Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Schlagwort: Lavendel

Schläfst du eigentlich gut?

Habt ihr auch manches Mal das Gefühl, dass die Nächte viel zu kurz sind? Oder, dass ihr nicht ordentlich ausgeschlafen seid, obwohl ihr rechtzeitig ins Bett gegangen seid? Liegt ihr dann trotzdem noch eine zeitlang wach und wartet auf den Schlaf? Oder könnt ihr gut einfschlafen, wacht dann aber nach ein paar Stunden Mitten in der Nacht auf und findet einfach nicht mehr zurück in den Schlaf? Egal ob Stress, Ängste oder hormonelle Störungen, es kann ganz schön anstrengend sein, die Tage zu bewältigen, wenn man nicht ausgeschlafen ist, oder? Selbstverständlich ist es wichtig mit dem Arzt eures Vertrauens darüber zu sprechen und ggf. Ursachenforschung zu betreiben. Oft können wir selbst aber auch schon einiges dazu beitragen, um wieder zur Ruhe zu kommen und die Nächte in eine erholsme Zeit umzuwandeln. Natürlich gibt es auch in der Aromatherapie einige hilfreiche Öle, die ich euch gerne hier vorstelle. Doch zuerst widme ich mich ein paar weiteren Faktoren, die meiner Erfahrung nach ebenfalls wichtig sind:

Euer Schlafplatz

Es gibt viele Faktoren die unseren Schlaf positiv beeinflussen können. Selbstverständlich ist es am Wichtigsten, dass ihr euch in eurem Schlafzimmer und in eurem Bett wohl fühlt, andernfalls solltet ihr sehr schnell alle Störfaktoren beseitigen, denn Schlafentzug  wirkt sich sehr ungünstig auf Körper und Seele aus!
Idealerweise hat euer Schlafzimmer ungefähr 18 Grad, eine Luftfeuchtigkeit von ca. 50 bis 60 Prozent. Es ist auch sehr wichtig, dass ihr frische Luft in diesem Raum bekommt, also entweder gut lüften oder das Fenster kippen. Ich persönlich schaffe es ja nicht, das ganze Jahr mit offenem Fenster zu schlafen, das wäre mir auf Dauer zu kalt. Außerdem haben wir ja noch unseren Sohnemann bei uns ihm Schlafzimmer, der seit ein paar Wochen auf seinen Schlafsack verzichtet und mit eigener Decke schlafen möchte. <3
Auch eine Möglichkeit zum Verdunkeln ist wichtig, denn besonders im Juni, wenn die Sonne bereits um 05:00 aufgeht oder wenn ihr in der Stadt wohnt und es durch die Beleuchtung hell in eurem Schlafzimmer ist.

Das Einschlafen

Ihr kennt das sicher: ihr seid total müde und liegt schon im Bett, doch plötzlich dreht sich die Gedankenspirale und an Schlaf ist nicht  mehr zu denken. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto mehr ärgert ihr euch, dass der Schlaf noch immer fern bleibt und dann wird es noch schwieriger.
Unlängst habe ich gelesen, dass es überhaupt nicht förderlich ist, vor dem Schlafen das Handy nachmals in die Hand zu nehmen oder sich vom Fernseher berieseln zu lassen. Das bläuliche Licht von den Bildschirmen senkt nämlich die Melaninproduktion, da es den Lichtverhältnissen kurz vor dem Sonnenaufgang ähnlich ist. Melanin ist unser Schlafhormon, das gegen Ende des Tages vermehrt ausgeschüttet wird und für guten Schlaf sorgt. Also beeinträchtigt es ebenfalls unsere Schlafqualität.
Meine beste Freundin hat mir auch mal einen sehr guten Tipp gegeben, nämlich Stift und Block neben dem Bett zu haben um Gedanken, die einem den Schlaf rauben, aufzuschreiben, also quasi aus dem Kopf aufs Papier zu bringen. Hilft bei mir besonders gut, wenn ich mir denke „Das darf ich keinesfalls morgen vergessen“. 🙂

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Lavendel, Mandarine und Kamlille sind natürliche Helfer bei Schlafstörungen

Natürliche Hilfe bei Schlafstörungen

Genau hier, nämlich beim Einschlafen, möchte ich ansetzen. Hier ist es wichtig, dass ihr euch entspannt. Angespannt findet wohl niemand in erholsamen Schlaf. Die ätherischen Öle können dabei wirklich wertvolle Dienste leisten, wenn ihr herausfindet, was ihr braucht. Ein paar Öle möchte ich euch hier vorstllen, die ich selbst öfter mal im Schlafzimmer benütze:

Lavendelöl

Ätherisches Lavendelöl hat so viele feine Eigenschaften, ich hab euch schon mal davon berichtet, hier könnt ihr  mehr dazu lesen.
Jedenfalls wirkt es ausgleichend, beruhigend, angstlösend und antidepressiv. Das sind also genau die Eigentschaften, die sehr wichtig sind für guten Schlaf. Außerdem hat es auf körperlicher Ebene schmerzlösende, krampflösende und blutdruckregulierende Eigenschaften. Ihr könnt dieses Öl pur anwenden, also direkt 2-4 Tropfen auf die Handfläche, diese verreiben und auf eurem Kopfkissen verteilen. Oder ihr könnt es auch auf eure Fußsohlen geben. Hier würde ich es allerdings mit einem guten fetten Pflanzenöl mischen, dann habt ihr nämlich auch gleich einen pflegenden Anteil mit dabei und die Haut trocknet  nicht aus.

Kamillenöl

Ein weiteres Blütenöl, nämlich das ätherische Öl der römischen Kamille ist auch sehr gut geeignet. Es wirkt auf köperlicher und seelischer Ebene krampflösend, es beruhigt uns, lösst Stress, stärkt uns, wirkt antidepressiv und ist ebenfalls schlaffördernd.
Aufgrund seiner tollen hautpflegenden Eigenschaften kann ich euch ein entspannendes Bad vor dem Schlafengehen damit empfehlen. 4 Tropfen in einen halben Becher Schlagobers oder 1 EL fettes Pflanzenöl mischen und ins Badewasser geben.

Mandarinenöl

Ein Vertreter aus dem Bereich Zitrusdüfte, nämlich das ätherische Mandarinenöl, hilft ebenfalls sehr gut bei Schlafstörungen. Besonders Kinder sprechen auf diesen Duft sehr gut an. Das Öl wirkt in niedriger Dosierung schlaffördernd, angstlösend und entkrampfend. Der fruchtig süße Duft wird bei depressiven Verstimmungen, Ängsten und mangelndem Selbstvertrauen eingesetzt. Gut zu wissen: wenn ihr dieses Öl höher dosiert wirkt es anregend. Auch in Verbindung mit warmem Wasser kann eine Überdosierung auch zu Hautreizungen oder allergischen Reaktionen führen.

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Natürliche Helfer bei Schlafstörungen

Zedernöl (Cedus atlantica)

Das ätherische Öl der Atlaszeder gehört zu den holzigen Düften. Das Öl stärkt und hilft uns bei (Trennungs)-Ängsten, seelischem Bauchweh, Trauer und depressivem Verstimmungen. Wenn ihr den Duft mögt, dann könnt ihr 1-3 Tropfen davon auf ein Taschentuch geben und daran riechen. Es beruhigt, gleicht aus und gibt Zuversicht.
Körperlich hat es ebenfalls ganz tolle Eigenschaften, denn es wirkt antiallergisch. Es hat eine zellstabilisierende Wirkung und reduziert daher die Histaminausschüttung. Außerdem könnt ihr es bei Bluthochdruck einsetzen oder bei Husten oder Bronchitis. Achtung: bitte nicht verwechseln mit dem Virginia-Zedernöl (Juniperus virginiana), dieses hat nämlich eine sehr anregende  Wirkung. 😉

Das A und O des guten Schlafes beginnt also schon VOR dem zu Bett gehen. Das Wichtigste allerdings ist, dass ihr den Duft mögt, den ihr zum Entspannen nehmt. Wenn ihr euch gerne durch diese oder andere Düfte schnuppern möchtet, dann meldet euch gerne bei mir. Ich komme gerne zu euch und ermögliche euch eine Expedition in die wunderbare Welt der Düfte! <3

Schlaft gut,

eure Mel

 

 

 

Quellennachweis:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig
„Hausapotheke Ätherische Öle“ von Maria M. Kettenring

 

Erkältet? Hier gibt es meine Tipps für euch!

Unlängst war ich beim Arzt zur Kontrolle nach meiner Operation und als ich das Wartezimmer sah, wollte ich am Liebsten wieder umdrehen: bummvoll und alle saßen da mit Schnupfennase oder Husten. Zuhause habe ich dann meinen Aromakoffer geöffnet und überlegt, welche Mischung da am Besten passen könnte. Ich schätze, dass einige von euch auch erkältet sind und ihr vielleicht ein paar Tipps brauchen könnt.

Duftkomposition Erkältung

Naheliegend ist natürlich die Duftkomposition Erkältung und ich finde sie duftet einfach goßartig. Ganz frisch und klar, also genau was ihr braucht, wenn ihr erkältet seid. Drin sind viele ätherische Öle, die euch dabei gut unterstützen.
Eucalyptus globulus wirkt sehr stark antibakteriell, schleimlösend, fiebersenkend und durchblutungsfördernd und erfrischt und  belebt euren Geist – also genau das Richtige bei einem dicken Erkältungskopf.
Ätherisches Lavendelöl ist ebenfalls drin und hat unzählige wunderbare Eigenschaften. In einem meiner ersten Beiträge habe ich euch das Öl näher beschrieben, hier könnt ihr es nachlesen. In dieser Duftkomposition erfüllt er unzählige Aufgaben, unter anderem wirkt er ebenfalls antibakeriell, antiviral und fiebersenkend, er stärkt euer Immunsystem und lindert Schmerzen.
Das ätherische Cajeputöl und das Lavendelöl sind die ultimative Kombi gegen Schmerzen aller Art. Hier hab ich auch schon mal darüber geschrieben. Es wirkt ebenfalls anitbakteriell, antiviral, schleimlösend, es fördert die Durchblutung der Atemwege und stärkt ebenfalls euer Immunsystem.

Erkältungsbad

Wenn ihr eine Badewanne zuhause habt, könnt ihr diese tolle Duftkomposition auch bei einem Vollbad genießen, denn die gibt es auch fixfertig als Badeöl. Ein paar Dinge solltet ihr dabei allerdings beachten um euren Kreislauf nicht zu sehr zu belasten:

  • Wassertemperatur sollte zwischen 35 und 39 Grad liegen, außer wenn ihr schwanger seid, dann bitte nicht mehr als 37 Grad
  • ihr solltet nicht länger als 15 Minuten in der Wanne bleiben
  • nach dem Bad heißt es „Ab ins Bett!“, denn Ruhe ist gerade wenn ihr erkältet seid sehr wichtig
  • ausreichend trinken, am Besten einen feinen Erkältungstee

Für Kinder unter 6 Jahren nehmt ihr besser das Hatschi Kinder Winterbad, denn da sind die Öle speziell auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt.

Inhalation

Mir persönlich leistet das Inhalieren immer sehr gute Dienste und es geht so einfach! Ihr braucht einen Topf mit sehr heißem Wasser, die Duftmischung Erkältung oder andere ätherische Öle, die ihr gerne bei Erkältungen nehmt, optional 1 EL Meersalz und ein Handtuch. Die Duftmischung komm einfach (mit dem Salz vermischt) in das heiße Wasser, ihr beugt euch über den Topf und das Handtuch hängt ihr euch auf den Kopf, damit die Dämpfe direkt in euer Gesicht gelangen und sich nicht sofort im Raum verflüchtigen. Nach ca. 20 Minuten ist wieder Nachruhen angesagt. Am Besten mit Thermophor auf die Couch oder ins Bett und wirklich eine Stunde Ruhe geben.

Inhalierstift Erkältung

Wenn ihr noch nicht ganz fit seid, aber schon auf den Beinen, dann empfehle ich euch den Inhalierstift mit der Erkältungsmischung. Ich finde ihn sehr praktisch, weil er gut in jede Handtasche passt und so immer mit dabei ist. Die Mischung befreit die Atemwege, spendet Energie und lässt euch wieder Durchatmen. Selbestverständlich könnt ihr den Stift auch vorbeugend verwenden, wenn alles rundherum schnupft und hustet oder wenn ihr schnell mal einen Konzentrationskick braucht.

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Inhalierstift Erkältung mit Mini-Pipette zum Beduften

Selbstverständlich könnt ihr die Duftmischung auch in euren Diffuser oder eure Duftlampe geben, denn diese klärt ganz toll die Raumluft, eliminiert die Keime und lässt euch wieder durchatmen.

Was sind eure Tipps bei Erkältungen? Nehmt ihr auch äthersiche Öle? Oder mögt ihr lieber Balsame? Oder greift ihr liefer zu anderen Hausmittel? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Bleibt gesund!

Alles Liebe,

eure Mel

P.S.: Wie euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich die Stichwörter mit den Produktlinks versehen, so kommt ihr bequem und direkt in den Online Shop und könnt direkt weiter stöbern. 😉

Räuchern, ein besonderer Brauch

Die Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Jänner ist für mich eine besondere Zeit. Das sind die Rauhnächte, welche auf eine sehr lange Tradition zurück blicken. Man sagt, es ist die Zeit zwischen den Jahren, denn unser Kalenderjahr deckt sich nicht genau mit dem Mondjahr, welches 354 Tage hat. Übrig bleiben 11 bzw. 12 Nächte, die weder in das eine, noch in das andere Jahr gehören. Die Rauhnächte starten mit der Wintersonnenwende, heuer am 21.12.2017. Dies ist die längste Nacht und der kürzeste Tag im Jahr, denn die Mittagssonne erreicht auf unserer Nordhalbkugel ihren Tiefststand. Kein Wunder also, wenn sich um diese dunkle Zeit im Jahr jede Menge Geschichten und Mythen ranken.
Sicherlich kennt ihr auch alle die Sonnwendfeuer, die am Land zur Sommersonnenwende im Juni entfacht werden, oder? Auch sie haben einen spirituellen Hintergund, denn auch der 20. bzw. 21. Juni gilt als wichtiger Tag in sehr vielen Kulturkreisen unserer Erde. Sogar meine Oma aus dem Mostviertel, die ja eher zur katholischen Kirche tendiert, kennt den Brauch des Räucherns in dieser Zeit. Früher hat man, ganz besonders am Land, die Ställe der Tiere, den Hof und/oder die Wohnhäuser und auch die Grundstücksgrenzen ausgeräuchert, um die Luft zu reinigen und die guten Energien herein zu lassen. Es wird erzählt, dass in den Rauhnächten die Tore zur anderen Welt, zu unseren Ahnen, Lichtwesen, Geistern und Göttern weit geöffnet sind und wir unsere Wünsche in dieser besonderen Zeit an sie aussenden können. Ein schöner Gedanke, oder? 🙂

Ich persönlich nutze die Rauhnächte sehr gerne zur Innenschau und zur Reinigung meiner Gedankenwelt, frei nach dem Motto: Negatives darf gehen und Platz für Gutes und Positives machen. <3

Nun zum Räuchern selbst. Dazu braucht ihr ein wenig Ausrüstung, wie eine feuerfeste Schale oder Pfanne, etwas Sand, Räucherkohle, eine Feuerquelle (Streichhölzer oder Feuerzeug) und natürlich Räucherwerk. Bestenfalls habt ihr das Räucherwerk sogar schon zuhause. Ich verwende nämlich sehr gerne Salbei, Lavendelblüten oder Rosenblüten. Heute hab ich sogar feines Fichtenharz mit dabei, welches ich auf einem wunderschönen Adventmarkt in Niederösterreich erstanden habe. Dann legen wir los!

Zuerst gebt ihr den Sand in die feuerfeste Schale und zündet die Räucherkohle an. Es dauert nämlich etwas, bis diese zu glosen beginnt und grau oder weiß wird.

Räucherkohle01

Dann geht es auch schon los. Ihr könnt zum Beispiel mit dem Salbei beginnen, denn er reinigt ganz hervorragend. Als ich noch meine wunderbaren entspannenden Energieanwendungen gegeben habe, habe ich nach den Terminen den Raum immer mit Salbe gereinigt. Ihr glaubt gar nicht, wie frisch und klar die Luft im Raum hinterher war.  Den Salbei legt ihr also ganz einfach auf die glosende Räucherkohle. Ihr seht auf dem Bild eine Feder, diese verwende ich gerne zum Verteilen des Rauches im Raum. Ich beginne meist mit dem Eingangsbereich und arbeite mich dann in das höhere Stockwerk unseres Hauses vor. Natürlich könnt ihr auch einfach gemütlich auf eurer Couch sitzen bleiben, denn die Regeln dazu bestimmt ihr selbst. 😉

Wenn der Salbei nicht mehr raucht, könnt ihr die Reste mit einem alten Löffel von der Kohle schubsen und das nächste Räucherwerk auflegen. Ich hatte Lavendelblüten. Diese duften angenehm süßlich und schaffen eine beruhigende Atmosphäre. Während der Lavendel vor sich in räuchert, könnt ihr euch Gedanken machen, wie es in euch aussieht. Was möchtet ihr verändern, wo möchtet ihr näher hinsehen, welche Bereiche möchtet ihr im kommenden Jahr stärken und nähren?

Danach habe ich die Rosenblüten aufgelegt, die duften auch ganz fein blumig und süß. Auch hier könnt ihr euch wieder selbst ein paar Fragen zu allen möglichen Bereichen eures Lebens stellen, zum Beispiel: wie stellt ihr euch das kommende Jahr vor? Wollt ihr etwas in eurem Leben verändern?

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Nach den Blüten hab ich das Fichtenharz aufgelegt. Den Duft mag ich besonders gerne. <3 Hier könnt ihr eure Aufmerksamkeit auf jene Bereiche lenken, die ihr vielleicht umgestalten oder komplett verändern möchtet. Wichtig ist, dass ihr euer Räucherritual mit einem Dank beendet und damit eure Wünsche quasi hinaus schickt – denn jetzt wird gelüftet. Frische Luft ist nach dem Räuchern nämlich sehr wichtig. Die Luft im Raum oder Haus ist hinterher ganz klar und wunderbar frisch, ihr werdet sehen!

Nachdem ich  mit diesem Beitrag bei der BloggerParade dabei bin, gibt es hier noch die Links zu den anderen Beiträgen von meinen KollegInnen, die lauter feine Ideen rund ums Thema Silvester zusammen getragen haben, schaut mal rein!

Mit dabei sind diesmal:

18.12. – Christina F.
19.12. – Tina B.
20.12. – Melanie
21.12. – Annette
22.12. – Sonja

Hinweis: Die Links funktionieren erst am Erscheinungstag ab 8.00h 😉

Mels duft(er) Blog macht eine kleine Weihnachtspause, denn die Zeit mit der Familie und Freunden ist mir sehr wichtig. Folgt mir auf facebook, da halte ich euch auf dem Laufenden. Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest, gemütliche Feiertage und wunderbare Rahnächte!

Bis bald,

eure Mel

Niaouli – oder: was bei mir in den letzten Tagen im Diffuser war

Na bei uns war was los in den letzten Tagen… ich kann euch sagen, ein kranker Zwergi stellt so ziemlich alles auf den Kopf. Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Beitrag für heute geplant. Aber wir haben ja gleich den Doppeljackpot bei Kinderkrankheiten gemacht und mein Bub hatte Hand-Mund-Fuß Krankheit UND Scharlach. Wie wunderbar… :-/

Aber gut, all das Jammern hat nix genutzt, wir waren natürlich beim Kinderarzt und der bestätigte meinen Verdacht – den hatte ich, weil der Sohn meiner besten Freundin die gleichen Symptome einen Tag zuvor zeigte und sie mir schon berichtet hatte. Nachdem ich ja gerne in meinen Duftkoffer greife um meine Familie und mich zu unterstüzten, wurde sofort unser Diffuser angworfen. Da kam Niaouli (Melaleuca viridiflora) und Zitronenöl hinein. In erster Linie wollte ich meinem Sohn eine angenehme und frische Atmosphäre schaffen, war er doch sehr erschöpft und müde vom Fieber. Diese Kombi mag ich sehr, denn sie reinigt die Raumluft, wirkt antiviral und antibakteriell und richtet wieder auf.

Über Niaouliöl erzähle ich euch heute etwas mehr, denn ich finde es ist ein sehr vielseitiges Öl, das nicht nur interessant duftet, sondern auch für Atemwege, Haut und Schleimhaut gut einsetzbar ist. Aber von Anfang an!
Niaoulibäume wachsen in Neukaledonien (Inselgruppe vor Nordaustralien), im feuchtheißen Klima. Bemerkenswert ist, dass es dort keine Malaria gibt, da die Inhaltsstoffe des Niaouliöls, welches von den Blättern abgegeben wird, insektenabweisend wirken. Das Myrtengewächs wird mittlerweile auch in Madagaskar sehr erfolgreich angebaut und zwar mit Bio-Gütesiegel, das für nachhaltige und umweltschonende Gewinnung und Verarbeitung steht.

Wie oben schon erwähnt, hat es eine stark antibakterielle und antivirale Wirkung, es wird bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt und es hilft unserem Immunsystem wieder auf die Beine. Auch in der Hautpflege könnt ihr es gut einsetzen, beispielsweise bei schwachem Bindegewebe, Kampfadern und Venenentzündungen, es wirkt schmerzstillend, zellregenerierend und bindegewebsstabilisierend. Es ist ein sehr hautfreundliches Öl, das unsere Haut vor Strahlenschäden schützen kann bzw. in der Nachsorge bei Strahlentherapie in Kombination mit Sanddornfruchtfleischöl zum Einsatz kommt. Niaouliöl kann bei Entzündungen im Mundraum oder am Nagelbett eingesetzt werden, hier wirkt es wie eine Zugsalbe.
Schon für kleine Schnupfennasen ab einem Jahr könnt ihr eine Trockeninhalation machen. Da gebt ihr 1-2 Tropfen Niaouliöl auf ein Taschentuch und lasst sie dran schnuppern. Das hilft beim Durchatmen und löst den Schleim in den Atemwegen. Natürlich wirkt das auch bei uns Erwachsenen!

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Am Wochenende war ich dann dran, plötzlich versagte meine Stimme und ich hatte Halsschmerzen. Auch da kam Niaouli zum Einsatz! Ich hab ja noch jede Menge Johanniskrautöl, das ich selbst angesetzt habe. Das hab ich dann mit Niaouli und Neroli gemischt, in ein Roll-on gefüllt und auf Hals und Brust aufgetragen. Neroli wirkt hervorragend bei Kehlkopfentzündungen und so praktisch im Roll-on ist es ja immer mit dabei. Ihr wisst ja, als Mama kann man nicht einfach in Krankenstand gehen. 😉

Das Rezept:
1 Stück 10 ml Roll-on aus Glas
10 ml Johanniskrautöl (im Sommer bitte ein anderes fettes Pflanzenöl nehmen)
3 Tropfen Niaouli
3 Tropfen Neroli
Erst das Öl in den Roll-on füllen, danach die ätherischen Öle, Kappe drauf, einmal schwenken, schon konnte ich es anwenden!

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Auch zum Gurgeln könnt ihr es verwenden, bei Entzündungen im Mund und Rachen hilft es ebenfalls ganz toll. Einfach 1 EL Rosenhydrolat (unkonserviert!) + 1-2 Tropfen Niaouliöl in ein Glas Wasser geben und schon könnt ihr loslegen!

Damit wir alle gut schlafen konnten, lief dann über Nacht Lavendelöl im Diffuser. Wichtig war mir, quasi eine Rundumbetreuung durch die ätherischen Öle, damit sich die Keime nicht unkontrolliert vermehren können. Was das Lavendelöl alles kann, das könnt ihr hier nachlesen – einer meiner Favoriten, den ich natürlich ganz als erstes verbloggt hab. <3

Kennt ihr Niaouliöl schon? Wofür habt ihr es denn schon verwendet? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet.

Ich hoffe, ihr bleibt gesund und ich wünsch euch noch einen schönen Feiertag!

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Niaouliöl bio: https://www.feeling.at/shop/niaoulioel-bio-melaleuca-viridiflora.html?acc=204
Zitronenöl bio: https://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204
Sanddornfruchtfleischöl: https://www.feeling.at/shop/sanddornfruchtfleischoel-bio-hippophae-rhamnoides.html?acc=204
Roll-on: https://www.feeling.at/shop/weissglas-roll-on-flasche.html?acc=204
Neroliöl: https://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Johanniskrautöl: https://www.feeling.at/shop/johanniskrautoel-bio-hypericum-perforatum.html?acc=204
Rosenhydrolat: https://www.feeling.at/shop/rosenhydrolat-bio.html?acc=204
Lavendel bio: https://www.feeling.at/shop/lavendeloel-bio-lavandula-angustifolia.html?acc=204

 

Quellenangaben:
„Praxis Aomatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

Die Eingewöhnung im Kindergarten

Wie ihr vielleicht wisst, geht mein kleiner Bub seit 3 Wochen in den Kindergarten. Die Eingewöhnung ist für uns nach wie vor eine sehr intensive Zeit. Für meinen Sohn ist es natürlich ein sehr großer Einschnitt in seiner kleinen Welt, denn nichts bleibt, wie es war. Plötzlich ist er ohne mich, da sind andere Kinder und auch die wollen die Aufmerksamkeit der Pädagogin, ein neuer Raum in dem er sich bewegt, aber auch neues Spielzeug, neue Kinderlieder, neue Spiele und viele neue Eindrücke. All das muss er erst mal verkraften und verarbeiten. Oft geschieht das in der Nacht, deshalb läuft bei uns im Diffuser im Schlafzimmer eine kleine Dosis Lavendelöl, damit er beruhigt in den Schlaf findet und dieser auch tief ausfallen kann, denn er braucht die Erholung mehr denn je.
Aber auch für mich als Mama ist es eine absolut neue Erfahrung. Auf einmal ist da jemand, der mir sagt, was ich mit meinem Sohn machen soll, wenn er weint und das hat er sehr oft – gewöhnungsbedürftig. 😉 Ich habe ihm dann auf ein Taschentuch einen Tropfen Neroliöl gegeben und dieses in seinen Body gesteckt, wenn er geweint hat. Das hat zumindest für etwas Beruhigung nach dem Schock des „Verlassenwerdens“ gesorgt. Was das feine Neroliöl noch so alles kann, erzähle ich euch in einem künftigen Beitrag genauer.

Zuhause haben wir beim Frühstück schon mit der Duftmischung „Biene Maja“ im Diffuser unseren Tag begonnen. Der wohlige Duft von Mandarine und Vanille vermittelt Sicherheit und Vertrauen, hüllen einen regelrecht ein. Lavendel beruhigt und Orange stimmt fröhlich. Also die perfekte Mischung für den Kindergarten Start, auch für mich als Erwachsene. 😀

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Letztendlich hat es sich aber ausgezahlt und seit letzter Woche hat sich alles schlagartig geändert. Er hat in einer Pädagogin eine Bezugsperson gefunden, nimmt sie an der Hand und läuft mit ihr in die Gruppe hinein, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Seitdem bin ich sebst entspannter und freue mich sehr für ihn, weil es ihm so gut gefällt.

Am Freitag habe ich eine weitere, ganz wunderbare Geschichte gehört. Die Tochter einer lieben Freundin hatte seit einiger Zeit großen Trennungsschmerz beim Verabschieden im Kindergarten. Meine Freundin war dann vor Kurzem auf einer Aromarunde zu Gast, wo es um das Thema Kinder und ätherische Öle ging. Da fiel ihr der Sonnenstrahl-Balsam ins Auge. Der feine Duft von Rose, Vanille und Jasmin wäre genau das Richtige für diese Situation: Er spendet Trost, beruhigt die Nerven und ist bei seelischem Bauchweh auch sehr hilfreich. Am vergangenen Freitag haben wir uns nun wieder getroffen und sie erzählte mir, dass ihrer Tochter der Abschied beim Hinbringen in den Kindergarten viel leichter fällt, seitdem sie den Sonnenstrahl-Balsam benutzt. Sie gibt ihn ihr morgens vor dem Weg in den Kindergarten auf beide Handrücken. Und ihr ständiger Begleiter, das Schaf „Lämmi“, bekommt ebenfalls alle 4 Füße eingeschmiert. 🙂

Solche Geschichten erwärmen mir mein Herz und ich freue mich wahnsinnig, wenn Erfolgsgeschichten mit mir geteilt werden. <3

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Das ist Lämmi!

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit ätherischen Ölen gemacht? Habt ihr auch eigne Duftmischungen für spezielle Anlässe und Situationen? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese mit mir teilen würdet!

Hier bekommt ihr noch die Produktlinks:
Ätherisches Lavendelöl: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Neroliöl gibt es hier: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Es gibt aber auch eine 10:90 Mischung mit Jojobaöl: http://www.feeling.at/shop/nerolioel-in-jojoba-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Oder ganz praktisch, der Neroli Aromastick, wo schon alles fixfertig gemischt und bereit zur Anwendung ist: http://www.feeling.at/shop/neroli-aromastick.html?acc=204
Zur Biene Maja Duftmischung geht es hier lang: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-duftmischung.html?acc=204
Auch sehr praktisch für die Handtasche oder Kindergartentasche – der Biene Maja Inhalierstift: http://www.feeling.at/shop/biene-maja-inhalierstift-set.html?acc=204
Und hier kommt ihr zum Sonnenstrahl Balsam: http://www.feeling.at/shop/sonnenstrahl-balsam.html?acc=204

 

 

 

Kopfläuse-Alarm in Kindergarten oder Schule?

Wie einige von euch wissen, sind mein Sohn und ich gerade in der Eingewöhnungszeit im Kindergarten. Ich schreibe absichtlich WIR BEIDE, weil auch ich mich an die neue Situation gewöhnen muss. 😉

Am ersten Tag im Kindergarten angekommen, sehe ich gleich die laminierte Tafel, wo die entsprechenden Kinderkrankheiten angekreuzt werden können und ganz unten in der Liste steht „Kopfläuse“. Ich weiß ja nicht, wie es anderen Mamas damit geht, aber mir treibt es jetzt schon die Schweißperlen auf die Stirn, wenn ich nur daran denke, dass der Zwergenbub mit sowas nach Hause kommen könnte. Also hab ich mich gleich hinter die Bücher geklemmt und geschaut, wie ich mit den feinen feeling-Ölen vorbeugend was gegen die Krabbeltierchen tun kann, sollte es mal zum Läuse-Alarm  im Kindergarten kommen (und ich fürchte, das kommt sicher).

Ich hab mir mal den Laus adé- Spray besorgt (Produktlink findet ihr unten), weil ich meinen kleinen Buben nicht mit Chemie einsprühen, aber trotzdem vorbeugen möchte. Tatsächlich riecht der Laus adé-Spray sehr gut, nicht stechend oder chemisch, sondern frisch und etwas nach Nelke. Damit sprühe ich die Hauben, Jacken, Halstücher, Schals und Westen vom Sohnemann ein, bevor wir das Haus verlassen. Auch in seine Haare kommt der Spray, dazu sprühe ich 1-2 Hübe in meine Hand und streichle dann über seinen Kopf. Das mache ich deshalb so, weil in dem Spray auch Eucalyptus globulus drin ist und dieses ätherische Öl nicht für kleine Kinder bis ca. 4 Jahren geeignet ist. Bei einem gesunden Kind ohne Grunderkrankung ist das so aber überhaupt kein Problem.

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Laus adé Spray (c) Melanie Streit

Es gibt auch ein mildes Shampoo mit natürlichen Zutaten zur Vorbeugung, nämlich das Lausfrei Haarshampoo. Es ist besonders hautfreundlich und enthält viele natürliche ätherische Öle, die die Läuse zuverlässig fern halten. Anzuwenden ist es wie jedes andere Shampoo, wenn Läusealarm herrscht.

Sollte es doch zum Fall der Fälle kommen, könnt ihr auch ein Haaröl selbst herstellen und dieses nach der Haarwäsche in die Haare einmassieren. Dann eine halbe Stunde mit dem Handtuch am Kopf einwirken lassen, danach wieder shampoonieren und dann die Suche nach den Nissen starten.

Für das Haaröl  braucht ihr:
100 ml Neem- oder Sesamöl
12 Tropfen Virginia Zeder
15 Tropfen Teebaumöl
15 Tropfen Palmarosa
5 Tropfen Lavendel

Ein sogenannter Nissenkamm mit Metallzinken aus der Apotheke ist Pflicht, damit die Eier der Läuse auch keine Chance haben zu überleben. Ein Kopflaus-Weibchen kann bis zu 10 Eier pro Tag legen und diese sind im Nissenstadium kaum umzubringen. Nach spätestens 8 Tagen beginnt ein neuer Lebenszyklus und neue Läuse würden ausschlüpfen, deshalb soll man die Behandlung auch gleich nach einer Woche wiederholen.

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Der Laus adé Kopfspray: http://www.feeling.at/shop/laus-ade-kopfspray.html?acc=204
Das Lausfrei Shampoo: http://www.feeling.at/shop/lausfrei-haarshampoo.html?acc=204

Für das Haaröl:
Neemöl: http://www.feeling.at/shop/neembaumoel-nativ-bio-azadirachta-indica.html?acc=204
oder Sesamöl: http://www.feeling.at/shop/sesamoel-nativ-bio-sesamum-indicum.html?acc=204
Äherisches Öl Virginia Zeder: http://www.feeling.at/shop/virginia-zedernoel-juniperus-virginiana.html?acc=204
Ätherisches Teebaumöl: http://www.feeling.at/shop/teebaumoel-tea-tree-wildwuchs-melaleuca-alternifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Palamarosa: http://www.feeling.at/shop/palmarosaoel-bio-cymbopogon-martinii.html?acc=204
Ätherisches Lavendelöl: http://www.feeling.at/shop/lavendeloel-lavandula-angustifolia.html?acc=204
Ätherisches Öl Lemongrass: http://www.feeling.at/shop/lemongrassoel-cymbopogon-flexuosus.html?acc=204
Ätherisches Zitronenöl: http://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204

Ich hoffe, dass wir alle von den grausigen Käferleins verschont bleiben! Habt ihr schon Erfahrungen mit diesen Tierchen machen müssen? Was habt ihr im Kampf gegen die Läuse gemacht? Und beugt ihr auch vor, oder seid ihr da entspannter als ich?

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„SOS Hustenzwerg – Ätherische Öle und Kräuter für Kinder von 0 – 12“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag
„Hausapotheke Ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, JOY Verlag

Eine Aromarunde im Zeichen der Entspannung

Wie ihr ja sicher schon mitbekommen habt, mache ich öfters eine Aromarunde, wo eine Gastgeberin ihre Freundinnen und mich zu sich einlädt. Wir treffen uns an einem bevorzugten Ort und sprechen dann über ihre bevorzugten Themen/Öle. Gemeinsam arbeiten wir uns dann durch die mitgebrachten Öle und Duftmischungen und jede(r) bekommt die Möglichkeit daran zu schnuppern und festzustellen, ob die vorgeschlagenen Düfte für einen passen. Hier geht es stark um das persönliche Duftempfinden, das von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich ausfällt. Hierzu lest ihr zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Vergangenen Freitag stand das Thema Entspannung im Vordergrund. Absolut mein Thema, da ich hier ja schon einige Ausbildungen gemacht habe. Es wurden also unzählige Düfte und Duftmischungen probiert und viele Fragen gestellt, was ich sehr schätze, denn es ist eure Aromarunde und ihr gestaltet sie quasi selbst. Jeder hat ganz induviduelle Fragen und Vorstellungen und es kommen Themen auf, die andere auch interessieren, so können alle davon profitieren. Leider kann ich euch nicht diese wunderbare Duftwolke schicken, die sich im Laufe des Abends unter der Markise gebildet hat – es war herrlich! 😀

Aber ich kann euch hier zumindest ein paar Tipps geben, wie ihr selbst im Alltag, ob daheim oder unterwegs, zu etwas Entspannung kommt. Also stelle ich euch meine Top 3 Öle zur Entspannung vor:

  1. Lavendel: dieses Öl hab ich euch schon in einem früheren Beitrag genauer vorgestellt, es ist aber ein so wichtiges Öl, dass es mit Sicherheit immer wieder vorkommen wird.
    1-3 Tropfen Lavendelöl auf ein Taschentuch, einen Duftstein oder Lavendelsäckchen träufeln und  neben das Kopfkissen legen. Oder vor dem Schlafengehen 1-3 Tropfen in die Duftlampe geben, wirkt wunderbar schlaffördernd, angtlösend und unterstützt sehr gut bei nervösen Beschwerden.
  2. Neroli: das sogennante „Schocköl“ in der Aromaterapie. Es wird aus den Blüten der Bitterorange hergestellt und duftet herrlich blumig. Jeder kennt wohl das „Kölnisch Wasser“, hier war es ein klassischer Bestandteil und es kommt auch heute noch in vielen Pflegeprodukten zum Einsatz. Außerdem hilft es bei psychischen Verletzungen, inneren Spannungszuständen, Prüfungsängsten und untertützt bei Umbruchsituationen oder Burnout.1-3 Tropfen auf ein Taschentuch, einen Duftstein oder Duftvlies träufeln und inhalieren. Es unterstützt sehr gut bei Schock, Erschöpfung und Stress, es beruhigt, hellt die Stimmung auf und bringt neue Energie und innere Kraft.
    Für unterwegs empfehle ich ein Roll-on:
    10 ml Mandel- oder Jojobaöl mit 10 Tropfen Neroli 10% (oder 3 Tropfen Neroli) in ein Roll-on füllen. Diese Mischung kann man dann gut unterwegs auf Handgelenkspulse oder Schläfen auftragen oder einfach daran riechen. Hilft auch sehr bei Lampenfieber und damit verbundenem Herzklopfen.
  3. Atlaszeder: dieses wertvolle ätherische Öl wird in einem aufwändigen Destillationsverfahren, das bis zu 24 Stunden dauern kann, aus den Holzspänen der Zeder gewonnen. Dieser Baum gilt als „Baum der Kraft“ und genau das spiegelt sich in seiner wunderbaren Wirkung wieder. Es wirkt beruhigend, angstlösend und hilft wieder zur inneren Mitte zu finden.1-3 Tropfen Atlaszeder auf ein Taschentuch oder Duftstein geben und daran riechen. Es vermittelt Vertrauen und Zuversicht, beruhigt und hilft bei nervilcher Erschöpfung.
    Es lässt sich hervorragend zB mit Orange mischen: 2 Tropfen Atlaszeder und 4 Tropfen Orange für die Duftlampe hilft unsicheren Schulkindern oder auch bei Trennungsschmerz.

Ihr seht, es gibt unzählige Möglichkeiten mit verschiedenen Düften zu Entspannung zu kommen. Aber hier hab ich noch eine Übung für euch, die man für unterwegs sehr gut umsetzen kann, wenn man ohne Öle unterwegs ist und etwas zur Ruhe kommen möchte:

„Tiefe Bauchatmung“
Dazu legt man beide Hände auf den unteren Bauch und stellt sich bei jedem Atemzug vor, wie die Luft tief in den Körper einströmt. Dabei sollte sich die Bauchdecke unter den Händen merklich heben und senken. Es erfordert etwas Übung, aber es lohnt sich, denn in wenigen Minuten wird man ruhiger und gelassener. 

Welche Entspannungsübungen habt ihr denn schon ausprobiert? Oder habt ihr auch das eine oder andere Fläschchen Öl zur Entspannung in eurer Tasche mit dabei? Wenn ja, welches? Ich bin gespannt auf eure Tipps!

Als kleines Goodie hab ich euch hier meine Top 3 Entspannungsöle kurz als Grafik zusammen gefasst. Ich wünsche euch damit viel Spaß und gute Entspannung!

Ihr habt Wünsche zu bestimmten Themen? Oder möchtet auch so eine Aromarunde abhalten und mit euren Freunden einen duften Abend verbringen? Meldet euch bei mir und ich komme mit meinem Sortiment gern vorbei!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe: „Hausapotheke ätherische Öle – Schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag

 

Mein allerliebster Allrounder

Ich hab ja so ein Glück und habe den Lavendel (Lavandula angustifolia) direkt vor meinem Küchenfenster. Wenn dann zu Mittag die Sonne drauf scheint, erhebt sich eine wunderbare Duftwolke, die haufenweise Bienen, Hummeln und Wildbienen anlockt. Es geht zu wie am Flughafen, ein sehr geschäftiges Treiben. Aber kein Wunder, denn ich liebe den Lavendel auch sehr, weil er ein echter Allrounder ist und ich sein ätherisches Öl gerne und oft verwende.

 

Ihr kennt das sicher: jetzt im Sommer, wenn man die lauen Sommerabende bei einem guten Glas Wein auf der Terrasse ausklingen lässt…. und dann fallen plötzlich die Gelsen ein und sind furchtbar lästig. :-/
Oder ihr geht mit Gelsengittern an den Fenstern ins Bett, wägt euch in Sicherheit und morgens wacht ihr dann mit einem oder mehreren Gelsenstichen auf – so wie ich unlängst. Zum Glück hab ich immer eine Flasche vom ätherischen Lavendelöl in meiner Hausapotheke stehen, denn es wirkt juckreizstillend, hautregenerierend und entzündungshemmend. Ich konnte es noch rechtzeitg auftragen, bevor der Juckreiz ganz schlimm wurde.
Das Lavendelöl zählt hier zu den absoluten Ausnahmen, weil man es (als Erwachsener) pur auf die Haut auftragen kann. Andere Öle können nämlich mehr oder weniger stark hautreizend sein und müssen daher verdünnt werden. Für Kinder unter 6 Jahren empfehle ich es auf jeden Fall zu verdünnen, zum Beispiel mit Mandelöl. Also 1-3 Tropfen ätherisches Lavendelöl (+ 5 ml Mandelöl für Kids) direkt auf die Stichstelle auftragen und schon bald spürt man keinen Juckreiz mehr.

Aber dieses tolle Öl kann noch  viel mehr!
Auch bei Verbrennungen ist es meine erste Wahl. Mein Partner hat sich unlängst beim Grillen an der Hand verbrannt. Erst haben wir seine Hand unter fließendem kalten Wasser gekühlt und im Anschluss daran kamen 1-3 Tropfen vom Lavendelöl drauf, um die Schmerzen zu lindern. Das musste natürlich öfters wiederholt werden. Am nächsten Tag war dann nur mehr eine kleine rote Stelle zu sehen, die aber nicht  mehr schmerzte.

Der Duft von Lavendel hält aber auch Motten vom Kleiderschrank fern. Einfach 3 Tropfen auf ein Wattepad geben und in die Wäscheschublade oder den Kleiderschrank legen. Duftet herrlich! <3
Für uns ist es auch das perfekte Öl fürs Schlafzimmer, da es ja beruhigend und schlaffördernd wirkt. Ganz besonders wenn einer von uns erkältet ist, kommt es zum Einsatz, weil es auch eine tolle antibakterielle Wirkung hat. Dann kommen 3-4 Tropfen in unseren Diffuser. Das ist ein mit Strom betriebener Duftvernebler, der mit Hilfe von Ultraschall das eingefüllte Wasser mit dem ätherischen Öl ganz fein zerstäubt. Eine sehr schonende Methode, das Öl in der Raumluft zu verteilen.

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Ihr seht also, es gibt unzählige Möglichkeiten zur Anwendung, für das wunderbare Lavendelöl, so viele, dass ich gar nicht alles in einen Beitrag packen kann.
Habt ihr auch schon ätherisches Lavendelöl verwendet? Wenn ja, schreibt mir wo und wie, ich bin neugierig! 🙂

Demnächst möchte ich die tolle Pflanze ernten und zum ersten Mal Lavendelhydrolat selbst destillieren. Wenn ich Glück habe sind auch ein paar Tröpfchen ätherisches Lavendelöl dabei. Das wird spanndend! Selbstverständlich lasse ich euch daran teilhaben. Es lohnt sich also, dran zu bleiben!

Habt Ihr Fragen, Lob, Wünsche, Beschwerden? Ihr wollt noch mehr Infos zu den einzelnen Produkten, die ich anbiete? Ihr hättet gern eine Duftmischung, die ganz genau auf euch zugeschnitten ist? Oder ihr möchtet einen duften Abend mit euren Freunden verbringen, wo ich alle eure Fragen persönlich beantworte? Dann hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir ein Mail, ich bin gerne für euch da! <3

 

Quellenangabe:

  • „Hausapotheke ätherische Öle – schnelle Hilfe für jeden Tag“ von Maria M. Kettenring, Joy Verlag
  • selbstverständlich meine eigenen Erfahrungen, denn ich teste alles, bevor ich eine Empfehlung ausspreche

 

 

 

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