Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

Kategorie: Erkältung

Erkältet? Hier gibt es meine Tipps für euch!

Unlängst war ich beim Arzt zur Kontrolle nach meiner Operation und als ich das Wartezimmer sah, wollte ich am Liebsten wieder umdrehen: bummvoll und alle saßen da mit Schnupfennase oder Husten. Zuhause habe ich dann meinen Aromakoffer geöffnet und überlegt, welche Mischung da am Besten passen könnte. Ich schätze, dass einige von euch auch erkältet sind und ihr vielleicht ein paar Tipps brauchen könnt.

Duftkomposition Erkältung

Naheliegend ist natürlich die Duftkomposition Erkältung und ich finde sie duftet einfach goßartig. Ganz frisch und klar, also genau was ihr braucht, wenn ihr erkältet seid. Drin sind viele ätherische Öle, die euch dabei gut unterstützen.
Eucalyptus globulus wirkt sehr stark antibakteriell, schleimlösend, fiebersenkend und durchblutungsfördernd und erfrischt und  belebt euren Geist – also genau das Richtige bei einem dicken Erkältungskopf.
Ätherisches Lavendelöl ist ebenfalls drin und hat unzählige wunderbare Eigenschaften. In einem meiner ersten Beiträge habe ich euch das Öl näher beschrieben, hier könnt ihr es nachlesen. In dieser Duftkomposition erfüllt er unzählige Aufgaben, unter anderem wirkt er ebenfalls antibakeriell, antiviral und fiebersenkend, er stärkt euer Immunsystem und lindert Schmerzen.
Das ätherische Cajeputöl und das Lavendelöl sind die ultimative Kombi gegen Schmerzen aller Art. Hier hab ich auch schon mal darüber geschrieben. Es wirkt ebenfalls anitbakteriell, antiviral, schleimlösend, es fördert die Durchblutung der Atemwege und stärkt ebenfalls euer Immunsystem.

Erkältungsbad

Wenn ihr eine Badewanne zuhause habt, könnt ihr diese tolle Duftkomposition auch bei einem Vollbad genießen, denn die gibt es auch fixfertig als Badeöl. Ein paar Dinge solltet ihr dabei allerdings beachten um euren Kreislauf nicht zu sehr zu belasten:

  • Wassertemperatur sollte zwischen 35 und 39 Grad liegen, außer wenn ihr schwanger seid, dann bitte nicht mehr als 37 Grad
  • ihr solltet nicht länger als 15 Minuten in der Wanne bleiben
  • nach dem Bad heißt es „Ab ins Bett!“, denn Ruhe ist gerade wenn ihr erkältet seid sehr wichtig
  • ausreichend trinken, am Besten einen feinen Erkältungstee

Für Kinder unter 6 Jahren nehmt ihr besser das Hatschi Kinder Winterbad, denn da sind die Öle speziell auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt.

Inhalation

Mir persönlich leistet das Inhalieren immer sehr gute Dienste und es geht so einfach! Ihr braucht einen Topf mit sehr heißem Wasser, die Duftmischung Erkältung oder andere ätherische Öle, die ihr gerne bei Erkältungen nehmt, optional 1 EL Meersalz und ein Handtuch. Die Duftmischung komm einfach (mit dem Salz vermischt) in das heiße Wasser, ihr beugt euch über den Topf und das Handtuch hängt ihr euch auf den Kopf, damit die Dämpfe direkt in euer Gesicht gelangen und sich nicht sofort im Raum verflüchtigen. Nach ca. 20 Minuten ist wieder Nachruhen angesagt. Am Besten mit Thermophor auf die Couch oder ins Bett und wirklich eine Stunde Ruhe geben.

Inhalierstift Erkältung

Wenn ihr noch nicht ganz fit seid, aber schon auf den Beinen, dann empfehle ich euch den Inhalierstift mit der Erkältungsmischung. Ich finde ihn sehr praktisch, weil er gut in jede Handtasche passt und so immer mit dabei ist. Die Mischung befreit die Atemwege, spendet Energie und lässt euch wieder Durchatmen. Selbestverständlich könnt ihr den Stift auch vorbeugend verwenden, wenn alles rundherum schnupft und hustet oder wenn ihr schnell mal einen Konzentrationskick braucht.

Erkältung_Inhalierstift01

Inhalierstift Erkältung mit Mini-Pipette zum Beduften

Selbstverständlich könnt ihr die Duftmischung auch in euren Diffuser oder eure Duftlampe geben, denn diese klärt ganz toll die Raumluft, eliminiert die Keime und lässt euch wieder durchatmen.

Was sind eure Tipps bei Erkältungen? Nehmt ihr auch äthersiche Öle? Oder mögt ihr lieber Balsame? Oder greift ihr liefer zu anderen Hausmittel? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Bleibt gesund!

Alles Liebe,

eure Mel

P.S.: Wie euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich die Stichwörter mit den Produktlinks versehen, so kommt ihr bequem und direkt in den Online Shop und könnt direkt weiter stöbern. 😉

Niaouli – oder: was bei mir in den letzten Tagen im Diffuser war

Na bei uns war was los in den letzten Tagen… ich kann euch sagen, ein kranker Zwergi stellt so ziemlich alles auf den Kopf. Eigentlich hatte ich einen ganz anderen Beitrag für heute geplant. Aber wir haben ja gleich den Doppeljackpot bei Kinderkrankheiten gemacht und mein Bub hatte Hand-Mund-Fuß Krankheit UND Scharlach. Wie wunderbar… :-/

Aber gut, all das Jammern hat nix genutzt, wir waren natürlich beim Kinderarzt und der bestätigte meinen Verdacht – den hatte ich, weil der Sohn meiner besten Freundin die gleichen Symptome einen Tag zuvor zeigte und sie mir schon berichtet hatte. Nachdem ich ja gerne in meinen Duftkoffer greife um meine Familie und mich zu unterstüzten, wurde sofort unser Diffuser angworfen. Da kam Niaouli (Melaleuca viridiflora) und Zitronenöl hinein. In erster Linie wollte ich meinem Sohn eine angenehme und frische Atmosphäre schaffen, war er doch sehr erschöpft und müde vom Fieber. Diese Kombi mag ich sehr, denn sie reinigt die Raumluft, wirkt antiviral und antibakteriell und richtet wieder auf.

Über Niaouliöl erzähle ich euch heute etwas mehr, denn ich finde es ist ein sehr vielseitiges Öl, das nicht nur interessant duftet, sondern auch für Atemwege, Haut und Schleimhaut gut einsetzbar ist. Aber von Anfang an!
Niaoulibäume wachsen in Neukaledonien (Inselgruppe vor Nordaustralien), im feuchtheißen Klima. Bemerkenswert ist, dass es dort keine Malaria gibt, da die Inhaltsstoffe des Niaouliöls, welches von den Blättern abgegeben wird, insektenabweisend wirken. Das Myrtengewächs wird mittlerweile auch in Madagaskar sehr erfolgreich angebaut und zwar mit Bio-Gütesiegel, das für nachhaltige und umweltschonende Gewinnung und Verarbeitung steht.

Wie oben schon erwähnt, hat es eine stark antibakterielle und antivirale Wirkung, es wird bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt und es hilft unserem Immunsystem wieder auf die Beine. Auch in der Hautpflege könnt ihr es gut einsetzen, beispielsweise bei schwachem Bindegewebe, Kampfadern und Venenentzündungen, es wirkt schmerzstillend, zellregenerierend und bindegewebsstabilisierend. Es ist ein sehr hautfreundliches Öl, das unsere Haut vor Strahlenschäden schützen kann bzw. in der Nachsorge bei Strahlentherapie in Kombination mit Sanddornfruchtfleischöl zum Einsatz kommt. Niaouliöl kann bei Entzündungen im Mundraum oder am Nagelbett eingesetzt werden, hier wirkt es wie eine Zugsalbe.
Schon für kleine Schnupfennasen ab einem Jahr könnt ihr eine Trockeninhalation machen. Da gebt ihr 1-2 Tropfen Niaouliöl auf ein Taschentuch und lasst sie dran schnuppern. Das hilft beim Durchatmen und löst den Schleim in den Atemwegen. Natürlich wirkt das auch bei uns Erwachsenen!

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Am Wochenende war ich dann dran, plötzlich versagte meine Stimme und ich hatte Halsschmerzen. Auch da kam Niaouli zum Einsatz! Ich hab ja noch jede Menge Johanniskrautöl, das ich selbst angesetzt habe. Das hab ich dann mit Niaouli und Neroli gemischt, in ein Roll-on gefüllt und auf Hals und Brust aufgetragen. Neroli wirkt hervorragend bei Kehlkopfentzündungen und so praktisch im Roll-on ist es ja immer mit dabei. Ihr wisst ja, als Mama kann man nicht einfach in Krankenstand gehen. 😉

Das Rezept:
1 Stück 10 ml Roll-on aus Glas
10 ml Johanniskrautöl (im Sommer bitte ein anderes fettes Pflanzenöl nehmen)
3 Tropfen Niaouli
3 Tropfen Neroli
Erst das Öl in den Roll-on füllen, danach die ätherischen Öle, Kappe drauf, einmal schwenken, schon konnte ich es anwenden!

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Auch zum Gurgeln könnt ihr es verwenden, bei Entzündungen im Mund und Rachen hilft es ebenfalls ganz toll. Einfach 1 EL Rosenhydrolat (unkonserviert!) + 1-2 Tropfen Niaouliöl in ein Glas Wasser geben und schon könnt ihr loslegen!

Damit wir alle gut schlafen konnten, lief dann über Nacht Lavendelöl im Diffuser. Wichtig war mir, quasi eine Rundumbetreuung durch die ätherischen Öle, damit sich die Keime nicht unkontrolliert vermehren können. Was das Lavendelöl alles kann, das könnt ihr hier nachlesen – einer meiner Favoriten, den ich natürlich ganz als erstes verbloggt hab. <3

Kennt ihr Niaouliöl schon? Wofür habt ihr es denn schon verwendet? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet.

Ich hoffe, ihr bleibt gesund und ich wünsch euch noch einen schönen Feiertag!

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Niaouliöl bio: https://www.feeling.at/shop/niaoulioel-bio-melaleuca-viridiflora.html?acc=204
Zitronenöl bio: https://www.feeling.at/shop/zitronenoel-bio-citrus-limon.html?acc=204
Sanddornfruchtfleischöl: https://www.feeling.at/shop/sanddornfruchtfleischoel-bio-hippophae-rhamnoides.html?acc=204
Roll-on: https://www.feeling.at/shop/weissglas-roll-on-flasche.html?acc=204
Neroliöl: https://www.feeling.at/shop/nerolioel-orangenbluetenoel-citrus-aurantium-flos.html?acc=204
Johanniskrautöl: https://www.feeling.at/shop/johanniskrautoel-bio-hypericum-perforatum.html?acc=204
Rosenhydrolat: https://www.feeling.at/shop/rosenhydrolat-bio.html?acc=204
Lavendel bio: https://www.feeling.at/shop/lavendeloel-bio-lavandula-angustifolia.html?acc=204

 

Quellenangaben:
„Praxis Aomatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

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