Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Schlagwort: frisch

Unsere Nummer 1 in der duften Babypflege: das Rosenhydrolat

Einge meiner Freundinnen sind gerade schwanger oder haben gerade ein ganz kleines Baby und deshalb hatte ich letztes Wochenende gleich 2 Aromaberatungen zum Thema „Dufte Babypflege“. Das freut mich natürlich sehr, denn das ist ein besonders wichtiges Thema für mich, weil nicht alles für die überaus zarte Babyhaut geeignet ist und da oft auch Vorsicht geboten ist. Denn nur weil es Natur ist, heißt das noch lange nicht, dass nicht auch schaden kann. Also stelle ich euch heute das Rosenhydrolat näher vor, das ich persönlich am Liebsten bei meinem Sohn eingesetzt habe und auch immer noch verwende, weil es einfach so toll ist.

So entsteht ein Hydrolat

Ein Hydrolat entsteht quasi als „Nebenprodukt“ bei der Wasserdampf-Destillation von ätherischen Ölen. Vergangenen Sommer habe ich mein erstes Lavendelyhdrolat selbst destilliert. Wie das funktioniert hat und wie wunderbar es roch, habe ich euch hier geschildert.

Destille beschriftet01

Destillation von Lavendel = Lavendelhydrolat + ätherisches Lavendelöl

Dabei kommt es stark auf die Pflanze an, wieviel ätherisches Öl diese enthält. Die Rosenblütenblätter haben recht wenig von dem duftenden Öl, sodass das ätherische Rosenöl unglaublich kostbar ist. Für 1 kg ätherisches Rosenöl werden in etwa 3.500 bis 5.000 kg Rosenblüten benötigt. Dazu werden die Rosenblütenblätter früh morgens von Hand geerntet, denn da ist der Gehalt an ätherischen Öls am höchsten. Jetzt ist klar, warum dieses ätherische Öl zu den kostbarsten und teuersten gehört, oder? 😉
Aber nun zurück zum wunderbaren Rosenhydrolat, denn zum ätherischen Rosenöl gibt es einen separaten Beitrag, das würde hier nämlich den Rahmen sprengen.

Rosenhydrolat01

Rosenhydrolat, mehrfach destilliert

Rosenhydrolat hat eine lange Tradition

Rosenhydrolat blickt auf eine lange Tradition zurück, historische Quellen berichten, dass im Jahre 810 nach Christus dreißigtausend Flaschen Rosenwasser nach Bagdad geliefert wurden. 😮
Die Kulitvierung der Rosen begann in Persien, dann folgte Indien, Nordafrika, die Türkei und schließlich auch Bulgarien. Hauptsächlich wird das Hydrolat aus der Rosa damascena hergestellt, aber es gibt auch Produkte aus der Rosa centifolia. Das berühmte Rosenwasser findet auch heute noch in vielen (orientalischen) Speisen Verwendung. Ein paar Vorschläge von mir findet ihr weiter unten. 😉

Rosenhydrolat in der Köperpflege

Aber natürlich könnt ihr das Hydrolat auch in der Körperpflege anwenden. Weil es so mild ist, habe ich es immer, mit Mandelöl gemischt, bei rotem Popo von meinem Sohn verwendet. Aber in der selben Kombi könnt ihr es auch nehmen um feuchtes Toilettenpapier herzustellen. Dazu gibt es auch ein fertiges Produkt, namens Cleany. Das könnt ihr aber auch zum Abschminken verwenden, gemeinsam mit den Gesichtsreinigungstüchern die ideale Kombi. Es bringt mir die nötige Frische, reinigt super und die Haut ist hinterher angenehm gepflegt.

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Ein perfektes Trio

Das Rosenhydrolat ist wahrscheinlich das beliebteste Hydrolat zur Herstellung von Cremen und wird da als Wasserphase verwendet. Auch hierzu sind einige Beiträge geplant, da ich immer wieder danach gefragt werde, wie man denn sowas selbst herstellt. Ich freue immer wieder über solche Inputs, denn schließlich schreibe ich ja nicht nur für mich selbst, sondern für euch, meine LeserInnen! <3
Das kostbare Wasser hat ein breites Wirkungsspektrum, es wirkt wundheilend, entzündungshemmend, antiviral, anitseptisch, hautpflegend, beruhigend und kühlend. Ich verwende es außerdem gerne als erfrischenden Spray, wenn im Büro die Luft zu trocken wird, sprühe es direkt in mein Gesicht. Aber auch  morgens als Gesichtswasser, so beginnt mein Tag gleich mal mit einem Meer aus Rosen, einfach herrlich. <3

Blumiger Begleiter im Alltag

Ganz gute Erfahrungen hab ich auch bei der ewig wiederkehrenden Bindehautentzündung von meinem Sohn gemacht. Ich habe ihm das Hydrolat einfach ins Gesicht gesprüht – er zerkugelt sich immer noch darüber. 😉  Wenn ihr das ebenfalls so anwenden möchtet, bitte stellt sicher, dass ihr ein naturreines Rosenhydrolat habt, das nicht mit Alkohol verdünnt ist. Oft wird dieser als Konservierungsmittel eingesetzt und dann ist es für die Anwendung auf wunden Hautflächen oder für das Gesicht bzw. die Augen keinesfalls geeignet!
Bei Halsschmerzen könnt ihr es zum Gugeln verwenden und wenn ihr es einnehmt, verbessert ihr eure Darmtätgikeit und stärkt euer Immunsystem, toll oder?
Wenn ihr beim nächsten Mädelsabend den Prosecco zu etwas Besonderem machen möchtet, dann gebt doch 1 TL Rosenhydrolat ins Glas bevor ihr einschenkt. Dann habt ihr ein neues Geschmackserlebnis. Es passt ganz großartig zu diversen Fruchtsalaten oder auch zu Sorbets oder cremigen Toppings von Cupcakes. Ihr seht, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Habt ihr das Rosenhydrolat auch schon mal verwendet? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt und mir einen Kommentar hinterlasst!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Hydrolate –  Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„Aromatherapie“ von Dietrich Wabner und Christiane Beier, Verlag Urban & Fischer

 

Erkältet? Hier gibt es meine Tipps für euch!

Unlängst war ich beim Arzt zur Kontrolle nach meiner Operation und als ich das Wartezimmer sah, wollte ich am Liebsten wieder umdrehen: bummvoll und alle saßen da mit Schnupfennase oder Husten. Zuhause habe ich dann meinen Aromakoffer geöffnet und überlegt, welche Mischung da am Besten passen könnte. Ich schätze, dass einige von euch auch erkältet sind und ihr vielleicht ein paar Tipps brauchen könnt.

Duftkomposition Erkältung

Naheliegend ist natürlich die Duftkomposition Erkältung und ich finde sie duftet einfach goßartig. Ganz frisch und klar, also genau was ihr braucht, wenn ihr erkältet seid. Drin sind viele ätherische Öle, die euch dabei gut unterstützen.
Eucalyptus globulus wirkt sehr stark antibakteriell, schleimlösend, fiebersenkend und durchblutungsfördernd und erfrischt und  belebt euren Geist – also genau das Richtige bei einem dicken Erkältungskopf.
Ätherisches Lavendelöl ist ebenfalls drin und hat unzählige wunderbare Eigenschaften. In einem meiner ersten Beiträge habe ich euch das Öl näher beschrieben, hier könnt ihr es nachlesen. In dieser Duftkomposition erfüllt er unzählige Aufgaben, unter anderem wirkt er ebenfalls antibakeriell, antiviral und fiebersenkend, er stärkt euer Immunsystem und lindert Schmerzen.
Das ätherische Cajeputöl und das Lavendelöl sind die ultimative Kombi gegen Schmerzen aller Art. Hier hab ich auch schon mal darüber geschrieben. Es wirkt ebenfalls anitbakteriell, antiviral, schleimlösend, es fördert die Durchblutung der Atemwege und stärkt ebenfalls euer Immunsystem.

Erkältungsbad

Wenn ihr eine Badewanne zuhause habt, könnt ihr diese tolle Duftkomposition auch bei einem Vollbad genießen, denn die gibt es auch fixfertig als Badeöl. Ein paar Dinge solltet ihr dabei allerdings beachten um euren Kreislauf nicht zu sehr zu belasten:

  • Wassertemperatur sollte zwischen 35 und 39 Grad liegen, außer wenn ihr schwanger seid, dann bitte nicht mehr als 37 Grad
  • ihr solltet nicht länger als 15 Minuten in der Wanne bleiben
  • nach dem Bad heißt es „Ab ins Bett!“, denn Ruhe ist gerade wenn ihr erkältet seid sehr wichtig
  • ausreichend trinken, am Besten einen feinen Erkältungstee

Für Kinder unter 6 Jahren nehmt ihr besser das Hatschi Kinder Winterbad, denn da sind die Öle speziell auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt.

Inhalation

Mir persönlich leistet das Inhalieren immer sehr gute Dienste und es geht so einfach! Ihr braucht einen Topf mit sehr heißem Wasser, die Duftmischung Erkältung oder andere ätherische Öle, die ihr gerne bei Erkältungen nehmt, optional 1 EL Meersalz und ein Handtuch. Die Duftmischung komm einfach (mit dem Salz vermischt) in das heiße Wasser, ihr beugt euch über den Topf und das Handtuch hängt ihr euch auf den Kopf, damit die Dämpfe direkt in euer Gesicht gelangen und sich nicht sofort im Raum verflüchtigen. Nach ca. 20 Minuten ist wieder Nachruhen angesagt. Am Besten mit Thermophor auf die Couch oder ins Bett und wirklich eine Stunde Ruhe geben.

Inhalierstift Erkältung

Wenn ihr noch nicht ganz fit seid, aber schon auf den Beinen, dann empfehle ich euch den Inhalierstift mit der Erkältungsmischung. Ich finde ihn sehr praktisch, weil er gut in jede Handtasche passt und so immer mit dabei ist. Die Mischung befreit die Atemwege, spendet Energie und lässt euch wieder Durchatmen. Selbestverständlich könnt ihr den Stift auch vorbeugend verwenden, wenn alles rundherum schnupft und hustet oder wenn ihr schnell mal einen Konzentrationskick braucht.

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Inhalierstift Erkältung mit Mini-Pipette zum Beduften

Selbstverständlich könnt ihr die Duftmischung auch in euren Diffuser oder eure Duftlampe geben, denn diese klärt ganz toll die Raumluft, eliminiert die Keime und lässt euch wieder durchatmen.

Was sind eure Tipps bei Erkältungen? Nehmt ihr auch äthersiche Öle? Oder mögt ihr lieber Balsame? Oder greift ihr liefer zu anderen Hausmittel? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Bleibt gesund!

Alles Liebe,

eure Mel

P.S.: Wie euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich die Stichwörter mit den Produktlinks versehen, so kommt ihr bequem und direkt in den Online Shop und könnt direkt weiter stöbern. 😉

Räuchern, ein besonderer Brauch

Die Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Jänner ist für mich eine besondere Zeit. Das sind die Rauhnächte, welche auf eine sehr lange Tradition zurück blicken. Man sagt, es ist die Zeit zwischen den Jahren, denn unser Kalenderjahr deckt sich nicht genau mit dem Mondjahr, welches 354 Tage hat. Übrig bleiben 11 bzw. 12 Nächte, die weder in das eine, noch in das andere Jahr gehören. Die Rauhnächte starten mit der Wintersonnenwende, heuer am 21.12.2017. Dies ist die längste Nacht und der kürzeste Tag im Jahr, denn die Mittagssonne erreicht auf unserer Nordhalbkugel ihren Tiefststand. Kein Wunder also, wenn sich um diese dunkle Zeit im Jahr jede Menge Geschichten und Mythen ranken.
Sicherlich kennt ihr auch alle die Sonnwendfeuer, die am Land zur Sommersonnenwende im Juni entfacht werden, oder? Auch sie haben einen spirituellen Hintergund, denn auch der 20. bzw. 21. Juni gilt als wichtiger Tag in sehr vielen Kulturkreisen unserer Erde. Sogar meine Oma aus dem Mostviertel, die ja eher zur katholischen Kirche tendiert, kennt den Brauch des Räucherns in dieser Zeit. Früher hat man, ganz besonders am Land, die Ställe der Tiere, den Hof und/oder die Wohnhäuser und auch die Grundstücksgrenzen ausgeräuchert, um die Luft zu reinigen und die guten Energien herein zu lassen. Es wird erzählt, dass in den Rauhnächten die Tore zur anderen Welt, zu unseren Ahnen, Lichtwesen, Geistern und Göttern weit geöffnet sind und wir unsere Wünsche in dieser besonderen Zeit an sie aussenden können. Ein schöner Gedanke, oder? 🙂

Ich persönlich nutze die Rauhnächte sehr gerne zur Innenschau und zur Reinigung meiner Gedankenwelt, frei nach dem Motto: Negatives darf gehen und Platz für Gutes und Positives machen. <3

Nun zum Räuchern selbst. Dazu braucht ihr ein wenig Ausrüstung, wie eine feuerfeste Schale oder Pfanne, etwas Sand, Räucherkohle, eine Feuerquelle (Streichhölzer oder Feuerzeug) und natürlich Räucherwerk. Bestenfalls habt ihr das Räucherwerk sogar schon zuhause. Ich verwende nämlich sehr gerne Salbei, Lavendelblüten oder Rosenblüten. Heute hab ich sogar feines Fichtenharz mit dabei, welches ich auf einem wunderschönen Adventmarkt in Niederösterreich erstanden habe. Dann legen wir los!

Zuerst gebt ihr den Sand in die feuerfeste Schale und zündet die Räucherkohle an. Es dauert nämlich etwas, bis diese zu glosen beginnt und grau oder weiß wird.

Räucherkohle01

Dann geht es auch schon los. Ihr könnt zum Beispiel mit dem Salbei beginnen, denn er reinigt ganz hervorragend. Als ich noch meine wunderbaren entspannenden Energieanwendungen gegeben habe, habe ich nach den Terminen den Raum immer mit Salbe gereinigt. Ihr glaubt gar nicht, wie frisch und klar die Luft im Raum hinterher war.  Den Salbei legt ihr also ganz einfach auf die glosende Räucherkohle. Ihr seht auf dem Bild eine Feder, diese verwende ich gerne zum Verteilen des Rauches im Raum. Ich beginne meist mit dem Eingangsbereich und arbeite mich dann in das höhere Stockwerk unseres Hauses vor. Natürlich könnt ihr auch einfach gemütlich auf eurer Couch sitzen bleiben, denn die Regeln dazu bestimmt ihr selbst. 😉

Wenn der Salbei nicht mehr raucht, könnt ihr die Reste mit einem alten Löffel von der Kohle schubsen und das nächste Räucherwerk auflegen. Ich hatte Lavendelblüten. Diese duften angenehm süßlich und schaffen eine beruhigende Atmosphäre. Während der Lavendel vor sich in räuchert, könnt ihr euch Gedanken machen, wie es in euch aussieht. Was möchtet ihr verändern, wo möchtet ihr näher hinsehen, welche Bereiche möchtet ihr im kommenden Jahr stärken und nähren?

Danach habe ich die Rosenblüten aufgelegt, die duften auch ganz fein blumig und süß. Auch hier könnt ihr euch wieder selbst ein paar Fragen zu allen möglichen Bereichen eures Lebens stellen, zum Beispiel: wie stellt ihr euch das kommende Jahr vor? Wollt ihr etwas in eurem Leben verändern?

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Nach den Blüten hab ich das Fichtenharz aufgelegt. Den Duft mag ich besonders gerne. <3 Hier könnt ihr eure Aufmerksamkeit auf jene Bereiche lenken, die ihr vielleicht umgestalten oder komplett verändern möchtet. Wichtig ist, dass ihr euer Räucherritual mit einem Dank beendet und damit eure Wünsche quasi hinaus schickt – denn jetzt wird gelüftet. Frische Luft ist nach dem Räuchern nämlich sehr wichtig. Die Luft im Raum oder Haus ist hinterher ganz klar und wunderbar frisch, ihr werdet sehen!

Nachdem ich  mit diesem Beitrag bei der BloggerParade dabei bin, gibt es hier noch die Links zu den anderen Beiträgen von meinen KollegInnen, die lauter feine Ideen rund ums Thema Silvester zusammen getragen haben, schaut mal rein!

Mit dabei sind diesmal:

18.12. – Christina F.
19.12. – Tina B.
20.12. – Melanie
21.12. – Annette
22.12. – Sonja

Hinweis: Die Links funktionieren erst am Erscheinungstag ab 8.00h 😉

Mels duft(er) Blog macht eine kleine Weihnachtspause, denn die Zeit mit der Familie und Freunden ist mir sehr wichtig. Folgt mir auf facebook, da halte ich euch auf dem Laufenden. Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest, gemütliche Feiertage und wunderbare Rahnächte!

Bis bald,

eure Mel

Feine Düfte in der Adventzeit

Und schwupp, schon ist wieder Dezember und bald ist das Jahr zu Ende. Die Adventmärkte haben schon seit ein paar Tagen geöffnet und das große Fest naht mit riesigen Schritten. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, habe ich damals vom all dem Stress der davor herrscht, nichts mitbekommen… zum Glück! 😉 Für mich hat die Adventzeit auch heute noch immer etwas feierliches und geheimnisvolles.  Rotes knisterndes Papier, der Duft von Mandarinen, Nüssen, Zimt, Nelken und Nadelbäumen… also ich finde das herrlich! Wie geht es euch denn damit? Freut ihr euch auch auf Weihnachten oder seid ihr eher ein Grinch? Ein Weihnachtsmuffel?

Heute stelle ich euch meine Lieblingsdüfte vor, die mich während der Adventzeit begleiten. Den ersten hab ich euch schon näher beschrieben, das war das Fichtennadelöl, das könnt ihr hier nachlesen. Es duftet ja so herrlich nach Wald und den holen sich ja sehr viele von euch jährlich als Christbaum ins Wohnzimmer.

Was für mich auf keinen Fall fehlen darf ist das Mandarinenöl, ein weicher, sanfter und süßer Duft. Er schenkt uns Geborgenheit, vermittelt Sicherheit, wirkt aufheiternd und in geringer Dosierung schlaffördernd und angstlösend.

Mandarine01

Die Duftkomposition „Weihnacht“ ist auch ganz wunderbar, duftet nach Orange, Mandarine, Zimt, Nelke und Edeltanne. Mit dieser feinen Mischung könnt ihr euch wohlige Wärme ins Wonzimmer holen, wenn es draußen stürmt und schneit. Das Orangenöl verbreitet eine angenehme, erhellende Atomsphäre und gleicht aus und erfrischt zugleich. Auch das Nelkenöl wirkt stimmungsaufhellend, aber auch stark antibakteriell und wärmend. Und das ätherische Öl der Edeltanne reinigt unsere Raumluft und weckt Kindheitserinnerungen an den Christbaum am heiligen Abend. <3

Weihnacht02

Auch eine sehr tolle Duftkomposition ist „Chai“,  hier werden alle feinen Gewürze, die in den typischen  Chai sonst auch kommen, nämlich Kardamom, Nelke, Zimt und Ingwer miteinander vereint. Diese wärmen und regen uns an, besonders jetzt in der kalten Jahreszeit.

Eine feine Rezeptidee dazu:
500  ml Schwarztee eurer Wahl
2-3 Pfefferkörner mitkochen
mit 500 ml Milch verfeinern (oder auch weniger, je nach Geschmack)
1 Teelöffel Honig zum Süßen
und in den Honig rührt ihr vorab 3-5 Tropfen die Chai Duftkomposition
dann in den Tee einrühren und schon habt ihr ein super wärmendes und wohlschmeckendes Getränk! 😛
Selbstverständlich könnt ihr damit auch eure Desserts, Kekse und Mehlspeisen verfeinern, einfach immer mit dem Fettanteil gut mischen, denn der wirkt als Emulgator und ihr könnt euch sicher sein, dass die Mischung auch gleichmäßig verteilt ist. Für gebackene Köstlichkeiten je nach Menge einfach mehr Tropfen Chai Duftkomposition dazu geben.

Chai01

Die Duftmischung Schutzengel hilft uns in stressigen und fordernden Zeiten, die ja eider auch während des Advents ab und an mal auftreten. Sie hilft uns Ruhe und Gelassenheit  zu bewahren und hebt ebenfalls unsere Stimmung, denn darin befinden sich Bergamotte, Melisse und Zeder. Eine sehr feine Sache, hat bei mir persönlich sogar die Sandmännchen Duftkomposition abgelöst, weil sie mich so sehr anspricht. <3 Und mal ehrlich, jeder von uns kann doch einen Schutzengel gut brauchen. 😉

Schutzengel01

Und jetzt muss ich euch  noch eine ganz tolle Neuigkeit verraten: ich hab bei einer Bloggerparade mitgemacht und daher findet ihr hier jeden Tag bis Weihnachten eine neue Verlinkung zu einem weiteren weihnachtlichen Beitrag! Den Anfang macht meine liebe Kollegin und Freundin bibi.bunt – schaut rein, sie hat ganz tolle Sachen gezaubert!
Achtung: die Links funktionieren erst an dem Tag, an dem der Beitrag erscheint. Heute könnt ihr also nur den von bibi.bunt lesen, morgen dann zusätzlich den vom 2.12., usw…

Alle Beiträge:

01.12. Birgit ** 02.12. Christina ** 03.12. Marco ** 04.12. Tina J.
05.12. Marion ** 06.12. Perdita ** 07.12. Melanie ** 08.12. Tina B.
09.12. Annette ** 10.12. Claudia ** 11.12. Elisa ** 12.12. Perdita
13.12. Jacky ** 14.12. Sonja ** 15.12. Annette ** 16.12. Tina B.
17.12. Birgit ** 18.12. Mike ** 19.12. Sybille ** 20.12. Claudia
21.12. Sonja ** 22.12. Tina J. ** 23.12. Annette ** 24.12. BloggerParade

Ich hoffe, ich konnte euch ein klein wenig in Weihnachtsstimmung versetzen.

Stay tuned, es kommen noch viele weitere tolle Beiträge!

Alles Liebe,

eure Mel

Nun folgen noch die Produktlinks für euch:
Hier findet ihr das Mandarinenöl: https://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-citrus-reticulata.html?acc=204
Hier geht es zu den Mischungen Weihnacht: https://www.feeling.at/shop/weihnacht-duftmischung.html?acc=204
Chai: https://www.feeling.at/shop/chai-duftkomposition.html?acc=204
Schutzengel: https://www.feeling.at/shop/schutzengel-duftmischung.html?acc=204

Den Winterfolder zum Geschenke stöbern findet ihr hier: https://www.feeling.at/feeling-Winterfolder-2018.pdf?acc=204

 

 

Quellenangabe:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, freya Verlag

 

Bergamotte, der Lichtbringer

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich mag das kalte Nebelwetter, das gerade über Wien hängt, überhaupt nicht. Dabei stört mich die Kälte selbst nicht so sehr, sondern eher das fehlende Sonnenlicht. Als Kind des Sommers bin ich ja eigentich eine Sonnenanbeterin <3 Ich finde, bei Sonnenschein sieht einfach alles viel freundlicher aus und ich bin dann auch viel besser gelaunt. Glücklicherweise gibt es ein paar ätherische Öle und Duftkompositionen, die mich wieder fröhlich stimmen und mit denen ich die Sonne in mein Wohnzimmer holen kann. Wie das geht, möchte ich euch heute verraten. 😉

Das ätherische Bergamotteöl (Citrus bergamia) gilt als wahrer Lichtbringer in der Aromatherapie. Die Bergamotte ist eine Zitruspflanze, eine Kreuzung aus Bitterorange und Zitrone. Der ziemlich anspruchsvolle Baum wird hauptsächlich in Italien in der Region Kalbrien, also im Süden <3 angebaut. Das ätherische Öl wird mittels Pressung der Schalen der unreifen Früchte gewonnen.  Die unreifen Früchte werden von November bis Februar geerntet und um 1 kg ätherisches Bergamotteöl zu bekommen, benötigt man 200 kg Fruchtschalen. Der Duft ist klar, fruchtig und frisch mit einer leichten süßen Note. Auch in der Parfumherstellung ist es wegen seines spritzig frischen Duftes sehr beliebt und ist daher in vielen Duftkompositionen enthalten.

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Ihr könnt dieses Öl wie immer in den Diffuser oder auf einen Dufstein geben, es wird herrlich frisch duften. Bergamotteöl wirkt angstlösend und stimmungsaufhellend, deshalb ist es so toll für depressive Verstimmungen und bei Winterdepression einsetzbar. Es muntert euch einerseits auf, andererseits entspannt es aber auch ganz wunderbar.

Ihr könnt euch damit ein Massageöl für die dunkle Jahreszeit machen:
4-5 EL fettes Pflanzenöl (zum Beispiel Mandelöl)
1-2 Tropfen ätherisches Bergamotteöl
Praktischerweise strafft das Öl eure Haut, also ist es gut gegen Cellullite einsetzbar und es wirkt hautregenerierend. Auch bei Menstruationsbeschwerden oder nervös bedingten Muskelverspannungen könnt ihr das Massageöl anwenden, es sollte euch auf sehr  angenehme Weise Linderung verschaffen. Bei Kindern ab einem Jahr könnt ihr es bei Schlafstörungen und Stress anwenden, also eine Fuss- oder Bauchmassage damit machen, oder das ätherische Öl einfach in den Diffuser geben.

Weiters unterstützt uns das Bergamotteöl bei Hals- und Kopfschmerzen und schützt uns vor Insekten und Infektionskrankheiten.
Bei Infektionen im Mund- und Rachenraum könnt ihr euch folgende Gurgellösung herstellen:
2 Tropfen Bergamotteöl
1 Tropfen Cajeput (Melaleuca cajeputi)
1 TL Salzlösung (=Sole)
Für die Salzlösung nehmt ihr einen kleinen Topf mit Deckel her und kocht 15 Minuten lang 230 ml Wasser mit 1 TL naturreinem Meersalz (ohne Zusatzstoffe wie Rieselhilfen, Aromen, Konservierungsstoffe, etc…) ab. Den Rest könnt ihr 24 Stunden in einem sterilen Glasbehälter aufheben. Dann könnt ihr mit einen Teelöffel Sole die ätherischen Öle mischen und gurgeln. Das solltet ihr alle 2 Stunden wiederholen, denn die Öle werden in dieser Zeit von Körper abgebaut.

Bei Blasenentzündungen könnt ihr ein Sitzbad damit machen:
4 Tropfen Bergamotteöl in
1 EL Kaffeesahne oder Schlagobers emulgieren
und in eine Waschschüssel mit warmem Wasser geben, maximal 10 Minuten darin sitzen.

Aber auch hier muss ich wieder eine Warnung aussprechen: ätherisches Bergamotteöl erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut, daher sollte nach der äußerlichen Anwendung ein paar Stunden die direkte Sonne gemieden werden, denn es kann zu Verbrennungen und/oder Pigmentflecken kommen. Die Anwendung von ätherischen Ölen ersetzt auch keinesfalls einen Arztbesuch!

Eine ganz besondere Anwendung für mich ist das aromatisieren von Teeblättern. Wie einige von euch wissen habe ich in meinem Garten griechischen Bergtee angebaut und habe im Spätsommer zum ersten Mal richtig fein geerntet. Deshalb werde ich auch heuer zu Weihnachten ein paar Gläser aromatisierten Bergtee verschenken können. Es ist ganz einfach: ihr füllt die Teeblätter die ihr aromatisieren möchtet in ein Schraubglas, das kann auch ein altes Gurkenglas oder ein Rexglas sein. Plastik bitte nicht verwenden, denn es können sich durch das ätherische Öl ungesunde Stoffe aus dem Plastik lösen und die wollen wir ja nicht im Tee haben. Dann 2-3 Tropfen vom ätherischen Bergamotteöl auf die Teeblätter träufeln, verschliessen und ein wenig schütteln. Bitte achtet darauf, dass ihr hier Öle in Bioqualität verwendet! Das muss jetzt zirka eine Woche gut durchziehen, danach habt ihr ganz feinen aromatisierten Tee, zum selbst Trinken oder zum Verschenken. <3

Bergamotte_Bergtee01

In der Aromaküche könnt ihr das Bergamotteöl ebenfalls zum Aromatisieren einsetzen, nämlich  zum Verfeinern von Limonaden, Obstsäften, Obstsalat, sogar Kompott oder Topfencreme bekommt mit dem Öl einen individuellen superfeinen Geschmack.

Zu guter Letzt gibt es  bei feeling auch eine Duftkomposition namens „Sonnenschein“, auch da darf die Bergamotte natürlich nicht fehlen. Es finden sich darin neben anderen Zitrusdüften aber auch einige Blütendüfte wie Rose oder Ylang Ylang, also eine Komposition für jene, die es gerne etwas blumiger mögen.

Bergamotte_Sonnenschein01

Wie holt ihr euch euren persönlichen Sonnenschein ins Wohnzimmer in der dunklen Jahreszeit? Welche Düfte verwendet ihr und wie wendet ihr sie an? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt und mir einen Kommentar hinterlasst!

Bleibt gesund & fröhlich,

eure Mel

 

Hier kommen noch eure Produktlinks:
Ähterisches Bergamotteöl bio findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/bergamotteoel-bio-citrus-bergamia.html?acc=204
Die Duftkomposition „Sonnenschein“ findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/sonnenschein-duftmischung.html?acc=204
Zu einem feinen hautpflegenden Basisöl, dem Mandelöl gelangt ihr hier: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Naturreines feines Meersalz findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/meersalz-natur-fein.html?acc=204

 

Quellenangabe:
„Handbuch Aromatherapie“ von Edelraud Lubinic, Haug Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

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