damit machen, oder das ätherische Öl einfach in den Diffuser geben.

Weiters unterstützt uns das Bergamotteöl bei Hals- und Kopfschmerzen und schützt uns vor Insekten und Infektionskrankheiten.
Bei Infektionen im Mund- und Rachenraum könnt ihr euch folgende Gurgellösung herstellen:
2 Tropfen Bergamotteöl
1 Tropfen Cajeput (Melaleuca cajeputi)
1 TL Salzlösung (=Sole)
Für die Salzlösung nehmt ihr einen kleinen Topf mit Deckel her und kocht 15 Minuten lang 230 ml Wasser mit 1 TL naturreinem Meersalz (ohne Zusatzstoffe wie Rieselhilfen, Aromen, Konservierungsstoffe, etc…) ab. Den Rest könnt ihr 24 Stunden in einem sterilen Glasbehälter aufheben. Dann könnt ihr mit einen Teelöffel Sole die ätherischen Öle mischen und gurgeln. Das solltet ihr alle 2 Stunden wiederholen, denn die Öle werden in dieser Zeit von Körper abgebaut.

Bei Blasenentzündungen könnt ihr ein Sitzbad damit machen:
4 Tropfen Bergamotteöl in
1 EL Kaffeesahne oder Schlagobers emulgieren
und in eine Waschschüssel mit warmem Wasser geben, maximal 10 Minuten darin sitzen.

Aber auch hier muss ich wieder eine Warnung aussprechen: ätherisches Bergamotteöl erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut, daher sollte nach der äußerlichen Anwendung ein paar Stunden die direkte Sonne gemieden werden, denn es kann zu Verbrennungen und/oder Pigmentflecken kommen. Die Anwendung von ätherischen Ölen ersetzt auch keinesfalls einen Arztbesuch!

Eine ganz besondere Anwendung für mich ist das aromatisieren von Teeblättern. Wie einige von euch wissen habe ich in meinem Garten griechischen Bergtee angebaut und habe im Spätsommer zum ersten Mal richtig fein geerntet. Deshalb werde ich auch heuer zu Weihnachten ein paar Gläser aromatisierten Bergtee verschenken können. Es ist ganz einfach: ihr füllt die Teeblätter die ihr aromatisieren möchtet in ein Schraubglas, das kann auch ein altes Gurkenglas oder ein Rexglas sein. Plastik bitte nicht verwenden, denn es können sich durch das ätherische Öl ungesunde Stoffe aus dem Plastik lösen und die wollen wir ja nicht im Tee haben. Dann 2-3 Tropfen vom ätherischen Bergamotteöl auf die Teeblätter träufeln, verschliessen und ein wenig schütteln. Bitte achtet darauf, dass ihr hier Öle in Bioqualität verwendet! Das muss jetzt zirka eine Woche gut durchziehen, danach habt ihr ganz feinen aromatisierten Tee, zum selbst Trinken oder zum Verschenken. <3

Bergamotte_Bergtee01

In der Aromaküche könnt ihr das Bergamotteöl ebenfalls zum Aromatisieren einsetzen, nämlich  zum Verfeinern von Limonaden, Obstsäften, Obstsalat, sogar Kompott oder Topfencreme bekommt mit dem Öl einen individuellen superfeinen Geschmack.

Zu guter Letzt gibt es  bei feeling auch eine Duftkomposition namens „Sonnenschein“, auch da darf die Bergamotte natürlich nicht fehlen. Es finden sich darin neben anderen Zitrusdüften aber auch einige Blütendüfte wie Rose oder Ylang Ylang, also eine Komposition für jene, die es gerne etwas blumiger mögen.

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Wie holt ihr euch euren persönlichen Sonnenschein ins Wohnzimmer in der dunklen Jahreszeit? Welche Düfte verwendet ihr und wie wendet ihr sie an? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt und mir einen Kommentar hinterlasst!

Bleibt gesund & fröhlich,

eure Mel

 

Hier kommen noch eure Produktlinks:
Ähterisches Bergamotteöl bio findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/bergamotteoel-bio-citrus-bergamia.html?acc=204
Die Duftkomposition „Sonnenschein“ findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/sonnenschein-duftmischung.html?acc=204
Zu einem feinen hautpflegenden Basisöl, dem Mandelöl gelangt ihr hier: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Naturreines feines Meersalz findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/meersalz-natur-fein.html?acc=204

 

Quellenangabe:
„Handbuch Aromatherapie“ von Edelraud Lubinic, Haug Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

Niaouli – oder: was bei mir in den letzten Tagen im Diffuser war

Na bei uns war was los in den letzten Tagen… ich kann euch sagen, ein kranker Zwergi stellt so ziemlich alles auf den Kopf. Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Beitrag für heute geplant. Aber wir haben ja gleich den Doppeljackpot bei Kinderkrankheiten gemacht und mein Bub hatte Hand-Mund-Fuß Krankheit UND Scharlach. Wie wunderbar… :-/

Aber gut, all das Jammern hat nix genutzt, wir waren natürlich beim Kinderarzt und der bestätigte meinen Verdacht – den hatte ich, weil der Sohn meiner besten Freundin die gleichen Symptome einen Tag zuvor zeigte und sie mir schon berichtet hatte. Nachdem ich ja gerne in meinen Duftkoffer greife um meine Familie und mich zu unterstüzten, wurde sofort unser Diffuser angworfen. Da kam Niaouli (Melaleuca viridiflora) und Zitronenöl hinein. In erster Linie wollte ich meinem Sohn eine angenehme und frische Atmosphäre schaffen, war er doch sehr erschöpft und müde vom Fieber. Diese Kombi mag ich sehr, denn sie reinigt die Raumluft, wirkt antiviral und antibakteriell und richtet wieder auf.

Über Niaouliöl erzähle ich euch heute etwas mehr, denn ich finde es ist ein sehr vielseitiges Öl, das nicht nur interessant duftet, sondern auch für Atemwege, Haut und Schleimhaut gut einsetzbar ist. Aber von Anfang an!
Niaoulibäume wachsen in Neukaledonien (Inselgruppe vor Nordaustralien), im feuchtheißen Klima. Bemerkenswert ist, dass es dort keine Malaria gibt, da die Inhaltsstoffe des Niaouliöls, welches von den Blättern abgegeben wird, insektenabweisend wirken. Das Myrtengewächs wird mittlerweile auch in Madagaskar sehr erfolgreich angebaut und zwar mit Bio-Gütesiegel, das für nachhaltige und umweltschonende Gewinnung und Verarbeitung steht.

Wie oben schon erwähnt, hat es eine stark antibakterielle und antivirale Wirkung, es wird bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt und es hilft unserem Immunsystem wieder auf die Beine. Auch in der Hautpflege könnt ihr es gut einsetzen, beispielsweise bei schwachem Bindegewebe, Kampfadern und Venenentzündungen, es wirkt schmerzstillend, zellregenerierend und bindegewebsstabilisierend. Es ist ein sehr hautfreundliches Öl, das unsere Haut vor Strahlenschäden schützen kann bzw. in der Nachsorge bei Strahlentherapie in Kombination mit Sanddornfruchtfleischöl zum Einsatz kommt. Niaouliöl kann bei Entzündungen im Mundraum oder am Nagelbett eingesetzt werden, hier wirkt es wie eine Zugsalbe.
Schon für kleine Schnupfennasen ab einem Jahr könnt ihr eine Trockeninhalation machen. Da gebt ihr 1-2 Tropfen Niaouliöl auf ein Taschentuch und lasst sie dran schnuppern. Das hilft beim Durchatmen und löst den Schleim in den Atemwegen. Natürlich wirkt das auch bei uns Erwachsenen!

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Am Wochenende war ich dann dran, plötzlich versagte meine Stimme und ich hatte Halsschmerzen. Auch da kam Niaouli zum Einsatz! Ich hab ja noch jede Menge Johanniskrautöl, das ich selbst angesetzt habe. Das hab ich dann mit Niaouli und Neroli gemischt, in ein Roll-on gefüllt und auf Hals und Brust aufgetragen. Neroli wirkt hervorragend bei Kehlkopfentzündungen und so praktisch im Roll-on ist es ja immer mit dabei. Ihr wisst ja, als Mama kann man nicht einfach in Krankenstand gehen. 😉

Das Rezept:
1 Stück 10 ml Roll-on aus Glas
10 ml Johanniskrautöl (im Sommer bitte ein anderes fettes Pflanzenöl nehmen)
3 Tropfen Niaouli
3 Tropfen Neroli
Erst das Öl in den Roll-on füllen, danach die ätherischen Öle, Kappe drauf, einmal schwenken, schon konnte ich es anwenden!

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Auch zum Gurgeln könnt ihr es verwenden, bei Entzündungen im Mund und Rachen hilft es ebenfalls ganz toll. Einfach 1 EL Rosenhydrolat (unkonserviert!) + 1-2 Tropfen Niaouliöl in ein Glas Wasser geben und schon könnt ihr loslegen!

Damit wir alle gut schlafen konnten, lief dann über Nacht Lavendelöl im Diffuser. Wichtig war mir, quasi eine Rundumbetreuung durch die ätherischen Öle, damit sich die Keime nicht unkontrolliert vermehren können. Was das Lavendelöl alles kann, das könnt ihr hier nachlesen – einer meiner Favoriten, den ich natürlich ganz als erstes verbloggt hab. <3

Kennt ihr Niaouliöl schon? Wofür habt ihr es denn schon verwendet? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet.

Ich hoffe, ihr bleibt gesund und ich wünsch euch noch einen schönen Feiertag!

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Niaouliöl bio: https://www.feeling.at/shop/niaoulioel-bio-melaleuca-viridiflora.html?acc=204
Zitronenöl bio: https://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204
Sanddornfruchtfleischöl: https://www.feeling.at/shop/sanddornfruchtfleischoel-bio-hippophae-rhamnoides.html?acc=204
Roll-on: https://www.feeling.at/shop/weissglas-roll-on-flasche.html?acc=204
Neroliöl: https://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Johanniskrautöl: https://www.feeling.at/shop/johanniskrautoel-bio-hypericum-perforatum.html?acc=204
Rosenhydrolat: https://www.feeling.at/shop/rosenhydrolat-bio.html?acc=204
Lavendel bio: https://www.feeling.at/shop/lavendeloel-bio-lavandula-angustifolia.html?acc=204

 

Quellenangaben:
„Praxis Aomatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

Ätherische Öle und unser Körper, Teil 1

Nachdem bei meinen Aromarunden schon öfter die Frage kam, warum der/die eine süße, blumige Düfte mag und der/die andere gerne frische Zitrusnoten bevorzugt, dachte ich mir, es ist mal ganz interessant ein paar Fakten zum Thema ätherische Öle bzw. Düfte und menschlicher Körper hier zusammen zu tragen.

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Ich schreibe euch ja immer wieder Duftmischungen auf oder schlage euch Rezepte für Bade- oder Massageöle vor. Ihr habt sicher bemerkt, dass es ab und an eine Mischung ist, die euch total anspricht – sogar schon beim Lesen – und dann gibt es wiederum Rezepte, die euch nicht so zur Nase stehen. Das liegt daran, dass Duft etwas sehr persönliches ist. Jede(r) hat andere Assoziationen mit bestimmten Düften, ja sogar Duftnuancen. Wer kennt das nicht, es riecht nach einem bestimmten Duft und plötzlich beginnt auch schon das Kopfkino. „Es riecht wie in Omas Kleiderschrank!“ oder „Der Duft erinnert mich an Weihnachten!“ usw… Jeder verbindet mit einem Duft etwas anderes, je nach unseren Erfahrungen, Erinnerungen und je nachdem wie unser Gehirn den Geruch abgespeichert hat.

Bei meiner letzten Aromarunde waren 2 Cousinen mit dabei, die ein komplett konträres Duftempfinden hatten. Die eine liebte die süßen, warmen und blumigen Düfte, wie zum Beispiel die Duftmischung feeling exotic. Die andere widerum mochte es gern frisch wie Eukalyptus staigeriana und fruchtig wie Zitrone. Es war herrich zu sehen, wie die verschiedenen Duftstreifen reihum gingen und man sofort wusste, wenn es der einen gefällt, wird es die andere schnell weiter reichen. 😀

Tatsache ist, dass wir tagtäglich mit einer Fülle von Gerüchen zu tun haben. Viele davon nehmen wir gar nicht bewusst wahr, unser Unterbewusstsein jedoch überprüft und verabeitet noch viel mehr Düfte. Es kann passieren, wenn wir einem Menschen begegnen, der ein, für unser Auge, angenehmes Erscheinungsbild hat, jedoch unsere Nase Alarm schlägt, weil an seinem Körpergeruch etwas für uns nicht passt. Dann können wir ihn sozusagen „nicht riechen“. Unsere Nase und unser Unterbewusstsein lassen sich auch nicht von Parfums täuschen.

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Unser Geruchssinn, der älteste unserer Sinne, ist direkt mit dem limbischen System verbunden. Das ist jener Teil des Gehirns, wo unsere Gefühle entstehen. Werden Erlebnisse und Gefühle mit einem Geruch gemeinsam abgespeichert, prägen sie sich tiefer ein. Das können wir wunderbar bei Schulkindern, aber auch bei uns Erwachsenen nützen, wenn wir etwas lernen oder uns konzentrieren müssen. Hier können uns die ätherischen Öle sehr gut unterstützen, zum Beispiel Thymian Ct. linalool, Zitronenöl oder Rosmarin Ct. verbenon, der Kinderrosmarin.

Das limbische System arbeitet mit unserer „Schaltzentrale“, mit dem Hypothalamus, zusammen. Hier werden viele vegetative Vorgänge gesteuert, wie Atmung, Schlaf, Kreislauf und Ausscheidung. Genau diese Abläufe können wir nun mit den ätherischen Ölen positiv beeinflussen. Je nach dem, welchen Duft wir wählen, werden bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet, die zum Beispiel unser Schmerzempfinden, aber auch unsere Gefühle beeinflussen. Im Winter, in der dunklen Jahreszeit, wenn viele den Winterblues haben, können wir beispielsweise mit Zitrusdüften unsere Stimmung heben und es werden wieder mehr Glückshormone ausgeschüttet. Das trägt dann nachweislich dazu bei, dass wir uns wohler fühlen. Und wenn es uns gut geht, dann sind wir auch weniger krankheitsanfällig.

Ich hoffe ich hab euch nicht mit Fakten gelangweilt! 😉
Wenn ihr euch auch gern mal durch das Sortiment schnuppern wollt, dann kann ich gerne auf eine Aromarunde bei euch vorbei kommen. Da könnt ihr alles ausprobieren, was euch anlacht! Schreibt mir einfach eine E-Mail unter melsduftblog@gmail.com und wir planen gemeinsam euren persönlichen duften Nachmittag/Abend!

Auch heute hab ich ein paar Produktlinks für euch, ein paar Mischungen und Einzelöle, die ich selbst gern verwende:
Limette destilliert: http://www.feeling.at/shop/limettenoel-destilliert-citrus-aurantifolia.html?acc=204
Biene Maja Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-duftmischung.html?acc=204
Vanille Extrakt 10:90: http://www.feeling.at/shop/vanilleoel-extrakt-vanilla-planifolia.html?acc=204
feeling exotic Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/satsang-duftmischung.html?acc=204
Eukalyptus staigeriana: http://www.feeling.at/shop/eukalyptusoel-staigeriana-bio-eucalyptus-staigeriana.html?acc=204
Thymian Ct. linalool: http://www.feeling.at/shop/thymianoel-ct-linalool-thymus-vulgaris.html?acc=204
Tief atmen Duftmischung: http://www.feeling.at/shop/tief-atmen-duftmischung.html?acc=204
Fichtennadel: http://www.feeling.at/shop/fichtennadelnoel-picea-abies.html?acc=204

 

 

Quellenangabe: „Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

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