Mels duft(er) Blog

Hier findet ihr Wissenswertes über ätherische Öle, Kräuter und viele andere feine Naturprodukte. Schaut herein, es lohnt sich!

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Unsere Nummer 1 in der duften Babypflege: das Rosenhydrolat

Einge meiner Freundinnen sind gerade schwanger oder haben gerade ein ganz kleines Baby und deshalb hatte ich letztes Wochenende gleich 2 Aromaberatungen zum Thema „Dufte Babypflege“. Das freut mich natürlich sehr, denn das ist ein besonders wichtiges Thema für mich, weil nicht alles für die überaus zarte Babyhaut geeignet ist und da oft auch Vorsicht geboten ist. Denn nur weil es Natur ist, heißt das noch lange nicht, dass nicht auch schaden kann. Also stelle ich euch heute das Rosenhydrolat näher vor, das ich persönlich am Liebsten bei meinem Sohn eingesetzt habe und auch immer noch verwende, weil es einfach so toll ist.

So entsteht ein Hydrolat

Ein Hydrolat entsteht quasi als „Nebenprodukt“ bei der Wasserdampf-Destillation von ätherischen Ölen. Vergangenen Sommer habe ich mein erstes Lavendelyhdrolat selbst destilliert. Wie das funktioniert hat und wie wunderbar es roch, habe ich euch hier geschildert.

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Destillation von Lavendel = Lavendelhydrolat + ätherisches Lavendelöl

Dabei kommt es stark auf die Pflanze an, wieviel ätherisches Öl diese enthält. Die Rosenblütenblätter haben recht wenig von dem duftenden Öl, sodass das ätherische Rosenöl unglaublich kostbar ist. Für 1 kg ätherisches Rosenöl werden in etwa 3.500 bis 5.000 kg Rosenblüten benötigt. Dazu werden die Rosenblütenblätter früh morgens von Hand geerntet, denn da ist der Gehalt an ätherischen Öls am höchsten. Jetzt ist klar, warum dieses ätherische Öl zu den kostbarsten und teuersten gehört, oder? 😉
Aber nun zurück zum wunderbaren Rosenhydrolat, denn zum ätherischen Rosenöl gibt es einen separaten Beitrag, das würde hier nämlich den Rahmen sprengen.

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Rosenhydrolat, mehrfach destilliert

Rosenhydrolat hat eine lange Tradition

Rosenhydrolat blickt auf eine lange Tradition zurück, historische Quellen berichten, dass im Jahre 810 nach Christus dreißigtausend Flaschen Rosenwasser nach Bagdad geliefert wurden. 😮
Die Kulitvierung der Rosen begann in Persien, dann folgte Indien, Nordafrika, die Türkei und schließlich auch Bulgarien. Hauptsächlich wird das Hydrolat aus der Rosa damascena hergestellt, aber es gibt auch Produkte aus der Rosa centifolia. Das berühmte Rosenwasser findet auch heute noch in vielen (orientalischen) Speisen Verwendung. Ein paar Vorschläge von mir findet ihr weiter unten. 😉

Rosenhydrolat in der Köperpflege

Aber natürlich könnt ihr das Hydrolat auch in der Körperpflege anwenden. Weil es so mild ist, habe ich es immer, mit Mandelöl gemischt, bei rotem Popo von meinem Sohn verwendet. Aber in der selben Kombi könnt ihr es auch nehmen um feuchtes Toilettenpapier herzustellen. Dazu gibt es auch ein fertiges Produkt, namens Cleany. Das könnt ihr aber auch zum Abschminken verwenden, gemeinsam mit den Gesichtsreinigungstüchern die ideale Kombi. Es bringt mir die nötige Frische, reinigt super und die Haut ist hinterher angenehm gepflegt.

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Ein perfektes Trio

Das Rosenhydrolat ist wahrscheinlich das beliebteste Hydrolat zur Herstellung von Cremen und wird da als Wasserphase verwendet. Auch hierzu sind einige Beiträge geplant, da ich immer wieder danach gefragt werde, wie man denn sowas selbst herstellt. Ich freue immer wieder über solche Inputs, denn schließlich schreibe ich ja nicht nur für mich selbst, sondern für euch, meine LeserInnen! <3
Das kostbare Wasser hat ein breites Wirkungsspektrum, es wirkt wundheilend, entzündungshemmend, antiviral, anitseptisch, hautpflegend, beruhigend und kühlend. Ich verwende es außerdem gerne als erfrischenden Spray, wenn im Büro die Luft zu trocken wird, sprühe es direkt in mein Gesicht. Aber auch  morgens als Gesichtswasser, so beginnt mein Tag gleich mal mit einem Meer aus Rosen, einfach herrlich. <3

Blumiger Begleiter im Alltag

Ganz gute Erfahrungen hab ich auch bei der ewig wiederkehrenden Bindehautentzündung von meinem Sohn gemacht. Ich habe ihm das Hydrolat einfach ins Gesicht gesprüht – er zerkugelt sich immer noch darüber. 😉  Wenn ihr das ebenfalls so anwenden möchtet, bitte stellt sicher, dass ihr ein naturreines Rosenhydrolat habt, das nicht mit Alkohol verdünnt ist. Oft wird dieser als Konservierungsmittel eingesetzt und dann ist es für die Anwendung auf wunden Hautflächen oder für das Gesicht bzw. die Augen keinesfalls geeignet!
Bei Halsschmerzen könnt ihr es zum Gugeln verwenden und wenn ihr es einnehmt, verbessert ihr eure Darmtätgikeit und stärkt euer Immunsystem, toll oder?
Wenn ihr beim nächsten Mädelsabend den Prosecco zu etwas Besonderem machen möchtet, dann gebt doch 1 TL Rosenhydrolat ins Glas bevor ihr einschenkt. Dann habt ihr ein neues Geschmackserlebnis. Es passt ganz großartig zu diversen Fruchtsalaten oder auch zu Sorbets oder cremigen Toppings von Cupcakes. Ihr seht, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Habt ihr das Rosenhydrolat auch schon mal verwendet? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt und mir einen Kommentar hinterlasst!

Alles Liebe,

eure Mel

 

 

Quellenangabe:
„Hydrolate –  Sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag
„Aromatherapie“ von Dietrich Wabner und Christiane Beier, Verlag Urban & Fischer

 

Schläfst du eigentlich gut?

Habt ihr auch manches Mal das Gefühl, dass die Nächte viel zu kurz sind? Oder, dass ihr nicht ordentlich ausgeschlafen seid, obwohl ihr rechtzeitig ins Bett gegangen seid? Liegt ihr dann trotzdem noch eine zeitlang wach und wartet auf den Schlaf? Oder könnt ihr gut einfschlafen, wacht dann aber nach ein paar Stunden Mitten in der Nacht auf und findet einfach nicht mehr zurück in den Schlaf? Egal ob Stress, Ängste oder hormonelle Störungen, es kann ganz schön anstrengend sein, die Tage zu bewältigen, wenn man nicht ausgeschlafen ist, oder? Selbstverständlich ist es wichtig mit dem Arzt eures Vertrauens darüber zu sprechen und ggf. Ursachenforschung zu betreiben. Oft können wir selbst aber auch schon einiges dazu beitragen, um wieder zur Ruhe zu kommen und die Nächte in eine erholsme Zeit umzuwandeln. Natürlich gibt es auch in der Aromatherapie einige hilfreiche Öle, die ich euch gerne hier vorstelle. Doch zuerst widme ich mich ein paar weiteren Faktoren, die meiner Erfahrung nach ebenfalls wichtig sind:

Euer Schlafplatz

Es gibt viele Faktoren die unseren Schlaf positiv beeinflussen können. Selbstverständlich ist es am Wichtigsten, dass ihr euch in eurem Schlafzimmer und in eurem Bett wohl fühlt, andernfalls solltet ihr sehr schnell alle Störfaktoren beseitigen, denn Schlafentzug  wirkt sich sehr ungünstig auf Körper und Seele aus!
Idealerweise hat euer Schlafzimmer ungefähr 18 Grad, eine Luftfeuchtigkeit von ca. 50 bis 60 Prozent. Es ist auch sehr wichtig, dass ihr frische Luft in diesem Raum bekommt, also entweder gut lüften oder das Fenster kippen. Ich persönlich schaffe es ja nicht, das ganze Jahr mit offenem Fenster zu schlafen, das wäre mir auf Dauer zu kalt. Außerdem haben wir ja noch unseren Sohnemann bei uns ihm Schlafzimmer, der seit ein paar Wochen auf seinen Schlafsack verzichtet und mit eigener Decke schlafen möchte. <3
Auch eine Möglichkeit zum Verdunkeln ist wichtig, denn besonders im Juni, wenn die Sonne bereits um 05:00 aufgeht oder wenn ihr in der Stadt wohnt und es durch die Beleuchtung hell in eurem Schlafzimmer ist.

Das Einschlafen

Ihr kennt das sicher: ihr seid total müde und liegt schon im Bett, doch plötzlich dreht sich die Gedankenspirale und an Schlaf ist nicht  mehr zu denken. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto mehr ärgert ihr euch, dass der Schlaf noch immer fern bleibt und dann wird es noch schwieriger.
Unlängst habe ich gelesen, dass es überhaupt nicht förderlich ist, vor dem Schlafen das Handy nachmals in die Hand zu nehmen oder sich vom Fernseher berieseln zu lassen. Das bläuliche Licht von den Bildschirmen senkt nämlich die Melaninproduktion, da es den Lichtverhältnissen kurz vor dem Sonnenaufgang ähnlich ist. Melanin ist unser Schlafhormon, das gegen Ende des Tages vermehrt ausgeschüttet wird und für guten Schlaf sorgt. Also beeinträchtigt es ebenfalls unsere Schlafqualität.
Meine beste Freundin hat mir auch mal einen sehr guten Tipp gegeben, nämlich Stift und Block neben dem Bett zu haben um Gedanken, die einem den Schlaf rauben, aufzuschreiben, also quasi aus dem Kopf aufs Papier zu bringen. Hilft bei mir besonders gut, wenn ich mir denke „Das darf ich keinesfalls morgen vergessen“. 🙂

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Lavendel, Mandarine und Kamlille sind natürliche Helfer bei Schlafstörungen

Natürliche Hilfe bei Schlafstörungen

Genau hier, nämlich beim Einschlafen, möchte ich ansetzen. Hier ist es wichtig, dass ihr euch entspannt. Angespannt findet wohl niemand in erholsamen Schlaf. Die ätherischen Öle können dabei wirklich wertvolle Dienste leisten, wenn ihr herausfindet, was ihr braucht. Ein paar Öle möchte ich euch hier vorstllen, die ich selbst öfter mal im Schlafzimmer benütze:

Lavendelöl

Ätherisches Lavendelöl hat so viele feine Eigenschaften, ich hab euch schon mal davon berichtet, hier könnt ihr  mehr dazu lesen.
Jedenfalls wirkt es ausgleichend, beruhigend, angstlösend und antidepressiv. Das sind also genau die Eigentschaften, die sehr wichtig sind für guten Schlaf. Außerdem hat es auf körperlicher Ebene schmerzlösende, krampflösende und blutdruckregulierende Eigenschaften. Ihr könnt dieses Öl pur anwenden, also direkt 2-4 Tropfen auf die Handfläche, diese verreiben und auf eurem Kopfkissen verteilen. Oder ihr könnt es auch auf eure Fußsohlen geben. Hier würde ich es allerdings mit einem guten fetten Pflanzenöl mischen, dann habt ihr nämlich auch gleich einen pflegenden Anteil mit dabei und die Haut trocknet  nicht aus.

Kamillenöl

Ein weiteres Blütenöl, nämlich das ätherische Öl der römischen Kamille ist auch sehr gut geeignet. Es wirkt auf köperlicher und seelischer Ebene krampflösend, es beruhigt uns, lösst Stress, stärkt uns, wirkt antidepressiv und ist ebenfalls schlaffördernd.
Aufgrund seiner tollen hautpflegenden Eigenschaften kann ich euch ein entspannendes Bad vor dem Schlafengehen damit empfehlen. 4 Tropfen in einen halben Becher Schlagobers oder 1 EL fettes Pflanzenöl mischen und ins Badewasser geben.

Mandarinenöl

Ein Vertreter aus dem Bereich Zitrusdüfte, nämlich das ätherische Mandarinenöl, hilft ebenfalls sehr gut bei Schlafstörungen. Besonders Kinder sprechen auf diesen Duft sehr gut an. Das Öl wirkt in niedriger Dosierung schlaffördernd, angstlösend und entkrampfend. Der fruchtig süße Duft wird bei depressiven Verstimmungen, Ängsten und mangelndem Selbstvertrauen eingesetzt. Gut zu wissen: wenn ihr dieses Öl höher dosiert wirkt es anregend. Auch in Verbindung mit warmem Wasser kann eine Überdosierung auch zu Hautreizungen oder allergischen Reaktionen führen.

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Natürliche Helfer bei Schlafstörungen

Zedernöl (Cedus atlantica)

Das ätherische Öl der Atlaszeder gehört zu den holzigen Düften. Das Öl stärkt und hilft uns bei (Trennungs)-Ängsten, seelischem Bauchweh, Trauer und depressivem Verstimmungen. Wenn ihr den Duft mögt, dann könnt ihr 1-3 Tropfen davon auf ein Taschentuch geben und daran riechen. Es beruhigt, gleicht aus und gibt Zuversicht.
Körperlich hat es ebenfalls ganz tolle Eigenschaften, denn es wirkt antiallergisch. Es hat eine zellstabilisierende Wirkung und reduziert daher die Histaminausschüttung. Außerdem könnt ihr es bei Bluthochdruck einsetzen oder bei Husten oder Bronchitis. Achtung: bitte nicht verwechseln mit dem Virginia-Zedernöl (Juniperus virginiana), dieses hat nämlich eine sehr anregende  Wirkung. 😉

Das A und O des guten Schlafes beginnt also schon VOR dem zu Bett gehen. Das Wichtigste allerdings ist, dass ihr den Duft mögt, den ihr zum Entspannen nehmt. Wenn ihr euch gerne durch diese oder andere Düfte schnuppern möchtet, dann meldet euch gerne bei mir. Ich komme gerne zu euch und ermögliche euch eine Expedition in die wunderbare Welt der Düfte! <3

Schlaft gut,

eure Mel

 

 

 

Quellennachweis:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig
„Hausapotheke Ätherische Öle“ von Maria M. Kettenring

 

Erkältet? Hier gibt es meine Tipps für euch!

Unlängst war ich beim Arzt zur Kontrolle nach meiner Operation und als ich das Wartezimmer sah, wollte ich am Liebsten wieder umdrehen: bummvoll und alle saßen da mit Schnupfennase oder Husten. Zuhause habe ich dann meinen Aromakoffer geöffnet und überlegt, welche Mischung da am Besten passen könnte. Ich schätze, dass einige von euch auch erkältet sind und ihr vielleicht ein paar Tipps brauchen könnt.

Duftkomposition Erkältung

Naheliegend ist natürlich die Duftkomposition Erkältung und ich finde sie duftet einfach goßartig. Ganz frisch und klar, also genau was ihr braucht, wenn ihr erkältet seid. Drin sind viele ätherische Öle, die euch dabei gut unterstützen.
Eucalyptus globulus wirkt sehr stark antibakteriell, schleimlösend, fiebersenkend und durchblutungsfördernd und erfrischt und  belebt euren Geist – also genau das Richtige bei einem dicken Erkältungskopf.
Ätherisches Lavendelöl ist ebenfalls drin und hat unzählige wunderbare Eigenschaften. In einem meiner ersten Beiträge habe ich euch das Öl näher beschrieben, hier könnt ihr es nachlesen. In dieser Duftkomposition erfüllt er unzählige Aufgaben, unter anderem wirkt er ebenfalls antibakeriell, antiviral und fiebersenkend, er stärkt euer Immunsystem und lindert Schmerzen.
Das ätherische Cajeputöl und das Lavendelöl sind die ultimative Kombi gegen Schmerzen aller Art. Hier hab ich auch schon mal darüber geschrieben. Es wirkt ebenfalls anitbakteriell, antiviral, schleimlösend, es fördert die Durchblutung der Atemwege und stärkt ebenfalls euer Immunsystem.

Erkältungsbad

Wenn ihr eine Badewanne zuhause habt, könnt ihr diese tolle Duftkomposition auch bei einem Vollbad genießen, denn die gibt es auch fixfertig als Badeöl. Ein paar Dinge solltet ihr dabei allerdings beachten um euren Kreislauf nicht zu sehr zu belasten:

  • Wassertemperatur sollte zwischen 35 und 39 Grad liegen, außer wenn ihr schwanger seid, dann bitte nicht mehr als 37 Grad
  • ihr solltet nicht länger als 15 Minuten in der Wanne bleiben
  • nach dem Bad heißt es „Ab ins Bett!“, denn Ruhe ist gerade wenn ihr erkältet seid sehr wichtig
  • ausreichend trinken, am Besten einen feinen Erkältungstee

Für Kinder unter 6 Jahren nehmt ihr besser das Hatschi Kinder Winterbad, denn da sind die Öle speziell auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt.

Inhalation

Mir persönlich leistet das Inhalieren immer sehr gute Dienste und es geht so einfach! Ihr braucht einen Topf mit sehr heißem Wasser, die Duftmischung Erkältung oder andere ätherische Öle, die ihr gerne bei Erkältungen nehmt, optional 1 EL Meersalz und ein Handtuch. Die Duftmischung komm einfach (mit dem Salz vermischt) in das heiße Wasser, ihr beugt euch über den Topf und das Handtuch hängt ihr euch auf den Kopf, damit die Dämpfe direkt in euer Gesicht gelangen und sich nicht sofort im Raum verflüchtigen. Nach ca. 20 Minuten ist wieder Nachruhen angesagt. Am Besten mit Thermophor auf die Couch oder ins Bett und wirklich eine Stunde Ruhe geben.

Inhalierstift Erkältung

Wenn ihr noch nicht ganz fit seid, aber schon auf den Beinen, dann empfehle ich euch den Inhalierstift mit der Erkältungsmischung. Ich finde ihn sehr praktisch, weil er gut in jede Handtasche passt und so immer mit dabei ist. Die Mischung befreit die Atemwege, spendet Energie und lässt euch wieder Durchatmen. Selbestverständlich könnt ihr den Stift auch vorbeugend verwenden, wenn alles rundherum schnupft und hustet oder wenn ihr schnell mal einen Konzentrationskick braucht.

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Inhalierstift Erkältung mit Mini-Pipette zum Beduften

Selbstverständlich könnt ihr die Duftmischung auch in euren Diffuser oder eure Duftlampe geben, denn diese klärt ganz toll die Raumluft, eliminiert die Keime und lässt euch wieder durchatmen.

Was sind eure Tipps bei Erkältungen? Nehmt ihr auch äthersiche Öle? Oder mögt ihr lieber Balsame? Oder greift ihr liefer zu anderen Hausmittel? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt!

Bleibt gesund!

Alles Liebe,

eure Mel

P.S.: Wie euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich die Stichwörter mit den Produktlinks versehen, so kommt ihr bequem und direkt in den Online Shop und könnt direkt weiter stöbern. 😉

Feiner Gugelhupf mit Vanille und Limette

Wie ihr vielleicht auf meiner facebook-Seite mitbekommen habt, hab ich am Sonntag gebacken, da wir Besuch bekommen haben. Eine liebe Freundin, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, hat uns besucht. Natürlich darf da ein Kuchen am Sonntag Nachmittag nicht fehlen. 😉

Und weil er so lecker war, verrate ich euch heute das Rezept. Selbstverständlich mischen auch da meine Öle mit. Hier mal die Zutatenliste:

150 g Staubzucker & ein wenig zum Bestreuen
250 g Mehl
125 ml Sonnenblumenöl
125 ml Wasser
eine halbe Packung Backpulver
4 Eier
eine Prise Salz
Saft von 2 Limetten oder 10 Tropfen Limette destilliert
15 Tropfen Vanille Extrakt
Butter und Semmelbrösel für die Form

Snapseed

Zubereitung:
1) Den Backofen vorheizen auf 180°C.
2) Die Eier trennen und das Einklar mit einer Prise Salz zu einem steifen Schnee schlagen
3) Die Eidotter schaumig schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen und mindestens 5 Minuten  mit dem Mixer rühren, bis die Masse hellgelb bis weiß wird
4) Den Vanillextrakt und den Limettensaft dazu geben
5) Das Wasser und das Öl hinzu fügen und nochmals gut rühren
6) Das Mehl mit dem Backpulver gut vermischen, sieben und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Dottermasse heben
7) Dann in die gebutterte und mit Semmelbrösel bestreute Form füllen und bei 180 °C Umluft ca. 40-50 Minuten backen – Stäbchenprobe!
8) Den ausgekühlten Gugelhupf mit Staubzucker bestreuen & schmecken lassen 😉

Mein Tipp: lasst den Gugelhupf in der Form auskühlen und stürzt ihn erst dann, so geht er leichter aus der Form heraus.

Das Rezept ist ein sehr einfacher Ölgugelhupf, den ich einfach nach Lust und Laune mit dem ätherischen Öl der Limette (dieses Mal mit dem frischen Saft) und dem Vanille-Extrakt verfeinert habe. Der feine Vanille- und Limettengeschmack kommt erst zur Geltung, wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist. Ich mag die Ausgewogenheit von Süße und fruchtiger Säure besonders gerne. Selbstverständlich könnt ihr auch einen Marmorgugelhupf mit diesem Rezept machen, einfahch die Hälfte des Teiges mit etwas Kakaopulver mischen. Hier könntet ihr zum Beispiel den dunklen Teig mit der Duftkomposition Chai oder dem feinen Kakaoextrakt verfeinern. Oder ihr tauscht einen Teil des Mehls mit geriebenen Mandeln, auch sehr lecker.

Snapseed (1)

Der Gugelhupf ist sehr gut angekommen, war ratz-fatz weg! 😀

Ihr seht also, in der Aromaküche sind eurer Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt! <3

Habt ihr schon  Erfahrungen mit der Aromaküche sammeln können? Was habt ihr denn Leckeres gezaubert? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. 🙂

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen noch die Produktlinks für euch:
Vanille-Extrakt 10:90: https://www.feeling.at/shop/vanilleoel-extrakt-vanilla-planifolia.html?acc=204
Limette destilliert bio: https://www.feeling.at/shop/limettenoel-destilliert-bio-citrus-aurantifolia.html?acc=204
Chai Duftkomposition: https://www.feeling.at/shop/chai-duftkomposition.html?acc=204
Kakao-Extrakt bio: https://www.feeling.at/shop/kakao-extrakt-bio-in-alkohol-70-30-theobroma-cacao.html?acc=204

Kleiner Rückblick zum Jahresbeginn

Na ihr Lieben, seid ihr schon gut im neuen Jahr angekommen? Ich hab ja den ersten Tag des Jahres in der Notfallambulanz und in weiterer Folge dann am OP-Tisch verbracht, weil mein Blinddarm entschieden hat, raus zu wollen. Ein toller Zeitpunkt – nämlich nicht. :-/ Desalb war es auch länger als geplant ziemlich still auf meinem Blog und auf meiner facebook-Seite.

Während ich also eine ganze Woche lang im Krankenhaus lag, habe ich mir viele Gedanken gemacht, über die Zukunft und auch ein wenig über die Vergangenheit. Außerdem hab ich ein Buch („Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky) gelesen, wofür ich im Normalfall eher keine Zeit mehr habe. Denn meine Familie, die Arbeit und meine Herzensarbeit, also meine Aromarunden und der Blog, sind zeitintensiv. Aber ich habe dabei fest gestellt, wie viel Glück ich habe, denn ich kann das tun, was mir wirklich Spaß macht und was ich von ganzem Herzen liebe. <3

Und während ich so ganz in der Dankbarkeit war, begann es in meinem Kopf nur so zu sprudeln.  Es kamen viele neue Ideen, die ich im Laufe diesen Jahres umsetzen möchte, auch den Blog betreffend. Mehr wird dazu aber noch nicht verraten, ihr dürft also gespannt sein. 😉

Ich habe euch auf meiner facebook-Seite ja erzählt, welche beiden ätherischen Öle ich in meiner Handtasche mit hatte, die mir während meines Krankenhaus Aufenthaltes geholfen haben, mich zu entspannen. Sogar meine beiden Zimmernachbarinnen, die mit mir eine nach der anderen, das Zimmer teilten, waren offen dafür.

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Die große Flasche Lavendel habe ich immer in meiner Handtasche, denn es ist ja DER Allrounder in der Aromatherapie. Nicht nur, dass ich den Duft des Lavendels sehr gerne habe, er hat auf jeden Fall die Luft in unserem Zimmer gereinigt und desinfiziert. Man weiß ja nie, welche Keime da in einem Spital in der Luft liegen. Ich hab 3 Tropfen auf eine Serviette gegeben und diese dann auf den Heizkörper gelegt. Es hat ganz dezent geduftet in unserem Zimmer, irgendwie frisch und sauber, einfach herrlich. Was das ätherische Lavendelöl noch so alles kann, könnt ihr in einem meiner ersten Beiträge nachlesen: „Mein allerliebster Allrounder

Auch das ätherische Neroliöl kam zum Einsatz. Ein paar Tage nach meiner Operation kam meine Chirurgin mit der Visite herein und erzählte mir, wie der Eingriff verlief. Sie erklärte mir, dass es die richtige Entscheidung war, den Blinddarm rausnehmen zu lassen, denn die Entzündung war schon recht weit fortgeschritten  und kurz vor dem Durchbruch. Obwohl ich schon sowas geahnt hatte, hat es mich trotzdem ziemlich geschockt. Ich zitterte am ganzen Körper und war sehr froh, dass ich mein Neroliöl mit dabei hatte. Bisher hab ich es nicht so oft bei mir verwendet, aber in diesem Moment war es genau das Richtige. Ich brauchte es nicht mal aufzutragen, einfach an der Flasche riechen hat mir schon geholfen, meine Herzfrequenz wieder zu senken und mich zu entspannen. Hier hab ich auch schon mal über das ätherische Neroliöl geschrieben, da könnt ihr einen genaueren Blick drauf werfen.

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Hattet ihr auch schon mal eines dieser Aha-Erlebnisse mit einem ätherischen Öl? Mir passiert es ja immer wieder, dass ich – trotz meines Wissens um diverse Wirkungsweisen – erstaunt bin, was die Öle so alles bewirken können und mit welcher Kraft sie das tun. <3

Ich freue mich übrigens, wenn ihr meinem Beitrag auf facebook teilt oder meine Seite euren Freunden empfiehlt.

Alles Liebe,

eure Mel

Meine Silvester-Rituale

Eigentlich wollte ich ja eine Blogpause einlegen um mich meiner Arbeit im Büro, aber vor allem meiner Familie widmen zu können. Aber seit 2 Tagen bin ich unruhig und meine Finger wollen an die Laptop-Tastatur, denn in meinem Kopf hat sich dieser Beitrag schon fast selbst geschrieben. Also muss ich einfach nachgeben und es raus lassen! 😀

Wie ihr in meinem letzten Beitrag lesen konntet, wird bei uns zwischen Weihnachten und dem 6. Jänner geräuchert. Zu Silvester gibt es aber noch zwei weitere besondere Rituale, die ich euch gerne zeigen möchte. Zum einen ein Feuerritual, bei dem man sich von allem verabschiedet, was man im neuen Jahr nicht mehr braucht, was man gern ziehen lassen möchte.
Dazu braucht ihr ein paar kleine Zettelchen, wo ihr alles drauf schreibt, wovon ihr euch gerne verabschieden möchtet, was euch im neuen Jahr nicht mehr begleiten soll. Diese legt ihr dann zusammen und übergebt sie vor Mitternacht noch dem Feuer. Ich empfehle euch, die Zettelchen im Kamin zu verbrennen. Wenn ihr keinen habt, dann solltet ihr das Ritual lieber outdoor machen. Entweder in einem feuerfesten Gefäß oder im Griller geht das ebenfalls ganz gut. Wenn ihr das Papier entzündet, denkt ganz bewusst an die Dinge die ihr aufgeschrieben habt und daran, dass ihr sie gerne und guten Gewissens ziehen lasst. Hier könnt ihr aktiv das Loslassen üben, das können wir ja das ganze Jahr gut brauchen. 😉

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Das zweite Ritual starte ich heuer zum ersten Mal, denn es zieht sich über ein ganzes Jahr. Es nennt sich das „Glücksglas“. Dazu braucht ihr also ein großes Glasgefäß, entweder eine breite Vase oder ein großes Schraubglas. Wenn ihr Kinder habt, könnt ihr dieses gemeinsam hübsch verzieren. In dieses Glas kommt nun jedes Mal, wenn etwas Tolles, Lustiges oder Schönes passiert, ein Zettelchen mit einer möglichst genauen Beschreibung und dem Datum. All diese schönen Momente sammelt ihr über ein ganzes Jahr lang und nächstes Jahr zu Silvester wird es geleert und schon könnt ihr das vergangene Jahr mit Focus auf all das Wunderbare revue-passieren lassen. Das stimmt sehr positiv und ihr startet das neue Jahr mit dem Focus auf die guten und schönen Erinnerungen vom letzten Jahr.

Glücksbringer

Teilt ihr eigentlich auch Glücksbringer für das neue Jahr aus? Meine haben heuer eine ganz besondere Verpackung. Diese hat nämlich meine Blogger-Kollegin und liebe Freundin bibibunt designed und hergestellt und ich bin sehr stolz auf unser gemeinsames Projekt. Hier könnt ihr auf ihrem Blog und in ihrem Onlineshop stöbern. Die Verpackungen sind nämlich genau auf ein 5 oder 10ml-Fläschchen Öl und einen Mini-Duftstein zugeschnitten. Sehen toll aus, oder? <3
Heuer ist die Duftmischung „Danke“ drin, denn ich bin sehr dankbar für die vielen tollen Dinge, die mir widerfahren sind. Besonders dankbar bin ich all meinen Freunden, Bekannten und Followern, die mich zu diesem Blog ermutigt haben und mich unaufhörlich dabei unterstützen, weiter zu machen. ICH DANKE EUCH, IHR SEID TOLL!

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Ich wünsche euch allen einen festlichen und schwungvollen Rutsch und für das neue Jahr viel Gesundheit, Freude und wunderbare Erlebnisse die hoffentlich alle in eurem Glücksglas landen.

Alles Liebe,

eure Mel

 

Räuchern, ein besonderer Brauch

Die Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Jänner ist für mich eine besondere Zeit. Das sind die Rauhnächte, welche auf eine sehr lange Tradition zurück blicken. Man sagt, es ist die Zeit zwischen den Jahren, denn unser Kalenderjahr deckt sich nicht genau mit dem Mondjahr, welches 354 Tage hat. Übrig bleiben 11 bzw. 12 Nächte, die weder in das eine, noch in das andere Jahr gehören. Die Rauhnächte starten mit der Wintersonnenwende, heuer am 21.12.2017. Dies ist die längste Nacht und der kürzeste Tag im Jahr, denn die Mittagssonne erreicht auf unserer Nordhalbkugel ihren Tiefststand. Kein Wunder also, wenn sich um diese dunkle Zeit im Jahr jede Menge Geschichten und Mythen ranken.
Sicherlich kennt ihr auch alle die Sonnwendfeuer, die am Land zur Sommersonnenwende im Juni entfacht werden, oder? Auch sie haben einen spirituellen Hintergund, denn auch der 20. bzw. 21. Juni gilt als wichtiger Tag in sehr vielen Kulturkreisen unserer Erde. Sogar meine Oma aus dem Mostviertel, die ja eher zur katholischen Kirche tendiert, kennt den Brauch des Räucherns in dieser Zeit. Früher hat man, ganz besonders am Land, die Ställe der Tiere, den Hof und/oder die Wohnhäuser und auch die Grundstücksgrenzen ausgeräuchert, um die Luft zu reinigen und die guten Energien herein zu lassen. Es wird erzählt, dass in den Rauhnächten die Tore zur anderen Welt, zu unseren Ahnen, Lichtwesen, Geistern und Göttern weit geöffnet sind und wir unsere Wünsche in dieser besonderen Zeit an sie aussenden können. Ein schöner Gedanke, oder? 🙂

Ich persönlich nutze die Rauhnächte sehr gerne zur Innenschau und zur Reinigung meiner Gedankenwelt, frei nach dem Motto: Negatives darf gehen und Platz für Gutes und Positives machen. <3

Nun zum Räuchern selbst. Dazu braucht ihr ein wenig Ausrüstung, wie eine feuerfeste Schale oder Pfanne, etwas Sand, Räucherkohle, eine Feuerquelle (Streichhölzer oder Feuerzeug) und natürlich Räucherwerk. Bestenfalls habt ihr das Räucherwerk sogar schon zuhause. Ich verwende nämlich sehr gerne Salbei, Lavendelblüten oder Rosenblüten. Heute hab ich sogar feines Fichtenharz mit dabei, welches ich auf einem wunderschönen Adventmarkt in Niederösterreich erstanden habe. Dann legen wir los!

Zuerst gebt ihr den Sand in die feuerfeste Schale und zündet die Räucherkohle an. Es dauert nämlich etwas, bis diese zu glosen beginnt und grau oder weiß wird.

Räucherkohle01

Dann geht es auch schon los. Ihr könnt zum Beispiel mit dem Salbei beginnen, denn er reinigt ganz hervorragend. Als ich noch meine wunderbaren entspannenden Energieanwendungen gegeben habe, habe ich nach den Terminen den Raum immer mit Salbe gereinigt. Ihr glaubt gar nicht, wie frisch und klar die Luft im Raum hinterher war.  Den Salbei legt ihr also ganz einfach auf die glosende Räucherkohle. Ihr seht auf dem Bild eine Feder, diese verwende ich gerne zum Verteilen des Rauches im Raum. Ich beginne meist mit dem Eingangsbereich und arbeite mich dann in das höhere Stockwerk unseres Hauses vor. Natürlich könnt ihr auch einfach gemütlich auf eurer Couch sitzen bleiben, denn die Regeln dazu bestimmt ihr selbst. 😉

Wenn der Salbei nicht mehr raucht, könnt ihr die Reste mit einem alten Löffel von der Kohle schubsen und das nächste Räucherwerk auflegen. Ich hatte Lavendelblüten. Diese duften angenehm süßlich und schaffen eine beruhigende Atmosphäre. Während der Lavendel vor sich in räuchert, könnt ihr euch Gedanken machen, wie es in euch aussieht. Was möchtet ihr verändern, wo möchtet ihr näher hinsehen, welche Bereiche möchtet ihr im kommenden Jahr stärken und nähren?

Danach habe ich die Rosenblüten aufgelegt, die duften auch ganz fein blumig und süß. Auch hier könnt ihr euch wieder selbst ein paar Fragen zu allen möglichen Bereichen eures Lebens stellen, zum Beispiel: wie stellt ihr euch das kommende Jahr vor? Wollt ihr etwas in eurem Leben verändern?

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Nach den Blüten hab ich das Fichtenharz aufgelegt. Den Duft mag ich besonders gerne. <3 Hier könnt ihr eure Aufmerksamkeit auf jene Bereiche lenken, die ihr vielleicht umgestalten oder komplett verändern möchtet. Wichtig ist, dass ihr euer Räucherritual mit einem Dank beendet und damit eure Wünsche quasi hinaus schickt – denn jetzt wird gelüftet. Frische Luft ist nach dem Räuchern nämlich sehr wichtig. Die Luft im Raum oder Haus ist hinterher ganz klar und wunderbar frisch, ihr werdet sehen!

Nachdem ich  mit diesem Beitrag bei der BloggerParade dabei bin, gibt es hier noch die Links zu den anderen Beiträgen von meinen KollegInnen, die lauter feine Ideen rund ums Thema Silvester zusammen getragen haben, schaut mal rein!

Mit dabei sind diesmal:

18.12. – Christina F.
19.12. – Tina B.
20.12. – Melanie
21.12. – Annette
22.12. – Sonja

Hinweis: Die Links funktionieren erst am Erscheinungstag ab 8.00h 😉

Mels duft(er) Blog macht eine kleine Weihnachtspause, denn die Zeit mit der Familie und Freunden ist mir sehr wichtig. Folgt mir auf facebook, da halte ich euch auf dem Laufenden. Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest, gemütliche Feiertage und wunderbare Rahnächte!

Bis bald,

eure Mel

DIY – Geschenktipp: duftende Schokolade

Heute bin ich besonders stolz, euch ein Rezept von meiner lieben Kollegin Julia Wagner Schörghuber vorstellen zu dürfen. Sie arbeitet ebenfalls für die Firma feeling und ist, genau wie ich, aus vollstem Herzen bei der Arbeit mit den Aromaölen dabei. Außerdem ist sie im wunderschönen Mostviertel zuhause, zu dem ich ja ebenfalls einen persönlichen Bezug habe. Sie hat immer ganz leckere Rezepte, schaut mal rein bei ihr in ihrem großartigen AromaAtelier: https://www.aromaatelier.at/

Nachdem es ja nicht mehr sehr lange bis Weihnachten dauert, habe ich mir gedacht, ihr könnt den einen oder anderen Geschenktipp noch gut gebrauchen. 😉
Der heutige Tipp ist etwas für alle Naschkatzen und Schokotiger und als ich das Rezept gesehen habe, war ich sofort begeistert, weil es so schön aussieht und sehr fein duftet, denn da sind auch ätherische Öle drin. Los geht’s!

Zutaten:
200 g Zartbitter Schokolade
300 g Alpenmilch Schokolade
200 g weiße Schokolade
1 TL Zimt

Ätherische Öle:
Orange süß bio
Tonka
Vanille Extrakt
Gebäck & Glühwein Duftmischung
Prinzipiell könnt ihr aber auch andere ätherische Öle verwenden, zum Beispiel Mandarine, Pfefferminze, Zimtrinde, Chai Duftmischung oder Kaffeeöl, je nach euren Vorlieben.

Die Schokolade getrennt im Wasserbad erweichen und danach die ätherischen Öle dazugeben und gut verrühren:
Die weiße Schokolade wird aromatisiert mit: 8 Tropfen Orange süß bio und 1 Teelöffel Zimt
Alpenmilch: 8 Tropfen Orange süß bio, 4 Tropfen Tonka
Zartbitter: 2 Tropfen Vanille Extrakt, 2 Tropfen Orange süß bio, 2 Tropfen Gebäck und Glühwein Duftmischung
Die flüssigen Schokoladen werden dann auf ein Backblech geleert, am Besten legt ihr das mit Backpapier oder einer Backmatte aus, damit sich hinterher alles schön löst. Ihr könnt mit einem Löffel noch ein schönes Muster machen wenn die verschieden färbigen Schokoladen ineinander fließen. Nach Belieben mit Nüssen, Mandeln oder Kokossplittern belegen und kühl stellen. Wenn die Schokolade hart ist, könnt ihr sie brechen und schon habt ihr ein sehr fein duftendes und selbst gemachtes Geschenk für eine Naschkatze oder einen Schokotiger. Oder ein Highlight bei eurer Adventjause. <3

Wenn ihr das Rezept nachmachen wollt aber noch ätherische Öle, Extrakte oder Duftmischungen braucht, könnt ihr mir noch bis 19.12.2017 bescheid geben, dann sollte die Lieferung noch vor Weihnachten ankommen. Eine Sammelbestellung wird es auch noch geben, die geht am Sonntag 17.12.2017 um 20:00 raus. Da könnt ihr euch gerne mit dran hängen, wenn ihr unter der freiHaus-Grenze seid und eure Öle dann bei mir abholen.

Ein großes Dankeschön, liebe Julia, dass ich Dein Rezept vorstellen durfte! <3

Nächste Woche darf ich wieder bei der BloggerParade mit machen, deshalb erscheint mein Beitrag schon am Mittwoch dem 20.12.2017. Diesmal wird es um ein altes Brauchtum gehen, das ich selbst gerne um den Jahreswechsel zelebriere. Lasst euch überraschen! 😉

Alles Liebe,

eure Mel

Wie gewohnt bekommt ihr hier noch die Produktlinks:
Ätherisches Öl Orange süß bio: https://www.feeling.at/shop/orangenoel-suess-bio-citrus-sinensis.html?acc=204
Ätherisches Tonkaöl: https://www.feeling.at/shop/tonkaoel-absolue-dipteryx-odorata.html?acc=204
Vanille Extrakt: https://www.feeling.at/shop/vanilleoel-extrakt-vanilla-planifolia.html?acc=204
Gebäck & Glühwein Duftmischung: https://www.feeling.at/shop/gebaeck-gluehwein-bio-duftmischung.html?acc=204
Ätherisches Öl Mandarine: https://www.feeling.at/shop/mandarinenoel-rot-bio-citrus-reticulata.html?acc=204
Ätherisches Pfefferminzöl: https://www.feeling.at/shop/pfefferminzoel-bio-mentha-x-piperita.html?acc=204
Ätherisches Zimtrindenöl: https://www.feeling.at/shop/zimtrindenoel-cinnamomum-zeylanicum.html?acc=204
Chai Duftmischung: https://www.feeling.at/shop/chai-duftkomposition.html?acc=204
Kaffeeöl CO2 Extrakt: https://www.feeling.at/shop/kaffeeoel-co2-extrakt-coffea-arabica.html?acc=204

DIY – Geschenktipp: duftendes Rosenbadesalz

In den letzten Jahren versuche ich sinnvoll zu schenken. Das bedeutet, wenn ich nicht audrücklich weiß, was der/die Beschenkte sich wünscht, dann gibt es von mir meist selbst gemachte duftende Geschenke, die jeder irgendwann wahrscheinlich verwendet. Eines dieser Geschenke stelle ich euch heute hier vor. Es dauert nicht lange es herzustellen und einige der Zutaten werdet ihr wahrschein zuhause haben.

Ich zeige euch, wie ihr selbst ein duftendes Rosenbadesalz herstellen könnt:

3 EL getrocknete Rosenblüten (bekommt ihr zB als Tee in der Apotheke oder auch im gut sortierten Bioladen)
2 EL Mandelöl
1 Tasse grobes Meersalz (oder auch weniger, je nach dem, wie groß euer Glas ist)
1 hübsches Glas mit Deckel
10 Tropfen ätherisches Rosenöl
eine Schüssel und einen Löffel zum Vermischen
einen Trichter zum Abfüllen

MO_Rosenbadesalz_Zutaten01

Ein hübsches Glas zum Verschenken bekommt man zum Beispiel am Flohmarkt oder ihr nehmt einfach ein Weck-Glas, denn das sieht mit weihnachtlicher Deko auch sehr hübsch aus und hat für die Beschenkte(n) gleich einen Mehrwert.
Als ätherisches Rosenöl habe ich mich für bulgarische Rosa damascena 50:50 in Jojobaöl entschieden, da das Jojobaöl gleich auch ein wenig konserviert. Jetzt kann es auch schon los gehen!

Erst gebt ihr das äterische Öl in das Mandeöl und schwenkt es etwas, damit es sich gut verteilt. Dann vermischt ihr das beduftete Mandelöl mit dem Meersalz. Zum Schluss gebt ihr die Rosenblüten dazu, diese hebt ihr vorsichtig mit dem Löffel unter, bis ihr die wunderschönen Blüten gleichmäßig im Salz verteilt habt. Dann geht es auch schon ans Abfüllen. Ich habe hier einen Marmeladentrichter verwendet, da dieser einen breiteren Stutzen hat und es so bequemer ist, alles in das Glas umzufüllen.

Wenn ihr das fertige Rosenbadesalz umfüllt, dann schüttelt zwischendurch das Glas etwas, dann fällt es später nicht zusammen. Und schon seid ihr fertig! Sieht doch toll aus, oder? Und wie das riecht <3 einfach herrlich!

Rosenbadesalz01

Wenn die Beschenkte vielleicht keine Badewanne daheim hat, kann sie es auch für ein Fußbad verwenden. Ihre Füße werden es ihr danken und das feine Rosenöl tut ebenfalls seine entspannende Wirkung . 😉

Viel Spaß beim Nachmachen!
Übrigens gibt es hier jeden Tag bis am 24.12. einen frischen Beitrag im weihnachtlichen Adventkalender von meinen Blogger-Kolleginnen – es lohnt sich rein zu schauen, denn es gibt ganz tolle Sachen zum Lesen, Backen, Basteln, etc…

Alle Beiträge:

01.12. Birgit ** 02.12. Christina ** 03.12. Marco ** 04.12. Tina J.
05.12. Marion ** 06.12. Perdita ** 07.12. Melanie ** 08.12. Tina B.
09.12. Annette ** 10.12. Claudia ** 11.12. Elisa ** 12.12. Perdita
13.12. Jacky ** 14.12. Sonja ** 15.12. Annette ** 16.12. Tina B.
17.12. Birgit ** 18.12. Mike ** 19.12. Sybille ** 20.12. Claudia
21.12. Sonja ** 22.12. Tina J. ** 23.12. Annette ** 24.12. BloggerParade

 

Alles Liebe,

eure Mel

Hier kommen wie gewöhnt noch die Produktlinks für euch:
Meersalz grob: https://www.feeling.at/shop/meersalz-grob.html?acc=204
Mandelöl: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose marokkanisch, Rosa Damascena: https://www.feeling.at/shop/rose-marokkanisch-rosa-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose persisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-persisch-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose bugarisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-bulgarisch-bio-rosa-x-damascena.html?acc=204
Ätherisches Rosenöl, Rose türkisch, Rosa x Damascena: https://www.feeling.at/shop/rosenoel-tuerkisch-rosa-x-damascena.html?acc=204

Bergamotte, der Lichtbringer

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich mag das kalte Nebelwetter, das gerade über Wien hängt, überhaupt nicht. Dabei stört mich die Kälte selbst nicht so sehr, sondern eher das fehlende Sonnenlicht. Als Kind des Sommers bin ich ja eigentich eine Sonnenanbeterin <3 Ich finde, bei Sonnenschein sieht einfach alles viel freundlicher aus und ich bin dann auch viel besser gelaunt. Glücklicherweise gibt es ein paar ätherische Öle und Duftkompositionen, die mich wieder fröhlich stimmen und mit denen ich die Sonne in mein Wohnzimmer holen kann. Wie das geht, möchte ich euch heute verraten. 😉

Das ätherische Bergamotteöl (Citrus bergamia) gilt als wahrer Lichtbringer in der Aromatherapie. Die Bergamotte ist eine Zitruspflanze, eine Kreuzung aus Bitterorange und Zitrone. Der ziemlich anspruchsvolle Baum wird hauptsächlich in Italien in der Region Kalbrien, also im Süden <3 angebaut. Das ätherische Öl wird mittels Pressung der Schalen der unreifen Früchte gewonnen.  Die unreifen Früchte werden von November bis Februar geerntet und um 1 kg ätherisches Bergamotteöl zu bekommen, benötigt man 200 kg Fruchtschalen. Der Duft ist klar, fruchtig und frisch mit einer leichten süßen Note. Auch in der Parfumherstellung ist es wegen seines spritzig frischen Duftes sehr beliebt und ist daher in vielen Duftkompositionen enthalten.

Bergamotte01

Ihr könnt dieses Öl wie immer in den Diffuser oder auf einen Dufstein geben, es wird herrlich frisch duften. Bergamotteöl wirkt angstlösend und stimmungsaufhellend, deshalb ist es so toll für depressive Verstimmungen und bei Winterdepression einsetzbar. Es muntert euch einerseits auf, andererseits entspannt es aber auch ganz wunderbar.

Ihr könnt euch damit ein Massageöl für die dunkle Jahreszeit machen:
4-5 EL fettes Pflanzenöl (zum Beispiel Mandelöl)
1-2 Tropfen ätherisches Bergamotteöl
Praktischerweise strafft das Öl eure Haut, also ist es gut gegen Cellullite einsetzbar und es wirkt hautregenerierend. Auch bei Menstruationsbeschwerden oder nervös bedingten Muskelverspannungen könnt ihr das Massageöl anwenden, es sollte euch auf sehr  angenehme Weise Linderung verschaffen. Bei Kindern ab einem Jahr könnt ihr es bei Schlafstörungen und Stress anwenden, also eine Fuss- oder Bauchmassage damit machen, oder das ätherische Öl einfach in den Diffuser geben.

Weiters unterstützt uns das Bergamotteöl bei Hals- und Kopfschmerzen und schützt uns vor Insekten und Infektionskrankheiten.
Bei Infektionen im Mund- und Rachenraum könnt ihr euch folgende Gurgellösung herstellen:
2 Tropfen Bergamotteöl
1 Tropfen Cajeput (Melaleuca cajeputi)
1 TL Salzlösung (=Sole)
Für die Salzlösung nehmt ihr einen kleinen Topf mit Deckel her und kocht 15 Minuten lang 230 ml Wasser mit 1 TL naturreinem Meersalz (ohne Zusatzstoffe wie Rieselhilfen, Aromen, Konservierungsstoffe, etc…) ab. Den Rest könnt ihr 24 Stunden in einem sterilen Glasbehälter aufheben. Dann könnt ihr mit einen Teelöffel Sole die ätherischen Öle mischen und gurgeln. Das solltet ihr alle 2 Stunden wiederholen, denn die Öle werden in dieser Zeit von Körper abgebaut.

Bei Blasenentzündungen könnt ihr ein Sitzbad damit machen:
4 Tropfen Bergamotteöl in
1 EL Kaffeesahne oder Schlagobers emulgieren
und in eine Waschschüssel mit warmem Wasser geben, maximal 10 Minuten darin sitzen.

Aber auch hier muss ich wieder eine Warnung aussprechen: ätherisches Bergamotteöl erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut, daher sollte nach der äußerlichen Anwendung ein paar Stunden die direkte Sonne gemieden werden, denn es kann zu Verbrennungen und/oder Pigmentflecken kommen. Die Anwendung von ätherischen Ölen ersetzt auch keinesfalls einen Arztbesuch!

Eine ganz besondere Anwendung für mich ist das aromatisieren von Teeblättern. Wie einige von euch wissen habe ich in meinem Garten griechischen Bergtee angebaut und habe im Spätsommer zum ersten Mal richtig fein geerntet. Deshalb werde ich auch heuer zu Weihnachten ein paar Gläser aromatisierten Bergtee verschenken können. Es ist ganz einfach: ihr füllt die Teeblätter die ihr aromatisieren möchtet in ein Schraubglas, das kann auch ein altes Gurkenglas oder ein Rexglas sein. Plastik bitte nicht verwenden, denn es können sich durch das ätherische Öl ungesunde Stoffe aus dem Plastik lösen und die wollen wir ja nicht im Tee haben. Dann 2-3 Tropfen vom ätherischen Bergamotteöl auf die Teeblätter träufeln, verschliessen und ein wenig schütteln. Bitte achtet darauf, dass ihr hier Öle in Bioqualität verwendet! Das muss jetzt zirka eine Woche gut durchziehen, danach habt ihr ganz feinen aromatisierten Tee, zum selbst Trinken oder zum Verschenken. <3

Bergamotte_Bergtee01

In der Aromaküche könnt ihr das Bergamotteöl ebenfalls zum Aromatisieren einsetzen, nämlich  zum Verfeinern von Limonaden, Obstsäften, Obstsalat, sogar Kompott oder Topfencreme bekommt mit dem Öl einen individuellen superfeinen Geschmack.

Zu guter Letzt gibt es  bei feeling auch eine Duftkomposition namens „Sonnenschein“, auch da darf die Bergamotte natürlich nicht fehlen. Es finden sich darin neben anderen Zitrusdüften aber auch einige Blütendüfte wie Rose oder Ylang Ylang, also eine Komposition für jene, die es gerne etwas blumiger mögen.

Bergamotte_Sonnenschein01

Wie holt ihr euch euren persönlichen Sonnenschein ins Wohnzimmer in der dunklen Jahreszeit? Welche Düfte verwendet ihr und wie wendet ihr sie an? Ich freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt und mir einen Kommentar hinterlasst!

Bleibt gesund & fröhlich,

eure Mel

 

Hier kommen noch eure Produktlinks:
Ähterisches Bergamotteöl bio findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/bergamotteoel-bio-citrus-bergamia.html?acc=204
Die Duftkomposition „Sonnenschein“ findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/sonnenschein-duftmischung.html?acc=204
Zu einem feinen hautpflegenden Basisöl, dem Mandelöl gelangt ihr hier: https://www.feeling.at/shop/mandeloel-suess-nativ-bio-prunus-amygdalus-dulcis.html?acc=204
Naturreines feines Meersalz findet ihr hier: https://www.feeling.at/shop/meersalz-natur-fein.html?acc=204

 

Quellenangabe:
„Handbuch Aromatherapie“ von Edelraud Lubinic, Haug Verlag
„SOS Hustenzwerg“ von Ingrid Kleindienst-John, Freya Verlag
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner und Ruth von Braunschweig, Haug Verlag

 

 

 

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